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Vergleich ausgewählter Anwendungsmöglichkeiten zur Nutzung des Electronic Human Resources Management in Unternehmen

Vergleich ausgewählter Anwendungsmöglichkeiten zur Nutzung des Electronic Human Resources Management in Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Silke Karaus
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 334 Seiten
  • Dateigröße: 10,1 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6723-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6723-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6723-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Karaus, Silke Januar 2003: Vergleich ausgewählter Anwendungsmöglichkeiten zur Nutzung des Electronic Human Resources Management in Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-HRM, Elektronisches Personalmanagement

Diplomarbeit von Silke Karaus

Zusammenfassung:

In den kommenden Jahren wird sich die Arbeitswelt durch die externen Einflüsse maßgeblich verändern. Das Management der Humanressourcen steht vor Herausforderungen, die neben anderen Problemfeldern die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien an sie stellen Jäger spricht von einem strukturellen Wandel der Personalarbeit durch den verstärkten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie. Traditionelle Vorstellungen über die Personalarbeit, bei welcher der Personalbetreuer im persönlichen Kontakt mit dem Mitarbeiter steht, müssen von Grund auf neu überdacht werden. Scholl sieht den zukünftigen Personalmanager als Change-Agent und Vermögensberater für die Mitarbeiter. Dem Humankapital sollte im Unternehmen Zukunft, Wachstum und Selbstverwirklichung eröffnet werden. So ist der Mitarbeiter in einer stimulierenden, zukunftsorientierten Arbeitswelt zu höchst kreativen Leistungen fähig.

Rosenstiehl möchte den Menschen im Arbeitsprozess motivieren, indem er ihn grundsätzlich prägt und erzieht und seine Situation aktivierend gestaltet. Bereits heute können nahezu alle Abläufe und Dienstleistungen durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt werden. Zunächst beschränkt auf die Administration von Lohn- und Gehaltsabrechnungen, hat mit der Einführung von Personal Management-Systemen das Zeitalter der Digitalisierung der Personalarbeit begonnen. Die Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich über zahlreiche Funktionen von der klassischen Personalverwaltung mit Personalinformationssystemen bis zur Personalbeschaffung per E-Recruiting. Portale als Kommunikationsplattformen für Führungskräfte und Mitarbeiter sollen sowohl die technische wie auch die menschliche Dimension der Kommunikation für die moderne Personalarbeit übernehmen. Elektronische Informationssysteme und digitale Kommunikation bilden zukünftig das Grundgerüst des Personalmanagements. „Neue Kommunikationsmittel sind keine hilfreichen Werkzeuge, sondern Voraussetzung für die selbst bestimmte Organisation der Arbeit“. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, aus Unternehmenssicht die geänderten Anforderungen der Personalarbeit für die Nutzung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zu untersuchen. Anhand von zahlreichen Studien werden die Anwendungsmöglichkeiten verglichen und bewertet hinsichtlich ihrer Nutzung und Akzeptanz in Unternehmen. Die Problemstellung zeigt sich vorrangig an der bisher fehlenden einheitlichen Begriffsbildung und wissenschaftlicher Grundlagenforschung zum digitalen Personalmanagement. Infolge der zunehmenden Geschwindigkeit der Veränderungen im Electronic Human Resources Management können jeweils nur einige exemplarische Aussagen zu den Anwendungsmöglichkeiten getroffen werden.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort II
Inhaltsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis VIII
1. Problemstellung und Zielsetzung 1
2. Bedeutung und Positionierung des Human Resources Managements in Unternehmen 3
2.1 Bedeutung des Human Resources Managements 7
2.1.1 Definition des Human Resources Managements 8
2.1.2 Aufgaben des Human Resources Managements 9
2.1.3 Schlüsselrolle des Human Resources Managements 15
2.1.3.1 Integration von Personalentwicklung und Organisationsentwicklung 18
2.1.3.2 Strategischer Gedanke des Human Resources Managements 21
2.1.3.3 Personalmarketing 24
2.2 Abgrenzung zum klassischen Personalmanagement 30
2.2.1 Personalmanagement als Wertschöpfungskette 35
2.2.1.1 Aufgaben des Personalmanagements 35
2.2.1.2 Ableitung einer Wertschöpfungskette 35
2.2.1.3 Aufbau einer Personalstrategie 36
2.2.2 Personalmanagement- derzeitige Praxis 38
2.2.2.1 Studie: Human Resources Management in der New Economy 39
2.2.2.2 Outsourcing des Personalmanagements 44
2.2.3 Visionen eines neuen Personalmanagements 47
2.3 Electronic Human Resources Management: Virtualität in der Personalarbeit 49
3. Einsatz von Electronic Human Resources Management in der Praxis 50
3.1 Grundlagen des Einsatzes 51
3.1.1 Ziele des Einsatzes 52
3.1.2 Anforderungen für ein effizientes Electronic Human Resources Management 53
3.1.3 Formen des Einsatzes 55
3.1.3.1 Basistechnologien 56
3.1.3.2 Einsatzfelder moderner Technologien im Personalmanagement 60
3.1.4 Bedingungen des Einsatzes 62
3.1.4.1 Unternehmensgröße 62
3.1.4.2 Unternehmensalter 63
3.1.4.3 Organisation 66
3.2 Einsatz in Unternehmen 69
3.2.1 Studie „Electronic Human Resources- Revolution der Personalarbeit?“ 71
3.2.1.1 Teilnehmer der Befragung 72
3.2.1.2 Begriffsdefinition Electronic Human Resources 72
3.2.1.3 Geplante und bereits implementierte Electronic Human Resources-Lösungen 73
3.2.1.4 Zielsetzung von Electronic Human Resources-Lösungen 75
3.2.1.5 Veränderungen der Personalarbeit durch den Einsatz von Electronic Human Resources Management 75
3.2.1.6 Bedeutungswandel des Personalmanagements 76
3.2.1.7 Bewertung von Electronic Human Resources 77
3.2.1.8 Entwicklungsstand von Electronic Human Resources 80
3.2.2 Einführung 81
3.2.3 Nutzung 82
3.3 Folgen des Einsatzes 84
3.3.1 Akzeptanz in Unternehmen 86
3.3.2 Datenschutz in Unternehmen 87
3.3.3 IT-Sicherheit in Unternehmen 89
4. E-Administration zur Verwaltung organisationsrelevanter Daten 90
4.1 Das Personalinformationssystem (PIS) 91
4.1.1 Begriff der Personalinformation 93
4.1.2 Informationsaktivitäten im Unternehmen 93
4.1.3 Ziele eines Personalinformationssystems 94
4.1.4 Aufgaben eines Personalinformationssystems 95
4.1.5 Aufbau eines Personalinformationssystems 96
4.1.6 Typen von Personalinformationssystemen 98
4.1.7 Einsatz von Personalinformationssystemen 101
4.1.7.1 Anwendungsschwerpunkte von personalwirtschaftlicher Software 102
4.1.7.2 Eingesetzte Softwarepakete 103
4.1.8 Problemfelder beim Einsatz 104
4.2 Studie „Electronic Human Resources Management“ 105
5. E-Recruiting zur optimalen Personalbeschaffung 105
5.1 Begriffsdefinition 107
5.2 Erfolgsfaktoren des E-Recruiting 107
5.3 Mögliche Voraussetzungen eines erfolgreichen E-Recruiting 108
5.3.1 Recruitainment 109
5.3.1.1 Karrierejagd durchs Netz 110
5.3.1.2 Challenge-Unlimited 112
5.3.2 Talent Relationship Management 114
5.3.3 E-Outsourcing 114
5.4 Ablauf des Recruiting-Prozesses 115
5.4.1 Kandidatenbeschaffung 117
5.4.2 Organisation und Abwicklung des Bewerbungseingangs 118
5.4.3 Bewerberauswahl 121
5.4.4 Bewerberbetreuung und Angebotsverfolgung 121
5.5 Vergleich zu herkömmlichen Recruiting-Methoden 123
5.5.1 Kostenersparnis 123
5.5.2 Zeitersparnis 125
5.5.3 Imageförderung 129
5.5.4 Internationalität 132
5.5.5 Bewerberqualität 132
5.6 Formen des E-Recruiting 134
5.6.1 Externes Recruiting 135
5.6.1.1 Bekannte Jobbörsen im Internet 136
5.6.2 Vergleich von Jobbörsen 143
5.6.2.1 Leistungen der Jobbörsen 143
5.6.2.2 Anwenderfreundlichkeit der Jobbörsen 144
5.6.3 Recruiting am Beispiel der T-Systems 144
5.6.3.1 Marketing & Recruiting-Instrumente 146
5.6.3.2 Externe Recruiting-Events 149
5.6.3.3 Interne Recruiting-Events 151
5.6.4 Studie „Electronic Human Resources Management“ 154
5.6.4.1 Externe und interne Nutzung der E-Reruiting-Möglichkeiten 155
5.6.4.2 Bewerbervorgänge im Unternehmen 157
6. Portale als Kommunikations- und Informationsmittel 158
6.1 Das Human Resources-Portal als Business-to-Business Plattform 159
6.1.1 Formen von Portalen 160
6.1.1.1 Publishing Portals 160
6.1.1.2 Collaborative Portals 161
6.1.1.3 Decision Portals 162
6.1.1.4 Operational Portals 163
6.1.2 Bekannte und genutzte Human Resources Portale 165
6.1.2.1 HRforum (wwwhrforumde) 166
6.1.2.2 HRgate (wwwhrgatede) 167
6.1.2.3 Mwonline (wwwmwonlinede) 169
6.1.3 Studie „Electronic Human Resources Management“ 169
6.1.3.1 Bekanntheitsgrad 170
6.1.3.2 Nutzung 170
6.2 Das Mitarbeiterportal als Business-to-Employee Plattform 172
6.2.1 Attribute von Mitarbeiterportalen 173
6.2.1.1 Personalisierung 174
6.2.1.2 Informationsaggregation 176
6.2.1.3 Single sign on 176
6.2.1.4 Permanente und globale Verfügbarkeit 176
6.2.2 Vorgehensmodell für die Einführung eines Mitarbeiterportals 176
6.2.2.1 Analyse 177
6.2.2.2 Konzeption 178
6.2.2.3 Realisierung 178
6.2.2.4 Betrieb 178
6.2.3 Entwicklungsstände bei Mitarbeiterportalen 178
6.2.4 Vorteile durch Mitarbeiterportale 180
6.2.5 Gründe für das Scheitern von Mitarbeiterportalen 180
6.2.6 Employee Self Service (ESS) 181
6.2.6.1 Begriffsdefinition 181
6.2.6.2 Vorteile des Employee Self Service 182
6.2.6.3 Anwendungsmöglichkeiten 183
6.2.7 Studie „Electronic Human Resources Management“ 185
6.2.7.1 Angebote im Intranet 186
6.2.7.2 Erfahrungen mit den Angeboten 187
6.2.7.3 Technische Details 188
7. Fazit und Ausblick 188
8. Abbildungen im Text 192
9. Literaturverzeichnis 198
Anhang PowerPoint-Präsentation der Diplomarbeit 219

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Gefahr von innen durch die Mitarbeiter wird laut Ergebnis weiterhin von den Unternehmen unterschätzt. Allerdings verwenden viele Unternehmen inzwischen teure Software, um zum Beispiel die Zugriffe ihrer Mitarbeiter zu überwachen3 . Dies geschieht laut Befragter im Rahmen der Kostenrechnung und nicht aus Sicherheitsgründen4 . Viele Unternehmen unterschätzen die kriminelle Energie ihrer Mitarbeiter. Gründe für die Sabotage am Arbeitgeber können Ärger über Vorgesetzte oder Kollegen, Unzufriedenheit mit der Entlo hnung oder die eigene Position im Unternehmen sein 1 . Andere Mitarbeiter betreiben Mobbing oder stehlen firmeninterne Daten für die eigene Existenzgründung. Der firmeninterne Computerkriminelle manipuliert Datenbestände, setzt Viren frei, kopiert die [...]

89 knapp ein Drittel hat wenigstens einen Mitarbeiter beschäftigt 1 . Im Wandel zur multimedialen Dienstleistungsgesellschaft sollten der Datenschutz und die Informationstechnik nicht mehr gegeneinander ausgespielt werden. Der Datenschutz muss in die ökonomischen Interessen des Unternehmens integriert werden. 3.3.3. IT-Sicherheit in Unternehmen Wenige Unternehmen verfügen bereits über eine durchgehende IT-Sicherheitspolitik, die regelmäßig überwacht und aktualisiert wird. Daher sind sie für die zunehmende Gefahr externer Angriffe schlecht vorbereitet und meist auch nicht gewillt, entsprechend in Sicherheitstechnik zu investieren2 . Die Unternehmen fürchten sich noch immer am meisten (über 40 Prozent) vor fremden Computerhackern. Abb. 94: Vermutete Verursacher der Sicherheitsverstöße in Deutschland [...]

88 Abteilungen und der höhere Wettbewerbsdruck von den Unternehmen genannt. Diese Aussagen stammen aus der Studie „Informationssicherheit in Unternehmen 2002“1 . Die Zeitschrift „Informationweek“ und Price Waterhouse Coopers haben 8.188 IT-Leiter und Sicherheitsverantwortliche aus 50 Ländern befragt, davon 828 aus Deutschland, 663 aus Großbritannien und 3156 aus den USA2 . Im Rahmen des global betriebenen E-Business und Internet fordert Gentz für die effiziente Gestaltung internationale Reglungen, die dann in nationales Recht umgesetzt werden können. Die EU hat sich bereits auf solche Rege ln verständigt, kann sie aber noch nicht global nutzen. Das Unternehmen muss beim Datenschutz gründlich abwägen zwischen den wirklich schutzwürdigen Interessen des Individuums und den praktischen und legitimen Anforderungen an ein funktionierendes Geschäftssystem3 . Bellgardt spricht vom Missbrauchspotential des EDV-Einsatzes, gerade im Personalbereich4 . Im Wirtschaftssystem werden Daten häufig ausgetauscht, um für Firmen neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen und neue Kunden zu gewinnen. Hier bedarf es eindeutig klarer Regelungen zum Schutz des Individuums einerseits und dem problemlosen Geschäftsablauf andererseits 5 . In vielen Unternehmen werden die Daten nur auf herkömmliche Weise gesammelt und archiviert. Es findet keine Klassifizierung nach der Sensivität der Daten statt. So erschreckend sind auch die Ergebnisse der Studie. Über 40 Prozent der befragten Unternehmen klassifizieren ihre Daten überhaupt nicht. Abb. 93: Klassifizierung von hochsensitiven Daten und Datensätzen [...]

Arbeit zitieren:
Karaus, Silke Januar 2003: Vergleich ausgewählter Anwendungsmöglichkeiten zur Nutzung des Electronic Human Resources Management in Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-HRM, Elektronisches Personalmanagement

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