Vergleich des Shareholder Value und des Stakeholder Ansatzes des Strategischen Managements
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ulf Stritzke
- Abgabedatum: Mai 1997
- Umfang: 131 Seiten
- Dateigröße: 7,7 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0711-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0711-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0711-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Stritzke, Ulf Mai 1997: Vergleich des Shareholder Value und des Stakeholder Ansatzes des Strategischen Managements, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Management, Planung, Shareholder, Stakeholder, Stratege
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Diplomarbeit von Ulf Stritzke
Einleitung:
Einerseits wird momentan gefordert, daß Unternehmen ihre soziale Verantwortung der Gesellschaft gegenüber erkennen und ausüben ("sozialverantwortliche Unternehmensführung", "ethisches Management", "Stakeholder Management"). Allerdings werden ebenso vermehrt Stimmen laut, die eine Rückkehr dazu fordern, die ökonomischen Interessen in den Mittelpunkt zu stellen: Die Unternehmen sollen sich auf ihre Aufgaben im Wettbewerb konzentrieren und nicht auf dieses "ethische und soziale Gesäusel, das so modern ist". Ziel des Unternehmens muß es sein, den Wert des Unternehmens, den "Shareholder Value", zu steigern.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit knüpft an diese ambivalenten Forderungen an und stellt die beiden in der aktuellen Diskussion stehenden Ansätze des Strategischen Managements gegenüber: den Shareholder Value Ansatz und den Stakeholder Approach. Neben diesen beiden Ansätzen, die im Vordergrund der Betrachtung stehen, wird auf die klassische Harvard Business School Konzeption von Andrews et al., auf das Konzept von Porter und auf die Neue Institutionenökonomik eingegangen.
Die Ansätze werden hinsichtlich ihrer Entstehung, ihrer Grundlagen und ihrer Implikationen für die Unternehmensführung dargestellt und verglichen. Die Untersuchung erstreckt sich dabei sowohl auf den ökonomischen Aspekt (welcher Ansatz einer ökonomisch erfolgreichen Unternehmensführung dient) als auch auf die ethisch-normative Dimension (welcher Ansatz zu einer sozialverantwortlichen Unternehmensführung beiträgt; nachdem kurz geklärt wurde, ob bzw. inwiefern die Unternehmensführung sozialverantwortlich sein sollte).
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| A. | Wohin führt die Reise? | 1 |
| I. | Sozialverantwortliche Unternehmensführung - "ethisches Gesäusel"? | 1 |
| II. | Behind the curtains | 4 |
| III. | Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit | 5 |
| IV. | Begriffsabgrenzungen und Prämissen | 7 |
| B. | Ökonomisch erfolgreiche und sozialverträgliche Unternehmensführung | 10 |
| I. | Der normative Charakter der Planung | 10 |
| II. | Die Rahmenbedingungen | 12 |
| 1. | Der Anfang in der Lebenspraxis | 12 |
| 2. | Historischer Kontextbezug | 13 |
| 3. | Der Ort der Moral | 14 |
| a) | Die Richtigkeitsvermutung des Gewinnprinzips | 14 |
| b) | Die Steuerungsgrenzen von Markt und Recht | 15 |
| c) | Das Unternehmen als eigenständiger Ort der Reflexion | 16 |
| III. | Die duale Rolle der Unternehmung | 18 |
| C. | Die Entwicklung der Strategielehre: Eine Rekonstruktion | 20 |
| I. | Begründung für die Auswahl der Ansätze | 20 |
| II. | Stockholder View of the Firm | 21 |
| 1. | Grundgedanke, Ursprung und der Ansatz von Porter | 21 |
| 2. | Der Shareholder Value Ansatz | 23 |
| a) | Grundidee, Enstehungsursachen und Anwendungsgebiete | 23 |
| b) | Die Vorgehensweise im Überblick | 26 |
| 3. | Begründungen des Stockholder View | 28 |
| a) | Der Liberalismus | 28 |
| b) | Die Argumentation Milton Friedmans | 30 |
| c) | Die Neue Institutionenökonomik | 31 |
| (1) | Einführung in die Neue Institutionenökonomik | 31 |
| (2) | Property Rights Ansatz | 33 |
| (3) | Transaktionskostenansatz | 34 |
| (4) | Principal-Agent Ansatz | 36 |
| d) | Grundlagen des Shareholder Value Ansatzes | 37 |
| III. | Managerial View of the Firm | 39 |
| 1. | Andrews, das LCAG-Schema und der Managerial View | 39 |
| 2. | Horizonterweiterung bei der strategischen Planung? | 42 |
| a) | Das Wertesystem des Topmanagements | 43 |
| b) | Der ethische Aspekt | 45 |
| 3. | Der Manager im Mittelpunkt | 47 |
| IV. | Stakeholder View of the Firm | 50 |
| 1. | Grundgedanke und Ursprung | 50 |
| 2. | Mehr als eine Theorie | 51 |
| 3. | Die Vorgehensweise im Überblick | 55 |
| 4. | Ein Klassifizierungsschema | 56 |
| 5. | Descriptive Stakeholder View | 58 |
| 6. | Instrumental Stakeholder View | 61 |
| a) | Empirische Untersuchungen | 62 |
| b) | Analytische Argumente | 65 |
| 7. | Normative Stakeholder View | 67 |
| 8. | Bewertung des Klassifizierungsschema | 70 |
| V. | Zwischenbilanz | 73 |
| 1. | Ergebnis der Rekonstruktion | 73 |
| a) | Zusammenfassender Überblick und offene Fragen | 73 |
| b) | Managerial View versus Weak Stakeholder View | 75 |
| c) | Shareholder Value Ansatz versus Stakeholder View | 76 |
| 2. | Unterschiedliche normative Grundlagen oder empirische Auffassungen? | 79 |
| a) | Handlungsspielräume | 79 |
| b) | Menschenbild | 81 |
| D. | Der Beitrag der Strategielehre zu einer ökonomisch erfolgreichen und sozialverträglichen Unternehmensführung | 82 |
| I. | Rationalität als Grundproblem der strategischen Unternehmensführung | 82 |
| II. | Ökonomische Rationalität | 84 |
| III. | Unternehmensethische Anforderungen | 89 |
| IV. | Zur Vereinbarkeit von ökonomischer und ethischer Handlungsorientierung | 92 |
| E. | Konsequenzen für die Strategielehre | 96 |
| I. | Zusammenfassung und Ausblick | 96 |
| II. | Weitere Anforderungen an ein Steuerungskonzept | 99 |
| 1. | Strategieeffektivität versus Prozeßeffizienz | 99 |
| 2. | Strategisches versus operatives Management | 100 |
| Anhang A: Das Vertragsmodell von Williamson | V | |
| Anhang B: Das Modell von Furubotn/Wiggins | VII | |
| Literaturverzeichnis | IX |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832407117
Arbeit zitieren:
Stritzke, Ulf Mai 1997: Vergleich des Shareholder Value und des Stakeholder Ansatzes des Strategischen Managements, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Management, Planung, Shareholder, Stakeholder, Stratege



