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Vergleich von Finanzbuchhaltungssoftware (Schwerpunkt Klein- und Mittelunternehmen)

Vergleich von Finanzbuchhaltungssoftware (Schwerpunkt Klein- und Mittelunternehmen)
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefanie Schumacher
  • Abgabedatum: Mai 2001
  • Umfang: 160 Seiten
  • Dateigröße: 1,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5798-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5798-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5798-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schumacher, Stefanie Mai 2001: Vergleich von Finanzbuchhaltungssoftware (Schwerpunkt Klein- und Mittelunternehmen), Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Finanzbuchhaltung, Standardsofware, ERP-Programme, SAP R/3, DATEV

Diplomarbeit von Stefanie Schumacher

Zusammenfassung:

Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, welche Finanzbuchhaltungssoftware sich für den Einsatz im Klein- und Mittelunternehmen eignet. Neben speziell für ein Unternehmen entwickelten Individualprogrammen bietet der Markt zahlreiche Standardprogramme an. Diese Standardprogramme basieren auf den für alle Unternehmen gleichen Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung. Häufig ist die Finanzbuchhaltung innerhalb von Standardprogrammen lediglich ein Modul von vielen, die insgesamt die Abbildung des betrieblichen Geschehens und die teilweise Automatisierung von Informations- und Kommunikationssystemen unterstützen. Man spricht dann von ERP- Programmen, Enterprise Resource Planning- Programmen.

Teilweise werden an der Standardsoftware branchentypische Voreinstellungen vorgenommen, wodurch den besonderen Anforderungen bestimmter Branchen Rechnung getragen werden soll (Branchenlösungen).

Um die verschiedenen am Markt erhältlichen Programme vergleichen zu können, muss ein Kriterienkatalog erstellt werden. Im Rahmen der Arbeit werden diverse Kriterien wie z.B. Systemtechnische Kriterien, Anbieterqualifikation, Bratungs- und Serviceleistungen und Branchenlösungen genauer untersucht. Im folgenden werden ausgewählte, derzeit am Markt befindliche Programme, anhand des zuvor aufgestellten Kriterienkatalogs genauer untersucht. Um eine bessere Übersicht zu erhalten wurden dabei die Programme zu Gruppen zusammengestellt.

Somit werden Standardprogramme (ERP-Programme) für den gehobenen Mittelstand (SAP R/3 Finanzbuchhaltungs-Modul, Peoplesoft 8 Modul Finanzwirtschaft, A+ F Team Finanzbuchhaltung), Standardprogramme (ERP-Programme) für den Mittelstand (Navision Financials, Mesonic WINLine 7.0, IFS Applications 2000, Apertum Compact /Apertum Business Applications), sowie Finanzbuchhaltungssoftware für kleinere und mittlere Unternehmen (SageKHK Office 2000, SageKHK Finanzbuchhaltung 2000, Lexware Buchhalter/ Financial Office/ Business solutions, HS IBM Finanzbuchhaltung /IBM Finanzwesen) unterschieden.

Als Branchenführer für betriebswirtschaftliche Standardsoftware wird das System R/3 von SAP anschließend einer genaueren Untersuchung unterzogen.

Gerade für kleinere Unternehmen ist bisher der Steuerberater für die Finanzbuchhaltung zuständig gewesen, welcher in Deutschland häufig mit der DATEV zusammenarbeitet. Um dem Trend der Eigenverarbeitung im Unternehmen Rechnung zu tragen, hat die DATEV Programme für den arbeitsteiligen Einsatz zwischen Kanzlei und Mandant entwickelt. Diese werden zusammen mit den zukünftig geplanten Möglichkeiten (z.B. Online-Nutzung) genauer betrachtet.

Im Abschluss werden Trends wie Anbindungssoftware für ERP-Programme (z.B. Webshop-Lösungen) und die Möglichkeit des Mietens von ERP-Programmen über einen Application Service Provider via Internet betrachtet. Zum besseren Verständnis werden fachtypische Ausdrücke im Anhang in einem Glossar erläutert.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 2
1.1 ZIEL DER ARBEIT 3
2. Datenverarbeitung im Rahmen der Finanzbuchhaltung 5
2.1 INTERNE VS. EXTERNE VERARBEITUNG 5
2.2 ARBEITSTEILUNG KANZLEI-MANDANT 6
2.3 FINANZBUCHHALTUNGSSOFTWARE 7
2.3.1 Individualsoftware („custom software“) 7
2.3.2 Standardsoftware („packaged software“) 8
2.3.2.1 ERP 9
2.3.3 Branchensoftware 10
2.4 GRUNDSÄTZE ORDNUNGSGEMÄßER BUCHHALTUNG IM EDV-BEREICH 10
2.4.1 österreichische Zusatzgrundsätze (GoDV) 10
2.4.2 deutsche Zusatzgrundsätze (DV) 11
2.4.2.1 Grundsätze ordnungsgemäßer Datenverarbeitung (GoD) 11
2.4.2.2 Grundsätze ordnungsgemäßer Speicherbuchhaltung (GoS) 11
3. Kriterienkatalog zur Auswahl von Finanzbuchhaltung-Programmen 12
3.1 SYSTEMTECHNISCHE KRITERIEN 12
3.1.1 Sicherheit 12
3.1.1.1 Zuverlässigkeit 12
3.1.1.2 Investitionssicherheit 14
3.1.1.3 Effizienz 14
3.1.1.4 Benutzerfreundlichkeit 15
3.1.1.4.1 Ergonomische Anforderungen 15
3.1.2 Anpassbarkeit 16
3.1.2.1 Portabilität 16
3.1.2.1.1 Plattformunabhängigkeit 16
3.1.2.2 Flexibilität 17
3.1.2.2.1 Schnittstellen 17
3.1.3 Programminhalt 18
3.1.3.1 Kapazität des Programms 19
3.1.3.2 Stammdatenverwaltung 20
3.1.3.3 Bewegungsdatenerfassung 20
3.1.3.3.1 Vollständige Dialogerfassung 20
3.1.3.3.2 Teilweise Dialogerfassung 21
3.1.3.3.3 Stapelverbuchung („Batch-Processing“) 21
3.1.3.4 Debitorenbuchhaltung 22
3.1.3.4.1 Offene Posten - Verwaltung 22
3.1.3.4.2 Mahnwesen 23
3.1.3.5 Kreditorenbuchhaltung 24
3.1.3.6 Auswertungen 24
3.1.3.6.1 Periodische Auswertungen 24
3.1.3.6.2 Betriebswirtschaftliche Auswertungen 25
3.2 SOFTWARE-KOSTEN UND ANBIETERQUALIFIKATION 26
3.2.1.1 Softwarekosten 26
3.2.1.2 Anbieterqualifikation 26
3.2.1.3 Vertragsgestaltung 27
3.3 BERATUNGS- UND SERVICELEISTUNGEN 27
3.3.1.1 Produktdarstellung 27
3.3.1.2 Zusatzleistungen 28
3.3.1.2.1 Implementierung 28
3.3.1.2.2 Einschulung 28
3.3.1.2.3 Business Process Reengineering (Geschäftsprozessoptimierung) 28
3.3.1.2.4 Dokumentation 30
3.3.1.2.5 Service- und Wartungsleistungen 30
3.4 BRANCHENLÖSUNGEN 31
4. Marktübersicht 33
4.1 ALLGEMEIN 33
4.2 SPEZIELL 33
4.2.1 ERP Programme 35
4.2.1.1 ERP-Programmen (Übersicht) 35
4.2.1.2 Zusammenfassung 48
4.2.2 ERP Programme für den Mittelstand 49
4.2.2.1 ERP-Systeme (Übersicht) 49
4.2.2.2 Zusammenfassung 65
4.2.2 Finanzbuchhaltungssoftware für kleine und mittlere Unternehmen 66
4.2.2.3 Finanzbuchhaltungssoftware (Übersicht) 66
4.2.2.4 Zusammenfassung 83
5. Exemplarische Untersuchung des Systems SAP R/3 84
5.1 SYSTEMTECHNISCHE KRITERIEN 84
5.1.1 Sicherheit 84
5.1.1.1 Zuverlässigkeit 84
5.1.1.1.1 Investitionssicherheit 85
5.1.1.1.2 Effizienz 85
5.1.1.1.3 Benutzerfreundlichkeit 85
5.1.1.2 Anpassbarkeit 87
5.1.1.2.1 Portabilität 87
5.1.1.2.2 Flexibilität 88
5.1.2 Programminhalt 89
5.1.2.1 Programmkapazität 89
5.1.2.1.1 Mandantenfähigkeit 89
5.1.2.1.2 Kontenrahmen 89
5.1.2.1.3 Buchungsnummern und Buchungsperioden 89
5.1.2.2 Stammdatenverwaltung 90
5.1.2.2.1 Bewegungsdatenerfassung (Dialog/Stapel) 90
5.1.2.2.2 Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung 90
5.1.2.2.3 Auswertungen 90
5.1.3 Softwarekosten/Anbieterqualifikation 91
5.1.3.1 Softwarekosten 91
5.1.3.2 Anbieterqualifikation 91
5.1.3.3 Vertragsgestaltung (SAP R/3) 91
5.1.4 Beratungs- und Serviceleistungen 92
5.1.4.1 Installation und Einschulung 92
5.1.4.1.1 Installation und Implementierung 92
5.1.4.1.2 Einschulung 94
5.1.4.1.3 Business Process Reengineering 95
5.1.4.2 Dokumentation 95
5.1.4.3 Service- und Wartungsleistung 95
5.1.5 Branchenlösungen 96
5.1.6 Besonderheiten 96
6. DATEV 97
6.1 WAS IST DIE DATEV? 97
6.1.1 Anbieterqualifikation 97
6.2 LEISTUNGSÜBERSICHT DER DATEV 98
6.3 DATEV-PROGRAMME BEIM MANDANTEN 101
6.3.1 Programme für den arbeitsteiligen Einsatz Kanzlei-Mandant 102
6.3.1.1.1 Anbindung anderer Programme 103
6.3.1.2 Belegmanager 105
6.3.1.2.1 Arbeitsweise des Programms 105
6.3.1.2.2 Aufgabe des Steuerberaters 107
6.3.1.2.3 Datenübergabe an den Steuerberater 107
6.3.1.3 NESY 108
6.3.1.3.1 Benutzerfreundlichkeit 108
6.3.1.3.2 Technische Vorraussetzungen 108
6.3.1.3.3 Arbeitsweise des Programms 108
6.3.1.3.4 Auswertung 109
6.3.1.3.5 Schulung 109
6.3.1.3.6 Versand der Daten an den Steuerberater 109
6.3.1.3.7 Kritik 109
6.3.1.4 DESY 110
6.3.1.4.1 Aufgabe des Steuerberaters 110
6.3.1.5 OPOS-VB 110
6.3.1.5.1 Auswertungen 110
6.3.1.5.2 Aufgabe des Steuerberaters 111
6.3.1.6 REWE VB 111
6.3.1.6.1 Auswertungen 111
6.3.1.6.2 Aufgabe des Steuerberaters 111
6.3.2 Trends 112
6.3.2.1 DATEV online 112
6.3.2.2 Kanzlei Online 112
6.3.2.3 elektronisches Kassenbuch im Internet 113
6.3.3 Kritik 114
7. Zusammenfassung und Ausblick 115
7.1 AUSWAHL VON FINANZBUCHHALTUNGSSOFTWARE 115
7.2 TRENDS 116
7.2.1 ERP Anbindungen 117
7.2.2 ASP 119
7.2.2.1 Nachteile von ASP 122
7.2.2.2 Gegenwärtiges Angebot 122
7.2.2.3 Auswahl eines ASP-Dienstleisters 124
8. Anhang 127
8.1 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 127
8.2 GLOSSAR 129
8.3 LITERATURVERZEICHNIS 141
8.3.1 Bücher 141
8.3.2 Zeitschriften 142
8.3.3 Zeitungen 145
8.3.4 Gesetzestexte 145
8.3.5 Sonstiges 145
8.4 QUELLENVERZEICHNIS 146
8.4.1 Prospekte 146
8.4.2 CD-ROMS 148
8.4.3 Vorträge 148
8.4.4 Interviews 148
8.4.5 Marktuntersuchungen 148
8.4.6 WWW-Sites 149
8.5 VERZEICHNIS DER ADRESSEN UND ANSPRECHPARTNER 150
Softwarehersteller 150
sonstige Quellen 151

Automatisiert erstellter Textauszug:

75 SageKHK PC Kaufmann 2000 nicht möglich Lexware In beiden Programmen können Mahnvorschlagslisten erstellt werden. Buchhalter: automatisches Mahnwesen Business solutions: verschiedene Sprachen bestimmbar Automatische Auswahl der zu druckenden Mahnungen nach Fälligkeit, Mindestbetrag und Mindestperiode.303 Ab Version 1.30 ist die Berechnung und der Ausweis von Verzugszinsen möglich. Buchhalter: Drei Mahnstufen bestimmbar. bis zu 3 Mahnstufen bestimm- Pro Mahnstufe ist ein Mahntext bar, Mahngebühren können und eine Mahngebühr festzuleerrechnet werden jedoch keine gen. Verzugszinsen Manuelle Mahnsperren sind Business solutions: möglich.304 mehrere Mahnstufen bestimmbar und zusätzlich zu Finanzwesen: den Mahngebühren können Es ist möglich individuelle Verzugszinsen berechnet Mahnverfahren für bestimmte werden. Kundengruppen festzulegen.305 HS: IBM Fibu, Finanzwesen Mahnvorschlagsliste erstellbar. [...]

4.2.2 Finanzbuchhaltungssoftware für kleine und mittlere Unternehmen 4.2.2.3 Finanzbuchhaltungssoftware (Übersicht) An dieser Stelle sollen jene ERP-Programme oder reine Finanzbuchhaltungsprogramme untersucht werden, die speziell für die Bedürfnisse kleinerer oder kleinerer mittlerer Unternehmen konzipiert wurden. Die hier getroffene Auswahl deckt sich mit den gängigsten in Deutschland verwendeten Programmen: • • • SageKHK ein international tätiger Softwareproduzent, zeichnet sich dabei durch eine große Produktpalette aus, von denen an dieser Stelle vier Systeme näher betrachtet werden. Lexware ist ein deutscher Anbieter, der in den letzten Jahren deutlich Marktanteile hinzugewinnen konnte. Zudem besteht bei Lexware auch eine eigene österreichische Linie. HS- Hamburger Software ist der Vertreiber der IBM Finanzbuchhaltungs-Linie. Diese Software zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie als einziges im Rahmen dieser Arbeit untersuchtes Sys- [...]

4.2.2.2 Zusammenfassung Die im Kriterienkatalog geforderten Funktionalitäten werden von allen untersuchten Systemen zur Gänze erfüllt. Obwohl alle Hersteller international tätig sind, haben Navision und IFS deutlich mehr Verbreitung gefunden als Mesonic und Apertum. Dieser Gesichtspunkt könnte unter Umständen für international tätige Unternehmen von Bedeutung sein. Mesonic hingegen verfügt über den Vorteil, dass sie, nach eigenen Angaben, über deutlich mehr Installationen des Programms verfügen als die anderen Anbieter. Für mittelständische Unternehmen, die einen Teil ihre Buchhaltung oder die Jahresabschlussarbeiten beim Steuerberater belassen möchten, bieten sich jene Programme an, die eine eigene DATEV-Schnittstelle in ihr Programm integriert haben. Hier empfiehlt sich z.B. Navision oder auch Apertum. Bei Mesonic ist zwar keine DATEV- Schnittstelle direkt integriert, jedoch kann diese über einen Vertriebspartner von Mesonic bezogen werden. IFS hingegen verfügt über keine DATEV-Schnittstelle. Deutliche Unterschiede zeigen sich in der preislichen Gestaltung der Systeme. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass z.B. Navision die Systeme pro Arbeitsplatz (User) abrechnet, während z.B. Mesonic oder Apertum das gesamte Modul verrechnen. Zudem muss berücksichtigt werden, ob noch weitere Module verwendet werden sollen um einen preislichen Vergleich ziehen zu können. In den Bereichen Beratung, Installation und Service haben alle Anbieter ihren Kunden ähnlich gute Konditionen zu bieten. Für Interessenten von Branchensoftware bietet Navision eine große Auswahl. [...]

Arbeit zitieren:
Schumacher, Stefanie Mai 2001: Vergleich von Finanzbuchhaltungssoftware (Schwerpunkt Klein- und Mittelunternehmen), Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Finanzbuchhaltung, Standardsofware, ERP-Programme, SAP R/3, DATEV

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