Veränderungsmanagement und seine Bedeutung für gGPM-Projekte
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Wolfgang Weiss
- Abgabedatum: Mai 1999
- Umfang: 139 Seiten
- Dateigröße: 7,1 MB
- Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5125-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5125-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5125-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Weiss, Wolfgang Mai 1999: Veränderungsmanagement und seine Bedeutung für gGPM-Projekte, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Business Process Reengineering, Change Management, Geschäftsprozeßmanagement, Prozeßoptimierung, Veränderung als Prozeß
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Diplomarbeit von Wolfgang Weiss
Einleitung:
Im Informationszeitalter, welches längst begonnen hat, sind es nicht mehr die Maschinen, die auf Durchlaufzeiten und Ausstoßmengen hin optimiert werden. Heute sind es die Geschäftsprozesse in denen das Potential liegt, das es gilt auszureizen, um im Wettbewerb zu bestehen. Doch Geschäftsprozesse werden von Menschen geprägt – und die lassen sich bekanntlich nicht wie Maschinen umprogrammieren.
Selbst Michael Hammer, einer der Mitbegründer des Business Process Reengineering schätzt, dass 70% der Projekte in diesem Bereich scheitern. Verschiedene Studien bescheinigen ebenfalls hohe Misserfolgsraten.
Die Optimierung von Geschäftsprozessen (GPO, GPM, BPR, ...) – eine der größten aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft – stellt demnach immer noch eine sehr anspruchsvolle und risikobehaftete Veränderung dar. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines geplanten und gesteuerten Managements von Veränderungsprozessen – kurz: eines Veränderungsmanagements.
Die Forderung nach Ganzheitlichkeit bedeutet für Veränderungsmanagement nicht etwa, dass Menschen auch eine Rolle spielen, sondern dass Menschen die entscheidende Rolle – „die Hauptrolle in diesem Stück“ – spielen. Alle Konzepte und Methoden, die in dieser Diplomarbeit vorgestellt werden, haben, direkt oder indirekt, die Bedürfnisse, Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten der betroffenen Menschen zum Ziel.
Wenngleich immer wieder Bezug auf die Veränderung bzw. Verbesserung von Geschäftsprozessen genommen wurde, so sind die Ergebnisse doch unabhängig vom Gegenstand der Veränderung, und leicht auf andere Veränderungen in Unternehmen übertragbar.
Ziel dieser Diplomarbeit ist es a) allgemein und abstrakt das Management von Veränderungsprozessen zu beschreiben und in ein Phasenschema einzubetten, b) konkrete Konzepte und Methoden, sowie die notwendigen personellen Rollen, für diese Phasen vorzuschlagen und c) das Vorgehensmodell „Ganzheitliches Geschäftsprozessmanagement durch partizipatives Prozess-Prototyping (gGPM durch PPP)“ des Kompetenzzentrums für Wissens- und Prozessmanagement (CC WPM) der Universität Linz anhand dieser Ergebnisse auf mögliche Erweiterungen und/oder Verbesserungen hin zu untersuchen.
Veränderungsmanagement stellt keinen Selbstzweck dar. Vielmehr kann es bei allen Formen von Veränderungen, wie etwa, GPM-, Organisationsentwicklungs-, Restrukturierungsprojekten, etc., Unterstützung für die erfolgreiche Umsetzung derselben bieten.
Das vorgestellte Vorgehensmodell für Veränderungsmanagement ist für alle großen, oder auch noch so kleinen Veränderungen anwendbar. Je kleiner der Veränderungsprozess ist, um so weniger Methoden müssen eingesetzt werden, auch können mehrere Rollen von der selben Person ausgefüllt werden. Die Grundaussagen der Konzepte des Veränderungsmanagement gelten aber für jegliche Veränderungen.
Inhaltsverzeichnis:
| Teil A: Problemstellung | 1 | |
| 1. | Problembeschreibung | 2 |
| 1.1 | Ziel der Diplomarbeit | 3 |
| 1.2 | Begriffsdefinitionen | 3 |
| 1.3 | State of the Art | 5 |
| 2. | Praktische Relevanz und wissenschaftliche Bedeutung | 14 |
| 3. | Problemnachweis | 15 |
| Teil B: Problemlösungsweg | 16 | |
| 1. | Zielsetzung | 16 |
| 1.1 | Warum ist Veränderungsmanagement bei PPP notwendig? | 16 |
| 1.2 | Wie kann Veränderungsmanagement PPP unterstützen? | 16 |
| 2. | Forschungsstrategie | 16 |
| 2.1 | Literaturstudie | 17 |
| 2.2 | Fallstudien | 17 |
| 2.3 | Weiterentwicklung des VM | 17 |
| 3. | Vorgehensweise | 18 |
| 3.1 | Literaturstudie (Analyse) | 18 |
| 3.2 | Entwickeln eines durchgängigen Modells (Synthese) | 18 |
| 4. | Erwartete Ergebnisse | 19 |
| 4.1 | Ein allgemeines Vorgehensmodell für VM | 19 |
| 4.2 | Die Erweiterung von PPP um Konzepte und Methoden des VM | 19 |
| Teil C: Ergebnisse | 20 | |
| 1. | Veränderungsmanagement allgemein | 21 |
| 1.1 | Warum Veränderung? | 22 |
| 1.2 | Veränderungen im soziotechnischen Kontext | 22 |
| 1.3 | Nutzen von Veränderungen | 24 |
| 1.4 | Integrativer Ansatz | 24 |
| 1.5 | Komponenten des Veränderungsprozesses | 26 |
| 1.6 | Phasen des Veränderungsprozesses | 27 |
| 1.7 | Beteiligte | 28 |
| 2. | Veränderungsmanagement als aktuelles Problem - Fallstudien | 30 |
| 2.1 | Verwendeter Fragebogen | 30 |
| 2.2 | Beschreibung der Fallstudien aus Datenschutzgründen nicht enthalten | 31 |
| 2.3 | SBL – Beschwerdemanagement | 40 |
| 2.4 | Resümee der Fallstudien | 47 |
| 3. | Verwandte Ansätze und Modelle von Veränderungsmanagement aus der Literatur | 49 |
| 3.1 | Organisationsentwicklung (Mc Gregor/Beckard) | 49 |
| 3.2 | Total Quality Management (TQM) | 56 |
| 3.3 | KAIZEN (Imai) | 58 |
| 3.4 | Business Transformation (Gouillart) | 63 |
| 3.5 | Das FRAKTAL-Modell (Buchner/Schmidt-Tanger) | 66 |
| 4. | Der idealtypische Veränderungsprozess | 81 |
| 4.1 | Unfreeze - Einleitung der Veränderung | 81 |
| 4.2 | Move - Durchführung der Veränderung | 91 |
| 4.3 | Refreeze - Stabilisierung der Veränderung | 102 |
| 5. | Überprüfung und Vorschläge zur Erweiterung des gGPM-Vorgehensmodells | 111 |
| 5.1 | Begründung für die Überprüfung | 111 |
| 5.2 | Bewertung der Methoden von PPP | 112 |
| 5.3 | Erweiterungsvorschläge für PPP | 122 |
| 6. | Zusammenfassung | 130 |
| 6.1 | Erkenntnisgewinn aus VM | 130 |
| 6.2 | Vergleich von VM und PPP | 131 |
| 6.3 | Diskussion Der Ergebnisse | 134 |
| 6.4 | Resümee | 135 |
| Teil D: Anhang | 138 | |
| 1. | Abkürzungsverzeichnis | 138 |
| 2. | Abbildungsverzeichnis | 139 |
| 3. | Literaturverzeichnis | 141 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832451257
Arbeit zitieren:
Weiss, Wolfgang Mai 1999: Veränderungsmanagement und seine Bedeutung für gGPM-Projekte, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Business Process Reengineering, Change Management, Geschäftsprozeßmanagement, Prozeßoptimierung, Veränderung als Prozeß



