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Verändertes Anforderungsprofil an Führungskräfte auf Grund der Globalisierung

Die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz

Verändertes Anforderungsprofil an Führungskräfte auf Grund der Globalisierung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stephanie Messner
  • Abgabedatum: Januar 2000
  • Umfang: 132 Seiten
  • Dateigröße: 6,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hohenheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2780-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2780-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2780-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Messner, Stephanie Januar 2000: Verändertes Anforderungsprofil an Führungskräfte auf Grund der Globalisierung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Autonomieorientierung, Führungskraft, Globalisierung, Kultur, Kompetenz

Diplomarbeit von Stephanie Messner

Einleitung:

Zunehmende weltweite Aktivitäten von Unternehmen sind in Zeiten der Globalisierung keine Seltenheit mehr. Auch deutsche Unternehmen haben sich den grenzüberschreitenden Geschäftstätigkeiten zu stellen, um ihre Wettbewerbsposition nicht zu gefährden. In dem Maße, in dem die Geschäftstätigkeiten eines Unternehmens internationale Dimensionen annehmen, nimmt auch die Bedeutung interkultureller Fragestellungen zu, die bei rein nationaler Betätigung nicht auftreten. Durch die ansteigende Zahl globaler Aktivitäten in Form von Kooperationen, Fusionen oder auch Akquisitionen, sind dauerhafte, arbeitsbedingte Kontakte zwischen Personen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zunehmend unumgänglich. Für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie die Fähigkeit besitzen müssen, in einem fremdkulturellen Umfeld, mit fremdkulturellen Partnern effektiv zusammenarbeiten zu können. Dabei genügt es nicht, sich in den ökonomischen Gegebenheiten und Strukturen des fremden Landes auszukennen. Für den Erfolg der Auslandstätigkeit unabdingbar ist vielmehr das Erkennen und Verstehen von Differenzen, welche durch kulturbedingte Denk- und Verhaltensweisen hervorgerufen werden. Wer in fremden Kulturen erfolgreich tätig sein möchte, muss sich auf die Besonderheiten der jeweiligen Kultur einstellen können.

Die Globalisierung der Märkte und die damit verbundene Notwendigkeit für Unternehmen in fremden Kulturen zu agieren, stellt die betroffenen Mitarbeiter und infolgedessen auch das Personalmanagement vor neue Herausforderungen. Für das Personalmanagement bedeutet dies, dass Personalbeschaffung, -betreuung und -entwicklung zunehmend im internationalen Kontext zu sehen sind. Da allerdings mindestens 25 Prozent aller Entsendungen auf Grund unterschiedlicher kultureller Gegebenheiten nicht zu dem gewünschten Erfolg führen, zielt diese wissenschaftliche Arbeit darauf ab, diejenigen Eigenschaften herauszustellen, die für ein erfolgreiches Agieren in einer fremden Kultur als notwendige Voraussetzungen gelten. Allerdings umfassen diese Kriterien z.T. Persönlichkeitsmerkmale, die, wenn überhaupt, nur schwer festzustellen sind. Aus diesem Grund wird versucht, diese zentralen Persönlichkeitsmerkmale anhand von Kausalitätsorientierungen nachzuweisen, welche zur Erklärung und Vorhersage menschlicher Verhaltensweisen herangezogen werden können und mit Hilfe des Indikators zur Erhebung von Kausalitätsorientierungen (IKO) gemessen werden. Existiert zwischen den Kausalitätsorientierungen und den für eine Auslandseignung zentralen Persönlichkeitsmerkmalen ein Zusammenhang, kann auf Grund der durch den IKO gemessenen Kausalitätsorientierungen mit ausreichender Wahrscheinlichkeit auf die Auslandseignung geschlossen werden.

Allerdings reicht die Feststellung der Kriterien der Auslandseignung bei weitem noch nicht aus, um einen Erfolg der Entsendung zu garantieren. Erforderlich ist darüber hinaus der Einsatz gezielter Trainingsmethoden, um eine optimale Vorbereitung der Mitarbeiter für den Auslandseinsatz zu gewährleisten. Aus diesem Grund werden im letzten Teil der Arbeit zentrale Ansätze aufgezeigt, welche den Anspruch haben, die Auslandseignung in Form der interkulturellen Kompetenz nachhaltig zu fördern.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit 1
1.2 Abgrenzung 3
1.3 Gang der Untersuchung 4
2. Entwicklung des Anforderungsprofils an Führungskräfte auf Grund globaler Trends 5
2.1 Soziale, technologische und ökonomische Veränderungen 5
2.1.1 Wertewandel und -pluralismus 6
2.1.2 Neue Technologien 9
2.1.3 Globalisierung 11
2.1.4 Fazit der Veränderungen 13
2.2 Kompetenzanforderungen an Führungskräfte 15
2.2.1 Fachkompetenz 16
2.2.2 Methodenkompetenz 18
2.2.3 Sozialkompetenz 19
2.3 Erweiterte Kompetenzanforderungen an Führungskräfte 23
2.3.1 Kulturelle Überschneidungssituationen 24
2.3.2 Interkulturelle Kompetenz 27
2.3.3 Bestandteile der interkulturellen Kompetenz 32
3. Die Bedeutung der Autonomieorientierung bei Führungskräften für die interkulturelle Kompetenz 36
3.1 Die Theorie der Kausalitätsorientierungen und ihre Zugänge 37
3.1.1 Intentionalität des Handelns 38
3.1.2 Die Theorie des selbstbestimmten Handelns 40
3.1.3 Intrinsische versus extrinsische Motivation 42
3.1.4 Zusammenfassung und Bezug zu den Kausalitätsorientierungen 44
3.2 Autonomieorientierung bei Führungskräften 47
3.2.1 Definition der Autonomieorientierung 47
3.2.2 Autonomieorientierung als Persönlichkeitsmerkmal 48
3.2.3 Autonomieorientierung bei Führungskräften 51
3.3 Autonomieorientierung und interkulturelle Kompetenz 57
3.3.1 Probleme kultureller Überschneidungssituationen 58
3.3.2 Interkulturelle Kompetenz als Persönlichkeitsmerkmal 60
4. Entwicklung der interkulturellen Kompetenz 65
4.1 Vermittlung der interkulturellen Kompetenz 66
4.1.1 Förderung der interkulturellen Kompetenz in der Schule 67
4.1.2 Förderung der interkulturellen Kompetenz in der Hochschule 69
4.2 Interkulturelles Personalmanagement 71
4.2.1 Auswahl der zu entsendenden Führungskräfte 72
4.2.2 Interkulturelle Vorbereitungsmaßnahmen 76
4.2.3 Bewertung der interkulturellen Vorbereitungsmaßnahmen 81
4.3 Bedeutung und Vermittlung der interkulturellen Kompetenz in einem deutschen Großunternehmen 86
4.3.1 Die internationale Ausrichtung des Großunternehmens 86
4.3.2 Internationale Vorbereitungsmaßnahmen 88
5. Zusammenfassung und Ausblick 94
Anhang
Literaturverzeichnis

Arbeit zitieren:
Messner, Stephanie Januar 2000: Verändertes Anforderungsprofil an Führungskräfte auf Grund der Globalisierung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Autonomieorientierung, Führungskraft, Globalisierung, Kultur, Kompetenz

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