Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Veränderte Arbeitswelt - Erfolgskonzept "Lebensunternehmer"

Veränderte Arbeitswelt - Erfolgskonzept "Lebensunternehmer"
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Anja Janoth
  • Abgabedatum: September 2002
  • Umfang: 99 Seiten
  • Dateigröße: 587,8 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität der Künste Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6601-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6601-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6601-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Janoth, Anja September 2002: Veränderte Arbeitswelt - Erfolgskonzept "Lebensunternehmer", Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Intrapreneur, Ich-AG, Marke ICH, Selbstvermarktung, Beruf

Diplomarbeit von Anja Janoth

Problemstellung:

Worauf müssen Sie in einer sich immer schneller verändernden Arbeitswelt als angestellt Erwerbstätiger oder Unternehmer vorbereitet sein? Mit welchen Vor-/Nachteilen geht das Konzept des Lebensunternehmers auf diese Veränderungen ein? Gehören auch Schlagworte wie z.B. „Ich-AG“, „Marke Ich“ und „Intrapreneure“ in diesen Themenkreis?

Antworten auf Fragen wie diese finden Sie in der vorliegenden Diplomarbeit. Zusätzlich erhalten Sie konkrete Handlungsanweisungen, um Ihre persönliche Marke erfolgreich zu kommunizieren.

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob das Konzept des Lebensunternehmers im Rahmen der sich verändernden Arbeitswelt Erfolg für erwerbstätige Menschen in der BRD hat, oder nicht. Wie hoch ist die Relevanz dieses Themas? Sehr hoch:

- weil sich das Problem mangelnder Erwerbsarbeit im Zeitalter der Globalisierung in Zukunft noch weiter verschärften wird.

- weil prinzipiell jeder in der BRD von Veränderungen innerhalb seiner Arbeit betroffen sein wird - als angestellt oder auch selbständig Erwerbstätiger.

- weil die Veränderungen weit über die Grenzen der Arbeitswelt hinausgehen.

Geklärt wird die Frage, ob ‚Lebensunternehmer‘ ein Erfolgskonzept ist oder nicht, auf folgendem Weg:

1. Im ersten Schritt werden die Veränderungen in der Arbeitswelt dargestellt, wobei die Auswirkungen, auf arbeitende Menschen eingeschränkt, analysiert werden. Entsprechend wird die breit gefächerte Problematik erwerbsloser Menschen nicht berücksichtigt.

2. Der zweite Abschnitt stellt das Konzept des Lebensunternehmers detailliert vor. Da das Konzept auf der Ebene des Individuums angesiedelt ist, werden Lösungsstrategien der Arbeitsproblematik, die einen gesamtgesellschaftlichen Lösungsansatz bieten, nicht einbezogen.

3. Im dritten Teil wird geklärt, ob die Veränderungen in der Arbeitswelt mit Hilfe des Konzepts erfolgreich bewältigt werden können. Dazu wird analysiert, welche Chancen auf Erfolg und welche Risiken des Misserfolgs im Lebensunternehmer Konzept enthalten sind.

4. Der vierte Schritt überträgt Leitlinien zur individuellen, strategischen Kommunikationsplanung auf das Lebensunternehmer Konzept, um individuelle Erfolgschancen zu erhöhen.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitende Vorworte 1
1. Entwicklung der Erwerbsarbeit 2
1.1 Erzwungene Arbeit 2
1.2 Gottgefällige Arbeit 2
1.3 Anerkannte Erwerbsarbeit 3
1.3.1 Sichere Erwerbsarbeit 3
2. Ursachen & Folgen der Veränderungen 5
2.1 Veränderte Arbeitswelt 5
2.1.1 Reorganisierte Unternehmen 6
2.1.2 Mangelware Erwerbsarbeit 7
2.1.3 Deregulierter Kündigungsschutz 7
2.1.4 Wertlose Ältere 8
2.1.5 Stigmatisierte Arbeitslose 8
2.1.6 Reichlich Arme 9
2.1.7 Individualisierter Erwerb 9
2.1.8 Flexibilisierte Beschäftigungsformen 10
2.1.8.1 Temporär Angestellte 10
2.1.8.2 Flexibilisierter Arbeitsort 10
2.1.8.3 Flexible Job-Nomaden 11
2.1.9 Trennende Computer 11
2.1.9.1 Aktualisiertes Arbeitswissen 12
2.2 Globaler Kompetenzkrieg 13
2.2.1 Globaler Leistungsdruck 13
2.3 Verändertes Menschenbild 14
3. Lösungskonzept Lebensunternehmer 16
3.1 Bezeichnende Begriffe 16
3.2 Verändertes Leitbild 17
3.2.1 Neue Arbeitskraftunternehmer 17
3.2.2 Neue Wege? 18
3.3 Potentielle Arbeitskraft 19
3.3.1 Verändertes Denken und Handeln 19
3.4 Definition von Lutz 20
3.5 Definition der IG Metall 20
3.6 Definition von Baumgartner 21
3.6.1 Definition ‚Arbeit' von Baumgartner 21
3.7 Arbeitende Lebensgestalter 22
3.7.1 Reflektierte Wunscharbeit 23
3.7.2 Veränderte Bewerbungsstrategie 24
3.8 Vernetzte Lebensunternehmer 25
3.8.1 Kompetente Lebensunternehmer 26
3.9 Typisierte Lebensunternehmer 27
4. Erfolg oder Misserfolg des Konzeptes? 29
4.1 Erfolgskonzept? 29
4.1.1 Was ist Erfolg? 29
4.1.1.1 Berechnete Formel 30
4.1.1.2 Überwundene Angst 30
4.1.1.3 Aktive Initiative 30
4.1.1.4 Blendender Schein 31
4.2 Erfolgsebenen 31
4.2.1 Wirtschaftlicher Erfolg? 32
4.2.1.1 Optimierte Produktion 32
4.2.1.2 Verringerter Erwerb 32
4.2.2 Politischer Erfolg? 33
4.2.2.1 Dringende Veränderungen 33
4.2.3 Sozi-Kultureller Erfolg? 34
4.2.3.1 Veränderungsbereite Menschen 34
4.2.4 Gesellschaftlicher Erfolg? 34
4.2.4.1 Ganzheitliche Verantwortung 34
4.2.4.2 Jugendliche Werte 35
4.2.5 Individueller Erfolg? 35
4.2.5.1 Selbstbewusste Gestaltung 36
4.2.5.2 Eigene Arbeit 36
4.2.5.3 Vielfältige Kompetenzteams 37
4.2.5.4 Persönliche Investitionen 37
4.2.5.5 Marktfähige Kompetenzen 38
4.2.5.6 Erfolgsorientierte Leitlinien 38
4.2.5.7 Faszinierende Optionen 39
4.3 Misserfolgskonzept? 40
4.3.1 Was ist Misserfolg? 40
4.3.1.1 Erfolgreiche Misserfolgsgarantie 40
4.3.1.2 Erfolgreich Scheitern 41
4.3.1.3 Leitende Angst 41
4.3.2 Wirtschaftlicher Misserfolg? 41
4.3.2.1 Versiegende Finanzen 42
4.3.2.2 Unrentable Investitionen 42
4.3.2.3 Menschlicher Verdrängungswettbewerb 42
4.3.2.4 Hilflose Problemlöser 43
4.3.3 Politischer Misserfolg? 43
4.3.3.1 Eigenverantwortlicher Erwerb 43
4.3.3.2 Ungelöstes Problem 44
4.3.4 Soziokultureller Misserfolg? 44
4.3.4.1 Mangelnde Solidarität 44
4.3.4.2 Suizidale Arbeitskultur 45
4.3.4.3 Umkämpfte Aufmerksamkeit 45
4.3.4.4 Selektierte Erreichbarkeit 45
4.3.4.5 Kultureller Rückzug 46
4.3.4.6 Verbotenes Scheitern 46
4.3.4.7 Mangelnde Risikobereitschaft 47
4.3.4.8 Stressende Freiheit 47
4.3.4.9 Ganzheitliches Scheitern 48
4.3.4.10 Komplexes Konzept 48
4.3.5 Gesellschaftlicher Misserfolg? 48
4.3.5.1 Gewünschte Sicherheit 49
4.3.5.2 Konservative Menschen 51
4.3.5.3 Selbstverschuldete Erwerbslosigkeit 52
4.3.5.4 Schlechtes Image 52
4.3.6 Individueller Misserfolg? 52
4.3.6.1 Potentielle Selbstentfremdung 53
4.3.6.2 Chancenlose Kompetenzen 53
4.3.6.3 Selbstentfremdende Kompetenzen 53
4.3.6.4 Fehlende Kompetenzen 53
4.3.6.5 Verschärfte Bedingungen 54
4.3.6.6 Tendenzielle Selbstausbeutung 54
4.3.6.7 Permanente Selbstdarstellung 54
4.3.6.8 Ungewohnte Selbstvermarktung 55
4.3.6.9 Künstliche Selbstinszenierung 55
4.3.6.10 Kritische Selbstvermarktung 55
4.3.6.11 Permanente Reflexion 56
4.3.6.12 Schwerwiegender Rollenwechsel 56
4.4 Individuelles Erfolgskonzept 57
5. Markenkommunikation für erfolgreiche Lebensunternehmer 58
5.1 Individuelle Marke 58
5.1.1 Vorausgesetztes Vertrauen 59
5.1.2 Glaubwürdige Orientierung 60
5.1.3 Maskierende Marke? 61
5.2 Erfolgsentscheidende Selbstvermarktung 61
5.2.1 Leichtfallende Kernkompetenz 62
5.2.2 Kombinierte Kernkompetenzen 63
5.3 Bereichernde Partnerschaft 64
5.4 Analysierter Markt 65
5.4.1 Potentielle Kunden 65
5.5 Markante Lebensunternehmer 66
5.5.1 Kommunizierte Eigenmarke 67
5.6 Alltägliches Eigenmarketing 68
5.7 Kreative Markenführung 69
5.8 Sieben Fehler 70
5.9 Verändertes Rollenverständnis 72
6. Einschätzende Zusammenfassung 73
6.1 Lebenslanges Verändern 73
6.2 Veränderte Arbeitskraft 74
6.3 Individuelle Bewertung 74
6.3.1 Selbständige Lebensunternehmer 75
6.3.2 Optimistische Alternativen 75
6.3.3 Optimierte Erfolgschancen 76
Anhang
1. Interview mit dem Trendforscher Peter Wippermann 77
2. Interview mit dem Zukunftsphilosoph Andreas Giger 81
3. Zehn Tipps zum Eigenmarketing für Lebensunternehmer 83
Literaturverzeichnis 86

Automatisiert erstellter Textauszug:

Persönlichkeit und ihrer Werte betrachtet werden muss. 4.1.1.1. Berechnete Formel Lanthaler und Zugmann werben dagegen mit einer „Formel zum Erfolg.“73 Diese bezeichnen sie als „[w + e] x I = Ich-Aktien-Index.“74 Hierbei steht w für die Wissensbasis, e für die emotionale Intelligenz und I für die Innovationskraft eines Menschen. Allerdings widersprechen sie später ihrer eigenen Formel mit der Aussage, dass es kein Rezept für den Erfolg gibt. Stattdessen gibt es lediglich die Möglichkeit, die Hintergründe von veränderten Lebens- und Denkweisen in der Arbeitswelt zu beleuchten.75 Auch daraus folgt, dass der Erfolg eines Lebensunternehmers von seiner individuellen Umsetzung in der veränderten Arbeitswelt abhängt. 4.1.1.2. Überwundene Angst Der Heilpraktiker Prof. Kurt Tepperwein erweitert den Erfolgsbegriff um die Dimension der mentalen Ebene. Für ihn ist "Erfolg ... im Grunde nichts anderes, als die Überwindung der Angst vor dem Versagen."76 Diese Betrachtungsweise ist für Lebensunternehmer interessant, da das Klima der gravierenden Veränderungen in der Arbeitswelt oft von Angst geprägt ist. Statt sich nun ebenfalls von der Versagensangst lähmen zu lassen, richten Lebensunternehmer ihren Weg nach dem Leitspruch ‚Erfolg ist die Summe der gelösten Probleme‘ aus. Ihr Ziel ist es, aktiv ihre persönliche Lösung für die Arbeitsproblematik zu finden. [...]

Zu diesem Zweck ist es notwendig, eingangs den Begriff ‚Erfolg‘ näher zu betrachten, um die Erfolgschancen des Konzeptes Lebensunternehmer zu analysieren. 4.1.1. Was ist Erfolg? Der Duden definiert Erfolg als „Eintreten einer beabsichtigten, erstrebten Wirkung"68 und auch für Edward de Bono69 ist Erfolg: „Eine Sache in Angriff nehmen und wie vorgesehen abschließen.”70. Allerdings weist er darauf hin, dass sich Erfolg nicht allgemeingültig definieren lässt, da jeder ‚Erfolg’ mit individuellen Inhalten belegt ist. Diese Auffassung teilen die Autoren des Werkes ‚The Joy of Working’ (Freude der Arbeit). Sie sind der Meinung, dass über die individuelle Erfolgsdefinition hinausgehende Faktoren wie „Glück, Reichtum und Erfolg Nebenprodukte ... der strategischen Zielsetzung sind - sie können nicht das Ziel sein.”71 Auch Meyers Enzyklopädisches Lexikon bezieht auf die Frage nach der Begriffserläuterung die persönliche Dimension ein: „Erfolg: das Erreichen eines Ziels. Das Erlebnis des Erfolgs ... hängt weniger von der absoluten Höhe der Leistung als von ihrer ab Übereinstimmung (↑ mit den ↑ selbstgesetzten Erwartungen Anspruchsniveau, [...]

Nachdem das Konzept jetzt hinreichend bekannt ist, abschließend die Typisierung von Lebensunternehmern der Österreicher Werner Lanthalter64 und Johanna Zugmann65 aus ihrem Buch ‚Die ICH-Aktie‘. Ihr Ziel ist es, die komplexen Inhalte des Konzeptes transparent werden zu lassen. Zur Einteilung betonen sie, dass jeder Typus ihrer sogenannten ‚ICH-Aktie‘ gleichwertig ist. Denn „typischerweise ist eine ICH-Aktie natürlich nie 100% trennscharf in eine Kategorie ‚einzuteilen‘. Jeder hat Elemente aus allen Typen in sich. Die Ich-Aktie will aber besondere Stärken betonen.“66 Den Autoren zufolge kann zwischen fünf Gruppen von Lebensunternehmern unterschieden werden: 1) „Visionärer Veränderer 2) Klassische Karrieristen 3) Netzwerkmeister 4) Top Entre- / Intrapreneurs 5) Selbstverwirklicher“67 Die ‚visionären Veränderer‘ in die Typisierung aufzunehmen, ist ein interessanter Gedanke, der von anderen Autoren nicht berücksichtigt wird. In dieser Gruppe finden sich die typischen Unternehmer wieder. Bedenklich an dieser Einteilung ist, dass die ‚klassischen Karrieristen‘ im Zusammenhang mit dem Lebensunternehmer Konzept erwähnt werden. Aufgrund der beschriebenen Veränderungen in der Arbeitswelt wird diese Form der Karriere nur noch in einer Übergangsphase vorhanden sein, bevor sie nicht mehr existiert. Aufgrund dieser Argumente schrumpft die Liste der Lebensunternehmer, die nicht zu den typischen Unternehmern gehören sondern dem neuen [...]

Arbeit zitieren:
Janoth, Anja September 2002: Veränderte Arbeitswelt - Erfolgskonzept "Lebensunternehmer", Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Intrapreneur, Ich-AG, Marke ICH, Selbstvermarktung, Beruf

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren