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Venture Capital

Analyse der Entscheidungskriterien zur Vergabe von Venture Capital (Konzentration auf Due Diligence)

Venture Capital
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alexander Hahn
  • Abgabedatum: Juli 1999
  • Umfang: 140 Seiten
  • Dateigröße: 2,2 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1833-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1833-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1833-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hahn, Alexander Juli 1999: Venture Capital, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Beteiligungswürdigkeitsprüfung, Due Diligence, Bewertung

Diplomarbeit von Alexander Hahn

Gang der Untersuchung:

Die Diplomarbeit gliedert sich in mehrere Teile. Im ersten Kapitel werden, ausgehend von der Literatur, die Definition, die Entwicklung des Fondsvolumens und des Gesamtportfolios, Akteure auf dem VC Markt und der idealtypische Verlauf des Venture Capital Prozesses näher erläutert.

Da eine Datenerhebung durchgeführt wird, bei der die Kriterien und deren Bewertung herausgefunden werden, ist es im Vorfeld wichtig, einen Grundlagenteil anhand vorhandener Literatur zu erarbeiten, um einen Vergleich mit der Praxis anstellen zu können.

Deshalb beschäftigen sich die nächsten zwei Kapitel mit Grundlagen. Zum einen mit der Betrachtung der Beteiligungswürdigkeitsprüfung, die auf die Notwendigkeit der Beurteilung von Kriterien eingeht, mit dem Ablauf der Bewertung und schließlich mit den Kriterien zur Prüfung der Beteiligungswürdigkeit. Zum anderen werden die Maßstäbe für die Kriterienbewertung festgelegt, die als Basis zum Vergleich der darauffolgenden Untersuchung dienen.

Vor diesem Hintergrund folgt die eigentliche Datenauswertung des Fragebogens, die versucht, die Vergabekriterien herauszufinden, und im darauffolgenden Schritt ermitteln soll, welche Bewertungsmethoden in der Praxis angewandt werden. Zuerst werden die quantifizierbaren, harten Kriterien genau betrachtet, danach die qualitativen d.h. die weichen Kriterien untersucht. Nachfolgend werden beide Unterscheidungsmerkmale zusammen bewertet.

Die Ergebnisse aus der Literaturauswertung und aus der Datenerhebung werden im nächsten Kapitel miteinander verglichen. Wenn Abweichungen entstehen, werden diese analysiert und interpretiert. Im Anschluß daran wird ein Lösungsansatz für die optimale Auswahl von Kriterien und deren Bewertung aufgestellt.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsüberblick III
Inhaltsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VIII
Formelverzeichnis IX
Tabellenverzeichnis X
Abkürzungsverzeichnis XI
1. Ausgangspunkt, Zielsetzung und Gang der Untersuchung 1
1.1 Volkswirtschaftliche Aspekte als Ausgangspunkt 1
1.2 Zielsetzung der Diplomarbeit 5
1.3 Gang der Untersuchung 7
2. Grundlagen der Venture Capital Finanzierung 8
2.1 Definition von Venture Capital 8
2.2 Fondsvolumen und Gesamtportfolio 12
2.2.1 Fondsvolumen und dessen Herkunft 12
2.2.2 Gesamtportfolio 13
2.3 Beteiligungsformen, Fondskonzept und Akteure des Venture Capital Marktes 15
2.3.1 Beteiligungsformen und Fondskonzept 15
2.3.2 Kapitalnehmer 17
2.3.3 Kapitalgeber/Beteiligungsgesellschaften 18
2.4 Idealtypischer Verlauf des Venture Capital Prozesses 20
2.4.1 Early-Stage-Phase 22
2.4.2 Expansion-Stage-Phase 23
2.4.3 Divesting-Phase 24
3. Betrachtung der Beteiligungswürdigkeitsprüfung 27
3.1 Notwendigkeit der Beurteilung von Kriterien 27
3.2 Ablauf des Venture Capital Investitionsentscheidungsprozesses 28
3.2.1 Kontakt 29
3.2.2 Vorprüfung (Grobauswahl) 29
3.2.3 Hauptprüfung (Detailanalyse = Due Diligence) 32
3.2.4 Beteiligung, Betreuung, Exit 33
3.3 Kriterien zur Prüfung der Beteiligungswürdigkeit anhand des Businessplans 34
3.3.1 Wesen des Businessplans 34
3.3.2 Inhalt des Businessplans 36
3.3.2.1 Executive Summary (Zusammenfassung) 37
3.3.2.2 Unternehmensübersicht 37
3.3.2.3 Management und Personal 37
3.3.2.4 Produkt/Dienstleistung/Technologie 37
3.3.2.5 Markt und Wettbewerb 38
3.3.2.6 Marketing und Vertrieb 38
3.3.2.7 Produktion und Betrieb 38
3.3.2.8 Finanzplanung 39
3.3.2.9 Chancen und Risiken 40
3.3.2.10 Anhang 40
3.3.3 Fazit 40
4. Maßstäbe zur Bewertung von harten und weichen Kriterien bei der Due Diligence 41
4.1 Maßstab für die Bewertung von harten Kriterien anhand des Discounted Cash Flow Verfahren 42
4.1.1 Grundkonzeption des Discounted Cash Flow Verfahren 44
4.1.1.1 Free Cash Flow 44
4.1.1.2 Kapitalisierungszinssatz durch Capital Asset Pricing Modell 45
4.1.1.3 Cash Flow Berechnung in zwei Phasen 46
4.1.2 Discounted Cash Flow to Equity (Nettomethode) 47
4.1.3 Discounted Cash Flow to Entity (Bruttomethode) 47
4.1.4 Sensitivitätsanalyse 49
4.2 Maßstab zur Bewertung von weichen Kriterien anhand der Nutzwertanalyse 50
4.2.1 Ablauf der Nutzwertanalyse 51
4.2.1.1 Auswahl der Vergleichskriterien (ni) 52
4.2.1.2 Bewertung der Alternativen ai (=Teilnutzen ni * ai) 52
4.2.1.3 Gewichtung der Kriterien gi * (ni * ai) 53
4.2.1.4 Gesamtnutzen 53
4.2.1.5 Sensitivitätsanalyse 54
4.3 Maßstab zur Bewertung harter und weicher Kriterien anhand der Kosten-Wirksamkeiten-Analyse 54
5. Auswertung der Datenerhebung - Kriterien der Due Diligence und deren Bewertungsmethoden 55
5.1 Allgemeines über die Datenerhebung 55
5.2 Harte Kriterien und deren Bewertung 56
5.2.1 Harte Kriterien 57
5.2.1.1 Vergangenheitsbezogene Kriterien 57
5.2.1.2 Zukunftsbezogene Kriterien 58
5.2.2 Bewertung der harten Kriterien 60
5.3 Weiche Kriterien und deren Bewertung 64
5.3.1 Weiche Kriterien 64
5.3.1.1 Allgemeine Kriterien 64
5.3.1.2 Unternehmen und Management 65
5.3.1.3 Organisation 67
5.3.1.4 Absatz und Vertrieb 68
5.3.1.5 Produktion und Logistik 69
5.3.1.6 Produkt/Dienstleistung/Technologie 70
5.3.1.7 Markt und Wettbewerb 71
5.3.1.8 Exitstrategie 73
5.3.1.9 Gesamtvergleich der weichen Kriterien 74
5.3.2 Bewertung der weichen Kriterien 75
5.4 Gesamtbewertung der harten und weichen Kriterien 78
5.5 Gesamtergebnis der Datenerhebung 81
6. Vergleich der Datenauswertung mit den Ergebnissen aus der Literatur 82
6.1 Vergleich der Kriterien 82
6.2 Vergleich der Bewertungsmethoden 84
6.2.1 Bewertung der harten Kriterien 84
6.2.2 Bewertung der weichen Kriterien 86
6.3 Gründe für Abweichungen 87
6.4 Lösungsansatz 89
7. Zusammenfassung 94
8. Anhang 98
8.1 Renditeübersicht der Europäischen Venture Capital Fonds 98
8.2 Checkliste für Aufbau und Gliederung eines Businessplans 100
8.3 Interviewprotokoll - Gespräch mit Frau Winterhager von der IMH GmbH 103
8.4 Adressenverzeichnis der angeschriebenen ordentlichen Mitglieder des BVK 107
8.5 Fragebogen 111
8.6 Auswertung FB, Frage 8 - Relevanz Kriterien zu quantifizieren, Methodenanwendung 114
9. Literaturverzeichnis 116

Automatisiert erstellter Textauszug:

4.2.1.5 Sensitivitätsanalyse Im Fall der Bewertung der qualitativen Kriterien wird anhand des Businessplans versucht, die Chancen und Risiken der Unternehmung mit einzubeziehen, doch um sicher zu gehen, die ganze Bandbreite des Risikos einzubeziehen, sollte auch hier eine Sensitivitätsanalyse erfolgen. Gerade in Hinsicht auf die zukunftsgerichtete Bewertung, auf die Unsicherheit des Bewerters bei der Erstellung der Gewichtung und Festlegung mancher Teilnutzen sollte ein entscheidungsunterstützendes Verfahren gewählt werden. Da die Ermittlung des Nutzwertes auf Schätzungen der Zukunft basiert, sollten die Auswirkungen eventueller Änderungen der Eingangswerte untersucht werden. Wie bereits in Kapital 4.1.4 gezeigt, untersucht die Sensitivitätsanalyse den Zusammenhang zwischen Input und Output. Durch Änderung eines oder mehrerer Parameter, unter Konstanthaltung aller anderen, ergeben sich unterschiedliche Ergebnisse. Ziel der Analyse ist es, kritische Werte zu ermitteln, die entweder innerhalb oder außerhalb eines festgelegten Wertes liegen. Die Unsicherheit kann nicht ganz ausgelöscht werden, es ist lediglich eine unterstützende Technik. 4.3 MAßSTAB ZUR BEWERTUNG HARTER UND WEICHER KRITERIEN ANHAND DER KOSTEN-WIRKSAMKEITEN-ANALYSE Da es auf Basis prognostizierter Daten sehr schwer ist, Entscheidungen über die Vergabe von Kapital zu treffen, muß eine Bewertungsmethode angewendet werden, die dieser Unsicherheit gerecht wird. Eine mehrdimensionale Planung kann das Ausmaß der zukünftigen Unsicherheit besser einstufen. Der Autor entscheidet sich deshalb, die Quantifizierung der Werte einmal für monetäre Kriterien anhand der Discounted Cash Flow Methode und nicht monetäre Werte anhand der Nutzwertanalyse zu ermitteln. Man hat somit zwei Teilergebnisse, die zur Ergebnisfindung beitragen. Hat man den Unternehmenswert anhand der quantitativen Werte und den Gesamtnutzen anhand der qualitativen Werte ermittelt, müssen diese Teilergebnisse in einem letzten Schritt in einem bestimmten Verhältnis, je nach Phase des Venture Capital Zyklus und Grad der Unsicherheit, zusammengefaßt werden. So macht es Sinn, in der Frühphasenfinanzierung den Schwerpunkt auf die weichen Kriterien und in der Expansionsfinanzierung auf die harten Kriterien zu legen. Wie die Entscheidungszusammensetzung in der Praxis vollzogen wird, soll aus der Auswertung des Fragebogens in Kapitel fünf hervorgehen. [...]

Um den einzelnen Merkmalen einen genauen Wert zuordnen zu können, bedarf es einer ausführlichen persönlichen Auseinandersetzung des Venture Capitalisten mit dem Bewerber selbst und den Angaben aus dem Businessplan. Der Venture Manager muß sich einen genauen Eindruck über Schwächen und Stärken auf den einzelnen Gebieten des Kandidaten machen, um so einen Wert festzulegen. Der Eindruck des Bewerters wird letztendlich nur in einen Zahlenwert umgewandelt. Bei der Wertermittlung wird häufig auf eine Punkteskala zurückgegriffen, die innerhalb einer Spanne aussagt, wie die Ausprägung eines Kriteriums, z.B. „1“ = unwichtig, „5“ = sehr wichtig, sein sollte. In dem vom Autor erstellten Fragebogen (siehe Anhang 8.5) wird ebenfalls diese Skala angewendet. 4.2.1.3 Gewichtung der Kriterien gi * (ni * ai) Die einzelnen Kriterien sind in diesem Schritt hinsichtlich ihrer Bedeutung zu gewichten. Da die Zusammenstellung der Gewichtungsfaktoren gi meist auf subjektiven Gründen des Bewerters basiert, ist es besser, wenn die Faktoren durch Gruppenurteile, Expertenbefragung oder Analysen objektiviert werden. Die Summe der Gewichtungsfaktoren gi müssen eins oder ein Vielfaches davon (100, 1000 etc.) ergeben. Die im Beispiel gewählten Faktoren sind willkürlich zur Anschaulichkeit gewählt und ergeben im Beispiel die Summe 100. Die so erstellten Zielgewichte bestimmen, mit welcher Stärke die Teilnutzen in die Gesamtbewertung eingehen. Dies erfolgt durch Multiplikation des Gewichtungsfaktors mit dem Teilnutzen (gi * (ni * ai)). 4.2.1.4 Gesamtnutzen Die endgültige Ermittlung des Gesamtnutzens jedes einzelnen Objektes erfolgt im letzten Schritt durch Addition der gewichteten Teilnutzen. Das Objekt mit dem höheren Gesamtnutzen kann nun gewählt werden; im Beispiel des Autors hat Objekt 1 einen höheren Nutzwert mit 370. Hat die Beteiligungsgesellschaft keine Vergleichsalternative, sollte sie einen Wert festlegen, mit dem sie den errechneten Gesamtnutzen aus einer VC Bewerbung vergleichen kann. [...]

4.2.1.1 Auswahl der Vergleichskriterien (ni) Im ersten Schritt erfolgt die Auswahl der Zielkriterien anhand derer die Alternativen gemessen werden sollen. Da eingangs der Businessplan als erste Entscheidungsgrundlage dient, sollten die hier ausgewiesenen weichen, qualitativen Kriterien (siehe Kapitel 3.3.2 und Anhang 8.2) als Zielkriterien benutzt werden. Es ist von Vorteil, übergeordnete Kriterien, sogenannte Globalziele, in Teilziele aufzuspalten und Einzelkriterien, die zu einem Oberziel gehören, zusammenzufassen. Dies erleichtert die Darstellung der Zielkriterien und deren Gewichtung. Die Gesamtanzahl der Kriterien sollte aber nicht zu hoch angesetzt werden, da ansonsten die Komplexität steigt und dies Einfluß auf das Gesamtergebnis haben kann. 4.2.1.2 Bewertung der Alternativen ai (=Teilnutzen ni * ai ) Hier erfolgt die Bewertung der Einzelkriterien jeder Alternative (ai = im Beispiel Objekt I und II) durch Belegung mit einem Nutzwert, dem Teilnutzen (ni * ai). [...]

Arbeit zitieren:
Hahn, Alexander Juli 1999: Venture Capital, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Beteiligungswürdigkeitsprüfung, Due Diligence, Bewertung

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