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VISHNU und seine Avatars

Unter besonderer Besrücksichtigung Krishnas und moderner neuhinduistischer Bewegungen

VISHNU und seine Avatars
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Harald Schrefler
  • Abgabedatum: September 2004
  • Umfang: 164 Seiten
  • Dateigröße: 3,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9670-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9670-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9670-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schrefler, Harald September 2004: VISHNU und seine Avatars, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Hindu Religion, Bhagavadgita, Neureligiöse Bewegungen, Hara Krishna, Integrales Yoga

Magisterarbeit von Harald Schrefler

Einleitung:

Unendlich viele Götter prägen das hinduistische Pantheon Indiens, insbesondere aber Vishnu und seine Avatare Krishna und Rama.Tiefe Gläubigkeit ist in den Tempeln zu erleben, wobei der Hinduismus stark auf das tägliche Leben Einfluss nimmt.

Daher wird kurz der Hinduismus (die Hindu-Religionen) von Ahimsa bis Yoga, sein Pantheon und der Weltenzyklus der Yugas, aber auch der Alltag dargestellt.Die Geschichte Vishnus und seine Ikonographie sowie seine vielfältigen Namen zeigen Visvarupa, den Allgestaltigen. Natürlich werden auch die scholastischen Traditionen kurz beleuchtet.

Vishnus zehn Avatars und ihre Legenden werden skizziert, Rama und Sita näher beschrieben.Krishna, Radha und Bhakti sind die Inhalte der nächsten Kapitel. Einzelne Legenden – wie z.B. den euphorischen Rasatanz – zeigen das Verhältnis zu den Gopis (den Hirtenmädchen) und vor allem den strahlenden Helden und Liebhaber.

„Die Gita war mir stets eine Quelle“ sprach schon Mahatma Ghandi. In vielen der wichtigsten Zitate wird Krishnas Gedankenwelt und seine wesentliche Botschaft „Richte Dein Herz auf Mich“ entwickelt. Selbstlose Pflichterfüllung und die Liebe zu Gott führt dazu, dass mit Lord Krishna der Weg der Erkenntnis und das Einsein mit dem Allerhöchsten erreicht wird.

Indische Spiritualität und Mystik sind seit Jahrzehnten im Westen immer mehr gefragt. Die neureligiösen hinduistischen Bewegungen, ihr Erscheinungsbild und die spezifischen Merkmale prägen die nächsten Kapitel, Viele westliche Menschen suchen Spiritualität – zeigen viele neuere Studien – und finden sie in den neureligiösen Bewegungen (der Begriff „Sekte“ ist umgangssprachlich üblich, aber wissenschaftlich nicht korrekt).

Als eine der hinduistischen Guru-Bewegungen wird Hare Krishna (Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein) bearbeitet. Lehre, Weltordnung, Chanten und Regulierende Prinzipien und natürlich His Divine Swami Prabhupada sind die Stichworte der nächsten Kapitel.

„Alles Leben ist Yoga“, alles evolutionäre Werden, das „kosmische Drama“ und das Individuum als „göttliches Instrument“ sind für Sri Aurobindo die wesentlichsten Bestandteile seiner Philosophie und Lehre, seines „Integralen Yogas“. Sein Werk, Overmind und Supramentales, sowie „Die Mutter“ und Auroville geben Überblick über den größten aktuellen Philosophen Indiens.

Die vorliegende Arbeit spannt den Boden von elementaren Begriffen des Hinduismus über die königliche Gestalt des höchsten Gottes Vishnu bzw. seiner Inkarnation Krishna bis zu modernen hinduistischen Bewegungen. „Ich bin der Vater dieser Welt, ich bin Unsterblichkeit und Tod, bin Sein und Nichtsein“. Lord Krishna in der Gita 9.17,19.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 7
Schreibweise, Abkürzungsverzeichnis 11
1. Einleitung 12
2. Die Hindu - Religionen - wesentliche Religionselemente 15
2.1 Monotheismus? 15
2.2 Gemeinsame Aspekte 16
2.2.1 Die fünf Komponenten Günther-DietzSontheimers 16
2.2.2 Gemeinsame Grundlagen 17
2.3 Von „Ahimsa bis Yoga“ - einige Begriffserklärungen 19
2.4 Weltzyklus und Yugas 23
2.4.1 Kosmologie 23
2.4.2 Die 4 Yugas 23
2.4.2.1 Krita Yuga 24
2.4.2.2 Treta Yuga 24
2.4.2.3 Dvapara Yuga 24
2.4.2.4 Kali Yuga 24
2.4.2.5 Kalpa 25
2.5 Das Pantheon 26
2.6 Trimurti 26
2.7 Pilgerorte (Tirtha), heilige Stätten 27
2.8 Hinduismus im Alltag 28
2.8.1 Der Hausaltar 28
2.8.2 Hindu-Tempel 29
2.8.3 Die Puja 30
2.8.4 Wichtige Feste 31
3. Vishnu 33
3.1 Entwicklung des Vishnuismus 33
3.1.1 Der „vedische“ Vishnu 33
3.1.2 Vasudeva 34
3.1.3 Narayana 34
3.1.4 Gopala - Krishna 34
3.2 Ikonographie 35
3.3 Vishnu und seine Familie 38
3.3.1 Sri Lakshmi 39
3.3.2 Sita, Radha 40
3.4 Vishnus vieleBezeichnungen 40
3.4.1 Narayana 41
3.4.2 Vaikunthanantha 41
3.4.3 Mohini 41
3.5 Visvarupa-der Allgestaltige 42
3.5.1 Was ist, wofür steht Vishnu? 42
3.5.2 Tausend Häupter besitze ich 42
3.6 Ishvara - der Weltenherr 44
3.7 Die scholastischen Traditionen 45
3.7.1 Shrivaishnava 45
3.7.1.1 Vishishta - advaita - vedanta 45
3.7.1.2 Ramanuja 46
3.7.1.3 Die Alvars - tamilische Vaishnava Dichter 47
3.7.1.4 Pancaratra(Bhagavatas) 48
3.7.2 Dvaita Vedanta 48
3.7.3 Shuddhadvaita 49
3.7.4 Krishna Caitanya -Gaudiya Vaishnavas 49
4. VishnusAvatars 51
4.1 Die10Avatars 51
4.1.1 Mukhyavatara - die Hauptinkarnationen 52
4.1.2 Die einzelnen Avatars - ihre Legenden 54
4.2 Rama 60
4.2.1 Ramas Leben 60
4.2.2 Sita 61
4.2.2.1 Die Heldin des Ramayana 61
4.2.2.2 Die ideale Ehefrau 62
5. Krishna - bereits ein „selbstständiger“ Gott(?) 63
5.1 Die Wurzeln des Krishna Kultes 63
5.2 Seine Namen 63
5.3 Einige Legenden 64
5.3.1 Als Kind 65
5.3.2 Der Jüngling 65
5.3.2.1 Spiele mit den Gopis 65
5.3.2.2 Der Rasatanz 66
5.3.3 Der reife Mann 67
5.4 Radha 68
5.5 Bhakti 69
5.5.1 „Ich bin für alle Wesen gleich …“ 69
5.5.2 Grundlegende Themen der Bhakti-Bewegung 70
5.6 Bhagavadgita 72
5.6.1 „Die Gita ist mir stets eine Quelle“ 72
5.6.2 Der Inhalt in Kurzfassung 72
5.6.3 Ausgewählte Verse 73
5.6.3.1 Kriegerspflicht 74
5.6.3.2 Hilfe als Avatar 74
5.6.3.3 Weltall 74
5.6.3.4 Zuflucht 74
5.6.3.5 Sein und Nichtsein 75
5.6.3.6 Richte Dein Herz auf Mich 75
5.6.3.7 Die Pflichten der Kasten 75
5.6.3.8 Rechte Pflichterfüllung 75
5.6.3.9 Ich habe dich lieb 76
5.6.4 Das sittliche Gebot 76
6. NeueReligiosität-Neue Religionen 77
6.1 Definition, Begriffe 77
6.2 Intentionen 77
6.3 Hinduistische neureligiöse Bewegungen 78
6.3.1 Reformbewegungen 78
6.3.2 Mitgliederzahlen 81
6.4 Vielfalt in anderen Ländern 82
6.4.1 Japan 82
6.4.2 Christentum 82
6.4.3 Islamische Herkunft 82
6.5 Das Erscheinungsbild, spezifische Merkmale 83
6.5.1 Offenbarungserfahrungen 83
6.5.2 Mystik 83
6.5.3 Die Frau als Religionsstifter 84
6.5.4 Zentralistische Strukturen 84
6.5.5 Verbindung von Religion und Alltag 84
6.5.6 Heil im Diesseits,Einfachheit der Lehre 85
6.5.7 Kult 85
6.6 Neue Religionen und Säkularismus 85
6.6.1 Versagen der traditionellen westlichen Religionen ? 85
6.6.2 Spirituelles Suchen des Westens 86
6.6.3 Die ‚Sektenbroschüre’: „Sekten-Wissen schützt“ 87
6.7 „Neue Religiositäten“ 88
6.8 Zusammenfassung 89
7. Moderne neohinduistische Bewegungen und Entwicklungen 90
7.1 Der Neohinduismus und der Westen 90
7.1.1 711 Indische Spiritualität 90
7.1.2 Indische Mystik und Meditation 92
7.2 Hare Krishna - ISKCON 94
7.2.1 Einleitung 94
7.2.2 Spiritualität 95
7.2.3 Sri Chaitanya 96
7.2.3.1 „Außer Krishna kenne ich keinen anderen Herrn“ 96
7.2.3.2 Sri Chaitanya und Bhakti 97
7.2.4 Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISKCON – International Society for Krishna Consciousness) 98
7.2.4.1 Zeittafel: Gründung und Entwicklung 98
7.2.5 Verbreitung, Zahlen 100
7.2.5.1 Organisation und Ziele 101
7.2.6 His Divine Grace Shrila A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada 102
7.2.7 Die Lehre (des Krishna-Bewusstsein)-die Weltordnung 103
7.2.7.1 Verbreitung des Krishna-Bewusstseins 103
7.2.7.2 Die göttliche (vedische) Weltordnung 104
7.2.8 Chanten und die Regulierenden Prinzipien 105
7.2.8.1 Chanten 105
7.2.8.2 Die Regulierenden Prinzipien 106
7.2.9 Manifest des Krishna-Bewusstseins 107
7.2.10 „Bhagavad - gita. Wie Sie ist“ 108
7.2.11 Kritische Anmerkung der Sektenbeauftragten 110
7.2.12 Hare Krishna heute 111
7.3 Integrales Yoga-Sri Aurobindo 113
7.3.1 Einleitung 113
7.3.2 Aurobindo Ghose - eine kurze Biographie 113
7.3.2.1 Seine frühen Jahre 113
7.3.2.2 Pondicherry (Auroville) 116
7.3.2.3 Sein Symbol 118
7.3.3 Seine Werke 118
7.3.3.1 Savitri 119
7.3.3.2 Das Göttliche Leben 120
7.3.4 Der integrale Yoga 120
7.3.4.1 Integral 120
7.3.4.2 Ziele 121
7.3.4.3 Evolution 123
7.3.4.4 Overmind und Supramentales 124
7.3.4.5 Umsetzung 125
7.3.5 „Die Mutter“ 125
7.3.5.1 Eine kurze Biographie 125
7.3.5.2 Ihr Symbol 126
7.3.5.3 Ihr Traum 127
7.3.6 Auroville 128
7.3.6.1 Die Charta von Auroville 128
7.3.6.2 Fakten 128
7.3.6.3 Matrimandir 129
7.3.7 Aktuelle Zahlen und Entwicklungen 130
7.3.8 Zusammenfassung 131
7.4 Status des Hinduismus in Österreich 132
7.4.1 Anerkannte Bekenntnisgemeinschaft 132
7.4.2 Hinduistische Religionsgesellschaft in Österreich (HRÖ) 133
7.4.3 Hinduistische Religionsgesellschaft Österreichs - eine westliche Version des Neohinduismus? 133
7.4.4 Mitgliederzahlen 134
8. Resümee 135
9. Glossar 141
10. Anhang 148
10.1 Manifest des Krishna-Bewusstseins 148
11. Abbildungsverzeichnis 151
12. Lebenslauf 153
13. Literaturverzeichnis 155

Automatisiert erstellter Textauszug:

Brahma Kumaris (‚Töchter Brahmas’); Dada Lekh Raj - verehrt als Brahma Baba - betrachtete sich als Verkörperung Brahmas und ‚Werkzeug des neuen Zeitalters’. Es wird ein kosmisches Reinigungsfeuer erwartet. Weltliche Verpflichtungen sollen möglichst reduziert werden. Fleisch und Alkohol werden abgelehnt. Hauptaugenmerk ist auf Spiritualität zu legen. Divine - Light - Mission Eine Guru Bewegung mit Licht und Tonempfindungen durch Mantren. Hare Krishna ( Internationale Gesellschaft für Krishna Bewusstsein - ISKCON) wurde 1965 von Bhaktivedanta Swami Prabhupada in New York gegründet und dürfte heute eher zu den größten neohinduistischen Bewegungen im Westen gehören. Wie bei allen neuhinduistischen Bewegungen geht es um Spiritualität, die Idee der Einheit von allen, die es praktisch zu realisieren gelte. Krishna ist der höchste Gott. Seit den siebziger Jahren wesentlich weltoffener, werden Gedankenwelt und Entwicklung in einem separaten Kapitel behandelt. Integrales Yoga Sri Aurobindo lehrte die Vision eines neuen Menschen und eines neuen Zeitalters. Seine Gedanken werden in einem eigenen Kapitel dargestellt. Neo Sannyasins wurde von Rajneesh Chandra Mohan gegründet. Als Nietzsche - Religion ist tot, aber es lebe die Religiosität. Holistische Auffassungen im Bezug auf den Genuss des Lebens führten zu spektakulären Vorfällen. Bhagwan (Erhabener) oder Osho (buddhistischer Ehrentitel) verehrt, sagt er - wie [...]

wäre es die neuen Bewegungen als Sekte, wie es oft von den „SektenReferaten“ geschieht, zu bezeichnen. Es ist die Suche nach einer Erlebnis-Religiosität, es geht um das konkrete Erleben des Absoluten, des Göttlichen. 136 Eine neutral-deskriptive Erfassung soll eine möglichst objektive Basis schaffen. Noch schwieriger ist die Anzahl darzustellen. Flasche (1996, S 282), spricht von einigen Hunderten, Hinnells (1988, S 232) von über 10.000.137 Ein entscheidender Einschnitt ist oft der Tod des Gründers (der Gründerin), wie wir später bei Sri Aurobindo feststellen werden. Nachfolgestreitigkeiten führen oft zum Schisma oder gar zum Zerfall. Im folgenden Kapitel wird versucht einen Überblick über Vielfalt, Verbreitung und geographische Dimension aufzuzeigen. Natürlich werden bevorzugt die neohinduistischen Bewegungen angeführt. Konkret wird dann auf die neuen religiösen Traditionen Hare Krishna und Sri Aurobindo eingegangen. Wobei noch die Ausbreitung und die Faszination der indischen Mystik auf den Westen beleuchtet werden. [...]

IX.17. „Ich bin der Vater dieser Welt, bin Mutter, Schöpfer, Ahnherr auch, Bin Lehre, Läutrung, heiliges Om, bin Rik, Saman und Yajus [Veda] auch. 18. Weg, Erhalter, Herrscher, Zeuge, Wohnort, Zuflucht und guter Freund, Ursprung, Vergehen, fester Stand, der Schatz, der ew’ge Same auch. 19. Die Wärme schaff’ ich, Regen, Flut halt’ ich zurück, laß’ strömen ich, Ich bin Unsterblichkeit und Tod, bin Sein [Sat] und Nichtsein [Asat], Arjuna!“ 5.6.3.6 Richte Dein Herz auf Mich IX. 34. Richte dein Herz auf Mich, erhebe deine Seele zu Mir, opfere deinen Willen Mir auf, ergib dich in Meine Liebe. So mit Mir in deiner Seele vereint, wirst Du zu Mir, dem höchsten Ziel deines Strebens gelangen.“ 5.6.3.7 Die Pflichten der Kasten XVIII.41 [...]

Arbeit zitieren:
Schrefler, Harald September 2004: VISHNU und seine Avatars, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Hindu Religion, Bhagavadgita, Neureligiöse Bewegungen, Hara Krishna, Integrales Yoga

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