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Ursachen und Auswirkungen von Geschäftsstellenschließungen bei regionalen Kreditinstituten aus Sicht des Managements und mögliche Entwicklungen in der Zukunft

Eine Betrachtung in Bezug auf das Retailbanking von Sparkassen und Volksbanken

Ursachen und Auswirkungen von Geschäftsstellenschließungen bei regionalen Kreditinstituten aus Sicht des Managements und mögliche Entwicklungen in der Zukunft
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Oliver Hilger, Bernd Heumann, Bernd Kappertz
  • Abgabedatum: Januar 2001
  • Umfang: 72 Seiten
  • Dateigröße: 3,5 MB
  • Note: 1,9
  • Institution / Hochschule: Bankakademie e.V. Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4360-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4360-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4360-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Oliver Hilger, Bernd Heumann, Bernd Kappertz Januar 2001: Ursachen und Auswirkungen von Geschäftsstellenschließungen bei regionalen Kreditinstituten aus Sicht des Managements und mögliche Entwicklungen in der Zukunft, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Geschäftsstellen, regionale Kreditinstitute, Retail Banking, Schließung, Vertriebswege

Studienarbeit von Oliver Hilger, Bernd Heumann, Bernd Kappertz

Einleitung:

Die Studienarbeit beschäftigt sich mit der Geschäftsstelle als dem „klassischen“ Vertriebsweg der Kreditinstitute in Deutschland, mit speziellem Fokus auf die regional tätigen Volksbanken und Sparkassen.

Bei der Erstellung der Studienarbeit wurde großer Wert auf einen sehr engen Praxisbezug gelegt; auf theoretische Ansätze zur Vertriebssteuerung aus dem Marketing-Segment wurde bewusst verzichtet, da diese unseres Erachtens ungeeignet zur Betrachtung und Beurteilung eines sich schnell wandelnden Vertriebsumfeldes, gerade in den letzten Jahren, erschienen.

Gang der Untersuchung:

Die Einleitung beschäftigt sich mit aktuellen und polarisierenden Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit in allen Bereichen der Kreditwirtschaft.

In der darauf folgenden Analyse wird die Betrachtung auf die Gruppe der Volksbanken einerseits und der Sparkassen andererseits fokussiert, es werden die unterschiedlichen Wesensmerkmale dargestellt und neben den bestehenden Verschiedenheiten auch die Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. In diesem Zusammenhang findet sich neben der Betrachtung der Geschäftsstellendichte in Deutschland auch eine Übersicht über die verschiedenen Ausprägungsmerkmale heutiger Geschäftsstellen.

In einer Prognose wird der technische Wandel in Form von Internet, Homebanking, m-commerce und Handybanking sowie die derzeitigen alternativen Vertriebswege zur „klassischen“ Geschäftsstelle (Direktbanken, Mobile Berater etc.) verdeutlicht sowie der Multikanalansatz erläutert.

Kernstück der Studienarbeit ist eine empirische Untersuchung, bei der im September 2000 15 Volksbanken und Sparkassen zu Geschäftsstellenschließungen sowie der Entwicklung der Vertriebswege befragt wurden.

Hierauf aufbauend wurden im Rahmen einer Vision strategische Überlegungen und Optionen thematisiert, die die weitere Entwicklung der klassischen Geschäftsstellen, den Vertrieb von Bankdienstleistungen außerhalb der Geschäftsstelle, Fusionen zwischen Instituten und die Auswirkungen neuer Vertriebswege auf die Mitarbeiter zum Inhalt haben.

Das abschließende Resümee beinhaltet Handlungsempfehlungen und Schwerpunkte aus Sicht der Autoren in der weiteren strategischen Entwicklung der Vertriebswege rund um die Geschäftsstelle und dieser selbst.

Die folgende Management Summary gibt einen wesentlichen Überblick über die prägnantesten Thesen und Feststellungen.

Im Rahmen einer thesenförmigen Zusammenfassung ist Folgendes anzumerken:

- Deutschland ist im europäischen Vergleich „overbanked“ und „overbranched“.

- Insgesamt 78 % aller deutschen Bankstellen werden von Volksbanken und Sparkassen betrieben, die beiden Institutsgruppen sind daher vom Konzentrationsprozess am stärksten betroffen.

- In beiden Institutsgruppen existieren Konzentrationstendenzen mit dem Ziel „Ein Markt – eine Bank“.

- Das Management der befragten Volksbanken und Sparkassen geht davon aus, dass mittelfristig 25 bis 30 % der derzeit bestehenden Geschäftsstellen geschlossen werden.

- Human capital und dessen Anpassungsfähigkeit an geänderte Rahmenbedingungen wird zukünftig eine stärkere Bedeutung zukommen.

Alternative Vertriebswege und elektronische Bankdienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Für 75 % der befragten Institute ist langfristig eine Kooperation mit der jeweils anderen Institutsgruppe denkbar.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Analyse 4
2.1 Die Geschäftspolitik der Genossenschaftsbanken 4
2.1.1 Der genossenschaftliche Grundgedanke 4
2.1.2 Historische Entwicklung der Genossenschaften 4
2.1.3 Die Genossenschaftsbanken im Wettbewerb 5
2.2 Die Geschäftspolitik der Sparkassen 6
2.2.1 Die Sparkassen-Idee 6
2.2.2 Historische Entwicklung der Sparkassen 7
2.2.3 Sparkassen im Wettbewerb 8
2.3 Die Wettbewerbssituation der regionalen Kreditinstitute 8
2.3.1 Arten von Geschäftsstellen 9
2.3.2 Geschäftsstellendichte 10
2.3.3 Grundlegende strategische Ausrichtung von Genossenschaftsbanken und Sparkassen 11
2.3.4 Größeneinheiten der Genossenschaftsbanken und Sparkassen 12
2.3.5 Stärken-/Schwächenprofile in sozioökonomisch unterschiedlich geprägten Teilmärkten 12
2.3.6 Sonstige Einflussfaktoren 13
2.4 Fazit 13
3. Prognose 15
3.1 Technischer Wandel 15
3.1.1 Internet und Homebanking 16
3.1.2 m-commerce und Handybanking 16
3.1.3 Selbstbedienungstechnik (SB-Technik) 17
3.2 Direktbanken und Discount Broker 18
3.3 Mobile Berater / Individualkundenberater 19
3.4 Fazit 20
4. Diagnose 22
4.1 Umfeld der befragten Institute 23
4.2 Ursachen für Geschäftsstellenschließungen 24
4.3 Auswirkungen von Geschäftsstellenschließungen 25
4.4 Entwicklung der Vertriebswege 27
5. Strategische Überlegungen und Optionen 32
5.1 Die Zukunft der Geschäftsstelle als Vertriebsweg 32
5.1.1 Wandel der „klassischen“ Geschäftsstelle heutiger Prägung 32
5.1.2 Der Trend zum Multikanalbanking („Zwei Banken unter einem Dach“) 33
5.1.3 Erlebnisbanking und bankfremde Leistungen 34
5.1.4 Neue Wege im Bereich des „cash managements“ und des Zahlungsverkehrs 34
5.2 Vertrieb von Bankdienstleistungen außerhalb von Geschäftsstellen 36
5.3 Fusion als strategische Option 37
5.4 Auswirkungen neuer Vertriebswege auf die Mitarbeiter 39
5.4.1 Künftige Qualifikation eines Geschäftsstellenmitarbeiters 39
5.4.2 Änderung des Berufsbildes „Bankkauffrau / Bankkaufmann“ 39
5.4.3 Veränderung der Kunde-Berater-Beziehung im Retailbanking 40
6. Resümee 41
6.1 Vertriebsweg Geschäftsstelle 41
6.2 Alternative Vertriebswege 42
6.3 Fusionen 43
6.4 und Herr Cartellieri? 43
7. Anhang I
7.1 Management Summary I
7.2 Die Management-Befragung II
7.2.1 Der Fragebogen II
7.2.2 Ergebnisse V
7.3 Literaturverzeichnis XI
7.4 Abbildungsverzeichnis XIX
7.5 Danksagung XX
7.6 Kurzbiografie der Autoren XXI
7.7 Eidesstattliche Erklärung XXII

Arbeit zitieren:
Oliver Hilger, Bernd Heumann, Bernd Kappertz Januar 2001: Ursachen und Auswirkungen von Geschäftsstellenschließungen bei regionalen Kreditinstituten aus Sicht des Managements und mögliche Entwicklungen in der Zukunft, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Geschäftsstellen, regionale Kreditinstitute, Retail Banking, Schließung, Vertriebswege

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