Untersuchungen zum Kreolischen von Haiti
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christine Rieckmann
- Abgabedatum: Mai 2010
- Umfang: 102 Seiten
- Dateigröße: 734,6 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Johannes Gutenberg-Universität Mainz Deutschland
- Bibliografie: ca. 58
- ISBN (eBook): 978-3-8428-0688-7
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Rieckmann, Christine Mai 2010: Untersuchungen zum Kreolischen von Haiti, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Sklave, Kreolgenese, Haitianisch, Sprache, Orthografie
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Diplomarbeit von Christine Rieckmann
Einleitung:
Haiti ist zuletzt aufgrund des Erdbebens im Januar 2010 in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Heutzutage wird das Land mit extremer Armut und Naturkatastrophen in Verbindung gebracht, doch dabei wird oftmals vergessen, dass Haiti früher einmal die reichste Kolonie der Welt war und daher als ‘Perle der Antillen’ galt. Dies ist allerdings nicht die einzige Besonderheit Haitis: Das Land und seine Kreolsprache nehmen in vielerlei Hinsicht eine Sonderstellung ein. So war Haiti einst der erste freie Sklavenstaat und ist noch heute die größte kreolsprachige Gemeinschaft der Welt. Zu den neun Millionen Sprechern in Haiti kommen schätzungsweise eine Million haitianischer Emigranten, die sich vor allem in den Vereinigten Staaten, aber auch in anderen karibischen Ländern, wie zum Beispiel dem Nachbarland Dominikanische Republik, niedergelassen haben. Nach dem Erdbeben im Januar 2010 dürfte die Anzahl der haitianischen Emigranten allerdings weitaus höher liegen. Des Weiteren gehört das Kreolische von Haiti (im Folgenden ‚KrHai’) zu den am gründlichsten untersuchten Kreolsprachen der Welt.
Das KrHai ist recht uniform; die wenigen Sprachvarietäten sind somit untereinander verständlich. In Haiti werden drei Dialekte unterschieden, auf deren Charakteristika ich hier allerdings nicht näher eingehen werde: le créole du Nord, le créole du Sud und le créole du Centre, wozu auch der Dialekt von Port-au-Prince gehört.
Die vorliegende Diplomarbeit mit dem Titel ‘Untersuchungen zum Kreolischen von Haiti’ beginnt mit einem Überblick über die Geschichte Haitis. Dabei habe ich mich auf die Kolonialzeit und die Haitianische Revolution konzentriert, da diese Perioden unerlässlich sind, um die seitdem vorherrschenden Gesellschaftsstrukturen und Probleme Haitis zu verstehen, welche wiederum bedeutsame Auswirkungen auf das KrHai hatten und auch weiterhin haben. Außerdem schufen die frühe europäische Besetzung Haitis und der Import afrikanischer Sklaven überhaupt erst die Voraussetzungen für die Entstehung einer Kreolsprache auf der Insel. Im Anschluss wird auch die momentane Situation Haitis kurz erläutert. Dabei werden insbesondere Angaben zur Bevölkerung, zur Armut und zur hohen Analphabetenrate des Landes gemacht.
Im darauffolgenden dritten Kapitel wird erklärt, wie die Begriffe Kreol und Pidgin entstanden sind, wie sie sich verändert haben und wodurch sich Kreol- und Pidginsprachen überhaupt auszeichnen.
Im Anschluss folgt ein kurzer Überblick über die Verbreitung der europäischen Kreolsprachen. Neben den indoeuropäischen gibt es auch eine Reihe von Kreol- und Pidginsprachen, die auf anderen, insbesondere afrikanischen Sprachen basieren. Um das Thema einzugrenzen, beschäftigt sich diese Diplomarbeit aber nur mit den Kreolsprachen auf europäischer Grundlage.
Im fünften Kapitel werden linguistische Theorien zur Entstehung von Kreolsprachen dargelegt. Das sechste Kapitel beschäftigt sich intensiv mit den soziolinguistischen und historischen Gründen für deren Entstehung. Eine Darstellung der verschiedenen Theorien dient jedoch nicht nur der Erläuterung der Kreolgenese, sondern ist außerdem unabdingbar, um die Geringschätzung des Kreolischen zu verstehen; denn insbesondere die soziolinguistischen Gegebenheiten in den Kolonien prägten die Kreolsprachen und ihren heutigen Status sowohl innerhalb als auch außerhalb der kreolsprachigen Gebiete.
Das anschließende siebte Kapitel über den Wortschatz Haitis soll vor allem dazu dienen, eine Vorstellung von der kreolischen Sprache zu vermitteln. Es wird aufgezeigt, aus welchen Sprachen Wörter ins KrHai übernommen wurden und wie sich deren Bedeutung teilweise verändert oder erweitert hat.
Das KrHai ist die Muttersprache und oftmals einzige Sprache der Haitianer und wird somit in allen Alltagssituationen verwendet. Obwohl es nun neben Französisch eine der offiziellen Amtssprachen Haitis ist, wird es – oftmals auch von seinen Sprechern selbst – als eine minderwertige Sprache betrachtet. Französisch ist in Haiti weiterhin die Sprache der obersten Gesellschaftsklassen und der Verwaltung. In der vorliegenden Diplomarbeit sollen die Gründe für die Verachtung der Kreolsprachen näher erläutert werden. Ein Schwerpunkt ist daher die Sprachpolitik und der Sprachgebrauch in Haiti, die im achten Kapitel untersucht werden. Dabei vergleiche ich den Status und die Verwendungshäufigkeit von Kreolisch und Französisch in verschiedenen Bereichen wie der Gesellschaft, der Politik, den Medien und dem Bildungssystem und erläutere, wie sich die Stellung des Kreolischen im Laufe der Zeit verändert hat.
Weitere Besonderheiten Haitis sind, dass es die umfangreichste kreolsprachige Literatur bietet und zu den wenigen kreolsprachigen Ländern zählt, die über eine offizielle Orthografie, über Lehrbücher und Grammatiken verfügen. Ein weiterer Schwerpunkt gilt daher im neunten Kapitel der langwierigen Entwicklung einer allgemeingültigen Orthografie des KrHai. Unter diesem Punkt wird erläutert, warum es bei der Durchsetzung einer offiziellen haitianischen Orthografie zu einem regelrechten ‘Kulturkampf’ kam. Neben der offiziellen Orthografie werden daher die Orthografien, die in Haiti eine große Rolle spielten, sowie deren Vor- und Nachteile und die Gründe für ihr Scheitern dargestellt.
Anhand dieser verschiedenen Punkte wird deutlich, dass die vorliegende Diplomarbeit ein umfassendes Bild des KrHai vermitteln soll. Beim Verfassen habe ich mich stets darum bemüht, chronologisch vorzugehen, damit die Kreolgenese, die Entwicklung von Begriffen, des Ansehens der Kreolsprache sowie der Orthografie des KrHai leicht nachvollziehbar sind. Den Abschluss dieser Arbeit bildet die Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte der Kapitel ‚Soziolinguistische und historische Gründe für die Entstehung der Kreolsprachen’, ‚Sprachgebrauch und Sprachpolitik’ und ‚Die haitianische Orthografie’.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 4 |
| 2. | Historische und politische Hintergründe | 7 |
| 2.1 | Die Geschichte Haitis | 7 |
| 2.1.1 | Die spanische Kolonialherrschaft | 7 |
| 2.1.2 | Die französische Kolonialherrschaft | 9 |
| 2.1.3 | Die Haitianische Revolution | 10 |
| 2.2 | Aktuelle Lage | 13 |
| 3. | Begriffserläuterung | 15 |
| 3.1 | Kreol | 15 |
| 3.1.1 | Etymologie | 15 |
| 3.1.2 | Begriffsentwicklung | 16 |
| 3.1.3 | Aktuelle Definition für Kreolsprache | 18 |
| 3.2 | Pidgin: Etymologie und Bedeutung | 19 |
| 4. | Die Verbreitung der Kreolsprachen | 19 |
| 5. | Linguistische Theorien für die Entstehung der Kreolsprachen | 21 |
| 5.1 | Monogenese oder Polygenese? | 21 |
| 5.2 | Erklärungsmodelle für die Kreolgenese | 22 |
| 5.2.1 | Vereinfachung | 22 |
| 5.2.1.1 | Die Foreigner-Talk-Theorie | 22 |
| 5.2.1.2 | Die Baby-Talk-Theorie | 22 |
| 5.2.2 | Die Bioprogramm-Theorie | 23 |
| 5.3 | Die genetische Klassifizierung | 24 |
| 5.3.1 | Kreolsprachen als romanische Sprachen | 24 |
| 5.3.2 | Kreolsprachen als afrikanische Sprachen | 25 |
| 5.3.3 | Kreolsprachen als eine eigene Sprachgruppe | 25 |
| 6. | Soziolinguistische und historische Gründe für die Entstehung der Kreolsprachen | 26 |
| 6.1 | Die französischen Kolonisten | 27 |
| 6.2 | Die Sklaven | 29 |
| 6.2.1 | Herkunft und Sprachen der Sklaven | 29 |
| 6.2.2 | Alter und Geschlecht der Sklaven | 30 |
| 6.3 | Die Siedlergesellschaft | 31 |
| 6.4 | Die Plantagengesellschaft | 34 |
| 6.4.1 | Die demografische Situation in der Plantagengesellschaft | 34 |
| 6.4.2 | Die soziolinguistische Situation der Plantagengesellschaft | 36 |
| 7. | Der Wortschatz des Haiti-Kreols | 39 |
| 7.1 | Wörter französischen Ursprungs | 39 |
| 7.1.1 | Unveränderte Wörter | 39 |
| 7.1.2 | Veränderungen in der Form | 40 |
| 7.1.3 | Veränderungen der syntaktischen Funktion | 40 |
| 7.1.4 | Veränderungen der Bedeutung | 41 |
| 7.1.5 | Archaismen und Dialektalismen | 41 |
| 7.2 | Wörter spanischen Ursprungs | 42 |
| 7.3 | Wörter aus den Sprachen der karibischen Ureinwohner | 43 |
| 7.4 | Afrikanismen | 43 |
| 7.5 | Lehnbedeutungen aus dem Fongbe | 44 |
| 8. | Sprachgebrauch und Sprachpolitik früher und heute | 45 |
| 8.1 | Der Status des Kreolischen in der haitianischen Gesellschaft | 45 |
| 8.1.1 | Die Vorurteile gegenüber dem Kreolischen | 45 |
| 8.1.2 | Das Verhältnis zwischen Kreolisch und Französisch | 48 |
| 8.1.3 | Ist Haiti eine diglossische Gesellschaft? | 54 |
| 8.1.4 | Der Einfluss des Englischen | 56 |
| 8.2 | Der Status des Haiti-Kreols in der Verfassung | 58 |
| 8.2.1 | Das Kreolische in den ehemaligen Verfassungen | 58 |
| 8.2.2 | Das Kreolische in der aktuellen Verfassung | 60 |
| 8.3 | Die Rolle des Kreolischen in der Politik und vor Gericht | 61 |
| 8.4 | Die Rolle des Haiti-Kreols in den Medien | 62 |
| 8.5 | Der Status des Haiti-Kreols in der haitianischen Literatur | 64 |
| 8.6 | Die Rolle des Haiti-Kreols im Bildungssystem | 68 |
| 8.6.1 | Die Rolle des Kreolischen im Bildungssystem vor 1979 | 68 |
| 8.6.2 | Die Rolle des Kreolischen seit der Bildungsreform von 1979 | 71 |
| 8.6.2.1 | Der Inhalt der Bildungsreform | 71 |
| 8.6.2.2 | Die Realisierung der Bildungsreform | 73 |
| 8.6.2.3 | Die Verwendungshäufigkeit von Kreolisch und Französisch am Collège und am Lycée | 76 |
| 8.6.3 | Die Rolle des Kreolischen im Kampf gegen Analphabetismus | 78 |
| 9. | Die haitianische Orthografie | 79 |
| 9.1 | Anlehnung an die französische Orthografie | 80 |
| 9.1.1 | Die etymologisierende Schreibung | 80 |
| 9.1.2 | Argumente für die Verwendung einer etymologisierenden Grafie | 82 |
| 9.1.3 | Argumente gegen die Verwendung einer etymologisierenden Grafie | 83 |
| 9.2 | Die phonologische Schreibung | 85 |
| 9.2.1 | Das McConnell-Laubach-System | 85 |
| 9.2.2 | Das Système Pressoir | 88 |
| 9.2.3 | Die aktuelle Orthografie | 90 |
| 10. | Schluss und Ausblick | 93 |
| Quellenverzeichnis | 94 |
Textprobe:
Kapitel 7, Der Wortschatz des Haiti-Kreols:
7.1, Wörter französischen Ursprungs:
Im Vergleich zu anderen französisch-basierten Kreolsprachen stammen im KrHai mehr Wörter vom Französischen ab, da Haiti nach der kurzen Besatzungszeit der Spanier stets in französischem Besitz war. So gehen, was den Buchstaben K angeht, ungefähr 92,3 % der haitianischen Wörter auf das Französische zurück, während es für das Kreolische der Seychellen nur 85,6 % sind. Der Grund dafür ist, dass die Seychellen 1814 von den Briten erobert wurden und die dortige Kreolsprache dem Einfluss des Englischen ausgesetzt war. Haiti wurde jedoch während der gesamten Zeit der Sklavenhaltung von den Franzosen beherrscht.
Aufgrund der Wörter französischen Ursprungs wird die Beziehung des Kreolischen zum Französischen sofort deutlich. Ein großer Teil dieser aus dem Französischen übernommenen Wörter wird noch heute in Haiti verwendet. Manche Wörter haben jedoch ihre Form, Bedeutung und/oder syntaktische Funktion verändert. Außerdem konnten sich Archaismen halten, also Wörter, die in Frankreich nicht mehr gebräuchlich sind, und Dialektalismen, die nur in Dialekten verwendet wurden oder werden. Des Weiteren wurden einige Neologismen nach französischem Muster kreiert, die es im Französischen selbst nicht gibt.
7.1.1, Unveränderte Wörter:
Wörter französischen Ursprungs, die außer in ihrer lautlichen Form nicht verändert wurden, können in zwei Gruppen eingeteilt werden: erstens in den Erbwortschatz und zweitens in spätere Entlehnungen. Zum Erbwortschatz gehören Wörter aus den verschiedensten semantischen Bereichen. Hier einige Beispiele zum KrHai: kado (cadeau), bwat (boîte), boutey (bouteille), frè (frère), ãfé (affaire), cho (chaud), nwa (noir), ale (aller), boule (brûler), fè (faire).
Spätere Entlehnungen aus dem Französischen kommen insbesondere bei Sachverhalten vor, die für Haitianer neu sind und für die ihr Wortschatz noch nicht ausreicht. Beispiele für moderne Entlehnungen sind matérièl pédagojik, group sosial, katégori sosio-ékonomik und prejije. Vor allem das KrHai, das auch in anspruchsvolleren Diskussionen gesprochen wird, ist sehr offen für Entlehnungen aus dem Französischen und verfügt über einen äußerst anpassungsfähigen Wortschatz. Dass das Französische und nicht irgendeine andere Sprache die neuen Begriffe liefert, liegt erstens an der Beziehung zwischen dem Kreolischen und Französisch und zweitens am höheren Ansehen der französischen Sprache.
7.1.2, Veränderungen in der Form:
Des Weiteren gibt es in den französischen Kreolsprachen Wörter, die ihre Form verändert haben, wie beispielsweise die ursprünglichen französischen Artikel. Abgesehen vom unbestimmten Artikel haben der bestimmte Artikel und der Teilungsartikel ihre Funktion verloren. Die Artikel fallen entweder weg oder werden agglutiniert, das heißt sie werden vollständig oder teilweise in das Substantiv integriert und verlieren dabei ihre Bedeutung. Beispiele für das KrHai: dife (du feu), dlo (de l’eau), lekòl (l’école), lapli (la pluie), dan (dent/les dents), zo (les os), ze (œuf/des œufs), nãm (un âme) (ebd.). Die kreolischen Artikel tauchen in den französischen Kreolsprachen nur dann auf, wenn es für den Kontext erforderlich ist.
Eine weitere Veränderung in der Form stellt der Ausfall der Anlautsilbe dar. Dies geschieht insbesondere bei Verben, die mit einem Vokal beginnen, aber auch bei anderen Wortarten, die mit einem Konsonanten beginnen. Beispiele für das KrHai sind unter anderem bliye (oublier), vini (devenir) und bitasyo (habitation).
7.1.3, Veränderungen der syntaktischen Funktion:
Die Zugehörigkeit zu einer Wortart ist im Französischen genau festgelegt. Ob es sich um ein Substantiv, ein Adjektiv oder ein Verb handelt, erkennt man an den Endungen der Wörter, die außerdem veränderlich sind und in der geschriebenen Sprache meistens Person, Tempus und Modus von Verben sowie Numerus und Genus von Substantiven und Adjektiven markieren.
In den französisch-basierten Kreolsprachen sind diese Festlegungen auf eine bestimmte syntaktische Funktion verschwunden. Das bedeutet, dass die Wörter vorwiegend nur eine unveränderliche Form haben. Es gibt nur sehr wenige Wörter, deren Endung die Wortart kennzeichnet, und diese sind größtenteils kreolische Neologismen. Daraus folgt, dass ein Wort verschiedenen Wortarten angehören kann. Die Wortart muss also nicht mehr durch eine Endung markiert werden. Einige Wörter haben eine neue syntaktische Funktion angenommen und gehören somit einer vollkommen anderen Wortart an. Die meisten dieser Wörter mit neuen syntaktischen Funktionen haben jedoch gleichzeitig ihre ursprüngliche Wortartzugehörigkeit behalten. Aus einigen dieser neuen syntaktischen Funktionen können Bedeutungsänderungen hervorgehen.
Ein Beispiel für ein französisches Substantiv, das im KrHai auch als Verb fungieren kann, ist ‚la paix’. Die kreolische Entsprechung lapè/pè kann zwar ‚la paix’ bedeuten, aber auch für das Verb ‚se taire’ stehen: zé wè, bouch pè (les yeux voient, la bouche se tait).
Außerdem ist in den Kreolsprachen die substantivische Verwendung von Verben in der Infinitivform möglich. Hier ein Beispiel für das KrHai: li chanté on bèl chanté (il chante une belle chanson).
Einige Wörter können sowohl als Substantiv als auch als Präposition fungieren. Im KrHai findet sich zum Beispiel das Wort kay, das ‚maison’, aber auch ‚chez’ bedeuten kann.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783842806887
Arbeit zitieren:
Rieckmann, Christine Mai 2010: Untersuchungen zum Kreolischen von Haiti, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Sklave, Kreolgenese, Haitianisch, Sprache, Orthografie



