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Untersuchung der unterschiedlichen Einflussfaktoren auf den Flugplan und deren Wechselwirkung auf die Produktqualität im Bereich Flugzeugabfertigung (Ground Handling Aircraft) am Flughafen München

Untersuchung der unterschiedlichen Einflussfaktoren auf den Flugplan und deren Wechselwirkung auf die Produktqualität im Bereich Flugzeugabfertigung (Ground Handling Aircraft) am Flughafen München
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Frederik Abt
  • Abgabedatum: Juni 2009
  • Umfang: 89 Seiten
  • Dateigröße: 7,8 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Technische Fachhochschule Wildau Deutschland
  • Bibliografie: ca. 34
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3772-5
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Abt, Frederik Juni 2009: Untersuchung der unterschiedlichen Einflussfaktoren auf den Flugplan und deren Wechselwirkung auf die Produktqualität im Bereich Flugzeugabfertigung (Ground Handling Aircraft) am Flughafen München, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Flughafen, München, Einflussfaktoren, Flugplan, Auswirkungen

Bachelorarbeit von Frederik Abt

Einleitung:

Kurzvorstellung des Unternehmens.

Allgemeine Informationen:

Der internationale Verkehrsflughafen München Franz Josef Strauß wird durch die Flughafen München GmbH (FMG) und seine Tochtergesellschaften betrieben. Eigentümer der FMG sind der Freistaat Bayern mit 51 %, die Bundesrepublik Deutschland mit 26 % sowie die Landeshauptstadt München mit 23 %. Der Flughafen wurde am 17. Mai 1992 in Betrieb genommen, nachdem der alte Stadtflughafen im Münchner Ortsteil Riem an seine Kapazitätsgrenze gestoßen war. Er wurde aus erweiterungstechnischen Gründen und aus Rücksicht zu den dicht besiedelten Gebieten in und um München in das 29 km nordöstlich gelegene Erdinger Moos gebaut. Der Flughafen rangiert, gemessen am Passagieraufkommen, auf Rang 7 der Verkehrsflughäfen in Europa und ist neben Frankfurt am Main die zweite internationale Luftverkehrsdrehscheibe in Deutschland. Im abgelaufenen Jahr 2008 verzeichnete der Flughafen ein Passagieraufkommen von 34.552.189 Menschenbei 432.296 Flugbewegungen und einen Luftfrachtumschlag von 256.757 t. Er besitzt mit seinen zwei parallelen Start- und Landebahnen (Abstand 2300 m) einen Koordinierungseckwert von 90 Flugbewegungen / Stunde und hat somit die größte Kapazität in Deutschland, zumindest was das Bahnsystem angeht.

Verkehrszahlen:

Der Flughafen ist mit einem durchschnittlichen Wachstum von 7 % (bei Fracht 11 %) einer der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsdrehscheiben in Deutschland.

Konzernstruktur:

Die Flughafen München GmbH hat seit dem 01.01.2005 eine neue Konzernstruktur. Sie wurde im Rahmen des Strategie- und Ergebnisverbesserungsprojektes ‘M-Power’ eingeführt. Die neue Organisationsstruktur beruht auf einer Aufteilung aller wesentlichen Unternehmensfunktionen wie nachfolgend dargestellt: in übergreifende Konzernbereiche, in strategisch operative Bereiche und unterstützende Servicebereiche.

Während die eigenverantwortlichen Bereiche des Kerngeschäftes am externen Markt operieren und direkt am Kunden auftreten, agieren die Servicebereiche primär intern und stellen den Kerngeschäftsbereichen ihr Know-how und ihre Dienstleistungen zur Verfügung.

Die übergreifenden Konzernbereiche wiederum sind für die übergeordnete Steuerung des Konzerns verantwortlich. Die neue FMG-Struktur ist gekennzeichnet durch klare Verantwortlichkeiten sowie ein hohes Maß an Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit.

Das Hauptaugenmerk der vorliegenden Bachelor Arbeit wird nachfolgend auf dem Geschäftsbereich Ground Handling liegen.

Darstellung des Geschäftsbereiches Ground Handling:

Der Geschäftsbereich Ground Handling (GH) umfasst das gesamte Spektrum der land- und luftseitigen Bodenabfertigungsdienstleistungen, um ein Flugzeug auf den nächsten Flug vorzubereiten. Das Ground Handling am Flughafen München stellt eine sichere und hochqualifizierte Abfertigung von Flugzeugen und Passagieren am Luftverkehrshub München sicher. Dabei wird die Produktqualität im Ground Handling im Wesentlichen durch das Halten der Minimum Ground Time bzw. der STD beschrieben. Der Bereich Ground Handling unterteilt sich in sechs Bereiche. Die drei sog. Unterstützungsbereiche (GHR, GHK / GHQ, GHM) bilden den Rückhalt für die drei operativen Bereiche (GHA, GHP, GHB).

GHA – Flugzeugabfertigung:

Das Hauptaugenmerk des Geschäftsfelds GHA liegt in der operativen Flugzeugabfertigung, die im Hinblick auf Qualität und Kosten fortlaufend optimiert und sichergestellt wird. Voraussetzung für die Produktqualität sind qualifizierte Teamarbeit, minutiös geplante Einsätze für Personal und technische Geräte und ein äußerst hohes Maß an Know-How in der Flugzeugabfertigung. Aktuell beschäftigt die Abteilung GHA ca. 800 Mitarbeiter.

Der Bereich GHA bietet seinen Kunden folgende Dreiteilung als Aufgabenspektrum an:

I) Grundversorgung:

Sicherung von Flugzeugen, Bereitstellung und Betrieb der Passagiertreppen sowie Fluggastbrücken, Sicherstellung der Bodenstromversorgung.

II) Be- und Entladung:

Be- und Entladung von sämtlichen Flugzeugtypen, Sicherung des Ladegutes, Gepäcktransport beim Inbound.

III) Sonderleistungen:

Abwicklung von Sonderabfertigung (z.B. Formel 1, Red-Bull Air Race, VIP, Bundesbank), Handling von Sonderladungen wie Schwergut und Gefahrengut, Bereitstellung von Ramp-Agenten, Air-Starter Service (Anlassen der Triebwerke mit Hilfe von Druckluft).

1.4.2 GHP – Passagierabfertigung:

Der Geschäftsbereich GHP ist in erster Linie für den zeitgerechten Transport von Personen (Passagieren, Crews und Personal) zwischen den Terminals und den Luftfahrzeugen zuständig. Im Hinblick auf Kosten und Qualität wird die kontinuierliche Optimierung der operativen Passagiertransportprozesse vorangetrieben.[3] Folgendes Aufgabenspektrum wird von ca. 300 Mitarbeitern abgedeckt:

Passagiertransporte, Crewtransporte (Vorfeld- und Hoteltransport), Abwasser- und Frischwasserdienste, Direct transfer service / Ramp direct service, Terminalshuttle T1/T2, Personalbuslinien, Schienenersatzverkehr, Individuelle Zonenfahrten für sämtliche Personengruppen.

GHB – Gepäck / Frachtabfertigung:

Der Bereich GHB optimiert und stellt die operative Gepäck- und Frachtabfertigung im Hinblick auf Kosten, Qualität und Prozesse sicher. Der Flughafen München ist mit einer garantierten Umsteigezeit (MCT) von 30 Minuten europaweit führend. Die ca. 650 Mitarbeiter fertigen jährlich 11 Mio. Gepäckstücke und mehr als 250.000 t Fracht ab.

Das Aufgabenspektrum von GHB lässt sich in folgende Bereiche gliedern:

Gepäckabfertigung (der Service beinhaltet Be- und Entladung, Outbound-Transport und Sortierung der Gepäckarten wie Lokal-, Transfer-, Crew-, Priority/First class/HON-, Short-Connex-, Ramp-Direct-, HOT-, Last-Minute-Change-, Stand-by-Gepäck), Sperr- und Sondergepäck, Sonderverfahren (Late-night Check-in, ULD-Handling), Behandlung von Gepäckunregelmäßigkeiten (Rush-Gepäck, Fehlerbahn), Sicherheitsleistung Gepäck, Frachttransport und Sonderfracht (Schwerlast, lebende Tiere, Expressfracht, Containereinlagerung, Staplereinsätze), 1.5 Kundenstruktur:

Die wichtigsten Kunden eines jeden Flughafens sind die Luftverkehrsgesellschaften. Aber auch die Passagiere, Besucher, am Flughafen tätige Behörden (Zoll, Polizei, Bayerisches Staatsministerium usw.), Abfertiger, Dienstleistungserbringer und sonstige Bezieher der Flughafenleistungen sind Kunden des Flughafens. Damit die Leistungen und Produkte am Flughafen ständig verbessert werden, arbeitet der Flughafen München eng mit seinen Kunden zusammen. So wurde das Terminal 2 in Zusammenarbeit mit der ‘Deutschen Lufthansa AG’ konzipiert und finanziert. Ein weiterer Dialog mit den Airlines besteht im Nutzerausschuss, dem Airline Operator Committee.

Die Leistungserbringung im Ground Handling wird nach den ‘IATA Standard Ground Handling Agreement AHM 810’ und den gültigen ‘Ground Operations Manual’ durchgeführt. Neben dieser Basis zur Leistungserbringung bestehen im Ground Handling Service Level Agreements zwischen den Airlines und dem Bodenverkehrsdienst.

Zudem wird stets einen engen Kontakt zu den in den Dienstleistungsprozess involvierten Behörden (Bundespolizei, Zoll, Ministerien) gehalten. Auch mit der Deutschen Flugsicherung, einem der wichtigsten Dienstleister für die Luftverkehrsgesellschaften, findet fortlaufend ein Dialog in Arbeitsgruppen statt.

Der Passagier als Vertragspartner der Fluggesellschaft stellt für den Flughafen eine besondere Anforderung dar. Er erwartet während seinem Aufenthalt am Flughafen einen hohen Komfort von sämtlichen Serviceanbietern, ohne jedoch eine vertragliche Bindung mit dem Flughafen eingegangen zu sein. Das trifft auch auf Flughafenbesucher sowie Fluggastabholer zu.

Um diese Kundenerwartungen zu erfüllen, haben sich nach einer Initiative der ACI auf europäischer Ebene 350 Flughäfen und 31 Airlines im Rahmen des ‘Airport Voluntary Commitment on Air Passenger Service’ zu Servicestandards für Fluggäste verpflichtet. Zur stetigen Verbesserung des Komforts und Service an Passagieren arbeitet der Flughafen München aktiv in nationalen und internationalen Gremien mit.

Inhaltsverzeichnis:

Verzeichnis der Abkürzungen 4
1. Kurzvorstellung des Unternehmens 5
1.1 Allgemeine Informationen 5
1.2 Verkehrszahlen 5
1.3 Konzernstruktur 6
1.4 Darstellung des Geschäftsbereiches Ground Handling 7
1.4.1 GHA – Flugzeugabfertigung 7
1.4.2 GHP – Passagierabfertigung 8
1.4.3 GHB – Gepäck / Frachtabfertigung 9
1.5 Kundenstruktur 9
2. Darstellung der Einflussfaktoren auf den Flugplan 11
2.1 Flugplan 11
2.1.1 Slotvergabe 11
2.1.2 Sommerflugplan 2009 am Flughafen München 13
2.2 Flugplanverschiebung im Tagesgeschäft 15
2.3 Darstellung der Verursacher bei Flugplanverschiebungen 16
2.4 Flugplanverschiebung verursacht durch das Ground Handling 17
2.4.1 Ressourcen / Personal 17
2.4.2 Ressourcen / Technik 24
2.4.3 Einfluss des Bereiches Ground Handling 33
2.5 Flugplanverschiebung verursacht durch externe Faktoren 34
2.5.1 Verursacher Kunde 34
2.5.2 Flugplanverschiebung verursacht durch Dienstleister 37
2.5.3 Einflussfaktor Positionsverschiebung 38
2.5.4 Flugplanverschiebung verursacht durch ad-hoc-Flüge 41
2.5.5 Flugplanverschiebung verursacht durch Wetter 41
2.5.6 Zusammenfassung Einfluss externer Faktoren 44
3. Steuerungsmechanismen 45
3.1 Delay Clearing 45
3.2 Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung 45
3.3 Qualitätsmanagement im Bereich Ground Handling 47
3.4 Steuerungsmechanismen Personal 48
3.4.1 Langfristige Steuerungsmechanismen 48
3.4.2 Mittelfristige Steuerungsmechanismen 49
3.4.3 Kurzfristige Steuerungsmechanismen 51
3.5 Steuerungsmechanismen in der Technik 53
3.6 Steuerungsmechanismen der Pünktlichkeit der Kunden 53
4. Aufzeigen der Wechselwirkung anhand eines Programms 55
4.1 Ziel des Programms 55
4.2 Vorgehensweise bei der Programmerstellung 56
4.3 Programmmaske 56
4.4 Programmbedingte Eingabefaktoren 57
4.4.1 Uhrzeit 57
4.4.2 Personal 58
4.4.3 Technik 59
4.4.4 Inboundverfrühungen 59
4.4.5 Inboundverspätungen 60
4.4.6 Nicht erschienene Flugzeuge 61
4.4.7 Outboundverspätungen 62
4.4.8 Positionsverschiebungen 62
4.4.9 Ad-hoc Flüge 63
4.4.10 Wetter 63
4.5 Berechnen der einzelnen Gewichtungen 63
4.6 Das Programm 64
5. Schlussfolgerung 67
5.1 Ausblick - Weiterentwicklung 67
5.2 Fazit 67
Literaturverzeichnis / Quellenangabe 69
Bildverzeichnis 70
Verzeichnis der Anlagen / Beilagen 72
Anlage A Vergleich Inboundpünktlichkeit zu Outboundpünktlichkeit
Anlage B Schichtzeiten
Anlage C Beispiel: Auftragsformular
Anlage D IATA Delay Codes
Anlage E Abstellpositionen
Anlage F Visualisierung der Peaksituation am Flughafen München
Anlage G Ausgewählte Flugzeugtypen
Anlage H Pressemitteilung zur Aufhebung der Regel bei Slotmissbräuchen

Textprobe:

Kapitel 3, Steuerungsmechanismen:

Die Verkettung der Verantwortlichkeiten bei einer Verspätung ist zwar vielfältig dokumentierbar, jedoch zumeist sehr schwer nachzuvollziehen. Im Luftverkehr werden begrenzte Ressourcen oftmals gemeinsam genutzt. Das hat zur Folge, dass bei einer Vielzahl von Verspätungen die Verursacher nicht eindeutig ausfindig gemacht werden können.

3.1, Delay Clearing:

Um die Vielzahl an unterschiedlichen Verspätungsgründen zu klassifizieren, hat die IATA für die Flughäfen und Airlines den ‘Standard Delay Code’ eingeführt. Mithilfe dieser einheitlichen Zwei-Zahlen-Codes kann dokumentiert werden, wer für eine bestimmte Verspätung verantwortlich ist. Der Flughafen München gewährleistet mit den Fluggesellschaften die Einhaltung der geplanten Abflugzeit. Sollte bei einem Flug ein Delay auftreten, werden die möglichen Verspätungen den Verursachern zeitnah zugeordnet. Die Parteien gehen davon aus, dass im Regelfall in konstruktiver und partnerschaftlicher Zusammenarbeit eine verursachungsgerechte Delayzuordnung unverzüglich nach Entstehung des Delays erfolgt. Bei dieser Delaybetrachtung werden sämtliche Verspätungen, die nicht von GH verursacht worden sind, an die verursachende Firma/Abteilung weitergegeben. Sollte es bei der Zusammenarbeit keine Einigung über die Delayzuordnung geben, so tritt die erste Eskalationsstufe bereits am folgenden Arbeitstag ein. Es erfolgt dann ein Klärungsgespräch auf Gruppenleiterebene. Sollte wider Erwarten immer noch Unklarheit über den Verursacher der Verspätungen herrschen, folgt die zweite Eskalationsstufe auf Abteilungsleiterebene am Freitag der jeweiligen Woche. Das Ziel dieser IATA Delay Codes ist das korrekte Erfassen der Verursacher von Verspätungen, damit rechtzeitig Gegenmaßnahmen entwickelt werden und somit künftig vermeidbare Delays reduziert werden können.

3.2, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung:

Das Qualitätsmanagement bezeichnet grundsätzlich alle organisierten Maßnahmen, die zu einer Erhöhung der Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit in der Luftfahrtbranche führen. Die komplexe Prozessorganisation an der Luftverkehrsdrehscheibe München, sowie die Forderung nach schnellen Reaktionen auf sich ändernde Marktanforderung waren die Gründe, warum das Qualitätsmanagement nach der DIN EN ISO 9001:2000 am Flughafen München eingeführt wurde. Das Qualitätsmanagement ist eine Kernaufgabe des Managements, aber auch Aufgabe der einzelnen Mitarbeiter, um das Unternehmen durch eine hohe Qualität erfolgreich am Markt zu positionieren. Im Mittelpunkt der Anforderungen und Erwartungen der Kunden steht dabei eine hohe Prozessqualität bei der Abfertigung von Passagieren und Luftfahrzeugen. Damit das Qualitätsmanagementsystem erfolgreich umgesetzt werden kann wurden am Flughafen München insgesamt 24 bereichsübergreifende Verfahrens- und Arbeitsanweisungen in einem Qualitätsmanagementhandbuch beschrieben. Bestandteile der Dokumentation sind das Managementhandbuch, Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen, Formularwesen, Handbücher oder mitgeltende Dokumente. Die Umsetzung des Qualitätsmanagements am Flughafen München erfolgt über einen sog. PDCA – Regelkreis nach Deming.

Dieser Regelkreis besteht, wie auf nachfolgendem Bild zu sehen, aus vier Ebenen. Die erste Ebene (Plan) erstellt Planungen, die zweite Ebene setzt diese dann um (Do). Nachfolgend wird in der dritten Ebene der Plan mit der Durchführung verglichen (Check) und die gewonnenen Ergebnisse werden dann in dervierten Ebene (Act) umgesetzt und der Planungsebene erneut zugeführt.

Eine weitere Managementmaßnahme zur Qualitätssicherung ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess. Diese stetige Aufgabe ist, bedingt durch die hohe Dynamik im Luftfahrtbereich, die Komplexität der Flughafenprozesse sowie der sich laufend verändernden Bedingungen, ein fester Bestandteil im Qualitätsmanagement-Handbuch. Die Lenkung, Überwachung, Beurteilung und Koordination des Qualitätsmanagement-Systems wird durch den Qualitätsmanagement-Beauftragten sowie weiterer Fachkräfte wahrgenommen. Die interne Kommunikation erfolgt über das firmeneigene Intranet, Projektlaufwerte, Aushänge am ‘schwarzen Brett’ oder durch Infotermina. In Bezug auf das Ground Handling am Flughafen München bedeutet dies, dass dem Kunden durch effiziente Prozesse eine ‘Minimum-Connecting-Time’ von 30 Minuten als ein wesentliches Qualitätsmerkmal angeboten werden können. Diese mit den Airlines vereinbarten Leistungen werden vertraglich durch Service Level Agreements, die Abfertigungsstandards und Qualitätssicherungsvereinbarungen beinhalten, festgehalten.

Arbeit zitieren:
Abt, Frederik Juni 2009: Untersuchung der unterschiedlichen Einflussfaktoren auf den Flugplan und deren Wechselwirkung auf die Produktqualität im Bereich Flugzeugabfertigung (Ground Handling Aircraft) am Flughafen München, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Flughafen, München, Einflussfaktoren, Flugplan, Auswirkungen

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