Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten von Middleware-/EAI-/B2B-Integrationslösungen/Webservices zur Anbindung von Electronic-Business-Lösungen, insbes. Elektronischer Marktplätze
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Peter Voigtmann
- Abgabedatum: Juli 2002
- Umfang: 81 Seiten
- Dateigröße: 597,4 KB
- Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5777-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5777-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5777-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Voigtmann, Peter Juli 2002: Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten von Middleware-/EAI-/B2B-Integrationslösungen/Webservices zur Anbindung von Electronic-Business-Lösungen, insbes. Elektronischer Marktplätze, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Standards, Standardisierung, EAI, Referenzmodell, e-Business
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Diplomarbeit von Peter Voigtmann
Einleitung:
Die vorliegende Arbeit leitet die Kriterien der Leistungsfähigkeit von Integrationslösungen für elektronische Marktplätze her. Weiterhin werden aktuelle Lösungen im Bereich Middleware, Application Server, Enterprise Application Integration und B2B Application Integration unter-sucht.
Ferner wird bestimmt, welche der konkret am Markt verfügbaren Systeme sich für die Integration von elektronischen Marktplätzen eignen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anhand von Case Studies in einen praxisnahen Kontext gebracht.
Im Rahmen der Arbeit erarbeitet der Autor einen ersten Ansatz eines Referenzmodells für Integrationslösungen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abstract | I | |
| Inhaltsverzeichnis | II | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Elektronische Marktplätze und deren Integrationsanforderungen | 3 |
| 2.1 | Ausprägungen elektronischer Marktplätze | 4 |
| 2.1.1 | Unterscheidung nach Beziehungen der Marktplatzteilnehmer zueinander | 4 |
| 2.1.2 | Unterscheidung nach Geschäftsmodellen | 6 |
| 2.1.3 | Unterscheidung nach verwendeten Katalog-Typen | 7 |
| 2.2 | Referenzmodell elektronischer Märkte und Marktplätze | 8 |
| 2.3 | Kriterien der Leistungsfähigkeit elektronischer Marktplätze | 10 |
| 2.3.1 | Kriterien der Leistungsfähigkeit von Koordinationssystemen | 10 |
| 2.3.2 | Kriterien der Leistungsfähigkeit im Referenzmodell | 12 |
| 2.3.2.1 | Effizienz | 12 |
| 2.3.2.2 | Flexibilität | 13 |
| 2.4 | Zielformulierung für Integrationslösungen | 13 |
| 3. | Merkmale von Integrationslösungen | 16 |
| 3.1 | Modelle zur Klassifikation von Integrationslösungen | 16 |
| 3.2 | Ebenen der Kommunikation | 18 |
| 3.3 | Standardisierung | 21 |
| 3.4 | Systemtopologie | 25 |
| 3.5 | Schnittstellen | 28 |
| 3.6 | Ansatz eines Referenzmodells für Integrationslösungen | 30 |
| 4. | Aktuelle Standards | 32 |
| 4.1 | Standards für die technische Übertragung | 33 |
| 4.2 | Standards für das Format der auszutauschenden Daten | 34 |
| 4.3 | Standards für die Bedeutung der auszutauschenden Daten | 35 |
| 4.4 | Standards für Aktions- und Reaktionsregeln | 36 |
| 4.5 | Ausblick | 36 |
| 5. | Aktuelle Integrationssysteme | 38 |
| 5.1 | Basisdienste | 39 |
| 5.2 | Middleware | 39 |
| 5.2.1 | Database Access Middleware | 40 |
| 5.2.2 | Remote Procedure Calls | 40 |
| 5.2.3 | Message Oriented Middleware | 41 |
| 5.2.4 | Distributed Object Technology | 41 |
| 5.2.5 | Transaction Processing Monitors | 41 |
| 5.3 | Application Server | 42 |
| 5.4 | Enterprise Application Integration | 43 |
| 5.5 | B2B Application Integration | 45 |
| 5.6 | Business Process Integration | 46 |
| 5.7 | Rolle der Webservices | 46 |
| 6. | Case Studies | 48 |
| 6.1 | Kopplung an Ingram Macrotron am Beispiel Compaq | 48 |
| 6.2 | Kopplung an Newtron am Beispiel Heidelberger Druckmaschinen | 51 |
| 6.3 | Kopplung an das Payback-System von Loyalty Partner | 54 |
| 6.4 | Kopplung an SAP R/3 am Beispiel Grundig | 56 |
| 6.5 | Kopplung an die Google-Plattform | 58 |
| 7. | Zusammenfassung | 60 |
| Literaturverzeichnis | VII | |
| Ergebnisse im Überblick | XV | |
| Eidesstattliche Erklärung | XVIII |
Die Standards dieser Gruppe basieren zumeist auf XML. Die Standardisierung auf Basis von XML hat den Vorteil, dass individuelle Implementierungen in öffentlichen Verzeichnissen zur Verfügung gestellt werden können und damit allgemein nutzbar sind. Wesentlich sind hier Standards für Dokumente einzelner Geschäftstransaktionen (z. B. Angebote, Rechnungen, Verfügbarkeitsabfragen): Standardisierung von Geschäftsdokumenten: openTRANS (EBSC) cXML Commerce XML (Ariba) xCBL XML Common Business Library (CommerceOne) ebXML Electronic Business XML (OASIS und UN/CEFACT) RosettaNet (RosettaNet-Initative) BizTalk (BizTalk-Initative) IDOC Intermediate Document (SAP) … Weiterhin nehmen im Rahmen der eMP-Betrachtung Standards für den Aufbau und die Struktur von Produkt- und Dienstleistungskatalogen eine zentrale Rolle ein: Standardisierung von Produkt- und Dienstleistungskatalogen: BMEcat (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik) cXML Commerce XML (Ariba) xCBL XML Common Business Library (CommerceOne) eCX Electronic Catalog XML (Requisite) RosettaNet (RosettaNet-Initative) … In diesem Zusammenhang sind auch Standards für die Klassifikation von Produkten und Dienstleistungen zu nennen. Dies ist notwendig, um eine eindeutige Identifikation eines Produktes oder einer Dienstleistung zu gewährleisten. Standards für die Klassifikation von Produkten und Dienstleistungen lösen dieses Problem. [...]
Auch in diesem Modell gilt die Forderung, dass die Standards einer höheren Ebene sich der Standards einer untergeordneten Ebene bedienen. In der Praxis ist außerdem festzustellen, dass ein Standard nicht nur eine Ebene, sondern mehrere Ebenen abdecken kann. Ein Prominentes Beispiel hierfür ist XML, auf das in den Abschnitten 4.2 bis 4.4 genauer eingegangen wird. Bei der Entstehung und Durchsetzung von Standards werden üblicherweise drei Formen unterschieden [Buxm01; Hube00, 59f]: Markt-Standards entstehen, wenn sich ein Standard eines einzelnen Unternehmens auf dem Markt durchsetzt (z. B. COM/DCOM-Standard von Microsoft). Komiteestandards werden durch freiwillige Einigung von Interessengruppen festgelegt (z. B. CORBA oder UML durch die OMG; XML durch das W3C). Von De-jure-Standards wird gesprochen, wenn eine übergeordnete Instanz diese beschließt (z. B. DIN in Deutschland). [...]
Die wesentlichen Punkte des ersten Ansatzes eines Referenzmodells werden wie folgt zusammengefasst, vergleiche Bild 18: Anwendungssysteme sind Sender und Empfänger von Daten. Anwendungssysteme sind durch Schnittstellen, die sie bereitstellen, und durch Standards, die sie unterstützen, gekennzeichnet. Das eigentliche Integrationsproblem ist die Überwindung der technischen, syntaktischen, semantischen und pragmatischen Unterschiede (Adaption) zwischen heterogenen Anwendungssystemen bei der Übermittlung von Daten. Die Adaption kann durch ein Integrationssystem realisiert werden. Integrationssysteme zeichnen sich dadurch aus, wie flexibel und effektiv sie in der Lage sind, die Schnittstellen und Standards der Anwendungssysteme aneinander anzupassen und die Übermittlung eines Datenaustausches zu ermöglichen (Anbindung und Transformation). Integrationssysteme und Anwendungssysteme sind Teile einer Systemtopologie. Wenn in dieser Systemtopologie das Integrationssystem die Koordination übernimmt, ist es möglich, Geschäftsprozesse unter Einbeziehung mehrerer Anwendungssysteme zu realisieren (Prozessmanagement). In weiteren Schritten, die über diese Arbeit hinausgehen, sind diese gefundenen Merkmale auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit zu prüfen und an realen Beispielen zu evaluieren. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832457778
Arbeit zitieren:
Voigtmann, Peter Juli 2002: Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten von Middleware-/EAI-/B2B-Integrationslösungen/Webservices zur Anbindung von Electronic-Business-Lösungen, insbes. Elektronischer Marktplätze, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Standards, Standardisierung, EAI, Referenzmodell, e-Business



