Untersuchung, Beschreibung und Darstellung der Wechselwirkungen von Marketing und Supply Chain Management Aktivitäten
- Art: Studienarbeit
- Autor: Rebecca Ries, geb. Sudhoff
- Abgabedatum: Januar 2004
- Umfang: 138 Seiten
- Dateigröße: 1,1 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Technische Universität Dortmund Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7895-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7895-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7895-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Ries, geb. Sudhoff, Rebecca Januar 2004: Untersuchung, Beschreibung und Darstellung der Wechselwirkungen von Marketing und Supply Chain Management Aktivitäten, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Werbung, SCM, Marketingstrategie, Produktmix, Marktforschung
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Studienarbeit von Rebecca Ries, geb. Sudhoff
Einleitung:
Vor dem Hintergrund, dass Supply Chain Management (SCM) und Marketing sich in verschiedenen Formen mit dem Kunden auseinandersetzen, liegt es auf der Hand, die Gemeinsamkeiten und Differenzen beider Begriffe zu klären. SCM wird allgemein als funktions- und unternehmensübergreifendes, prozessorientiertes Gestalten, Planen, Beobachten, Kontrollieren, Analysieren und Steuern der Material-, Dienstleistungs-, Informations- und Finanzmittelflüsse logistischer Wertschöpfungsketten und Wertschöpfungsnetzwerke im Sinne der Unternehmensphilosophie verstanden. Somit sind darunter ebenfalls Aktivitäten des Marketing enthalten. Marketing kann z.B. als Analyse, Organisation, Planung und Kontrolle kundenbezogener Ressourcen, Verhaltensweisen und Aktivitäten beschrieben werden. Bisher sind die gegenseitigen Interdependenzen zwischen Marketing und SCM noch nicht eindeutig beschrieben worden. Die Ergebnisse der Arbeit sollen die Erkenntnisse im SCM ergänzen.
Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Zusammenhänge zwischen SCM und Marketing, insbesondere werden die Auswirkungen von Marketingmaßnahmen auf das Unternehmen im Rahmen der SCM Strategie untersucht. Diese Studienarbeit ist im Zusammenhang mit der Erstellung einer Schulung der BBS-LOGSCM Training entstanden. Zunächst wird dem Leser die Entstehung und Entwicklung des Marketing und des SCM dargestellt. Anschließend werden diese beiden Begriffe abgegrenzt und für deren Bedeutung für den Verlauf der Arbeit festgelegt.
In Kapitel 4 werden die Aufgaben des Marketing beschrieben, auf denen die folgenden Kapitel aufbauen. Gleichzeitig werden in diesem Kapitel die Einflüsse der Marketing-Aufgaben auf die SC, aufgezeigt. Nach der Aufgabenstellung ist eine Definition der Ziele nötig um daraus eine Strategie festzulegen. Daher werden in Kapitel 5 auf die Ziele des Marketing und des SCM und ihre Verknüpfungen, Beziehungen und Gemeinsamkeiten herausgestellt. Nachdem die Aufgaben und Ziele erläutert wurden, kann daraus eine Strategie hergeleitet werden.
In Kapitel 6 werden die Strategien des Marketing, die des SCM und die gegenseitigen Einflüsse erläutert. Anhand der bis dahin erlangten Erkenntnisse werden dann in Kapitel 7 die Wechselwirkungen von Marketing und SCM Aktivitäten zusammengefasst und dargestellt.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 5 |
| 1.1 | Aufgabenstellung und Zielsetzung der Studienarbeit | 5 |
| 1.2 | Aufbau der Studienarbeit | 5 |
| 2. | Entwicklung des Marketing und des Supply Chain Managements | 6 |
| 2.1 | Entwicklung des Marketing | 6 |
| 2.2 | Entwicklung des Supply Chain Management | 9 |
| 3. | Begriffsabgrenzungen | 13 |
| 3.1 | Marketing | 13 |
| 3.2 | Supply Chain Management | 16 |
| 4. | Aufgaben des Marketing und ihre Einbindungen in die Supply Chain | 20 |
| 4.1 | Aufgaben des Marketingmanagements | 22 |
| 4.2 | Marketingaufgaben und ihre Einbindungen in die Supply Chain | 24 |
| 4.2.1 | Marktforschung | 25 |
| 4.2.2 | Produktmix | 29 |
| 4.2.3 | Preismix | 34 |
| 4.2.4 | Distributionsmix | 37 |
| 4.2.5 | Kommunikationsmix | 40 |
| 5. | Ziele | 45 |
| 5.1 | Marketingziele | 48 |
| 5.2 | Ziele des Supply Chain Managements | 52 |
| 5.3 | Beziehungen zwischen Marketing- und SCM-Zielen | 55 |
| 6. | Strategien des Marketing und des Supply Chain Managements und ihre Auswirkungen aufeinander | 57 |
| 6.1 | Marketingstrategien | 57 |
| 6.1.1 | Marktfeldstrategien | 58 |
| 6.1.2 | Marktstimulierungsstrategien | 62 |
| 6.1.3 | Marktwahlstrategien | 63 |
| 6.1.4 | Marktarealstrategie | 67 |
| 6.1.5 | Push- und Pull-Strategie im Marketing | 68 |
| 6.2 | Strategien des Supply Chain Managements | 70 |
| 6.2.1 | Autonomiestrategie | 70 |
| 6.2.2 | Kooperationsstrategie | 71 |
| 6.2.3 | Strategien der Versorgung | 76 |
| 6.2.4 | Strategien der Entsorgung und des Recyclings | 81 |
| 7. | Darstellung der Wechselwirkungen von Marketing und Supply Chain Management | 85 |
| 8. | Ausblick | 97 |
| Literaturverzeichnis | 98 | |
| Abbildungsverzeichnis | 109 | |
| Tabellenverzeichnis | 109 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 110 | |
| Anhang | 111 |
Durch die Marktsegmentierung (Bild 6.4) wird eine Reihe von Teilmärkten sichtbar, die sich mit verschiedenen Marktetinginstrumenten differenziert bearbeiten lassen. In Abhängigkeit von den Produkt-Markt-Kombinationen können verschiedene Marktbearbeitungsstrategien entwickelt werden, die sowohl Richtung als auch Schwerpunkte in der Bearbeitung von Teilsegmenten angeben. In der folgenden Tabelle werden fünf Grundformen von Marktbearbeitungsstrategien unterschieden [Bru99; S.63f]: Sie konzentriert sich auf einen Teilmarkt. Die Gründe für diese Strategie können in der Unternehmensgröße, der Fähigkeit zur SchafStrategie der Nischenspezialisierung fung spezifischer Wettbewerbsvorteile für die ausgewählte Kundengruppe, der Vernachlässigung dieser Nische durch die Konkurrenz oder außerordentlicher Attrakti-vität dieses Segments liegen. Legt den Schwerpunkt auf einen Leistungsbereich (z.B. Software für UnternehmensStrategie der Produktspezialisierung steuerung). Die Produkte des Unternehmens werden sämtlichen Kundengruppen angeboten. Durch Spezialisierung können WettbeStudienarbeit von Rebecca Sudhoff Universität Dortmund Seite 63 [...]
Für Industriegütermärkte lassen sich Segmentierungskriterien wie folgt systematisieren [Bru99; S.62]: Branchenbezogene Kriterien: z. B. Art der Branche, Konkurrenzintensivität, Branchenkonjunktur Unternehmensbezogene Kriterien: z. B. Umsatzgrößenklasse, Mitarbeiterzahl, Rechtsform, Kauf- und Produktverwendungsverhalten, Form der Aufbau- und Ablauforganisation Gruppenbezogene Kriterien: z. B. Größe und Zusammensetzung des Einkaufsgremiums, Rollenverteilung, Arbeitsaufteilung Personenbezogene Kriterien: z. B. demographische, sozio-ökonomische und psychologische Merkmale sowie Verhaltensmerkmale der am Einkauf beteiligten Personen z.B. Alter, Geschlecht, Einstellungen, Motive, Informations-, Preis- und Mediennutzungsverhalten Meist werden die jeweiligen Marktsegmentierungskriterien nicht isoliert eingesetzt, sondern Gesamtmärkte werden stufenweise abgegrenzt. Eine stufenweise Segmentierung kann beispielsweise im Industriegüterbereich zunächst in einer Marktaufteilung nach Branchen erfolgen („Makrosegmentierung“), während dann in weiteren Schritten zusätzliche Einteilungen nach Merkmalen des Einkaufsgremiums und der Entscheidungsbeteiligung vorgenommen werden („Mikrosegmentierung“). Vielfach findet darüber hinaus eine mehrdimensionale Segmentierung statt. Konsumenten werden im Konsumgüterbereich beispielsweise nach ihrem Preisverhalten in obere, mittlere und untere Preissegmente eingeteilt und diese simultan nach Alter, Geschlecht, Einkommen, Kaufmotivationen und anderen Merkmalen beschrieben. [...]
Die Bildung homogener Teilmärkte bzw. –segmente erfordert, dass die Segmente in sich möglichst ähnlich (intern homogen) und im Vergleich zu anderen Teilsegmenten möglichst unähnlich (extern heterogen) sein sollten. Die Grundlage dabei ist das Kaufverhalten der Nachfrager. Das bedeutet, Gruppen von Nachfragern, die sich durch ähnliches Kaufverhalten auszeichnen, müssen isoliert werden und Leistungsangebote sollten möglichst genau auf deren spezifische Wünsche abgestimmt werden. [Fre92; S.733] Bei der Marktsegmentierung wird zwischen drei Ebenen unterschieden [Bru99; S.61]: Gütersegmente nehmen eine Aufteilung des Gesamtmarktes nach technologischen Kriterien vor. Bsp.: Aufteilung des Stahlmarktes nach verschiedenen Stahlsorten. Bedürfnissegmente unterteilen den Gesamtmarkt funktional nach bedürfnisbezogenen Kriterien. Bsp.: Aufteilung des Kosmetikmarktes in „Pflegesegment“ und „Reinigungssegment“ Nachfragersegmente untergliedern den relevanten Markt auf der Grundlage nachfragerelevanter Merkmale, die sich auf Konsumenten oder Absatzmittler beziehen können. Bsp: Unterteilung in „Seniorensegment“ oder „Segment der Jugendlichen“. Bei Absatzmittlern besteht die Möglichkeit der Unterteilung in Fachhandel, Versandhandel und Warenhäuser. Die Kriterien zur Identifizierung von Bedürfnis- und Nachfragersegmenten stehen heute aufgrund fortschreitender allgemeiner Bedarfsdeckung und zunehmender Individualisierung der Nachfragerbedürfnisse im Vordergrund. Um (Teil-)Märkte sinnvoll voneinander abzugrenzen, lassen sich eine Reihe von Kriterien aufzählen. Für Konsumgütermärkte gelten in erster Linie nachfragerbezogene Segmentierungskriterien. Bezogen auf den Nachfrager lassen sich folgende Kriterien heranziehen [Bru99; S.62] Demographische Kriterien: z. B. Geschlecht, Alter, Familienstand, Haushaltsgröße, Wohnort Sozio-ökonomische Kriterien: z. B. Einkommen, Beruf, Ausbildung, soziale Schicht, Besitzmerkmale Psychologische Kriterien: z. B. allgemeine Persönlichkeitsmerkmale, Einstellungen, Präferenzen, Motive, Lebensstile Verhaltenskriterien: z. B. Markenwahl, Einkaufsstättenwahl, Kaufintensitäten, Preisverhalten, Verwendungsverhalten [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832478957
Arbeit zitieren:
Ries, geb. Sudhoff, Rebecca Januar 2004: Untersuchung, Beschreibung und Darstellung der Wechselwirkungen von Marketing und Supply Chain Management Aktivitäten, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Werbung, SCM, Marketingstrategie, Produktmix, Marktforschung



