Unternehmensübergreifende Software in der Supply Chain: Marktrecherche im eSCM
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marco Tönjes
- Abgabedatum: Januar 2004
- Umfang: 158 Seiten
- Dateigröße: 956,8 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7831-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7831-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7831-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Tönjes, Marco Januar 2004: Unternehmensübergreifende Software in der Supply Chain: Marktrecherche im eSCM, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: eSCM, Electronic Management, Marktüberblick, Bullwip-Effekt, Wertschöpfungskette
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Diplomarbeit von Marco Tönjes
Zusammenfassung:
Die Konzentration auf die Produktivitätsverbesserung von Unternehmen ist kein neues Phänomen. Zunehmender Wettbewerbsdruck und sich stetig ändernde Produktanforderungen machen es notwendig, dass sich Unternehmen den Gegebenheiten des Marktes schnell anpassen. Dabei ist nicht nur das einzelne Unternehmen selbst gefragt, sondern die gesamte Supply Chain liegt im Betrachtungsfeld.
Bereits durch den Einsatz von PPS-Systemen, die auf den innerbetrieblichen Bereich der Unternehmen ausgelegt sind, wird angestrebt, die Produktivität und Effektivität der Unternehmen und die daraus resultierende Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.
Obwohl jedes Unternehmen seine Produktion optimiert hat, kommt dennoch der sogenannte Bullwhip-Effekt zum Tragen, der das Aufschaukeln von Bestellungen innerhalb der Lieferkette besagt. Dies zieht beispielsweise ungenutzte Ressourcen sowie erhöhte Lagerhaltung nach sich. Die Bevorratung von Rohstoffen oder das „auf Halde produzieren“ von Fertigerzeugnissen bedeuten Kapitalbindung und belasten mit den dadurch entstehenden Kosten die Unternehmen. Eine Folge dessen ist eine abnehmende Wettbewerbsfähigkeit.
Es wurde in den letzten Jahren erkannt, dass zur Beseitigung des Bullwhip-Effektes und Optimierung der Wertschöpfungskette die Betrachtung des einzelnen Unternehmens nicht ausreichend ist. Gefordert ist daher ein ganzheitlicher Ansatz innerhalb der Supply Chain, welcher den traditionellen und schrittweisen Kommunikationsfluss vom Endkunden zur nächsten vorgelagerten Stufe bis hin zum Lieferanten ablöst und durch eine annähernd zeitsynchrone Datenversorgung aller Beteiligten ersetzt. Das Schlagwort „Integration“ bezieht sich auf die reibungslose Versorgung aller Beteiligten mit Informationen und stellt einen wichtigen Aspekt dar, um schnell und effektiv auf Marktveränderungen reagieren zu können. Dies bedingt, dass vom Point of Sale, also von der Verkaufsstätte an den Endverbraucher, bis hin zur ersten Stufe der Wertschöpfungskette jeder Teilnehmer der Supply Chain mit Informationen möglichst zeitgleich versorgt wird.
Das Supply Chain Management wurde durch die in den letzten Jahren gereifte e-Technologie angereichert und legt Unternehmen mittels der Software im Bereich des eSupply Chain Managements neue Möglichkeiten der Informationsversorgung offen.
Um eine reibungslose, kostengünstige sowie fehlerfreie Informationsversorgung zu erreichen, ist es nicht ausreichend, entsprechende Softwarelösungen zu installieren. Vielmehr liegen Hindernisse zwischen den Unternehmen vor, die die gewünschte Informationsversorgung erschweren. Diese beziehen sich im Fokus dieser Arbeit in erster Linie auf Problematiken im unternehmensübergreifenden Softwarebereich, die eine Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander behindern oder im Extremfall verhindern.
Der vorliegenden Arbeit liegt eine Marktrecherche zugrunde, anhand derer verschiedene Problematiken und deren Lösung durch am Markt befindliche Softwaresysteme beleuchtet werden. Im Zuge dessen präsentieren sich Softwareanbieter aus dem Bereich des eSupply Chain Managements mit ihren Lösungen und zeigen angebotene Funktionalitäten auf.
Die Arbeit besteht neben der Einleitung aus weiteren sechs Kapiteln, die sich wie folgt aufteilen:
In Kapitel 2 werden Grundlagen definiert und die Basis für den weiteren Verlauf der Untersuchung gelegt. In diesem Abschnitt werden zudem die Problematiken herausgearbeitet und erörtert.
Das Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Erläuterung des Fragebogenkataloges und der Vorgehensweise bei der Durchführung der Marktrecherche.
Kurzportraits der Softwareanbieter mit den dazugehörigen Lösungen werden in Kapitel 4 dargestellt und dienen dem besseren Verständnis der Ergebnisse.
Kapitel 5 stellt die Ergebnisse aus den Fragebögen vor, wobei teilweise zur besseren Veranschaulichung Tabellen unterstützend eingefügt wurden. Die aus diesem Kapitel herausgearbeiteten Erkenntnisse werden in Kapitel 6, gegliedert nach branchenneutraler und branchenspezifischer Software, gegenübergestellt und bewertet.
Das Kapitel 7 schließt die Untersuchung mit einer Zusammenfassung sowie einem Fazit ab.
Unterstützend wurden die Arbeit mit 28 Tabellen und 14 Abbildungen aufbereitet.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Inhaltsverzeichnis | 3 |
| II. | Abbildungsverzeichnis | 6 |
| III. | Tabellenverzeichnis | 7 |
| IV. | Abkürzungsverzeichnis | 8 |
| 1. | Einleitung | 9 |
| 1.1 | Hinführung zum Thema | 9 |
| 1.2 | Problemstellung | 9 |
| 1.3 | Aufbau der Arbeit | 10 |
| 2. | SCM-/eSCM-Grundlagen | 12 |
| 2.1 | Bullwhip-Effekt | 12 |
| 2.2 | Supply Chain Management | 15 |
| 2.3 | Ziele des Supply Chain Management | 20 |
| 2.4 | SCM Voraussetzungen | 21 |
| 2.5 | eSupply Chain Management | 25 |
| 2.7 | Problematiken im eSupply Chain Management | 28 |
| 2.7.1 | Vertrauen | 29 |
| 2.7.2 | Datenschutz und –sicherheit | 30 |
| 2.7.3 | Standards | 32 |
| 2.7.4 | ERP-Anbindung und Stammdatenintegration | 33 |
| 2.7.5 | IT-Niveau/Systemintegration | 34 |
| 2.7.6 | Flexibilität | 35 |
| 3. | Aufbau der Marktrecherche | 37 |
| 3.1 | Fragebogen | 37 |
| 3.1.1 | Allgemeine Angaben zur Software | 38 |
| 3.1.2 | Unterstützung der Supply Chain | 42 |
| 3.1.3 | Produktiveinsatz | 49 |
| 3.2 | Anbieterauswahl und Kontaktaufnahme | 50 |
| 3.3 | Problematiken im Verlauf der Recherche | 51 |
| 4. | Kurzportraits der Anbieter und ihrer Lösungen | 53 |
| 4.1 | AXIT AG | 53 |
| 4.2 | Axxom Software AG | 55 |
| 4.3 | Baan Deutschland GmbH | 58 |
| 4.4 | Barco Orthogon AG | 60 |
| 4.5 | Demand Solutions Germany GmbH | 62 |
| 4.6 | Hewlett-Packard GmbH | 64 |
| 4.7 | Industrial Application Software GmbH | 66 |
| 4.8 | ICON – Gesellschaft für Supply Chain Management mbH | 67 |
| 4.9 | Microsoft Business Solutions PC&C Vertriebs GmbH | 69 |
| 4.10 | Pavone AG | 71 |
| 4.11 | PeopleSoft Deutschland GmbH | 72 |
| 4.12 | PSIPENTA Software Systems GmbH | 74 |
| 4.13 | QAD Europe GmbH | 75 |
| 4.14 | Siemens Business Services GmbH & Co. OHG | 77 |
| 4.15 | T-Systems International GmbH | 78 |
| 4.16 | Transflow AG | 79 |
| 4.17 | Wassermann AG | 81 |
| 5. | Ergebnisse | 83 |
| 5.1 | Branchenzuordnung | 83 |
| 5.2 | Plattformen und externer Zugriff | 85 |
| 5.3 | Standards/Datenübertragung | 87 |
| 5.4 | Kompatibilität zu eSCM-Software von Mitbewerbern | 89 |
| 5.5 | Unterstützung von Workflows | 90 |
| 5.6 | ERP-Anbindung | 92 |
| 5.7 | Kundenpull | 95 |
| 5.8 | Datenverschlüsselung/Zugriffssicherheit | 98 |
| 5.9 | Datensicherung | 99 |
| 5.10 | Datenaufbereitung innerhalb der Kette | 101 |
| 5.11 | Reports | 103 |
| 5.12 | Collaboration Engineering | 105 |
| 6. | Auswertung | 108 |
| 6.1 | Kategorisierung der Lösungen | 108 |
| 6.2 | Branchenneutrale Lösungen | 109 |
| 6.3 | Branchenspezifische Lösungen | 114 |
| 7. | Schlussbetrachtung | 120 |
| V. | Glossar | 125 |
| VI. | Literaturverzeichnis | 135 |
| A. | Printmedien | 135 |
| B. | Internetquellen | 139 |
| C. | Sonstige Quellen | 141 |
| VII. | Anhang | 142 |
| A. | Fragebogen | 142 |
| B. | Anbieterverzeichnis | 152 |
| VIII. | Erklärung | 156 |
ORion-PI® Layout Designer Der Layout Designer bietet die Möglichkeit zur Modellierung von Produktions- und Logistik-Layouts. Dabei können Materialflüsse anhand der Layout-Definition vorgegeben oder anhand der im ERP-System vorhandenen Stücklisten und Arbeitspläne generiert werden. Der ORion-PI® Databrowser vergleicht Ergebnisse alternativer Simulationsszenarien. Neben den beschriebenen Funktionalitäten im Bereich Produktionsplanung bietet ORion-PI® Distribution die Möglichkeit zur Planung logistischer Prozesse, u. a. ORion-PI® Nachschuboptimierung mit der Möglichkeit zur Berechnung der günstigsten Stellplatzbelegungen im Nachschublager, ORion-PI® Sendungsoptimierung minimiert Transportwege im Lager und reduziert Kartonage-Mengen, ORion-PI® Materialflussoptimierung deutet Über- und Unterlastungen im Voraus an und zeigt Lösungen auf, wodurch Unterbrechungen und Engpässe vermieden werden können und ORion-PI® Netzwerkoptimierung unterstützt bei der strategischen und operativen Planung. [...]
ORion-PI® Vendor Managed Inventory Hier wird die Funktionalität zur dynamischen Optimierung lieferantengeführter Bestände (Vendor Managed Inventory) geboten. Dieses Tool setzt sich zusammen aus dem Visualisierungstool ORion-PI® Product Flow Editor und dem bereits beschriebenen ORion-PI® Network Forecasting. Verbrauchsdaten des jeweiligen Produkts zuzüglich Prognosen, Trends und saisonalen Besonderheiten werden im ORion-PI® Product Flow Editor dargestellt und bei unterschreiten eines Dispositionsgrenzwertes die entsprechende Nachschubaktivität erzeugt. ORion-PI® Modell Manager Business-Szenarien und Entscheidungsalternativen lassen sich mit diesem Tool aus Kombinationen bereits bestehender Varianten darstellen. ORion-PI® Resource Optimization Wizard Ergebnisse von Planungen können analysiert, bearbeitet und verglichen werden. Prozessketten werden mit Hilfe dieses Tools fixiert, verschoben oder umgeordnet, beispielsweise bei der Berücksichtigung von Prioritäten. Auch die dynamische Berechnung von Rüst-, Reinigungs- sowie Produktionszeiten findet hier ihren Einsatz. [...]
Die ORion-PI®-Lösung besteht aus einer Reihe komplett integrierter Optimierungs- und Planungsfunktionalitäten sowie umfassenden Planungstools: ORion-PI® Network Forecasting Dieses Prognosetool verwendet die in diesem Bereich gängigen mathematischen Verfahren und kombiniert diese Vergangenheitsdaten mit den gegenwärtigen Daten aus Umfragen, Markterfahrungen und Input von Lieferanten und Kunden. Diese relevanten Planungsdaten können am Bildschirm ähnlich einer Skizze visualisiert werden, das Tool erkennt Abhängigkeiten und stellt das Ergebnis als Modell dar. ORion-PI® ATP/CTP/PTP Auf der Basis der Optimierungsfunktionen von ORion-PI®, mit Hilfe derer Pläne unter Beachtung aller wichtigen Restriktionen errechnet werden, erleichtert das Tool das Zusammenspiel aller am Lieferprozess beteiligten Seiten, indem ein schnelles und problemloses Abfragen über Verfügbarkeit und Liefertreue ermöglicht wird. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832478315
Arbeit zitieren:
Tönjes, Marco Januar 2004: Unternehmensübergreifende Software in der Supply Chain: Marktrecherche im eSCM, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
eSCM, Electronic Management, Marktüberblick, Bullwip-Effekt, Wertschöpfungskette




