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Unternehmensgründungen: Volkswirtschaftliche Bedeutung, betriebswirtschaftliche Gründungsproblematik und Fördereffizienz

Dargestellt am Beispiel der Stadt Mannheim

Unternehmensgründungen: Volkswirtschaftliche Bedeutung, betriebswirtschaftliche Gründungsproblematik und Fördereffizienz
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Oliver Dörschuck
  • Abgabedatum: Dezember 1998
  • Umfang: 162 Seiten
  • Dateigröße: 10,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Mannheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1286-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1286-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1286-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dörschuck, Oliver Dezember 1998: Unternehmensgründungen: Volkswirtschaftliche Bedeutung, betriebswirtschaftliche Gründungsproblematik und Fördereffizienz, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Erfolgsfaktoren, Gründungsförderung, Befragung, regionale Bedeutung

Diplomarbeit von Oliver Dörschuck

Einleitung:

Diese Arbeit wendet sich u.a. an:

- potentielle Existenzgründer, die sich über typische Problemlage, Erfolgsfaktoren und Gründertypen informieren wollen.

- Wirtschaftsförderungsinstitutionen, die das Gründungsniveau ihrer Stadt durch geeignete Maßnahmen erhöhen wollen (Beratung) oder die eigene Arbeit in Vergleich zu den Ergebnissen der Stadt Mannheim stellen wollen.

- Interessierte, die sich über die tatsächliche Bedeutung von Existenzgründungen für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ein Bild machen wollen.

Ausgangspunkt dieser Arbeit sind die in Unternehmensneugründungen gesetzten Erwartungen zur Lösung zahlreicher volkswirtschaftlicher Probleme (Steigerung der Wettbewerbsintensität, Motor des wirtschaftlichen Strukturwandels, Beschäftigungswirkungen, Abbau von regionalen Disparitäten sowie Erhaltung der vertikalen Mobilität). In Verbindung mit einem diagnostizierten Mangel (partielles Marktversagen) an Unternehmensgründungen kann ein potentielles Handlungsfeld für staatliche Institutionen abgeleitet werden. Um aber Neugründungen aus staatlicher Sicht initiieren zu können, ist eine genaue Kenntnis der Probleme und Bedürfnisse der Gründer erforderlich. Betrachtet werden die Entstehung von Unternehmen (Transaktionskostenansatz), gründungsspezifische Erfolgsfaktoren und typische Problemlagen. Das staatliche Förderinstrumentarium (Finanzierungshilfen, Technologie- und Gründerzentren sowie Beratung von Existenzgründungswilligen) wird hinsichtlich seines Erfolges untersucht werden. Im empirischen Abschnitt spiegeln sich diese Aspekte am Beispiel Mannheims und des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim wider. Zunächst wird auf normativer Basis die Zahl der Gründungen für Mannheim ermittelt. Dann wird die sektorale Verteilung der Unternehmensgründungen in Mannheim analysiert. Abschließend wird eine Befragung von (potentiellen) Gründern in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaftsförderung durchgeführt. Abgeleitet werden dabei auch gründertypen- und branchenspezifische Besonderheiten im Gründungsprozeß (Gründerperson, Problemlagen, Standortentscheidung, gründungsvorbereitende Maßnahmen (Beratung), Arbeitsmarktauswirkungen).

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis 4
Tabellen- und Gleichungsverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 6
A. Strukturierungsansatz und Grundlagen der Gründungsforschung 7
A.1 Unternehmensgründungen als Forschungsgegenstand 7
A.1.1 Zielsetzung, Bezugsrahmen und Vorgehensweise der Arbeit 7
A.1.2 Gründungsspezifische begriffliche Grundlagen 11
A.1.2.1 Definitionen zentraler Begriffe 11
A.1.2.2 Typologie der Gründungsformen 12
A.2 Die statistische Erfassung von Unternehmensgründungen in der Bundesrepublik Deutschland 13
A.3 Die Selbständigenzahlen in der Bundesrepublik Deutschland 15
B. Erkenntnisse zu Unternehmensgründungen im Kontext der Förderung von Unternehmensgründung 21
B.1 Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Unternehmensgründungen 21
B.1.1 Der Beitrag von Unternehmensgründungen zur Steigerung der Wettbewerbsintensität 21
B.1.2 Neugründungen als Motor für den wirtschaftlichen Strukturwandel? 23
B.1.2.1 Implikationen für die Betriebsgrößenstruktur im Kontext des wirtschaftlichen Strukturwandels 24
B.1.2.2 Wandel oder Reproduktion bestehender sektoraler Strukturen durch Unternehmensgründungen? 26
B.1.2.3 Funktion der Neugründungen im Inventions-, Innovations- und Diffusionsprozeß 29
B.1.3 Beschäftigungswirkungen von Unternehmensgründungen 31
B.1.3.1 Direkte Beschäftigungswirkungen 31
B.1.3.2 Indirekte Beschäftigungswirkungen 34
B.1.4 Regionalstruktur und Unternehmensgründungen 35
B.1.4.1 Die Standortentscheidung bei der Unternehmensgründung 36
B.1.4.2 Erkenntnisse über die räumliche Verteilung von Neugründungen 37
B.1.4.3 Determinanten der regionalen Gründungsaktivität 43
B.1.4.4 Abbau von räumlichen Disparitäten durch Neugründungen? 46
B.1.5 Erhaltung der vertikalen sozialen Mobilität 47
B.1.6 Fazit zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Unternehmensgründungen 47
B.2 Betriebswirtschaftliche und individuelle Determinanten im Gründungsprozeß 48
B.2.1 Unternehmensgründungen aus Sicht des Transaktionskostenansatzes 49
B.2.2 Erfolgsdeterminanten von Gründungen 50
B.2.2.1 Die Person des Gründers und sein mikrosoziales Umfeld 52
B.2.2.2 Die Konzeption der Gründungsunternehmung 54
B.2.2.3 Betriebliche Ausgestaltung 56
B.2.2.3.1 Kapitalausstattung 56
B.2.2.3.2 Rechtsform 57
B.2.2.3.3 Der Standort von Unternehmensneugründungen 57
B.2.2.3.4 Unternehmensstrategie 57
B.2.2.4 Weitere Unternehmensumwelt / Makro-Umfeld 58
B.2.3 Probleme bei einer betrieblichen Neugründung 60
B.3 Öffentliche Förderung von Neugründungen in der Bundesrepublik Deutschland 61
B.3.1 Die Instrumente der interventionistischen Gründungsförderung 63
B.3.1.1 Finanzierungshilfeprogramme 63
B.3.1.1.1 Arten von Finanzierungshilfen für Unternehmensneugründungen 64
B.3.1.1.2 Erfolgsaussichten von Finanzierungshilfen für Neugründungen 64
B.3.1.1.3 Volkswirtschaftliche Wirkungen von Finanzierungshilfen 67
B.3.1.2 Technologie- und Gründerzentren 69
B.3.1.2.1 Definition und Merkmale von Technologie- und Gründerzentren 69
B.3.1.2.2 Erfüllen die Technologie- und Gründerzentren die in sie gesetzten Erwartungen? 70
B.3.1.2.3 Volkswirtschaftliche Effekte der Technologie- und Gründerzentren 72
B.3.1.3 Staatliche Beratungsleistungen für Neugründungen 73
B.3.1.3.1 Die Ausgestaltung der Beratung von Existenzgründern 74
B.3.1.3.2 Der Erfolg der Existenzgründungsberatung 74
B.3.1.3.3 Volkswirtschaftliche Auswirkungen der Beratung von Neugründern 75
B.3.2 Ein alternativer Ansatz zur Gründungsförderung 77
C. Empirische Untersuchung zu Unternehmensgründungen in Mannheim 80
C.1 Ermittlung der normativen Anzahl an Gründungen in Mannheim 80
C.1.1 Ableitung der Regressionsgleichung 80
C.1.2 Berechnung der normativen Anzahl an Gründungen und Vergleich mit der tatsächlichen Anzahl in Mannheim 85
C.2 Quantifizierung des Gründungsgeschehens und dessen branchenspezifische Verteilung in Mannheim im Zeitablauf 87
C.3 Auswertung der schriftlichen Befragung von (potentiellen) Unternehmensgründern 91
C.3.1 Die empirische Datenbasis der schriftlichen Befragung 91
C.3.1.1 Das Untersuchungsdesign 91
C.3.1.2 Aussagen zur Repräsentativität und zu den Auswertungsmethoden der Untersuchung 93
C.3.1.3 Strukturelle Aspekte und Charakteristika der Datenbasis und des Rücklaufs im Vergleich 94
C.3.2 Die vom Amt für Wirtschaftsförderung beratene Gründerperson 97
C.3.2.1 Charakterisierung der Gründerperson 97
C.3.2.2 Clusteranalyse zum Gewinn von "Unternehmertypen" 101
C.3.3 Problemlagen beim Gründungsprozeß und der Etablierung 103
C.3.3.1 Schwierigkeiten und Hemmnisse bei der Gründung eines Unternehmens 103
C.3.3.2 Problemfelder in der Wachstums- oder Etablierungsphase junger Unternehmen 106
C.3.4 Die Lokalisationsentscheidung bei der Neugründung 110
C.3.5 Die Beratung von Existenzgründern durch das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim 113
C.3.5.1 Beratungsintensität potentieller Gründer 114
C.3.5.2 Beurteilung verschiedener Beratungsangebote durch den (potentiellen) Gründer 116
C.3.5.3 Konkretisierung am Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim 119
C.3.6 Arbeitsmarktauswirkungen in Mannheim durch die beratenen Neugründungen 123
C.3.6.1 Quantitative Betrachtung der Arbeitsmarktentlastung 123
C.3.6.2 Qualifizierung der geschaffenen Arbeitsplätze und Herkunft der Mitarbeiter 126
C.4 Zusammenfassung der empirischen Befunde im Kontext der Beratung 128
D. Zusammenfassung der Arbeit 130
Anhang 132
Literaturverzeichnis 147
Erklärung 158

Arbeit zitieren:
Dörschuck, Oliver Dezember 1998: Unternehmensgründungen: Volkswirtschaftliche Bedeutung, betriebswirtschaftliche Gründungsproblematik und Fördereffizienz, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Erfolgsfaktoren, Gründungsförderung, Befragung, regionale Bedeutung

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