Unternehmen im Wandel des Outsourcing
Unter Berücksichtigung der Veränderung von Wertschöpfungsstrukturen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Denis Löffler
- Abgabedatum: Oktober 2004
- Umfang: 61 Seiten
- Dateigröße: 1.012,5 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Universität Kassel Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8634-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8634-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8634-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Löffler, Denis Oktober 2004: Unternehmen im Wandel des Outsourcing, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Supply Chain Management, Dienstleistung, Organisation, Partnerschaft, Information
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Diplomarbeit von Denis Löffler
Problemstellung:
Einleitend sollen die Problemstellung und die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit über die Unternehmungen im Wandel des Outsourcing dargestellt werden.
„Der zunehmende Wettbewerbsdruck und enorm gestiegene An-forderungen im Hinblick auf Flexibilität, Reaktionsschnelligkeit, Qualität und Kundenorientierung sowie die Notwendigkeit der wettbewerbsfähigen Präsenz auf internationalen Märkten bedingen einen reibungslos funktionierenden Einsatz von Informationstechnologie und Informationssystemen“.
Demzufolge ist es für ein Unternehmen wichtig, schnell und präzise auf Veränderungen der Nachfrage und der Umweltstrukturen zu reagieren. Dabei verschaffen z.B. verkürzte Lieferzeiten sowie ein besserer Service in der Kundenbetreuung dem Unternehmen die entscheidenden Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Außerdem ist es aus Wettbewerbs-gesichtspunkten notwendig, der technologischen Entwicklung zu folgen - hierbei übersteigen jedoch die benötigten Investitionsmittel oftmals die ursprünglichen Vorstellungen der Unternehmen. Der Bereich der Informationstechnologie ist hierfür ein gutes Beispiel. Das Outsourcing der IT-Bereiche erscheint daher vielen Unternehmen als eine geeignete Möglichkeit, den schnellen Entwicklungen in diesem Bereich standhalten zu können.
Gang der Untersuchung:
Abgeleitet aus der voranstehenden Problemstellung ist es das Ziel der vorliegenden Arbeit, aufzuzeigen, welchen Nutzen Outsourcing bietet, aber auch welche Risiken dem gegenüber stehen, und wie ein Outsourcing-Projekt zu realisieren ist.
Nachdem im zweiten Kapitel der Begriff Outsourcing definiert wird, gibt das dritte Kapitel einen Überblick über mögliche Outsourcing-Formen.
Die Auswirkungen auf die Unternehmen werden im vierten Abschnitt dargestellt.
Im fünften Abschnitt wird näher auf die Ausprägungen der Outsourcing-Formen eingegangen und im darauffolgenden Kapitel die Auswirkungen auf die Unternehmen näher beleuchtet.
Das siebende Kapitel befasst sich mit den Phasen des Outsourcing-Prozesses, sowie der daraus resultierenden Notwendigkeit eines Change Managements.
Im vorletzten Kapitel werden die möglichen Motive, Chancen und Risiken des Outsourcing dargestellt, sowie Verfahren dargestellt, mit deren Hilfe eine Nutzenermittlung von Outsourcing-Projekten und die Auswahl von verschiedenen Dienstleistern ermöglicht wird.
Daran anschließend erfolgt eine kritische Betrachtung der allgemeinen Auffassung von Outsourcing und ein kurzer Ausblick der zukünftigen Entwicklung der Fremdvergabe in Hinblick auf die sich ändernden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Inhaltsverzeichnis | 1 |
| II. | Abkürzungsverzeichnis | 3 |
| III. | Abbildungsverzeichnis | 4 |
| 1. | Einleitung | 5 |
| 1.1 | Problemstellung | 5 |
| 1.2 | Ziel und Aufbau der Arbeit | 6 |
| 2. | Definition und Einordnung des Outsourcing | 7 |
| 3. | Historische Entwicklung des Outsourcing | 9 |
| 4. | Formen des Outsourcing | 10 |
| 4.1 | Inhouse-Partnerschaft | 10 |
| 4.1.1 | Shared Service Center als Sonderform | 10 |
| 4.2 | Dienstleistungs-Partnerschaft | 12 |
| 4.3 | Kooperations-/ Strategische Partnerschaft | 13 |
| 4.4 | Projekt-Outsourcing | 14 |
| 4.5 | Offshore und Nearshore Outsourcing | 15 |
| 5. | Ausprägungen der Formen der Auslagerung | 18 |
| 5.1 | Infrastruktur-Outsourcing | 18 |
| 5.2 | Application-Outsourcing | 18 |
| 5.3 | Business Process-Outsourcing | 21 |
| 6. | Auswirkungen auf die Unternehmen | 24 |
| 6.1 | Organisationsentwicklungen | 24 |
| 6.2 | Effizienzsteigerung | 27 |
| 6.2.1 | Kernkompetenz | 27 |
| 6.2.2 | Make or Buy-Entscheidungen | 31 |
| 7. | Umsetzung des Outsourcing-Konzeptes | 35 |
| 7.1 | Phasen des Outsourcing-Prozesses | 35 |
| 7.1.1 | Kontaktaufnahme | 36 |
| 7.1.2 | Datenerhebung | 36 |
| 7.1.3 | Ausschreibung | 37 |
| 7.1.4 | Angebotsbearbeitung | 37 |
| 7.1.5 | Vertragsverhandlungen | 38 |
| 7.1.6 | Planung | 39 |
| 7.1.7 | Übernahme | 41 |
| 7.1.8 | Betrieb | 42 |
| 7.1.9 | Vertragsende | 43 |
| 7.2 | Change Management | 43 |
| 8. | Motive, Chancen und Risikoaspekte beim Outsourcing | 45 |
| 8.1 | Motive des Outsourcing | 45 |
| 8.2 | Chancen | 45 |
| 8.3 | Nutzenermittlung | 47 |
| 8.4 | Risikoaspekte | 48 |
| 9. | Schlussfolgerung | 51 |
| IV. | Literaturverzeichnis | 54 |
| V. | Quellenverzeichnis | 58 |
Bei einem „Letter of Intent“ (LOI) handelt es sich um ein formales Schreiben des Outsourcers, in dem er bestätigt, dass er mit dem Dienstleister Verhandlungen führt mit der Absicht, im Anschluss daran einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. 84 Es handelt sich hierbei zwar nur um eine Absichtserklärung, der jedoch durchaus eine juristische Bedeutung zukommt. Im LOI bindet sich der Servicenehmer für die Dauer der Verhandlungen an diesen einen Dienstleister. Für den Dienstleister stellt der LOI eine Sicherheit da, da er garantiert, dass sich der Outsourcer nicht parallel zu den laufenden Verhandlungen mit weiteren Dienstleistern in Gesprächen befindet. Der Outsourcer kann den LOI aber jederzeit wieder formal lösen, indem er dem Anbieter das Scheitern der Vertragsverhandlungen mitteilt. Bevor die weiteren Vertragsverhandlungen jedoch fortgesetzt werden, ist ein gemeinsamer Projektplan auszuarbeiten, in dem vor allem die zeitlichen Ziele festgelegt werden. Es empfiehlt sich, die Vertragslaufzeit bereits sehr früh im Projektplan festzulegen, da diese eine wesentliche Einflussgröße für die [...]
Tätigkeit unmittelbare Folgen auf alle nachfolgenden Aktionen hat. Bei der Ist-Situationsanalyse wird die gegenwärtige Situation im Unternehmen so detailliert und umfassend wie möglich, idealerweise in Form eines Fragenkataloges, dargestellt. Eine sorgfältige Ausarbeitung erleichtert es dem Dienstleister, eine genaue Vorstellung über den potenziellen Outsourcer zu bekommen. Bei der Anforderungserfassung kann der zuvor erwähnte Katalog, pro Gliederungspunkt um die jeweilige Forderung ergänzt, weitergenutzt werden. Auch hierbei empfiehlt sich eine möglichst genaue Durchführung, um es dem Dienstleister zu ermöglichen, dem Unternehmen in relativ kurzer Zeit ein konkretes Angebot zu unterbreiten. Der Servicenehmer sollte sich im vorhinein über seine Anforderungen im Klaren sein. Diese sollten sich angemessen zu den Geschäftsprozessen und Bedürfnissen der Nutzer verhalten, da eine unnötige Erhöhung der Anforderung zu einer eklatanten Preiserhöhung führen kann. [...]
steigenden Zugriffszahlen auf das firmeneigene Webportal den Bedürfnissen des Unternehmens nicht mehr gewachsen ist, stellt dies eine durchaus kostengünstigere Lösung im Vergleich zur Restrukturierung und Erweiterung der IT - Infrastruktur dar – zumal der Dienstleister das Problem der Abdeckung der selten (aber dennoch) anfallenden Traffic-Spitzen (sog. Peaks) löst.45 Der Dienstleister übernimmt den vollständigen Betrieb der Systemumgebungen des Outsourcers inklusive der Applikationsbetreuung. Das Unternehmen PIRONET NDH46 zum Beispiel bietet solche Business -Lösungen an und wirbt mit Einsparungspotentialen um 35 Prozent durch ASP.47 Abbildung 3, 4 und 5 zeigen eine von der Firma PIRONET aufgestellte Vergleichsrechnung, eine Gegenüberstellung der Kostenstrukturen sowie eine anschauliche Darstellung der Applikationsbetreuung. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832486341
Arbeit zitieren:
Löffler, Denis Oktober 2004: Unternehmen im Wandel des Outsourcing, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Supply Chain Management, Dienstleistung, Organisation, Partnerschaft, Information




