Das Unternehmen im Neuen Markt
Chancen und Risiken für den Emittenten im neuen Börsensegment
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Matthias Schweikert
- Abgabedatum: April 2000
- Umfang: 97 Seiten
- Dateigröße: 4,8 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Gelsenkirchen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2495-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2495-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2495-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schweikert, Matthias April 2000: Das Unternehmen im Neuen Markt, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Going Public, Börse, Neuer Markt, Aktien, Börsengang
In den Warenkorb
48,00 €
Diplomarbeit von Matthias Schweikert
Einleitung:
In der jüngsten Vergangenheit hat sich eine Tendenz herausgebildet, die zeigt, dass immer mehr Unternehmen den Gang an die Börse wagen. Man könnte zweifellos behaupten, dass kaum eine Woche vergeht, ohne dass wir von neuen Börsengängen in der Wirtschaftspresse lesen würden. Die meisten Neuemissionen werden im sog. Neuen Markt verbucht, der vor ca. drei Jahren ins Leben gerufen wurde. Viele Unternehmen wollen die Gunst der Stunde nutzen und bereiten eine Emission in diesem neuen Börsensegment vor. Der Neue Markt gewinnt seit seiner Einführung immer mehr an Popularität und Beliebtheit sowohl bei den Anlegern als auch bei den Unternehmen.
Der Börsengang bringt für jedes Unternehmen grundlegende Veränderungen mit sich. Er sollte deshalb gut überlegt und langfristig vorbereitet werden, wobei jedes Unternehmen zahlreiche Voraussetzungen erfüllen muss.
Nicht jedes Unternehmen eignet sich für den Neuen Markt. Viele Börsengänge der jüngsten Vergangenheit waren erfolgreich, manche Unternehmen mussten jedoch erkennen, dass der Schritt an die Börse kein Spaziergang war. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung und der jedes Jahr weiter steigenden Zahl der Neuemissionen im Neuen Markt, sollen diese Überlegungen und Ergebnisse in der vorliegenden Arbeit erarbeitet werden.
Im Einzelnen stellt sich die Arbeit der Aufgabe, eine Antwort auf folgende Fragen zu finden:
Welche allgemeinen Beweggründe beeinflussen die einzelnen Unternehmen, sich für den Gang an die Börse zu entscheiden und welche Anforderungen sind für einen Börsengang erforderlich?
Auf welche Einflüsse ist der Trend der letzten Jahre zurückzuführen und was war die Ursache für die Einführung des Neuen Marktes?
Welche Unternehmen werden durch den Neuen Markt angesprochen und welche Erwartungen verbinden sie mit diesem neuen Börsensegment?
Welche Chancen und Risiken bringt der Neue Markt mit sich?
Wurden die Erwartungen erfüllt und wie sieht die Zukunftsprognose aus?
Gang der Untersuchung:
Durch diese Fragestellungen ist bereits der grundlegende Aufbau der Arbeit dargestellt worden, wobei im Einzelnen folgende Strukturierung stattfindet:
Ausgehend von den häufigsten Motiven, die für einen Börsengang sprechen, sollen auch die Gegenargumente erläutert und gleichzeitig die Alternativen zum Börsengang gezeigt werden, die sich einem Unternehmen bieten, das seine Ziele ohne Börseneinführung zu realisieren versucht. Die weiteren Ausführungen befassen sich mit den betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen, die ein Unternehmen mitbringen sollte, bevor es zu einer börsennotierten Gesellschaft umgewandelt wird. Hierbei geht es um die Faktoren, die beim darauffolgend erläuterten Emissionskonzept und den Zulassungs-voraussetzungen zu den einzelnen Börsensegmenten eine erhebliche Rolle spielen.
Im weiteren Teil der Arbeit wird der Neue Markt als neues Börsensegment charakterisiert. Neben der Entwicklungsgeschichte werden seine Besonderheiten hervorgehoben. Dabei werden auch die speziell auf den Neuen Markt zugeschnittenen Anforderungen an die dort notierten Unternehmen erörtert. Schließlich wird die heutige Situation im Neuen Markt beschrieben. Der Autor geht dabei auf seine bisherige Entwicklung ein und zeigt die Gefahren auf, welchen ein dort notiertes Unternehmen heute ausgesetzt ist. Eine Prognose der weiteren Entwicklung des Neuen Marktes und der dort gelisteten Unternehmen schließt die Arbeit ab.
Inhaltsverzeichnis:
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | IV | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | VI | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Allgemeine Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung und Aufbau der Arbeit | 2 |
| 1.3 | Exkurs: Die Börse und der Börsenhandel | 3 |
| 2. | Motive für den Börsengang | 4 |
| 2.1 | Eigenkapitalbeschaffung und Kreditwürdigkeit | 5 |
| 2.2 | Attraktivität für Spitzenkräfte | 6 |
| 2.3 | Erhöhung des Bekanntheitsgrades | 7 |
| 2.4 | Mitarbeiterbeteiligung | 8 |
| 2.4.1 | Belegschaftsaktien | 9 |
| 2.4.2 | Stock-Options | 9 |
| 2.4.3 | Leverage-Modelle | 10 |
| 3. | Einwendungen gegen einen Börsengang | 10 |
| 3.1 | Kosten der Börseneinführung | 11 |
| 3.1.1 | Einmalige Kosten | 11 |
| 3.1.2 | Laufende Kosten | 12 |
| 3.1.3 | Zusammenfassung | 12 |
| 3.2 | Auswirkungen auf die Rechnungslegung und Publizität | 13 |
| 3.3 | Überfremdung | 13 |
| 3.4 | Steuerliche Nachteile | 14 |
| 4. | Alternativen zum Börsengang | 15 |
| 4.1 | Beteiligungsgesellschaften | 15 |
| 4.2 | Venture-Capital-Gesellschaften | 16 |
| 4.3 | Mergers & Acquisitions | 17 |
| 5. | Betriebswirtschaftliche Anforderungen | 18 |
| 5.1 | Umsatzgröße und -wachstum | 18 |
| 5.2 | Ertragsaussichten | 19 |
| 5.3 | Cash-Flow und Ausschüttungsfähigkeit | 19 |
| 5.4 | Markt- und Wettbewerbsposition | 20 |
| 5.5 | Managementqualität | 21 |
| 5.6 | Unternehmens- und Organisationsstruktur | 21 |
| 5.7 | Rechnungswesen | 22 |
| 5.8 | Due Diligence | 22 |
| 6. | Das Emissionskonzept | 24 |
| 6.1 | Auswahl eines Emissionsbegleiters | 24 |
| 6.2 | Equity Story | 26 |
| 6.3 | Emissionspreis | 26 |
| 6.4 | Platzierungstechnik | 29 |
| 6.5 | Emissionszeitpunkt | 30 |
| 6.6 | Kommunikationskonzept | 31 |
| 7. | Die Zulassungsvoraussetzungen zu den Börsensegmenten in Deutschland | 32 |
| 7.1 | Amtlicher Handel | 32 |
| 7.2 | Geregelter Markt | 33 |
| 7.3 | Freiverkehr | 35 |
| 7.4 | Neuer Markt | 36 |
| 8. | Neuer Markt als neues Börsensegment | 37 |
| 8.1 | Gründe für die Einführung des Neuen Marktes | 38 |
| 8.2 | Die NASDAQ als Vorbild | 39 |
| 8.3 | Besonderheiten von Wachstums- und innovativen Unternehmen | 41 |
| 8.4 | Spezielle Anforderungen an die Unternehmen | 42 |
| 8.4.1 | Gesetzliche Publizitätsanforderungen | 43 |
| 8.4.1.1 | Emissionsprospekt | 43 |
| 8.4.1.2 | Quartalsberichte | 44 |
| 8.4.1.3 | Ad-hoc-Publizität | 45 |
| 8.4.2 | Designated Sponsors | 46 |
| 8.4.3 | Internationale Rechnungslegungsvorschriften | 47 |
| 8.5 | Der Begriff "Mittelstandsunternehmen" | 48 |
| 8.5.1 | Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Mittelstandsunternehmen | 48 |
| 8.5.2 | Chancen für Mittelstandsunternehmen am Neuen Markt | 49 |
| 8.6 | Attraktivität des Neuen Marktes für seine Zielgruppen | 50 |
| 8.6.1 | Unternehmen | 50 |
| 8.6.2 | Anleger | 52 |
| 8.6.3 | Banken | 52 |
| 9. | Die Entwicklung des Neuen Marktes | 54 |
| 9.1 | Neuemissionsboom am Neuen Markt | 54 |
| 9.1.1 | Beurteilungskriterien bei Neuemissionen | 55 |
| 9.1.2 | Zeichnungsgewinne am Neuen Markt | 56 |
| 9.1.2.1 | Etablierung einer Aktienkultur in Deutschland | 58 |
| 9.1.2.2 | Der Fall "Infineon" | 58 |
| 9.1.3 | Hohe Bewertungen der Unternehmen | 60 |
| 9.2 | Einführung des NEMAX-50 | 61 |
| 9.3 | Mitarbeiterbeteiligung am Neuen Markt | 62 |
| 9.4 | Aktuelle Situation | 64 |
| 9.4.1 | Beispiele aus der Praxis | 67 |
| 9.4.2 | Kriterien für den Erfolg am Neuen Markt | 69 |
| 10. | Prognose und Ausblick in die Zukunft | 72 |
| 11. | Zusammenfassung | 73 |
| 12. | Fazit | 77 |
| Literaturverzeichnis | 78 | |
| Rechtsquellenverzeichnis | 83 | |
| Anhang | 85 | |
| Ausgewählte Vorschriften nach HGB, IAS und US-GAAP im Vergleich | 85 | |
| Das Branchen-KGV in der Bundesrepublik Deutschland | 86 | |
| Eidesstattliche Versicherung | 87 |
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832424954
Arbeit zitieren:
Schweikert, Matthias April 2000: Das Unternehmen im Neuen Markt, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Going Public, Börse, Neuer Markt, Aktien, Börsengang



