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Universelle Benutzbarkeit und Barrierefreiheit bei Webseiten der breiten Masse und der öffentlichen Hand

Grundlagen, Erklärungen und Lösungswege zur Erstellung von behindertengerechten, gesetzeskonformen Webangeboten

Universelle Benutzbarkeit und Barrierefreiheit bei Webseiten der breiten Masse und der öffentlichen Hand
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Tressl
  • Abgabedatum: Oktober 2002
  • Umfang: 266 Seiten
  • Dateigröße: 23,8 MB
  • Note: 1,2
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Konstanz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6149-2
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6149-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Tressl, Markus Oktober 2002: Universelle Benutzbarkeit und Barrierefreiheit bei Webseiten der breiten Masse und der öffentlichen Hand, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Usability, Accessibility, Digital Divide, Digitale Kluft, eGovernment Gesetze

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Diplomarbeit von Markus Tressl

Einleitung:

Accessibility und Usability bzw. Barrierefreiheit und Benutzbarkeit spielen im Web eine immer wichtiger werdende Rolle. Einerseits möchte man sich von seinem Konkurrenten durch bessere Benutzbarkeit unterscheiden, andererseits ist es für einen Webauftritt der öffentlichen Hand möglicherweise sogar gesetzlich vorgeschrieben, Barrierefreiheit nach bestehenden Standards zu erfüllen.

Es mag überzogen klingen, Webseiten für eine so kleine Bevölkerungsgruppe wie beispielsweise Blinde zu optimieren oder zu erstellen. Im Bereich des eGovernment und der öffentlichen Hand ist dies durch Gesetzte mittlerweile in vielen Ländern Pflicht. Auch die Privatwirtschaft kann in diesem Bereich soziale Kompetenz und Verantwortung zeigen. Schliesslich ist eine Webseite, die barrierefrei zugänglich ist, für jeden Nutzer einfacher zu bedienen. Die technischen Vorteile wie bessere Indizierbarkeit durch Suchmaschinen und Geräteunabhängigkeit im Zeitalter des mobilen Internets dürfen ebenfalls nicht ausser Acht gelassen werden.

Gut für die einen, notwendig für die anderen – diese Arbeit zeigt die Synergien von Usability und Accessibility, sowie ihre Unterschiede. Anhand der ‘Digitalen Kluft’, Statistiken, verschiedenen Arten von Behinderungen, der Analyse von bestehenden und sich entwickelnden Gesetzen und Zugänglichkeitsrichtlinien in Europa und den USA soll aufgezeigt werden, weshalb das Thema mittlerweile einen so hohen Stellenwert bei der Gestaltung von Webauftritten inne hält. Entwicklern soll eine Anleitung zur benutzerfreundlichen und barrierefreien Gestaltung von Webseiten gegeben werden. Projektleitern und Beratern soll im Hinblick auf die gesetzlichen Anforderungen der wirtschaftliche Nutzen näher gebracht werden.

Ziel der Arbeit ist es, den Leser für das Thema zu sensibilisieren und Möglichkeiten zur Umsetzung eines barrierefreien und benutzerfreundlichen Webauftrittes aufzuzeigen.

Inhaltsverzeichnis:

A. Abstract I
B. Inhaltsverzeichnis III
C. Vorwort IX
D. Abkürzungsverzeichnis XI
E. Glossar XIII
F. Abbildungsverzeichnis XVII
G. Tabellenverzeichnis XXIII
H. Quellcodeverzeichnis XXV
1. Abgrenzung und Gegenstand 1
1.1 Ziele und Zweck der Arbeit 1
1.2 Das Unternehmen namics 3
1.3 Definitionen 5
1.3.1 Usability 5
1.3.1.1 Was ist Usability? 5
1.3.1.2 Warum ist Usability wichtig? 6
1.3.1.3 DIN-ISO-Norm 9241-11 Definition 6
1.3.2 Accessibility 7
1.3.2.1 Was ist Accessibility? 7
1.3.2.2 Warum ist Accessibility wichtig? 8
1.3.3 Flexibility und Compatibility 9
1.3.4 Digital Divide 10
1.3.5 eGovernment 11
2. Die Accessibility Theorie 13
2.1 Accessible Web Sites 16
2.1.1 Synergie zwischen Accessibility und Usability 16
2.1.2 Usable Accessibility 17
2.1.3 Beispiel für Web Accessibility 18
2.1.4 Unterschiede zwischen Usability und Accessibility 20
2.1.5 Accessibility als Prozess 21
2.1.6 Gut für die einen, notwendig für andere 22
2.1.7 Funktionelle und situationsbedingte Einschränkungen 23
2.1.8 Gründe für Accessible Websites 25
2.1.9 Exkurs - Vorgeschichte des Accessibility Bewusstseins 25
2.2 Digital Divide - Die digitale Kluft 27
2.2.1 Probleme der Technologieverteilung in der Welt 27
2.2.2 Unterschiede innerhalb von Nationen 28
2.2.3 Kontinentale Unterschiede und Gefälle 30
2.2.4 Digitale Kluft bei Kids im Internet 32
3. Forderung nach Accessibility 33
3.1 Auftretende Behinderungen 33
3.1.1 Farbenblindheit und -sehschwächen 33
3.1.2 Blindheit 35
3.1.3 Motorische Behinderungen 36
3.2 Statistiken, Zahlen und Fakten 38
3.2.1 Deutschland 38
3.2.2 Schweiz, EU, UNO 40
3.2.3 USA 42
3.3 Die Gesetze 45
3.3.1 Deutschland - BGG - BITV 45
3.3.1.1 Das Gesetz 45
3.3.1.2 Die Verordnung 46
3.3.1.3 Anwendung der Richtlinien 47
3.3.1.4 Zeithorizont für die Anwendung 48
3.3.1.5 Zusammenfassung 48
3.3.2 Europäische Union 49
3.3.3 Schweiz - BehiG 50
3.3.3.1 Historie 50
3.3.3.2 Das Gesetz 51
3.3.4 USA 52
3.3.4.1 Historie 52
3.3.4.2 Das Gesetz 53
3.4 Accessibility bei grossen Konzernen 55
3.4.1 Microsoft 55
3.4.2 Macromedia 56
3.4.3 Adobe 56
3.4.4 IBM 57
3.4.5 SAP 57
3.5 eGovernment 58
3.5.1 Stadien des eGovernment 59
3.5.2 Zugang zu Informationen 62
3.5.3 eGovernment und eDemokratie 64
3.5.4 eGovernment Design 65
3.6 Business Benefits von Accessibility 66
3.6.1 Wirtschaftliche Bedeutung von Accessible Webdesign 66
3.6.2 Technische Bedeutung von Accessible Webdesign 71
3.7 Mobile Usability 73
3.7.1 Zukunft der Informationsgesellschaft? 73
3.7.2 Die Relevanz von WAP 74
3.7.3 Limitationen des mobilen Internets 75
3.7.4 Mobile-Usability Empfehlungen 75
3.7.5 Heutiger Stand der Mobile-Usability 78
3.8 Usability aus der Sicht von Internet-Minderheiten 79
3.8.1 Kids und Teens 79
3.8.2 Usability für Kids 80
3.8.3 Usability für Senioren 83
4. Accessibility an Beispielen 85
4.1 Die Regelwerke 85
4.2 Überblick und Aufbau der WCAG 85
4.3 Richtlinien für Webinhalte 88
4.3.1 Richtlinie 1 - Audio und Visuelles 88
4.3.2 Richtlinie 2 - Verständlichkeit ohne Farbe 91
4.3.3 Richtlinie 3 - Struktur und Präsentation 93
4.3.4 Richtlinie 4 - Abkürzungen, Fremdsprachen 98
4.3.5 Richtlinie 5 - Tabellen 100
4.3.6 Richtlinie 6 - Unabhängigkeit 103
4.3.7 Richtlinie 7 - Zeitgesteuerte Inhalte 106
4.3.8 Richtlinie 8 - Benutzerschnittstellen 108
4.3.9 Richtlinie 9 - Geräteunabhängigkeit 109
4.3.10 Richtlinie 10 - Interim-Lösungen 112
4.3.11 Richtlinie 11 - W3C Standards 116
4.3.12 Richtlinie 12 - Kontext und Orientierung 118
4.3.13 Richtlinie 13 - Navigation 122
4.3.14 Richtlinie 14 - Einfachheit 126
4.4 Fazit der WCAG 1.0 128
4.5 WCAG 1.0 vs. 2.0 128
4.6 Usability- und Accessibility-Tests 130
4.6.1 Das Usability Kartenspiel 130
4.6.2 Interviews 130
4.6.3 Fragebögen 131
4.6.4 Heuristische Evaluation nach Nielsen und Molich 132
4.6.5 Iterative Evaluation 133
4.6.6 Einzel- & Gruppenevaluation 133
4.6.7 Der Runde Tisch 134
4.6.8 Die Methoden in der Praxis 134
4.6.9 Auswahl und Durchführung 135
4.6.10 Auswertung und Nutzung der Testergebnisse 135
4.6.11 Fazit 136
4.7 Accessibility Testing und Validating 137
4.7.1 Testing und Validating Tools 137
4.7.2 Vischeck - Farbblindheits-Simulation 137
4.7.3 Screen Reader 138
4.7.4 Braille Surf 139
4.7.5 Bobby 141
5. Schlussbetrachtung und Analyse der Erkenntnisse 143
I. Anhang 145
I.1 Anhang 1 - Usability 145
I.1.1 Warum kommen Besucher einer Webseite wieder? 145
I.1.2 Merkmale für Benutzerfreundlichkeit und Usability 146
I.1.3 Zweck einer Webseite 147
I.1.3.1 Firmenname und Firmenlogo 147
I.1.3.2 Tag-Line, Schlagworte der Seite 147
I.1.3.3 Die wichtigsten Inhalte 147
I.1.3.4 Startseite 147
I.1.4 Informationen zum Unternehmen 148
I.1.4.1 Firmeninformationen 148
I.1.4.2 Kontaktmöglichkeit 148
I.1.5 Inhalt der Seiten 149
I.1.5.1 Wer sind meine Besucher 149
I.1.5.2 Vermeiden von doppeltem Inhalt 149
I.1.5.3 Reisserische Marketing Phrasen 149
I.1.5.4 Einheitliche Ausdrucksweisen 150
I.1.5.5 Überschriften und Kategorien 150
I.1.5.6 Sprache und Typographie 150
I.1.6 Was bietet die Webseite 151
I.1.7 Links 152
I.1.7.1 Schlüsselworte 152
I.1.7.2 Linkfarben 152
I.1.7.3 Link, aber wohin? 152
I.1.8 Navigation 153
I.1.9 Suche 154
I.1.10 Grafiken und Animationen 155
I.1.11 Grafikdesign 157
I.1.12 Farben 158
I.1.13 Fenstertitel 159
I.1.14 URLs 160
I.1.15 Welcome Screens, PopUp Fenster, Werbung 161
I.1.16 Technische Probleme 162
I.1.17 Danksagungen, Awards, Lobpreisungen 162
I.2 Anhang 2 - Wo erwarten User Was auf einer Webseite 163
I.2.1 Interne Links 163
I.2.2 Externe Links 164
I.2.3 Link zur Startseite der Präsenz 165
I.2.4 Suchfunktion 165
I.2.5 Werbebanner 166
I.2.6 Login und Registrierung 167
I.2.7 Warenkorb 167
I.2.8 Hilfe Link 168
I.2.9 Links zu Produkten 169
I.2.10 Die theoretisch optimale Webseite 170
I.3 Anhang 3 - Design Empfehlungen 171
I.4 Anhang 4 - Alltägliche Usability-Hürden - Lösungen 174
I.4.1 Vertippen in einer Suchmaschine 174
I.4.2 Eingabe einer falschen URL 176
I.4.3 Präsentation von Suchergebnissen 177
I.5 Anhang 5 - Screen Real Estate 180
I.5.1 Bildschirmplatz ist wertvoll 180
I.5.2 Der Begriff Screen Real Estate 180
I.5.3 http://www.spiegel.de 183
I.5.4 http://www.news.ch 184
I.5.5 http://europe.cnn.com 185
I.5.6 Screen Real Estate Fazit 186
I.6 Anhang 6 - Accessible PDF 187
I.6.1 Anforderungen zur Erstellung von Accessible PDF 188
I.6.2 Accessible PDF mit MS Office 2000 189
I.6.3 Accessible PDF aus existierendem PDF 189
I.7 Anhang 7 - Browserkompatibilitäten 190
I.8 Anhang 8 - Abbildungen aus dem Textteil 197
I.9 Anhang 9 - WAI WCAG 1.0 Checkliste 224
J. Literaturverzeichnis 231
J.1 Bücher 231
J.2 Zeitschriften 232
J.3 Whitepapers 234
J.4 Sonstige Quellen und Verweise 234
K. Ehrenwörtliche Erklärung 239

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die eEurope 2005 Initiative stellt neben Zielvereinbarungen zu Themen wie eGovernment, eHealth etc. auch eine Roadmap zur eAccessibility bereit. Weitere Ziele sind die Koordinierung der Gesetzeserlässe, die Einführung von Competence Centern und die Erstellung von europaweit geltenden Richtlinien für Designer und Entwickler in den Mitgliedsstaaten. Zur Messung des Fortschritts wurde ein eEurope Benchmark eingeführt. Der Benchmark besteht aus einer Liste von 23 Indikatoren2. Wichtigster Indikator für den Kontext Accessibility ist Punkt 15 der Auflistung. Hier wird der Prozentsatz von behördlichen Webseiten ermittelt, die den WAI Accessibility Richtlinien der Priorität 1 (Level A) entsprechen. Als zusätzlicher Indikator werden auch die WAI konformen Seiten mit Level AA und AAA ermittelt. [...]

Zeithorizont für die Anwendung Neue Seiten Neue Seiten müssen ab dem 1. Mai 2002 der Güteklasse AA entsprechen. Dabei sind unter neuen Seiten alle Webseiten zu verstehen, die neu in ein Informationsangebot eingebracht werden. Auch bestehende Webseiten, die in veränderter oder angepasster Form ins Netz gestellt werden, sind als neue Seiten zu begreifen. Neben den Seiten selbst müssen die Navigationswege zu der Seite innerhalb eines Jahres barrierefrei nach der Güteklasse A gestaltet werden. Empfohlen wird jedoch die Navigationswege nach der Güteklasse AA zu gestalten, welche ohnehin bis Ende 2005 erreicht sein muss. Bereits erstellte Seiten Für bereits erstellte Seiten ist die Güteklasse AA bis Ende 2005 zu erreichen. Solche Seiten, die für behinderte Menschen von besonderem Interesse sind wie beispielsweise Webseiten des Behindertenbeauftragten, sind bereits bis Ende 2003 in der Güteklasse AA herzustellen. Von diesen Regelungen sind nur solche Seiten ausgenommen, die nicht mehr aktualisiert werden. Für diese Seiten muss lediglich die Güteklasse A bis Ende 2005 erreicht werden. [...]

Die Gesetze Die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung wendet als technischen Standard die Web Content Accessibility Guidelines 1.0 (WCAG 1.0) aus dem Jahr 1999 an. Es gibt hierbei jedoch Punkte, die für Verwirrung sorgen: • Die in der WCAG 1.0 aufgeführten 66 Richtlinien sind in drei Prioritätsstufen eingeordnet: o Priorität 1 mit einer Konformitätsstufe A, o Priorität 2 mit einer Konformitätsstufe AA, o Priorität 3 mit einer Konformitätsstufe AAA. • Im BITV werden nur zwei Prioritäten unterschieden: o Priorität I, die die WCAG 1.0-Prioritäten 1 und 2 umfasst, o Priorität II, die der WCAG 1.0-Priorität 3 entspricht. • Die veranlasste Übersetzung der WCAG ist nicht exakt, ausserdem wurde die Nummerierung aus den Original Guidelines nicht übernommen.2 [...]

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Arbeit zitieren:
Tressl, Markus Oktober 2002: Universelle Benutzbarkeit und Barrierefreiheit bei Webseiten der breiten Masse und der öffentlichen Hand, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Usability, Accessibility, Digital Divide, Digitale Kluft, eGovernment Gesetze

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