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Umweltschutz im Handel

Theorie und praktische Umsetzung: Eine Literaturanalyse

Umweltschutz im Handel
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christine Robicsek
  • Abgabedatum: August 2000
  • Umfang: 134 Seiten
  • Dateigröße: 8,0 MB
  • Institution / Hochschule: Karl-Franzens-Universität Graz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5173-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5173-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5173-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Robicsek, Christine August 2000: Umweltschutz im Handel, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Einzelhandel, Handel, Öko-Marketing, Öko-Strategien, Umweltmanagement

Diplomarbeit von Christine Robicsek

Einleitung:

Die Forderung nach nachhaltigem ökologieorientierten Handeln, die sich bislang im wesentlichen an Industrie und Verbraucher gerichtet hat, wird zunehmend auch an Handelsunternehmen gestellt. So konnten dem Handel z.B. im Bereich der Abfallbewirtschaftung einige Aufgaben übertragen werden. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob bzw. in welchem Ausmaß Handelsunternehmen die ihnen zugewiesene ökologische Verantwortung übernehmen und dementsprechende Ökologiebezüge in ihre Unternehmenstätigkeit integrieren.

Ziel dieser Arbeit ist es, erstens einen umfassenden Überblick darüber zu geben, über welche ökologieorientierten Handlungsoptionen stationäre Einzelhandelsunternehmen grundsätzlich verfügen. Zweitens soll aufgezeigt werden, wo ökologisches Handelsverhalten tatsächlich angesiedelt ist, also in welchen Bereichen die Schwerpunkte ökologieorientierten Verhaltens liegen bzw. in welchen Bereichen etwaige Defizite bestehen. Drittens sollen mögliche Gründe für das Ergreifen bzw. Unterlassen ökologischer Maßnahmen aufgezeigt werden. Aufgrund der Analyse des gezeigten Handelsverhaltens soll viertens versucht werden, die generellen Reaktionsmuster von Handelsunternehmen auf ökologische Herausforderungen abzuleiten.

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil der Arbeit werden die Rolle des Handels als Träger und Vermittler von Umweltbewusstsein sowie die Rahmenbedingungen ökologieorientierten Handelsverhaltens ausschließlich theoretisch beleuchtet. Ausgehend von der ökologischen Betroffenheitssituation der Handelsunternehmen, die aus den Forderungen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen resultiert, und den unternehmensinternen Möglichkeiten, auf diese Betroffenheit zu reagieren, werden ökologische Basisstrategien abgeleitet. Ausführungen über gegebenenfalls nötige Anpassungen der Unternehmensphilosophie sowie des Zielsystems der Unternehmung bilden den Abschluss dieses Teils.

Im zweiten Teil erfolgt eine Auseinandersetzung mit den ökologieorientierten Handlungsoptionen stationärer Einzelhandelsunternehmen in Theorie und Praxis.

Ausgehend von der Annahme einer innovativen, ökologieorientierten Ausrichtung der Unternehmen wird auf Basis einer umfassenden Literaturanalyse untersucht, welche konkreten, ökologischen Handlungsoptionen innerhalb des Beschaffungs- und Absatzmarketing sowie des internen Marketing zur Verfügung stehen. Dazu wird für die jeweiligen Politikbereiche des Marketing-Mix ein wünschenswerter Sollzustand an möglichen, ökologischen Aktivitäten hergeleitet, indem die in diesem Bereich bestehenden ökologischen Forderungen erörtert und die zur Umsetzung dieser Forderungen geeigneten Maßnahmen beschrieben werden. Darüber hinaus wird auf die nötigen Informationserfordernisse und die gesetzlichen Grundlagen eingegangen.

Am Beispiel von fünf namhaften Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen erfolgt im Anschluss daran eine Gegenüberstellung der innerhalb der jeweiligen Politikbereiche tatsächlich in die Praxis umgesetzten ökologischen Maßnahmen. Als Basis dazu dienten firmeneigene Unterlagen und die Selbstdarstellung der Unternehmen im Internet, Veröffentlichungen von bzw. Beiträge über diese(n) Unternehmen in wissenschaftlichen Publikationen, Expertengespräche sowie Ergebnisse, die zwei Studien entnommen wurden.

Im Sinne einer Abweichungsanalyse werden dann die Schwerpunktaktivitäten des Lebensmitteleinzelhandels in den jeweiligen Politikbereichen herausgearbeitet und etwaige Defizite aufgezeigt. Darüber hinaus wird auf die möglichen Gründe für allfällige Abweichungen eingegangen.

Im abschließenden Teil werden die Ergebnisse einer kritischen Betrachtung unterzogen. Unter Berücksichtigung der Beweggründe bzw. Ursachen werden hier - im Sinne einer Bewertung - die einzelnen Politikbereiche des Marketing-Mix so zusammengefasst, dass deutlich wird, in welchen Bereichen sich relativ umfassende Ansätze ökologieorientierten Verhaltens zeigen, wo eher fallweise Einzelaktivitäten dominieren bzw. in welchen Bereichen die ökologieorientierte betriebliche Praxis im Lebensmitteleinzelhandel noch zu wünschen übrig lässt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 5
1.1 Motivation 5
1.2 Problemstellung und Zielsetzung 6
1.3 Aufbau der Arbeit und Abgrenzung 6
2. Der Handel als Träger und Vermittler von Umweltbewusstsein - eine Theorie 9
2.1 Allgemeine Betrachtungen über den Handel 10
2.1.1 Zur Definition des Handels 10
2.1.2 Die Funktionen des Handels 10
2.1.3 Die Betriebsformen des Handels 12
2.1.4 Die Organisationsstruktur des Handels 13
2.1.5 Die Ziele des Handels 13
2.2 Der Handel in der ökologischen Diskussion 14
2.2.1 Ökologische Verantwortung für den Handel 14
2.2.2 Ökologisch relevante Handelsfunktionen 14
2.2.3 Ökologieorientiertes Unternehmensverhalten im Handel 16
2.2.3.1 Die Analyse der Handlungsoptionen bei Berücksichtigung ökologischer Aspekte 16
2.2.3.2 Anpassung der Unternehmensphilosophie und –ziele 21
2.2.3.3 Ableitung von Umweltschutzstrategien und konkreten Maßnahmen 22
3. Umweltfreundlicher Handel - eine Realität 24
3.1 Nach außen gerichtete Maßnahmen: Vom Marketing zum Öko-Marketing 27
3.1.1 Beschaffungsmarketing 27
3.1.1.1 Produktpolitik 29
3.1.1.2 Logistik 42
3.1.2 Absatzmarketing 51
3.1.2.1 Sortimentspolitik 53
3.1.2.2 Preispolitik 64
3.1.2.3 Distribution und Redistribution 68
3.1.2.4 Kommunikationspolitik 75
3.1.2.5 Dienstleistungspolitik 81
3.2 Nach innen gerichtete Maßnahmen: Internes Marketing 83
3.2.1 Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83
3.2.2 Innerbetriebliche Voraussetzungen für ökologischen Erfolg 87
4. Schlussbetrachtung 95
5. Literaturverzeichnis 98
5.1 Literatur 98
5.2 Internet 114
6. Anhang 116

Arbeit zitieren:
Robicsek, Christine August 2000: Umweltschutz im Handel, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Einzelhandel, Handel, Öko-Marketing, Öko-Strategien, Umweltmanagement

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