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Umweltmanagement nach ISO 14001

Umweltmanagement nach ISO 14001
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Patric Langer
  • Abgabedatum: Januar 2001
  • Umfang: 187 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Basel Nordwestschweiz Schweiz
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3258-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3258-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3258-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Langer, Patric Januar 2001: Umweltmanagement nach ISO 14001, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Betriebsökologie, ISO 14001, Produktökologie, TQM, Umweltmanagement

Diplomarbeit von Patric Langer

Problemstellung:

In den letzten 10 Jahren hat sich der Begriff „Umweltmanagement“ in Forschung und Praxis ein Ansatz etabliert, um den Umweltgedanken im Unternehmen systematisch zu integrieren. Werden beispielsweise im betrieblichen Kontext Umweltziele formuliert, so ist es zwingend, dass die effektiven Umweltleistungen aufgezeigt, beurteilt und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung getroffen werden. Die Steuerung und Umsetzung von Umweltzielen bedarf geeigneter Strukturen, Prozesse und Instrumente. Zu diesem Zweck werden Umweltmanagementsysteme entwickelt.

Ein Umweltmanagementsystem wird als Teil des gesamten Managementsystems verstanden und hat sicherzustellen, dass die durch das Unternehmen gestaltbare Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich hinsichtlich der Umwelteinwirkungen verbessert werden. Die ganze Normenreihe nach ISO hat in der neusten Ausgabe eine ausgeprägte Fokussierung auf die ständige Verbesserung der Unternehmung und der damit vernetzten Umwelt.

Die internationale Normierung nach ISO 14000 ff hat bezüglich der Managementsysteme gemeinsame Grundsätze mit den internationalen Normen der ISO 9000-Reihe für Qualitätsmanagementsysteme. Unternehmungen können sich dafür entscheiden, ein bereits bestehendes Managementsystem nach ISO 9000 ff als Grundlage für ihr Umweltmanagementsystem zu verwenden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Anwendung verschiedener Elemente des Managementsystem vom jeweils unterschiedlichen Zweck, sowie von den unterschiedlichen interessierten Kreisen abhängen kann. Während sich Qualitätsmanagementsysteme nach den Bedürfnissen der Kunden ( siehe Semesterarbeit mit dem Focus auf Kundenzufriedenheit) richten, befassen sich Umweltmanagementsysteme mit den Anliegen einer Vielzahl interessierter Kreise und mit dem wachsenden Bedürfnis der Gesellschaft nach dem Schutz der Umwelt.

Umweltmanagementsysteme bilden für jede Unternehmung die Grundlage für den betrieblichen Umweltschutz. Die Forderungen der Norm ISO 14000 ff. an das Managementsystem müssen nicht unabhängig von bereits bestehenden Managementsystemelementen festgelegt werden. Als Grundlage dient das von uns erarbeitete Managementsystem nach ISO 9000 ff. Somit können die Ergebnisse und Erfahrungen der Ferienarbeit vom Februar 2000, sowie der anschliessenden Semesterarbeit bis September 2000, direkt in die Diplomarbeit einfliessen. Erst alle Arbeiten zusammen bilden der ein umfassendes Managementsystem. Das Managementsystem ist in einem umfassenden Handbuch – dem Unternehmenshandbuch UHB – dokumentiert.

Inhaltsverzeichnis:

I. Vorstellung 3
II. PROLOG 4
III. MANAGEMENT SUMMARY 5
1. AUFGABE 17
1.1 AUFGABENSTELLUNG FHBB 17
1.2 STICHWORTE ZU DEN AUFGABEN (AUFGABENSTRUKTURIERUNG) 17
1.3 ERWEITERTER AUFGABENKATALOG 19
2. PROJE 20
2.1 TERMINLISTE 20
2.2 ZIELKATALOG 21
2.3 ZEIT- UND ABLAUFPLAN DER DIPLOMARBEIT 21
3. BASISWISSEN UMWELTMANAGEMENTSYSTEME 22
3.1 ZUM INHALT 22
3.2 EINFÜHRUNG 22
3.3 ZU DEN BEGRIFFEN UMWELTMANAGEMENT, UMWELTMANAGEMENTSYSTEM UND UMWELTAUDIT 22
3.4 BASISWISSEN EMAS 27
3.5 BASISWISSEN SN EN ISO 14001 32
3.6 TOTAL QUALITY MANAGEMENT (TQM) 37
3.7 ISO 9001:2000 ALS GRUNDLAGE FÜR ISO 14001 38
4. VORPROJEKT SN EN ISO 14000 FF. 41
4.1 ZIELE UND ABSICHTEN DES UMS 41
4.2 PROBLEMSTRUKTURIERUNG 41
4.3 MACHBARKEITSÜBERLEGUNGEN 43
4.4 VERGLEICH ISO 14000 FF. / EMAS 44
5. ANALYSE UMWELTMANAGEMENTSYSTEME 46
5.1 WIRKSAMKEIT UND LEISTUNG VON UMWELTMANAGEMENTSYSTEMEN 46
5.2 RESULTATE EINER UNTERSUCHUNG IN BEZUG AUF KOSTEN / NUTZEN 48
5.3 ÖKOLOGISCHEN UND ÖKONOMISCHEN NUTZEN BEURTEILEN 49
5.4 ASPEKT DER BANKEN BEI NEUINVESTITIONEN 49
5.5 STEUERLICHE ASPEKTE 49
5.6 ANALYSE DER RELEVANTEN GESETZESTEXTE, RICHTLINIEN U. VERORDNUNGEN 50
6. UMWELT-ANALYSE DER UNTERNEHMUNG 52
6.1 MITARBEITERBEFRAGUNG ZUR EVALUATION DES „UMWELTBEWUSSTSEINS“ 52
6.2 ANALYSE „BETRIEBSÖKOLOGIE“ 72
6.3 ANALYSE „PRODUKTÖKOLOGIE“ 88
6.4 ANALYSE „VERTRIEB UND ORGANISATION“ 92
6.5 ZUSAMMENFASSENDER SOLL-IST-VERGLEICH 100
6.6 BEWERTUNG VON NUTZEN UND WIRKUNG VON NEUINVESTITIONEN 104
7. SN EN ISO 14001 FF. ALS MARKETINGSTRATEGIE 106
7.1 WETTBEWERBSVORTEILE UND MARKTCHANCEN MIT PRODUKTÖKOLOGIE 106
7.2 KONZEPT PRODUKTINNOVATION UND PRODUKTDIFFERENZIERUNG 109
7.3 SWOT - ANALYSE (STÄRKEN, SCHWÄCHEN, CHANCEN, RISIKEN) 118
8. INTEGRIERTE ARBEITSPROZESSE UNTERNEHMENSHANDBUCH 124
8.1 EINLEITUNG 124
8.2 ZUSAMMENHANG ZWISCHEN ISO 14001 (UMWELT), ISO 9001 (QUALITÄT) UND DIPLOMARBEIT 125
8.3 ANGEPASSTES ORGANIGRAMM 127
8.4 DIE STÄNDIGE VERBESSERUNG (UHB KAP. 51) 127
8.5 UMWELTMANAGEMENT (UHB KAP. 16) 130
8.6 NOTFALLPLAN (UMS KAP. 35) 133
8.7 INTERNE AUDITS FÜR QUALITÄT / UMWELT / SICHERHEIT (UHB KAP. 46) 135
8.8 KOMMUNIKATION (UHB KAP. 12) 139
8.9 SELF ASSESSMENTS (PERIODISCHE SELBSTBEWERTUNG) (UHB KAP. 41) 141
8.10 ÖKO-BILANZ (ÖKO-CONTROLLING) (UHB KAP. 49) 144
9. UMSETZUNG DER MANAGEMENTPROZESSE NACH SN EN ISO 14001 FF 146
9.1 EINLEITUNG 146
9.2 ERARBEITUNG EINER UMWELTPOLITIK (VERPFLICHTUNG DER UNTERNEHMUNG) 147
9.3 PLANUNG UND ERARBEITUNG VON UMWELTZIELEN 149
9.4 IMPLEMENTIERUNG DER PROZESSE IN UHB 155
10. MASSNAHMENKATALOG FÜR DAS UMWELTMANAGEMENT 157
10.1 MASSNAHMEN FÜR DIE ZERTIFIZIERUNG NACH ISO 14001 157
10.2 ZUSAMMENFASSENDER IDEENKATALOG ZUM BETRIEBLICHEN UMWELTSCHUTZ 160
11. COCKPIT EINER UNTERNEHMUNG: BALANCED SCORECARD 163
11.1 DAS TÜPFELCHEN AUF DEM „I“ 163
11.2 WAS IST EINE BALANCED SCORECARD 164
12. SONSTIGES 166
12.1 ERFOLGREICHE ZERTIFIZIERUNG NACH SN EN ISO 9001:2000 166
12.2 M.U.T. BASEL 2000 - MESSE FÜR UMWELTTECHNIK 170
12.3 ZAHNARZTPRAXIS ROGER HARR IN NIEDERDORF 171
12.4 PILOTPROJEKT „ACCESS-KUNDENDATENBANK“ 173
12.5 PERIODISCHE AUSWERTUNG DER KUNDENZUFRIEDENHEIT 175
13. SCHLUSSWORT 177
13.1 KENNENLERNEN DER BERATERTÄTIGKEIT 177
13.2 SKEPTIKER UND ENTHUSIASTEN 177
13.3 SCHLUSSWORT AN DIE UNTERNEHMUNG 178
13.4 DIPLOMARBEIT AUS DER INDUSTRIE EINE BEREICHERUNG 178
13.5 DANKSAGUNG 178
14. Literaturverzeichnis 179
15. ABKÜRZUNGEN, BEGRIFFE, DEFINITIONEN 181
15.1.1 Ziel / Zweck 181
15.1.2 Abkürzungen 181
15.1.3 Definitionen 182
16. STICHWORTVERZEICHNIS 183

Automatisiert erstellter Textauszug:

Allgemein Zu einem angenehmen Arbeitsplatz gehört auch eine gute Beleuchtung. An dieser Stelle kann überlegt werden, wie mit möglichst wenig Strom die geforderte Lichtmenge erzeugt werden kann. Sparsame Verwendung des Lichtes Mit einer entsprechenden Architektur kann versucht werden, das Tageslicht als Beleuchtung zu verwenden, und wenn möglich auf künstliches Licht verzichtet werden. Bei den heutigen PC-Arbeitsplätzen ist es notwendig, dass kein direktes Sonnenlicht in die Büros eintreten darf, da sonst Reflexionen auf den Bildschirmen entstehen. Um dies zu umgehen, werden dann häufig die Rollläden heruntergelassen und, weil es dann wieder zu dunkel ist, das Licht eingeschaltet. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, kann mit entsprechenden Vorhängen der Raum so abgedunkelt werden, dass kein direktes Sonnenlicht mehr in den Raum tritt, aber noch soviel durchgelassen wird, dass der Raum genügend beleuchtet wird. Sehr geeignet und beliebt sind zum Beispiel Vertikalvorhänge mit deren Lamellen der Lichteinfall beliebig reguliert werden kann. Wenn in einem Raum kein Licht benötigt wird, sollte das künstliche Licht auf keinen Fall eingeschaltet sein. So kann es vorkommen, dass z. B. in einem Sitzungszimmer der ganze Tag das Licht brennt, ohne dass sich jemand darin befindet. In dieser Hinsicht ist es auch ratsam, die Lichtschalter an einem günstigen Ort zu platzieren, und wenn nötig auch zu beschriften. Häufig kommt es vor, dass eine Auswahl von Schaltern betätigt wird, bis die gewünschte Lampe in Funktion tritt. Je nachdem wäre auch der Einsatz von Bewegungsmeldern sinnvoll, welche dann das Licht Idiotensicher“ „ steuern. Es sollte aber immer noch möglich sein, das Licht auch manuell zu steuern, um bei einem Defekt des Bewegungsmelders diesen überbrücken zu können. Viel kann durch eine entsprechende Farbgebung beeinflusst werden. Ein weisser Anstrich der Wände bewirkt ein deutliches heller werden. Wenn dieser Grundsatz immer befolgt wird, ist die Lichtausbeute im Betrieb schon um einiges besser. Mehr Licht mit weniger Strom Je nach Beleuchtungsmedium wird zum Erzeugen eigener bestimmten Menge Licht unterschiedlich viel Energie benötigt. Eine normale Glühbirne produziert ein Grossteil der Wärme, hingegen eine Leuchtstoffröhre aus der gleichen Energie viel mehr Licht erzeugt. Nach dem gleichen Prinzip wie die Leuchtstoffröhren funktionieren die sogenannten Stromspaarlampen. Halogenlampen, welche heutzutage in einer modernen Einrichtung überall zu finden sind, besitzen ebenfalls eine höhere Lichtausbeute. Einziger Nachteil der stromsparenden Lampen ist, dass sie bei häufigem Ein- und Ausschalten an Lebensdauer einbüssen, und der Stromspaareffekt gemindert wird, da diese Lampen beim Einschalten kurzzeitig eine Menge Energie benötigen. So ist es sinnvoll, an einem Ort, an welchem das Licht längere Zeit brennt, solche Lampen einzusetzen, hingegen an kurzzeitig benötigten Orten normale Glühbirnen einzusetzen. Bei den Leuchtstoffröhren ist es möglich, mit moderner Elektronik eine noch höhere Lichtausbeute mit weniger Strom zu erzeugen, und erst noch die unbeliebte Blindleistung zu eliminieren. Bei grossen Gebäuden mit vielen Leuchtstoffröhren wurden umfangreiche Anlagen mit Kondensatoren eingebaut, um die Blindleistung zu neutralisieren. Diese Anlagen benötigten ebenfalls eine Menge Platz. Mit auf dem Markt befindlichen EVG (elektronisches Vorschaltgerät) (siehe Anhang J1) ist folgendes möglich: • • • • Umrüstung durch Aufstecken (ohne Elektrokenntnisse) Energieeinsparung 30% - 35% Längere Lebensdauer der Leuchtstoffröhren Sofortstart und flimmerfrei (kein Stroboskopischer Effekt) [...]

Der Arbeitsbereich • • • • • • • • Wenn es im ganzen Gebäude zu warm wird, wird versucht, die Heizungsregelung wieder richtig einzustellen. Wenn es in einzelnen Büros zu warm wird, wird versucht, die Heizungsregelung wieder richtig einzustellen. Die Fenster werden im Winter nur zum Lüften geöffnet und niemals zum Wärmeregulieren. Wird die Heizung bei Schönwetterperioden im Herbst und im Frühjahr, wenn möglich ausgeschaltet? Wird darauf geachtet, dass in der kalten Jahreszeit kurz, aber intensiv gelüftet wird? (Fünfminütiges Querlüften, dreimal am Tag) Können die Heizkörper im Haus die Wärme frei abgeben? (Lange Vorhänge, Möbel oder Abdeckungen behindern die Wärmeabgabe) Wird die Heiztemperatur abgesenkt, wenn sich längere Zeit niemand im Gebäude befindet? Ist der Energieverbrauch der Heizung bekannt und würde man feststellen, wenn die Heizung von einer Saison zur anderen plötzlich die doppelte Menge Energie verbraucht? [...]

Die folgende Checkliste zeigt auf, wo schon mit wenig Aufwand viel gespart werden kann. Der Heizraum. Der Keller. Die unbeheizten Räume. • • • • • • • Sind die Bedienungsanleitung und der Anlagenbebschrieb vorhanden und griffbereit bei der Anlage deponiert? Sind die Heiz- und Warmwasserleitungen in allen unbeheizten Räumen wie im Heizraum im Keller und in der Garage isoliert? Schaltet die Heizung ca. 1 Stunde vor Arbeitsbeginn ein und ca. 1 Stunde nach Feierabend wieder aus? (Nachtabsenkung, Wochenendabsenkung) Läuft die Umwälzpumpe auch während des Sommers? Ist mein Heizraum sauber und wird die Heizung regelmässig gereinigt? Wird die Verbrennung der Heizung jährlich durch den Brennerfachmann kontrolliert und richtig eingestellt? Wurde die Heizung in den vergangenen Jahren durch den Installateur oder den Heizungsfachmann auf Betriebsoptimierungspotentiale hin untersucht? [...]

Arbeit zitieren:
Langer, Patric Januar 2001: Umweltmanagement nach ISO 14001, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Betriebsökologie, ISO 14001, Produktökologie, TQM, Umweltmanagement

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