Umsetzung von Projektmanagement am Beispiel der Entwicklung eines Internet-Vertriebssystems
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Andre Haase
- Abgabedatum: Januar 2000
- Umfang: 93 Seiten
- Dateigröße: 548,9 KB
- Note: 2,7
- Institution / Hochschule: Technische Universität Dortmund Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2421-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2421-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2421-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Haase, Andre Januar 2000: Umsetzung von Projektmanagement am Beispiel der Entwicklung eines Internet-Vertriebssystems, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: My-world, Internet-Vertriebssystem, Cyberbar, Fallbeispiel, Projektmanagement
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Diplomarbeit von Andre Haase
Einleitung:
Das globale Netzwerk Internet erfreut sich einer immer größer werdenden Akzeptanz in allen gesellschaftlichen Bereichen und erlangt als Informations- und Verkaufsplattform für Unternehmen zunehmend an Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund erfolgte die Aufgabenstellung. Die Karstadt AG ist mit rund 27 Mrd. DM Umsatz in 1998 der größte europäische Warenhauskonzern und vereinigt unter dem Konzerndach neben dem Karstadt Warenhaus die Tochter Hertie, die Neckermann Versand AG, NUR Touristic und den Filialisten Runners Point.
Die Karstadt AG ist momentan mit zwei unterschiedlichen Angeboten im Internet vertreten. Zum einen zeigt sie seit Ende 1996 mit einem Warenhaus in der virtuellen Welt Präsenz. Zum anderen verfolgt die Karstadt AG das Cyberb@r Konzept, das dem Kunden des stationären Warenhauses einen Zugang zum Internet bietet. Diese zwei Eckpfeiler sollen zukünftige Umsatzgaranten werden und neue Kundengruppen an die Karstadt AG binden.
Die theoretischen Grundlagen um ein Projekt dieser Art zu realisieren und die praktische Umsetzung in der Realität sind Inhalt dieser Arbeit.
Gang der Untersuchung:
Die Beschreibung eines Projektablaufes mit dem Inhalt „Schaffung eines neuenAbsatzmediums - Internet,“ erfordert es zunächst einmal dieses Medium detailliert zu schildern und seine Entwicklung aufzuzeigen. Hierzu wird die Entwicklung des Internet in einem einführenden Teil beschrieben. Darauf folgen die wichtigsten theoretischen Grundlagen zum Projektmanagement, die für den folgenden praktischen Teil von Bedeutung sind. Die praktische Umsetzung eines Projektes in die Realität bildet den dritten Teil dieser Arbeit. Die Eröffnung des virtuellen Kaufhauses im Internet und das Angebot einer Cyberb@r im Warenhaus. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und Bewertung der vorliegenden Ergebnisse.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | 1 | |
| Abbildungsverzeichnis | 4 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 5 | |
| 1. | Vorwort | 6 |
| 2. | Aufgabenbeschreibung | 7 |
| 3. | Gang der Arbeit | 8 |
| 4. | Das globale Netzwerk "Internet" | 9 |
| 4.1 | Die Geschichte des Internet | 9 |
| 4.2 | Akzeptanz des Internet | 13 |
| 4.3 | Die sechs Säulen des Internet | 15 |
| 4.4 | Die Bedeutung des WWW als Online-Medium für Unternehmen | 16 |
| 4.5 | Internet Handel als neuer Absatzkanal | 18 |
| 4.6 | Zusammenfassung | 19 |
| 5. | Unternehmensplanung | 21 |
| 5.1 | Der Begriff der Planung | 23 |
| 5.1.1 | Strategische Planung | 25 |
| 5.2 | Projektmanagement | 26 |
| 5.2.1 | Das Projekt | 29 |
| 5.2.2 | Bestandsaufnahme | 29 |
| 5.2.3 | Die Umweltbedingungen | 31 |
| 5.2.4 | Die Unternehmenssituation | 33 |
| 5.2.5 | Das Projektteam | 35 |
| 5.2.5.1 | Der Projektleiter | 36 |
| 5.2.5.2 | Die Projektmitarbeiter | 37 |
| 5.2.5.3 | Externe Berater | 38 |
| 5.2.6 | Der Projektplan | 38 |
| 5.2.6.1 | Der Projektauftrag | 39 |
| 5.2.7 | Der Projektablauf | 43 |
| 5.2.8 | Projektrisiken | 44 |
| 5.2.9 | Projektcontrolling | 46 |
| 5.3 | Zusammenfassung | 48 |
| 6. | Fallbeispiel "My World", der Online-Shoppingservice der Karstadt AG | 50 |
| Exkurs: Die Karstadt AG | 50 | |
| 6.1 | Die Idee des Konzeptes "My World" | 52 |
| 6.2 | Die Zielgruppe | 53 |
| 6.3 | Umsetzung des Konzeptes | 55 |
| 6.3.1 | Die Cyberb@r | 56 |
| 6.3.2 | Untersuchungsergebnisse | 60 |
| 6.3.3 | Untersuchungsergebnisse zum Thema "Shopping" | 64 |
| 6.3.4 | Marktbeobachtungen neutraler Institutionen | 66 |
| 6.4 | Von der Cyberb@r zum Online Shopping | 67 |
| 6.4.1 | Eröffnung des "My World" Online Shoppingversands | 68 |
| 6.4.2 | Distribution und Bezahlung | 69 |
| Exkurs: Zahlungsmittel in der virtuellen Welt | 69 | |
| 6.5 | Kosten des Projektes und deren Refinanzierung | 72 |
| 6.6 | "E-Commerce" - ein Ausblick in die Zukunft | 73 |
| 6.7 | Zusammenfassung | 77 |
| 7. | Schlußbetrachtung | 79 |
| Quellenverzeichnis | 82 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 88 |
Analogiemethode und die Prozentsatzmethode.46. In der Realität wird häufig die Analogiemethode eingesetzt. Obwohl diese Methode keine exakten Ergebnisse liefert, hat sich herausgestellt, daß gerade bei langfristigen oder innovativen Konzepten der Grad der Genauigkeit einer Schätzung nicht unbedingt ausschlaggebend ist. Die Unsicherheiten im Projektablauf sind meist so immens, daß qualifizierte Schätzungen kaum realisierbar sind. Der Finanzierungsplan dient der Sicherstellung der Finanzierung des Projektes. Üblicherweise werden finanzielle Mittel entsprechend dem Projektfortschritt zur Verfügung gestellt. Die Gesamtfinanzierung muß daher schon im Vorfeld durch Finanzierungszusagen oder entsprechende Budgets gesichert werden. Deckungsüberschüsse oder Deckungsfehlbeträge können so rechtzeitig erkannt werden. Die Projektplanungsmatrix (PPM) stellt grafisch dar, wie sich der Projektablauf gestaltet. So kann jederzeit leicht der augenblickliche Stand des Projektes abgelesen werden. Auf der vertikalen Achse werden die durchgeführten Maßnahmen [...]
sollte regelmäßig überprüft werden, wann dieser Punkt erreicht ist, um erforderlichenfalls das Projekt vor diesem Punkt abzubrechen. Diese Meilensteine werden im Zeit- und Terminplan separat gekennzeichnet. Zu diesen Terminen erfolgt die Überprüfung zwischen Abweichungen im Soll - Ist Vergleich, die Reflexion des Projektverlaufs, eventuell erforderliche Korrekturen zur Ergebnissicherung des Projektes und Rechenschaftsberichte der Projektmitglieder an den Projektleiter sowie des Projektleiters an den Projektauftraggeber. Der Kapazitätsplan soll die durch das Projekt entstehenden Kosten und Personalkapazitäten verdeutlichen und transparent machen. Es wird deutlich welche Personen für die einzelnen Schritte notwendig sind und welchen Anforderungsprofilen sie genügen müssen. Welche Sachmittel für das Projekt eingesetzt werden müssen, welche Abhängigkeiten von Personen oder Sachmitteln bestehen und welche Überwachungs- und Kontrollmethoden eingesetzt werden sollen. Der Kapazitätsplan ist eine wichtige Grundlage für die Projektkalkulation und -budgetierung. Der Hilfsmittelplan soll von Beginn an verhindern, daß das Projekt durch fehlende Hilfsmittel Zeitverzögerungen ausgesetzt wird. Hilfsmittel sind die Büroräumlichkeiten, technische Geräte (Fax, Telefon, Kopierer etc.) und Fahrzeuge. Die Beschaffung und Verwaltung dieser Dinge muß organisiert werden. Die Dokumentation der vorliegenden (Zwischen) -ergebnisse ist ebenfalls von großer Bedeutung. Die Ergebnisse müssen nach einheitlichen Kriterien abgelegt und veröffentlicht werden. Dabei unterscheidet man interne und externe Dokumente. Interne Dokumente beinhalten Ergebnisse, die nur für die Projektteilnehmer bestimmt [...]
Nachdem die Projektleitung einen „Masterplan“ erstellt hat, müssen nun präzise formulierte Aufgaben verteilt werden. Diese präzisen Formulierungen werden im Anschluß mit dem Auftraggeber abgestimmt. Insofern wird ein Projektauftrag auch als „Holschuld des Organisators43“ bezeichnet. Der Projektauftrag sollte die folgenden Inhalte aufnehmen: Einen Zeit- und Terminplan. Er dient zur Festlegung einzelner Teilabschnitte. Beginn und Ende einzelner Aktivitäten und Arbeitspakete können so gesteuert und kritische Termine oder Ereignisse können rechtzeitig berücksichtigt werden. Pufferzeiten können schon frühzeitig in der Planung eingebaut werden. Abhängigkeiten und Interdependenzen werden somit erkennbar. Der Meilensteinplan dient der Markierung von Zeitpunkten, zu denen eine Standortbestimmung des Projektes und eine Entscheidung für den Fortgang oder den Abbruch des Projektes erfolgt. Jedoch gibt es in jedem Projekt einen „Point of no return44“, einen Punkt an dem der Abbruch des Projektes nicht mehr sinnvoll oder praktikabel ist. Daher [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832424213
Arbeit zitieren:
Haase, Andre Januar 2000: Umsetzung von Projektmanagement am Beispiel der Entwicklung eines Internet-Vertriebssystems, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
My-world, Internet-Vertriebssystem, Cyberbar, Fallbeispiel, Projektmanagement



