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Die Übertragbarkeit ausländischer Umweltabgaben auf das deutsche Steuersystem

Die Übertragbarkeit ausländischer Umweltabgaben auf das deutsche Steuersystem
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Wiesbrock
  • Abgabedatum: Dezember 1996
  • Umfang: 170 Seiten
  • Dateigröße: 6,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Mannheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3958-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3958-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3958-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wiesbrock, Michael Dezember 1996: Die Übertragbarkeit ausländischer Umweltabgaben auf das deutsche Steuersystem, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Michael Wiesbrock

Inhaltsverzeichnis:

Gliederung
Erster Teil: Rechtfertigung der Themenstellung und Gang der Untersuchung 1
Zweiter Teil: Maßstäbe für eine Beurteilung der Übertragbarkeit ausländischer Umweltabgaben auf das deutsche Steuersystem 4
A. Die ökologische Effizienz von Umweltabgaben 4
I. Wirtschaftstheoretische Ableitung ökologischer Effizienz 4
1. Die Pigou-Abgabe 5
2. Der Standard-Preis-Ansatz (Baumol/Oates) 6
3. Zusammenfassende Beurteilung 6
II. Indizien eines ökologisch effektiven Abgabenkonzeptes 7
1. Ökologische Erfahrungen des Auslands mit Umweltabgaben 7
2. Die Eigenschaften von Abgaben und ihre ökologischen Implikationen 7
a) Die Erfassung von Verursachern durch eine Abgabe 7
b) Die Höhe der Abgabe 8
c) Die Übermittlung des Lenkungszieles 9
d) Der zeitliche Eintritt ökologischer Wirkungen der Abgabe 9
e) Die dynamische Anreizwirkung einer Abgabe 10
f) Ökologische Nebenwirkungen einer Abgabe 11
B. Die ökonomische Effizienz von Umweltabgaben 11
I. Wirtschaftstheoretische Ableitung ökonomischer Effizienz 11
II. Indizien eines ökonomisch effektiven Abgabenkonzeptes 13
1. Ökonomische Erfahrungen des Auslands mit Umweltabgaben 13
2. Erwartete wirtschaftspolitische Auswirkungen aufgrund von Modellrechnungen 13
3. Administrative Kosten einer Umweltabgabe 14
4. Belastung der Betriebe durch eine Umweltabgabe 15
C. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit 15
I. Typisierung von Umweltabgaben 16
1. Steuern 16
2. Vorzugslasten (Gebühren und Beiträge) 17
3. Sonderabgaben 18
4. Weitere nichtsteuerliche Abgaben 19
II. Verfassungsrechtliche Kompetenzen zur Erhebung von Umweltabgaben 19
1. Die steuerliche Gesetzgebungskompetenz 19
2. Die verfassungsrechtliche Kompetenz zur Erhebung von Vorzugslasten 22
3. Die verfassungsrechtliche Kompetenz zur Erhebung von Sonderabgaben 23
4. Sonderproblem: Die Forderung nach einer doppelten verfassungsrechtlichen Kompetenz für den Fall der Einführung bestimmter Umweltlenkungsabgaben 23
III. Materielle Verfassungsmäßigkeit 24
1. Grundrechte 24
a) Prüfungsmaßstäbe bei Belastungswirkungen 25
b) Prüfungsmaßstäbe bei Gestaltungswirkungen 26
c) Probleme bei gleichzeitigem Auftreten von Belastungs- und Gestaltungswirkungen 26
2. Rechtsstaatsprinzip 28
a) Bestimmtheitsgrundsatz 28
b) Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 28
D. Europarechtliche Zulässigkeit 29
I. Das Verhältnis von Gemeinschaftsrecht und nationalem Recht 29
1. Primäres Gemeinschaftsrecht und nationales Recht 29
2. Sekundäres Gemeinschaftsrecht und nationales Recht 30
II. Begrenzung von Handlungsmöglichkeiten durch primäres Gemeinschaftsrecht 30
1. Das Harmonisierungsgebot (Art. 99 EGV) 30
2. Die Zollunion (Art. 9, 12 EGV) 32
3. Das Diskriminierungsverbot (Art. 95 EGV) 32
4. Staatliche Beihilfen (Art. 92 EGV) 33
III. Begrenzung von Handlungsmöglichkeiten durch sekundäres Gemeinschaftsrecht 34
1. Die Verbrauchsteuer-Systemrichtlinie (RL 92/12/EWG) 34
2. Die Strukturrichtlinie zur Mineralöl(verbrauch)steuer (RL 92/81/EWG) 35
3. Der geänderte Vorschlag für eine Richtlinie des Rates zur Einführung einer Steuer auf Kohlendioxidemissionen und Energie (KOM (95) 172 endg.) 36
E. Welthandelsrechtliche Zulässigkeit 37
I. Grundlagen des Welthandelsrechts 37
1. Quellen des Welthandelsrechts 37
2. Ziele des GATT/WTO 38
3. Rechtliche Einordnung des GATT/WTO-Regimes 38
4. Konsequenzen von Vertragsverletzungen 39
II. GATT/WTO-rechtliche Grenzen der Einführung nationaler Umweltabgaben 40
1. Article III GATT (National Treatment on Internal Taxation and Regulation) 40
2. Die Ausnahmeregelungen der Art. XX und Art. II 40
Dritter Teil: Analyse der Übertragbarkeit ausgewählter ausländischer CO2-/Energiesteuerkonzepte 41
A. Überblick über umweltpolitische steuerliche Gesamtkonzepte 41
I. Dänemark 41
II. Niederlande 43
III. Norwegen 46
B. Darstellung der CO2-/Energiesteuerkonzepte 47
I. Die dänischen Modelle 47
1. Die CO2-/Energiesteuer in der Ausgestaltung vom 01.01.1996 48
a) Steuertatbestand und Steuerschuldner 48
b) Grundlage der Steuerbemessung 49
c) Steuersätze und –ermäßigungen 50
d) Das Verfahren der Steuerfestsetzung und -erhebung 53
e) Steueraufkommen und Kompensation 55
f) Zielsetzung 57
2. Die CO2-/Energiesteuer in der Ausgestaltung vom 01.01.1992 57
II. Die niederländischen Modelle 58
1. Die allgemeine CO2-/Energiesteuer auf Brennstoffe (Brennstoffsteuer) 58
a) Steuertatbestand und Steuerschuldner 58
b) Steuerbemessung,Steuersätze und -ermäßigungen 59
c) Das Verfahren der Steuerfestsetzung und -erhebung 60
d) Steueraufkommen und -verwendung 61
e) Zielsetzung 61
2. Die „regulatory tax on energy“ 62
a) Steuertatbestand und Steuerschuldner 62
b) Steuerbemessung 63
c) Steuersätze und -ermäßigungen 63
d) Das Verfahren der Steuerfestsetzung und -erhebung 64
e) Geplantes Steueraufkommen und Kompensationen 64
f) Zielsetzung 66
III. Das norwegische Modell 66
1. Steuertatbestand und Steuerschuldner 66
2. Steuerbemessung, Steuersätze und -ermäßigungen 67
3. Das Verfahren der Steuerfestsetzung und -erhebung 69
4. Steueraufkommen und -verwendung 70
5. Zielsetzung 70
C. Vergleichende Analyse der vorgestellten Abgabenkonzepte 71
I. Ökologische Effektivität 71
1. Erfahrungen des Auslandes mit Umweltabgaben 71
a) Dänemark 71
b) Niederlande 72
c) Norwegen 73
2. Die Eigenschaften der CO2-/Energiesteuern und ihre Einflüsse auf ökologische Ziele 73
a) Die Erfassung der Verursacher durch die CO2-/Energiesteuer und dynamische Anreizwirkungen 73
b) Übermittlung des Lenkungszwecks 76
c) Höhe der Abgabe 77
d) Ökologische Nebenwirkungen 77
e) Resümee 78
II. Ökonomische Auswirkungen 79
1. Beobachtete ökonomische Auswirkungen im Ausland 79
2. Erwartungen aufgrund von Modellrechnungen 79
3. Administrativer Aufwand der Steuererhebung 81
4. Die Belastung von Unternehmen 83
5. Resümee 84
III. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit 85
1. Formelle Rechtmäßigkeit 85
a) Bestimmung des Abgabetypus nach deutschem Verfassungsrecht 86
b) Die Gesetzgebungskompetenz 88
2. Materielle Rechtmäßigkeit 93
a) Die Vereinbarkeit der Belastungswirkungen mit dem Gleichheitssatz 94
(1) Die CO2-/Energiesteuern und das steuerspezifisch abgeleitete Leistungsfähigkeitsprinzip aus Art. 3 Abs. 1 GG 94
(2) Die CO2-/Energiesteuern und der nicht steuerspezifische Gleichheitsgedanke des Art. 3 Abs. 1 GG 97
(a) Die dänische Steuersatzdifferenzierung 99
(aa) Die verfassungsrechtlich relevante Ungleichbehandlung 99
(bb) Rechtfertigung der Ungleichbehandlung 101
(cc) Die Zumutbarkeit 106
(dd) Ergebnis 106
(b) Die niederländische Belastung des „geringen Verbrauchs“ 107
(c) Die Freistellung einzelner Energieträger 108
(d) Die Freistellung des Energieträgereinsatzes als Rohstoff 110
(e) Die Freistellung einzelner Industriezweige 110
(f) Die Nichtbesteuerung anderer Treubhausgasemittenten 111
b) Die Vereinbarkeit der Gestaltungswirkungen mit dem Verfassungsrecht 112
(1) Die Berufsfreiheit (Art. 12 GG) 112
(a) Schutzbereich 112
(b) Eingriff 113
(c) Rechtfertigung und Verhältnismäßigkeit 114
(2) Die eigentumsrechtlichen Grenzen der CO2-/Energiesteuern vor dem Hintergrund des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 22.06.1996 117
IV. Europarechtliche Zulässigkeit 119
1. Die Vereinbarkeit der CO2-/Energiesteuern mit den Grundprinzipien der Europäischen Steuerharmonisierung 119
a) Die CO2-/Energiesteuerkonzepte als Widerspruch zu den Entwicklungstendenzen der Steuerharmonisierung? 119
b) Die Verlagerung der Steuererhebung auf die letzte Handelsstufe: Eine dänische Lösung des Problems? 12
c) Die norwegische und die niederländische Konzeption 124
2. Die Vereinbarkeit mit dem Verbot zollgleicher Abgaben 125
3. Das Beihilfeverbot (Art. 92 EGV) 126
a) Die Freistellung einzelner Produktionszweige im Fall ohne Kompensationen 127
b) Die Freistellung einzelner Produktionszweige im Fall mit Kompensationen 128
4. Die Vereinbarkeit der Steuerkonzepte mit dem Diskri 133
a) Das dänische Modell 133
b) Die niederländische „regulatory tax“ 137
V. Welthandelsrechtliche Zulässigkeit 138
D. Ergebnisse der Untersuchung 140
Bei Interesse senden wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich die Einleitung und einige Seiten der Studie als Textprobe zu.

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Arbeit zitieren:
Wiesbrock, Michael Dezember 1996: Die Übertragbarkeit ausländischer Umweltabgaben auf das deutsche Steuersystem, Hamburg: Diplomica Verlag

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