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UML - User Mode Linux

Ausbruch aus User Mode Linux

UML - User Mode Linux
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Christoph Scharnböck
  • Abgabedatum: April 2007
  • Umfang: 86 Seiten
  • Dateigröße: 1.002,4 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Hagenberg Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-2987-4
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Scharnböck, Christoph April 2007: UML - User Mode Linux, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Betriebssystem, Linux, Virtualisierung, Sicherheit, Netzwerk

Bachelorarbeit von Christoph Scharnböck

Die in der Arbeit erwähnte CD ist nicht Bestandteil des eBooks.

Zusammenfassung:

User-Mode-Linux ist eine Software, die sowohl in die Bereiche Benutzerprogramme, als auch Betriebssysteme zugeordnet werden kann. UML ist der Kategorie der Systemvirtualisierung zuzuordnen, dessen Funktionalität sich von weiteren Virtualiserungstechnologien stark unterscheidet. Eine UML-Instanz wird vom Benutzer in einem Hostsystem als Benutzerprogramm gestartet und ohne Root-Privilegien am Hostsystem ausgeführt. UML verzichtet auf eine Virtualisierungsschicht. Die Architekturschnittstelle des UML-Kernels ist die einzige Komponente, die sich von herkömmlichen Linuxkernel unterscheidet. Diese Schicht kommuniziert nicht mit der Hardware, sondern fordert Ressourcen vom Hostbetriebssystem als Benutzerprozess an. Diese Vorgehensweise beschränkt den Einsatz von UML auf Hostsystemen, die unter Linux betrieben werden.

Das erste Kapitel betrachtet die wesentlichen Komponenten eines Betriebssystems. Eingeleitet wird mit der Funktionsweise des Linuxkernels und die Differenzen der eingesetzten Architekturen. UML erzeugt für eigene Zwecke Prozesse am Host, weshalb auch das Thema Prozessmanagement betrachtet wird. Ein weiterer Punkt ist das Speichermanagement, da UML als Betriebssystem Haupt- und Festplattenspeicher benötigt, der vom Host zur Verfügung gestellt werden muss. Abgeschlossen wird dieses Kapitel mit einem Exkurs in die Funktionsweise alternativer Virtualisierungstechnologien.

Der Hauptteil umfasst die Funktionsweise und Eingliederung von UML auf einem Hostsystem. Es existieren unterschiedliche Varianten, wie UML am Host betrieben werden kann, weshalb deren Funktionsweisen analysiert werden. Behandelt wird auch die Virtualisierung von Ressourcen durch UML.

Im letzten Kapitel werden die Sicherheitsaspekte von UML untersucht. Möglichkeiten, die einem Benutzer den Ausbruch aus UML auf das Hostsystem ermöglichen, werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln erklärt, sowie Möglichkeiten, um Ausbrüche zu verhindern. Abschließend werden Einsatzgebiete erörtert, deren Erschließung durch UML in Zukunft geplant ist.

Die in der Arbeit erwähnte CD ist nicht Bestandteil des eBooks. Inhaltsangabe kann bei info@diplom.de angefragt werden.

Inhaltsverzeichnis:

Motivation vii
Kurzfassung x
Abstract xi
1. Grundlagen 1
1.1 Linux-Kernel 1
1.1.1 Einleitung 1
1.1.2 Aufbau und Funktionsweise des monolithischen Kernels 3
1.2 Prozessmanagement 9
1.2.1 Prozesse vs. Threads 9
1.2.2 Erstellen & Beenden von Prozessen 11
1.2.3 Prozesszustände 13
1.2.4 User- & Kernelmode 13
1.2.5 Interrupts 14
1.3 Speichermanagement 16
1.3.1 Speicheradressierung 16
1.3.2 Paging 18
1.4 I/O 20
1.4.1 Hardwareschichten 20
1.4.2 Softwareschichten 23
1.5 Virtual Machines 26
1.5.1 Techniken 26
1.5.2 Virtual Machine Monitor 28
1.5.3 CPUs mit Virtualisierungstechnologien 28
2. UML Theorie 30
2.1 Architektur 30
2.1.1 Aufbau 30
2.1.2 Systemcalls 31
2.1.3 Traps 33
2.2 Managmentkonsole 34
2.2.1 Aufbau 34
2.3 Ausführungsmodi 35
2.3.1 tt-Modus 36
2.3.2 Skas3-Modus 38
2.3.3 Skas0-Modus 41
2.4 Speichermanagement 42
2.4.1 Hauptspeicher 42
2.4.2 Filesysteme 43
2.4.3 hostfs 45
2.4.4 humfs 46
2.5 Security 48
2.5.1 Ausbruchsmöglichkeiten 48
2.5.2 Chroot 49
2.5.3 Ausbruch aus einem UML-Jail 49
3. UML-Praxis – Ausbruchsmöglichkeiten 51
3.1 Ausbruch durch das Filesystem 51
3.1.1 Vorgehensweise 52
3.1.2 Abwehr 53
3.2 Kernelmodul 53
3.2.1 Idee 54
3.2.2 Charakteristik von Modulen 54
3.2.3 Funktion 55
3.2.4 Modulerstellung 56
3.3 UML-Hauptspeicher 58
3.3.1 Idee 58
3.3.2 Ablauf 58
3.4 Systemcallhacking 59
3.4.1 lcall 60
3.4.2 ptrace 60
3.5 Shellcodeinjection 63
3.5.1 Vorgehensweise 63
3.5.2 Aufbau 64
3.5.3 Einschleusung 64
4. Fazit und Ausblick 66
5. Glossar 69
A Zusatzinformation 72
A.1 UML-Theorie 72
A.1.1 Sysrq-Kommandos 72
A.1.2 Terminal I/O 72
A.1.3 tmpfs-Performancetest 73

Eine Textprobe senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu: info@diplom.de

Arbeit zitieren:
Scharnböck, Christoph April 2007: UML - User Mode Linux, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Betriebssystem, Linux, Virtualisierung, Sicherheit, Netzwerk

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