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Typologie von Internet-Nutzern auf Basis psychologischer Determinanten des Online-Konsums

Typologie von Internet-Nutzern auf Basis psychologischer Determinanten des Online-Konsums
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thomas Marchlewski
  • Abgabedatum: Oktober 2002
  • Umfang: 210 Seiten
  • Dateigröße: 1,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6422-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6422-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6422-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Marchlewski, Thomas Oktober 2002: Typologie von Internet-Nutzern auf Basis psychologischer Determinanten des Online-Konsums, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-Commerce, Innovationskonzept, Kontrolltheorie, Diffusionstheorie, Self-Assessment-Manikin (SAM)

Diplomarbeit von Thomas Marchlewski

Gang der Untersuchung:

Nach einem ersten sehr euphorischen Beginn des E-Commerce gab es eine Phase der allgemeinen Ernüchterung über die möglichen Entwicklungsperspektiven dieses Wirtschaftszweiges. Mittlerweile zeigt sich allerdings, dass in diesem Markt durchaus realistische Wachstumschancen gegeben sind, die allerdings auch empirisch genau ausgelotet werden müssen. Dieser Fragestellung widmet sich die vorliegende Diplomarbeit.

Nach ersten begrifflichen Erklärungen in Kap. 1 diskutiert der Autor im theoretischen Teil (Kap. 2) verschiedene Typologisierungskonzepte, die eine Möglichkeit zur empirischen Begründung unterschiedlicher Zielgruppen dienen. Insbesondere werden das Diffusionskonzept, die Kontrolltheorie und emotionspsychologische Ansätze dargestellt, die insgesamt geeignet erscheinen, eine probate Nutzertypologie der Akzeptanz von E-Commerce empirisch zu bestimmen.

Im empirischen Teil dieser Studie wird zunächst in einer qualitativen Vorstudie eine Strukturierung des Gegenstandsbereichs vorgenommen, die für die weitere Operationalisierung genutzt wurde. Im Kern der folgenden quantitativen Studie steht eine Repräsentativ-Untersuchung über das Internet (soweit im Rahmen von Internet-basierten Untersuchungen überhaupt Repräsentativität erreicht werden kann) mit insgesamt ca. 500 Befragten. Die Operationalisierung der theoretischen Konstrukte Innovationsbereitschaft, Kompetenz, Involvement etc. erfolgt weitgehend unter Rückgriff auf erprobte empirische Verfahren, die unter dem Ökonomie-Gesichtspunkt gekürzt in den Fragebogen Eingang finden.

Die Darstellung der Ergebnisse lässt zunächst erkennen, dass die soziodemographische Struktur der Befragten keine größeren Abweichungen von der Normalpopulation erkennen lässt als dies bei Internet-Befragungen üblich ist. Der gegenüber bisherigen Untersuchungen relativ große Anteil von Frauen lässt schon eine Tendenz zur Normalisierung auch von Internet-Stichproben erkennen. Darüber hinaus werden zunächst allgemeine Ergebnisse über das Internet-Nutzungsverhalten der Befragten sowie ihre Nutzung von Commerce-Angeboten deskriptiv dargestellt. Die weiteren hypothesenorientierten Analysen zeigen, dass die auf den Konzepten Diffusionstheorie, Kontrolltheorie und emotionale Lagerung beruhenden Hypothesen in der Tat zum allergrößten Teil bestätigt werden konnten. In einer abschliessenden Clusteranalyse zur Entwicklung der Typologie der Internet/E-Commerce-Nutzer ergaben sich fünf unterschiedliche Cluster, die sich hervorragend für eine Marktsegmentierung eignen dürften. Abschliessend stellt der Autor im Verwertungszusammenhang die theoretischen und die möglichen ökonomischen Konsequenzen dieser Clusteranalyse dar.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VII
TABELLENVERZEICHNIS VIII
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS XII
1. EINLEITUNG 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 ZIELSETZUNG DER ARBEIT 1
1.3 DEFINITIONEN 3
1.3.1 Zum Begriff des Typus 3
1.3.2 Zum Begriff Electronic-Commerce bzw. Online-Konsum 3
1.3.3 Zum Begriff der Innovation 4
1.4 ZUSAMMENFASSUNG UND ÜBERLEITUNG 5
2. THEORETISCHER TEIL 6
2.1 TYPOLOGISIERUNGSKONZEPTE 6
2.1.1 Typologisierungskonzepte in der Literatur 6
2.1.2 Zum Vorgehen innerhalb dieser Arbeit 8
2.2 DAS DIFFUSIONSKONZEPT 9
2.2.1 Der Diffusionseffekt 10
2.2.2 Charakteristika von Innovationen 11
2.2.2.1 Relative Vorteilhaftigkeit (Relative Advantage) 11
2.2.2.2 Kompatibilität (Compatibility) 13
2.2.2.3 Komplexität (Complexity) 14
2.2.2.4 Teilbarkeit (Trialability/Divisibility) 15
2.2.2.5 Mitteilbarkeit (Observability/Communicability) 17
2.2.3 Die Adopterkategorien 17
2.2.4 Wie erfolgt die Kommunikation einer Innovation? 19
2.2.5 Übertragung des Diffusionskonzeptes auf die Adoption eines neuen Vertriebsweges 20
2.2.6 Psychologische und soziodemographische Implikationen des Diffusionskonzeptes 21
2.3 KONTROLLTHEORIE 24
2.3.1 Zum Begriff der perzipierten Kontrolle 24
2.3.2 Das Kontrollmotiv: Der lerntheoretische Ansatz 25
2.3.3 Primäre und sekundäre Kontrolle 26
2.3.3.1 Zu den Begriffen der primären und sekundären Kontrolle 26
2.3.3.2 Kontrolle und „klassische“ Medien 26
2.3.3.3 Kontrolle und Internet 27
2.3.4 Kontrollüberzeugungen 27
2.3.4.1 Internale und externale Kontrollüberzeugungen 27
2.3.4.2 Handlungstheoretische Konsequenzen 28
2.3.4.3 Auswirkungen der Kontrollüberzeugungen auf die Bewertung des Internet und des Vertriebskanals E-Commerce 29
2.3.4.4 Die Beziehung zwischen Belohnungsaufschub und Kontrollüberzeugungen 30
2.4 EMOTIONALER ANSATZ DER UMWELTPSYCHOLOGIE 31
2.4.1 Grundlagen der Emotionspsychologie 32
2.4.2 Verhaltenskonsequenzen situativer Emotionserlebnisse 33
2.4.3 Der Zusammenhang zwischen Emotionen und Einstellungen 34
2.5 ZUSAMMENFASSUNG UND ÜBERLEITUNG 35
3. EMPIRISCHER TEIL 38
3.1 QUALITATIVE VORSTUDIE 38
3.1.1 Genutzte Internetdienste 38
3.1.2 Genutzte Internetangebote 39
3.1.3 Motive der Internetnutzung 39
3.1.4 Der „typische“ Online-Konsument und „seine“ Produkte 39
3.1.5 Erfahrungen mit Electronic-Commerce 40
3.1.6 Motive des ersten Einkaufs im Internet 40
3.1.7 Soziale Motive des Interneteinkaufs 41
3.1.8 Gründe, nicht im Internet einzukaufen 41
3.1.9 Perzipierte Vor- und Nachteilhaftigkeit des Interneteinkaufs 41
3.2 GENERIERUNG DES WWW-FRAGEBOGENS 42
3.2.1 Zum Aufbau des Fragebogens 42
3.2.2 Operationalisierung der theoretischen Konstrukte 43
3.2.2.1 Innovationsbereitschaft 43
3.2.2.2 Subjektive Kompetenz/relatives Wissen 45
3.2.2.3 Involvement 47
3.2.2.4 Subjektive gegenstandsbereichsübergreifende (polymorphe) Meinungsführerschaft 49
3.2.2.5 Risikoorientierung 50
3.2.2.6 Serviceabhängigkeit 51
3.2.2.7 Affiliationsmotiv 52
3.2.2.8 Relatives Einkaufserlebnis Geschäftseinkauf 54
3.2.2.9 Erlebniswelt „Surfen“ im Internet 55
3.2.2.10 Preisrationalität 56
3.2.2.11 Subjektive Sicherheitsbedenken beim Interneteinkauf 57
3.2.2.12 Bequemlichkeit (Convenience) beim Einkaufen 58
3.2.2.13 Relative Preisvorteilhaftigkeit des Internet gegenüber dem stationären Einzelhandel 59
3.2.2.14 Generalisierte Kontrollüberzeugungen/Selbstkonzepte eigener Fähigkeiten 60
3.2.2.15 Weitere univariate Operationalisierungen 62
3.2.2.16 Emotionen 63
3.2.2.16.1 Allgemeines zur Messung von Emotionen 63
3.2.2.16.2 Messung von Emotionen mit Hilfe der SAMs 64
3.2.2.16.3 Messung der Emotionen innerhalb dieser Arbeit 65
3.2.3 Zur Güte der Faktorlösung 67
3.2.4 Allgemeines über den Erhebungszeitraum, die Art der Erhebung sowie die Befragungseinheit 68
3.2.5 Zur allgemeinen Übertragbarkeit der Ergebnisse (externe Validität)/Rechtfertigung der Vorgehensweise 69
3.3 ERGEBNISSE DER HAUPTUNTERSUCHUNG 70
3.3.1 Rücklaufquote 70
3.3.2 Randauszählung 71
3.3.2.1 Soziodemographische Struktur der Befragten 71
3.3.2.1.1 Geschlecht 71
3.3.2.1.2 Alter 71
3.3.2.1.3 Einkommen 72
3.3.2.1.4 Ausbildung 73
3.3.2.1.5 Beruf 74
3.3.2.1.6 Größe des Wohnortes 75
3.3.2.2 Internetnutzungsverhalten der Befragten 75
3.3.2.2.1 Private oder berufliche Nutzung 75
3.3.2.2.2 Nutzungshäufigkeit 75
3.3.2.2.3 Nutzungsschwerpunkte 76
3.3.2.2.4 Orientierung im Internet 77
3.3.2.3 Nutzung von Electronic-Commerce 77
3.3.2.3.1 Kauf von Produkten/Nutzung von (kostenpflichtigen) Dienstleistungen 77
3.3.2.3.2 Länge und Frequenz der E-Commerce-Nutzung 78
3.3.2.3.3 Häufigkeit der E-Commerce-Nutzung 80
3.3.2.3.4 Durchschnittliches Transaktionsvolumen 80
3.3.2.3.5 Zufriedenheit mit Interneteinkäufen und Gründe für Unzufriedenheit 81
3.3.2.3.6 Präferierte Zahlungsmittel im Internet 82
3.3.2.4 Emotionale Befindlichkeiten in den Gegenstandsbereichen Internet, E-Commerce und Geschäftseinkauf 84
3.3.2.4.1 Die Valenzdimension 86
3.3.2.4.1.1 Gegenstandsbereich Internet und E-Commerce 86
3.3.2.4.1.2 Gegenstandsbereich E-Commerce und Einkauf im Geschäft 87
3.3.2.4.2 Die Erregungsdimension 87
3.3.2.4.2.1 Gegenstandsbereich Internet und E-Commerce 88
3.3.2.4.2.2 Gegenstandsbereich E-Commerce und Einkauf im Geschäft 88
3.3.2.4.3 Die Dominanzdimension 88
3.3.2.4.3.1 Gegenstandsbereich Internet und E-Commerce 89
3.3.2.4.3.2 Gegenstandsbereich E-Commerce und Einkauf im Geschäft 89
3.3.3 Prüfung der Forschungshypothesen aus dem theoretischen Teil 90
3.3.3.1 Diffusionskonzept 90
3.3.3.1.1 Charakteristika von Innovationen 90
3.3.3.1.1.1 Relative Vorteilhaftigkeit 90
3.3.3.1.1.2 Kompatibilität 92
3.3.3.1.1.3 Komplexität 93
3.3.3.1.1.4 Teilbarkeit 94
3.3.3.1.1.5 Mitteilbarkeit 94
3.3.3.1.2 Meinungsführerschaft und Innovationsneigung 94
3.3.3.1.3 Innovationsneigung und Nutzung von E-Commerce 95
3.3.3.1.4 Risikofreude und Nutzung von E-Commerce 95
3.3.3.2 Zusammenhang zwischen generalisierten Kontrollüberzeugungen und der Bewertung und Nutzung der Gegenstandsbereiche Internet und E-Commerce 95
3.3.3.2.1 Der potenzielle Einfluss generalisierter Kontrollüberzeugungen auf die Bewertung des Internet 95
3.3.3.2.2 Der potenzielle Einfluss generalisierter Kontrollüberzeugungen auf die Bewertung von E-Commerce 96
3.3.3.2.3 Der potenzielle Einfluss der Nutzungshäufigkeit/-länge auf den Zusammenhang zwischen generalisierten Kontrollüberzeugungen und Gegenstandsbereichsbewertungen 96
3.3.3.2.3.1 Der potenzielle Einfluss der Nutzungshäufigkeit/-länge auf den Zusammenhang zwischen generalisierten Kontrollüberzeugungen und der Bewertung des Internet 96
3.3.3.2.3.2 Der potenzielle Einfluss der Nutzungshäufigkeit/-länge auf den Zusammenhang zwischen generalisierten Kontrollüberzeugungen und der Bewertung von E-Commerce 97
3.3.3.2.4 Belohnungsaufschub 97
3.3.3.2.4.1 Zusammenhang zwischen generalisierten Kontrollüberzeugungen und Tolerierung des Belohungsaufschubs 97
3.3.3.2.4.2 Belohnungsaufschubstolerierung und E-Commerce-Erfahrung 98
3.3.3.2.5 Generalisierte Kontrollüberzeugungen und Nutzung von E-Commerce 98
3.3.3.3 Emotionen hinsichtlich des Gegenstandsbereiches E-Commerce 98
3.3.3.3.1 Die Valenzdimension 98
3.3.3.3.2 Die Erregungsdimension 100
3.3.3.3.3 Die Dominanzdimension 101
3.4 EXTRAKTION E-COMMERCE-BEEINFLUSSENDER FAKTOREN 102
3.4.1 Zur Methodik 102
3.4.2 Ergebnisse der Analysen 104
3.5 ZUSAMMENFASSUNG UND ÜBERLEITUNG 105
4. ENTWICKLUNG EINER TYPOLOGIE DER INTERNETNUTZER 110
4.1 ZUR METHODIK 110
4.2 DIE AKTIVEN VARIABLEN 110
4.3 ERGEBNISSE DER ANALYSEN 112
4.3.1 Bestimmung der Clusterzahl 112
4.3.2 Zufalls- und Homogenitätstestung der 5-Clusterlösung 113
4.3.3 Inhaltliche Interpretation der einzelnen Cluster 114
4.3.3.1 Cluster 1: Die Ängstlichen 116
4.3.3.2 Cluster 2: Die Bequemen 118
4.3.3.3 Cluster 3: Die Meinungsführer 120
4.3.3.4 Cluster 4: Die Integrierten 122
4.3.3.5 Cluster 5: Die Innovatoren 124
4.3.4 Stabilität der Clusterlösung 127
4.4 ZUSAMMENFASSUNG UND ÜBERLEITUNG 127
5. SCHLUSS 129
5.1 ZUSAMMENFASSUNG 129
5.2 AUSBLICK 130
LITERATURVERZEICHNIS 131
ANHANG A 139
ANHANG B 156
ANHANG C 160
ANHANG E 162
ANHANG F 163
ANHANG G 164
ANHANG H 166
ANHANG I 167
ANHANG J 169
ANHANG K 170
ANHANG L 172
Anhang M 197

Automatisiert erstellter Textauszug:

Hypothese 8: Personen mit E-Commerce-Erfahrung sind risikofreudiger als Personen ohne E-Commerce-Erfahrung. Diese Hypothese konnte nicht bestätigt werden. Zwar kann ein hypothesenkonformer Mittelwertsunterschied zwischen den Gruppen (E-Commerce-Nutzer und -Nichtnutzer) hinsichtlich der allgemeinen Risikofreude (Variable: RISIKO) festgestellt werden, dieser ist jedoch nicht signifikant (t = 0,841; df = 269; peinseitig ≤ ,201). Eine plausible Erklärung für die Nichtbestätigung der Hypothese könnte aus der Selektivität der untersuchten Stichprobe (Befragte waren ausschließlich Internetnutzer) abzuleiten sein. Da es sich bei dem Internet um ein relativ neues Medium handelt, könnte dessen Verwendung generell auf eine erhöhte Risikofreude der Nutzer hindeuten, sodass die Erhebung dieses Konstruktes mittels einer relativ allgemeinen, weil gegenstandsübergreifend formulierten, Skala zu keinen signifikanten Unterschieden hinsichtlich dieser Variable führt. [...]

94 3.3.3.1.1.4 Hypothese 4: Teilbarkeit Gegenüber Personen ohne E-Commerce-Erfahrung sind Personen mit ECommerce-Erfahrung weniger serviceabhängig. Die Überprüfung der Mittelwertsunterschiede kommt zu dem Ergebnis, dass E-CommerceNutzer höchst signifikant geringere Ausprägungen auf dem Faktor „Serviceabhängigkeit“ (SERVICE) zeigen als -Nichtnutzer (t = –5,718; df = 264; peinseitig < ,000). Die Hypothese konnte somit bestätigt werden. 3.3.3.1.1.5 Hypothese 5: Mitteilbarkeit Gegenüber Personen ohne E-Commerce-Erfahrung verfügen Personen mit E-Commerce-Erfahrung über mehr Personen im sozialen Umfeld, die E-Commerce betreiben. Die Zustimmung auf der Skala ECSOZUMF ist im Mittelwert bei E-Commerce-Nutzern signifikant höher als bei -Nichtnutzern (t = 2,327; df = 234; peinseitig ≤ ,011). Auch diese Hypothese konnte bestätigt werden. [...]

93 Hypothese 2b: Gegenüber Personen ohne E-Commerce-Erfahrung empfinden sich Personen mit E-Commerce-Erfahrung als kompetenter hinsichtlich der Gegenstandsbereiche Internet und E-Commerce. Diese Hypothese konnte auf höchst signifikanten Niveau bestätigt werden. Die durchschnittliche gegenstandsbereichsbezogene Kompetenzvermutung (Variable: KOMPET) der Personen mit E-Commerce-Erfahrung übertrifft die der Personen ohne diese (t = 6,399; df = 269; peinseitig < ,000). 3.3.3.1.1.3 Hypothese 3: Komplexität Gegenüber Personen ohne E-Commerce-Erfahrung empfinden Personen mit E-Commerce-Erfahrung den Einkauf im Internet gegenüber dem Einkauf im Geschäft eher als weniger komplex. Untersucht man die Mittelwertsunterschiede der perzipierten relativen Komplexität von ECommerce (Variable: KOMPLEX) gegenüber dem Einkauf im Geschäft zwischen den beiden Gruppen (E-Commerce-Nutzer und -Nichtnutzer), so zeigt sich ein höchst signifikanter Unterschied. Der Einkauf im Internet wird gegenüber dem Einkauf im Geschäft von ECommerce-Nutzern als weniger kompliziert wahrgenommen als von -Nichtnutzern (t = –3,922; df = 254; peinseitig < ,000). Hypothese 3a: Je höher der Grad des Internet-/E-Commerce-Involvement, desto niedriger die wahrgenommene E-Commerce-Komplexität. Zur Überprüfung dieser Zusammenhangshypothese wurde der Produkt-Moment-Korrelationskoeffizient (Korrelation nach Pearson) zwischen den Variablen INVOLVEM und KOMPLEX berechnet. Es zeigt sich ein höchst signifikanter negativer Zusammenhang (r = –,315; peinseitig < ,000). Die Hypothese kann als bestätigt gelten. Hypothese 3b: Je höher der Grad des Internet-/E-Commerce-Involvement, desto höher die wahrgenommene Internet-/E-Commerce-Kompetenz. Auch dieser Zusammenhang zwischen den Variablen INVOLVEM und KOMPET weist eine höchst signifikante Korrelation auf (Korrelation nach Pearson: r = ,643; peinseitig < ,000). Die Hypothese konnte bestätigt werden. [...]

Arbeit zitieren:
Marchlewski, Thomas Oktober 2002: Typologie von Internet-Nutzern auf Basis psychologischer Determinanten des Online-Konsums, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-Commerce, Innovationskonzept, Kontrolltheorie, Diffusionstheorie, Self-Assessment-Manikin (SAM)

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