Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Trendwende oder Modeerscheinung?

Frauen in Führungspositionen

Trendwende oder Modeerscheinung?
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Karin Weigl
  • Abgabedatum: September 1999
  • Umfang: 146 Seiten
  • Dateigröße: 7,3 MB
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5138-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5138-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5138-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weigl, Karin September 1999: Trendwende oder Modeerscheinung?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Frauenbeschäftigung, Geschlechterunterschied, Gleichberechtigung, Führungskraft, Diskriminierung

Diplomarbeit von Karin Weigl

Einleitung:

Frauen könn(t)en führen. Auch in den österreichischen Medien häufen sich Berichte über Karriere- und „Power“-Frauen. Mit jedem weiteren Beitrag über „women on top“ wird die landläufige Meinung bekräftigt, Frauen könnten heute jede Führungsetage ihrer Wahl erobern: ob in Wirtschaftsunternehmen, in der Politik, in der Wissenschaft oder in den Medien. Karriere erscheint als eine Frage individueller Fähigkeiten und persönlicher Wahl.

Der Schein trügt. Die Arbeitsmarktstatistik spricht eine andere Sprache als es die Schlagzeilen über die gefragten Führungsfrauen und die berufliche Chancengleichheit tun. Obwohl Frauen längst Bildungsdefizite aufholen, ja ihre männlichen Konkurrenten überholen, erwarten sie im Beruf Probleme der „Nicht-Karriere“ und der „Gläsernen Decke“.

Ziel der nachstehenden Diplomarbeit soll deshalb sein, die Ursachen der Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen zu durchleuchten aber auch Wege aufzuzeigen, wie Frauen es im Beruf schaffen können, die Karriereleiter hinaufzuklettern. Die Arbeit gliedert sich in sieben Hauptabschnitte, über welche an dieser Stelle ein grober Überblick gegeben wird.

Ich möchte hier am Beginn dieser Arbeit erwähnen, dass absichtlich nicht nur Daten von Führungspositionen einbezogen wurden, sondern auch generell auf die Darstellung der Position von Frauen am Arbeitsmarkt Wert gelegt wurde, da eine Unterrepäsentation in den weiter unten angesiedelten Hierarchieebenen erst recht zu derselben in höheren Ebenen führen kann.

Gang der Untersuchung:

Der erste Abschnitt will in die Problematik einführen, indem generelle Begriffsdefinitionen über Führung, Management und Karriere abgeklärt werden.

Das zweite Kapitel lichtet die gegenwärtige Arbeitslage der österreichischen Frauen am Arbeitsmarkt ab. Es geht hierbei um die statistische Repräsentation von Frauen am (Führungs-)Arbeitsmarkt sowie um Daten des Bildungsniveaus, des Einkommens oder des Arbeitsinhaltes.

Ausführlich wird im dritten Abschnitt auf die Hintergründe der Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen und generell am Arbeitsmarkt eingegangen. Ich widme mich insbesondere geschlechtsspezifischen Vorurteilen, hemmenden Einstellungen, die den Frauen inne liegen, und diskriminierenden Arbeitsmarktstrategien der Unternehmer.

Im vierten Kapitel beschäftige ich mich mit Hypothesen, die einen Wandel im Management zugunsten von Frauen bewirken sollen.

Das Thema „Frauenförderung“ bildet die Basis für den fünften Abschnitt dieser Arbeit. Hauptansatzpunkte liegen hierbei in gesetzlichen Grundlagen für die Privatwirtschaft sowie für den öffentlichen Dienst, in der innerbetrieblichen Frauenförderung und in der Arbeit von Frauenförderungszentren.

Nachdem in den ersten fünf Abschnitten ausgiebig auf statistische Daten, auf Hintergründe der Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen und auf Lösungsansätze in einer theoretischen Diskussion eingegangen wurde, spiegelt der sechste Abschnitt die subjektiven Erfahrungen von Frauen in Führungspositionen wider. Die Ergebnisse beziehen sich dabei auf eine salzburgspezifische Untersuchung.

Im siebten Kapitel werden abschließend Organisationen, in denen innovative Frauenförderungskonzepte eingeführt wurden oder gerade geplant sind, vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
1.1 Der Weg nach „oben“ 3
2. Zur (Arbeits-)Lage der Frau in Österreich 5
2.1 Repräsentanz der Frauen am Arbeitsmarkt 5
2.2 Bildungsniveau/Einkommen/Stellenbesetzung 6
2.3 Präsenz von Frauen in ausgewählten Arbeitsbereichen 11
2.3.1 Hochschulpräsenz 11
2.3.2 Politische Teilhabe von Frauen 13
2.4 Lichtblicke 15
2.4.1 Der drohende Führungskräftemangel 15
2.4.2 Wandlung in eine Dienstleistungs- bzw. Informationsgesellschaft 16
2.4.3 Wertewandel 16
3. Ursachenanalyse der Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen 17
3.1 Differenztheoretische Ansätze 17
3.1.1 Geschlechtsstereotypen und Geschlechtsrollen 18
3.1.2 Das Selbstkonzept der Frauen 27
3.1.3 Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen 28
3.1.4 Das andere Denken 32
3.2 Angebotstheoretische Ursachen 32
3.2.1 Berufssystem-Zeitstruktur 33
3.3 Humankapitaltheoretische Erklärungsansätze 34
3.3.1 Berufswahlverhalten 34
3.3.2 Prioritätensetzung zugunsten der Familie 37
3.3.3 Firmentreue – Mangel an beruflicher Mobilität 38
3.4 Nachfrageorientierte Ansätze 39
3.4.1 Vorbehalte des Managements – Personalpolitik 40
3.4.2 Ökonomische Nicht-Einstellungsmotive der Unternehmen 42
3.4.3 Mangelnde Akzeptanz 43
3.4.4 Stellenausschreibungen 44
3.5 Hierarchietheoretische Ansätze 45
3.5.1 Die männliche Ethik des Managements 45
3.6 „Gendering“-Konzept 47
3.7 Segmentierter Arbeitsmarkt 48
4. Wandel im Management 48
4.1 Effizienzhypothese 48
4.2 Erlebenshypothese 48
4.3 Sicherungssystemhypothese 49
4.4 Flexibilitätshypothese 49
4.5 Kostensenkungshypothese 49
4.6 Führungsstilausprägungshypothese 49
5. Versuch des Entgegenwirkens – Frauenförderung 50
5.1 Überbetriebliche Frauenförderung 52
5.1.1 Gesetzliche Grundlagen und Konzepte der Frauenförderung 52
5.2 Innerbetriebliche Frauenförderung 60
5.2.1 Maßnahmen zur Förderung des beruflichen Einstiegs 62
5.2.2 Maßnahmen zur Karriereförderung 63
5.2.3 Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie 73
5.3 Frauenförderungszentren 85
5.3.1 Unterstützung von JungunternehmerInnen 85
5.3.2 Business-Frauen-Center 85
5.3.3 Frauen-Netzwerke 86
6. Erfahrungsbericht von weiblichen Führungskräften 90
7. Praktische Anwendung von Frauenförderung 94
7.1 Vorgangsweise 95
7.2 Oberösterreichische Gebietskrankenkasse 96
7.2.1 Bildungsangebote 96
7.2.2 Aktionsplan 97
7.2.3 Umsetzung und Kontrolle 98
7.3 Hewlett-Packard – „Diversity-Programm“ 100
7.4 Aktion „Der Frauenfreundlichste Betrieb der Stadt Salzburg“ 105
7.4.1 Arbeitsmarktservice 105
7.5 Frauenförderung im Österreichischen Gewerkschaftsbund(ÖGB) 111
8. Schlusswort 112
Literaturverzeichnis 114
ANHANG

Arbeit zitieren:
Weigl, Karin September 1999: Trendwende oder Modeerscheinung?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Frauenbeschäftigung, Geschlechterunterschied, Gleichberechtigung, Führungskraft, Diskriminierung

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren