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Trends am Mietwohnungsmarkt Leipzig

Trends am Mietwohnungsmarkt Leipzig
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Maria Schulze
  • Abgabedatum: Dezember 1999
  • Umfang: 112 Seiten
  • Dateigröße: 6,6 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Leipzig Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2840-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2840-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2840-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schulze, Maria Dezember 1999: Trends am Mietwohnungsmarkt Leipzig, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Angebot an Wohnungen, Wohnqualität, Leerstand, Wohnentwicklungen, Nachfrage nach Wohnungen

Diplomarbeit von Maria Schulze

Einleitung:

Die ursprüngliche Idee des Verfassers bestand darin, im Rahmen dieser Arbeit die Trends im Wohnen zu untersuchen. Ziel war es dabei, die Kriterien für das zukünftige Wohnen zu bestimmen. Das Thema war damit allerdings zunächst zu allgemein formuliert und zu wenig vertiefbar. Jede Region hat spezifische Merkmale, die den Wohnungsmarkt stark beeinflussen. Deshalb wurde schließlich der Mietwohnungsmarkt in Leipzig Gegenstand tiefgründiger Untersuchungen.

Es stellte sich die Frage, in wieweit die wichtigsten Anforderungen an das zukünftige Bauen und Wohnen, wie z.B. Grundrissneutralität, Nutzungsflexibilität und -variabilität der Räume, auf Leipzigs Wohnungsmarkt übertragbar sind. Verschiedene innovative Wohnprojekte aus anderen Ländern entstanden vor allem durch Neubaumaßnahmen. In Leipzig existiert aber bereits heute ein Leerstand von ca. 45.000 Wohnungen. Weitere Neubauprojekte würden den Umfang des Leerstandes nur noch vergrößern. Daher steht Leipzig mit dem immensen Wohnungsleerstand vor einem Problem, das den gesamten Wohnungsmarkt dominiert und sich damit auch auf die Wirtschaftsregion Leipzig auswirkt, da beide Märkte eng verbunden sind. Bisher standen bei der Modernisierung und beim Neubau vor allem persönliche Idealvorstellungen, Anlegerinteressen und Steuervorteile im Vordergrund der Baumaßnahmen. Ein Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen der Nachfrager erfolgte kaum oder gar nicht. Da das Gut „Wohnen“ aber ein sehr langfristiges und langlebiges Wirtschaftsgut ist, bei dem man je nach Qualität des Gebäudes von einer technischen Nutzungsdauer von über 100 Jahren ausgehen kann, müssen die Anbieter eine lange Kapitalbindung einkalkulieren. Damit sich die Investitionen rentieren, ist das Gebäude und die Wohnung so zu konzipieren, dass Nachfragerwünschen entsprochen wird und bei einem Nutzerwechsel auf neue Anforderungen schnell und unkompliziert reagiert werden kann. Gerade in der schnelllebigen Zeit von heute ist dies wichtiger den je. Die sich in allen Lebensbereichen abzeichnenden Individualisierungstendenzen führen auch beim Wohnen zu neuen Qualitätsansprüchen.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort I
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis VIII
Index IX
1. Abschnitt: Wohnentwicklungen in Deutschland 1
A. Allgemeine sozioökonomische Trends 1
I. Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung 1
II. Haushaltsverkleinerung 2
III. Geburtenrückgang und Überalterung 3
IV. Individualisierung 4
V. Arbeitswelt 4
B. Ansprüche an das zukünftige Wohnen und Bauen 5
I. Allgemeine Anforderungen 5
a) Nutzungsneutrale Grundrisse 6
b) Nutzerbeteiligung 6
c) Ökologisches Bauen 7
d) Sonstiges Kriterien 7
II. Beispiele für zukünftiges Wohnen 7
a) Gemeinsames Wohnen für Alt und Jung in Münster-Mecklenbeck 7
b) Terrassenhäuser des Wiener Architekten Glück 8
c) Mehrgeschossige Mietshäuser in Großbritannien und Altenerding 8
d) Neue Wohnkonzepte in Wien-Meidling 9
C. Resümee 9
2. Abschnitt: Angebot und Nachfrage nach Wohnungen in Leipzig 10
A. Nachfragepotential auf dem Wohnungsmarkt 10
I. Gesellschaftliche Faktoren 10
a) Wirtschaftliche Veränderungen in der Region Leipzig 10
b) Veränderungen der Erwerbsbeteiligung 11
c) Einkommensentwicklung 12
II. Demographische Faktoren im Raum Leipzig 14
a) Bevölkerungsentwicklung 14
b) Altersgruppenentwicklung und -struktur 15
c) Haushaltsentwicklung 15
1. Haushaltsgröße 16
2. Haushaltsbiographie/Familienzyklus 17
3. Haushaltstypen 18
i) Traditionelle Haushaltstypen 19
ii) "Neue" Haushaltstypen 19
iii) Einpersonenhaushalte 20
d) Wanderungsbewegungen 21
III. Soziale Komponente 22
a) Rechtsverhältnis zur Wohnung 22
b) Soziale Stellung des Wohnungsinhabers 23
c) Wohnungsgröße und Stellenwert des Wohnens 24
d) Aktuelle Wohnzufriedenheit 25
B. Angebot an Wohnungen in Leipzig 25
I. Mietwohnungen im Bestand 25
a) Eigentümerstruktur 26
1. Die Verteilung des Leipziger Wohnungsbestandes 26
2. Die Eigentümer 26
b) Mietpreisniveau 27
II. Mietwohnungsneubau und Sanierung 29
a) Neubautätigkeit in und um Leipzig 29
b) Bestandserneuerung 31
c) Leerstand in Leipzig 31
1. Sanierte Gebäude und Neubau 32
2. Unsanierte Gebäude 33
III. Wohnqualität 34
a) Baualter 34
b) Gründerzeitgebäude 34
1. Die "Repräsentative" Gründerzeit 34
2. Die "Bürgerliche" Gründerzeit 35
3. Die "Einfache" Gründerzeit 35
c) Wohnungsqualität 35
1. Gebäudegröße und -zustand 36
2. Wohnungsgröße 37
3. Wohnungsausstattung 38
4. Wohnumfeld 39
C. Zusammenfassende Betrachtung von Angebot und Nachfrage 39
3. Abschnitt: Trends in Leipzig 41
A. Wohnungswirtschaftliche Leitmotive 41
I. Marktfähigkeit des Leipziger Wohnungsbestandes 41
a) Fehlentwicklungen seit 1990 41
b) Perspektiven für den Leipziger Wohnungsmarkt 42
II. Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung 42
a) Städtebauliche Leitlinien 42
b) Einsatz von Fördermitteln 44
B. Aktuelle Konzepte gegen den Leerstand 44
I. Gesamtprogramm ‘Neue Gründerzeit’ 45
a) Soziale Stadterneuerung und Beschäftigung 45
b) Neue Nutzung für alte Häuser 46
c) Mehr Grün in die Gründerzeit 47
d) Einsatz von ABM-Kräften bei Gebäudesicherung und -abriß 47
e) Bewertung des Gesamtprogramms 47
II. Andere Wohnkonzepte 49
a) Familienhof Connewitz 49
b) Wohnen für junge Leute 50
c) Loft-Living 50
C. Handlungsspielräume für die Zukunftsfähigkeit des Wohnungsmarktes in Leipzig 51
I. Förderprogramme und Investitionsanreize 51
II. Qualitative Befragungen 52
III. Ganzheitliche Konzepte 53
a) Maßnahmen zur Eigentumsbildung in der Stadt 54
b) Selbstbestimmtes Wohnen im Alter 55
c) Marktchancen von Plattenbauten 56
d) Sonstige Maßnahmen 57
IV. Wohnungsnahe Dienstleistungen und Mieterbindung 58
V. Vermarktungsstrategien und Imagewerbung 59
Schlussbemerkung 61
Anhang XXI
Abstract XXII
Quellenverzeichnis XXXIII
Lebenslauf XXXIV
Eidesstattliche Erklärung XXXIV

Arbeit zitieren:
Schulze, Maria Dezember 1999: Trends am Mietwohnungsmarkt Leipzig, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Angebot an Wohnungen, Wohnqualität, Leerstand, Wohnentwicklungen, Nachfrage nach Wohnungen

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