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Transaktionskostenökonomie und Corporate Social Performance

Transaktionskostenökonomie und Corporate Social Performance
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Risch
  • Abgabedatum: Januar 1996
  • Umfang: 98 Seiten
  • Dateigröße: 6,1 MB
  • Institution / Hochschule: Universität Zürich Schweiz
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0071-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0071-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0071-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Risch, Michael Januar 1996: Transaktionskostenökonomie und Corporate Social Performance, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Corporate Social Performance, Issue Management, Kosten-Nutzen-Analyse, Transaktionskosten

Diplomarbeit von Michael Risch

Zusammenfassung:

Häufig wird Milton Friedman zitiert, wenn eine soziale und/oder gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmung in Frage gestellt werden soll. Die einzige soziale Verantwortung des Unternehmens, so Friedman, bestehe darin, "(...) to use its resources and engage in activities designed to increase its profits." Seine Einschränkung, daß dies im Rahmen der "basic rules of society, both those embodied in the law and those embodied in ethical custom" zu geschehen habe, wird in der "Business and Society"-Literatur häufig als "buttom-line social policy" oder "social obligation" bezeichnet.

Diese enge Sicht unternehmerischer Verantwortung steht jedoch in krassem Widerspruch zu den steigenden gesellschaftlichen Erwartungen, mit denen sich Manager seit Beginn der 80er Jahre konfrontiert sehen. Viele Unternehmens-Vorstände widmen inzwischen "externen Angelegenheiten" mehr Zeit als irgendeiner anderen Tätigkeit und die meisten verfügen über Stäbe, die ihnen Informationen zu einem besseren Verständnis ihres sozialen Umfeldes liefern.

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Darstellung des zentralen Paradigmas der "Business and Society"-Literatur: der Corporate Social Performance (CSP) sowie der Transaktionskostenökonomie als "Analyseinstrument" zur effizienten Gestaltung von Institutionen.

In Teil II wird nach kurzer Diskussion der mit der Wahl von Maßgrößen für die CSP bzw. den Unternehmenserfolg verbundenen Probleme anhand zahlreicher (29) empirischer Untersuchungen zunächst untersucht, welcher Nutzen den Kosten der Corporate Social Performance gegenübersteht bzw. welchen Beitrag zu den Unternehmenszielen diese zu leisten vermag. Dabei wird deutlich, daß die Unternehmensgröße bedeutenden Einfluß auf den Nutzen sowie die Gestaltung von CSP-Maßnahmen hat, weshalb in einem Kapitel explizit auf die Aspekte der CSP in kleinen Unternehmen eingegangen wird.

Da die durch CSP-Maßnahmen verursachten Kosten auch von der organisatorischen Gestaltung ihrer Planung und Durchführung abhängen, werden in Teil III alternative Organisationsformen mit Hilfe der Transaktionskostenökonomik auf ihre ökonomische Effizienz untersucht. So werden zunächst stakeholder und issues management als Gestaltungsvariablen der CSP identifiziert und in den beiden darauffolgenden Kapiteln aus transaktionskostenökonomischer Sicht analysiert.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1. Hintergrund und Fragestellung der Arbeit 1
1.2. Aufbau der Arbeit 2
Teil I: Begriffe 4
2. Transaktionskostenökonomie und Institutionenökonomik 4
2.1. Institutionenökonomik 5
2.2. Transaktionenökonomie 5
2.2.1. historische Entwicklung 5
2.2.2. der Transaktionskostenansatz von Williamson 6
2.3. Verfügungsrechte ("Property Rights") 7
2.4. alternative Vertragsformen aus Sicht des Transaktionskosten-Ansatzes 9
3. Corporate Social Performance 12
3.1. Ursprünge der Corporate Social Performance 12
3.2. Entwicklung des Corporate Social Performance-Modells 14
3.2.1. der Ansatz von Carroll (1979) 14
3.2.2. der Ansatz von Wartick/Cochran (1985) 15
3.2.3. der Ansatz von Wood (1991) 17
3.2.3.1. Principles of Corporate Social Responsibility 18
3.2.3.2. Processes of Corporate Social Responsiveness 19
3.2.3.3. Outcomes: Social Impacts, Programms and Policies 20
3.3. Beurteilung des Ansatzes von Wood 21
Teil II: Kosten und Nutzen der Corporate Social Performance 23
4. methodische Probleme bei der Wahl von Massgrössen 24
4.1. Massgrössen des finanziellen Erfolges 24
4.2. Massgrössen der Corporate Social Performance 24
5. Folgen ungesetzlichen Handelns 27
6. Folgen der Corporate Social Performance 30
6.1. empirische Ergebnisse 30
6.2. Wirkungen der CSP - eine differenzierte Betrachtung 33
6.2.1. Massgrössen der Corporate Social Performance 33
6.2.1.1. Das "Fortune-Rating" 33
6.2.1.2. Die Massstäbe des Council on Economic Priorities zur Bewertung der Corporate Social Responsibility 34
6.2.2. Corporate Social Performance und Unternehmensgrösse 35
6.2.3. Corporate Social Performance und Branchenspezifität 36
6.2.4. Corporate Social Performance und Rendite 36
6.2.5. Corporate Social Performance und Erfolgswirkung am Aktienmarkt („stock market performance") 37
6.2.6. Corporate Social Performance und Risikoaspekte 38
6.2.7. Corporate Social Performance und Zeitaspekt 39
6.2.8. Corporate Social Performance und interkultureller Aspekt 39
7. Corporate Social Performance in kleinen und mittelgrossen Unternehmen 41
7.1. empirische Ergebnisse 41
7.2. Nutzen der Corporate Social Performance in kleinen und mittelgrossen Unternehmen 44
8. Kosten und Nutzen der Corporate Social Performance 46
8.1. Nutzen der Corporate Social Performance 46
8.1.1. Nutzen der Corporate Social Performance in Grossunternehmen 46
8.1.1.1. Corporate Social Performance als risikosenkende Massnahme 46
8.1.1.2. Corporate Social Performance als als Wettbewerbsvorteil 47
8.1.2. Nutzen der Corporate Social Performance in kleinen und mittelgrossen Unternehmen 47
8.2. Kosten der Corporate Social Performance 47
8.2.1. Kostenarten der Corporate Social Performance 47
8.2.2. Kosteneffiziente Gestaltung der Corporate Social Performance 48
Teil III: Corporate Social Performance aus der Sicht des Transaktionskosten-Ansatzes 49
9. Untersuchungsgegenstand 50
10. Stakeholder-Management und Transaktionskostenökonomie 51
10.1. der Ansatz von Salbu 51
10.1.1. Identifikation der stakeholder 51
10.1.2. Gestaltungsalternativen der stakeholder-Beziehung 53
10.1.3. Transaktionskosten-Analyse der Gestaltungsalternativen 54
10.1.3.1. alternative Entscheidungs- bzw. Kontrollmodelle 54
10.1.3.2. Entscheidungsverhalten "interner" und "externer" Führungskräfte 54
10.1.3.3. Transaktionskosten-Wirkung des Entscheidungsverhaltens 55
10.1.4. Beurteilung 56
10.1.4.1. Schwächen des Ansatzes 56
10.1.4.2. Aussagekraft des Ansatzes 57
10.2. stakeholder-Beziehungen ohne vertragliche Grundlage und Transaktionskostenökonomie 60
10.2.1. Legitimationsgrundlage und Machtpotential der stakeholder 60
10.2.2. Selektion der relevanten stakeholder ohne Vertragsbeziehung 61
10.2.3. Gestaltung der stakeholder-Beziehung ohne vertragliche Grundlage 62
10.3. Fazit 62
11. Issues Management und Transaktionskostenökonomie 64
11.1. Issue-Charakteristika und Determinanten der Transaktionskosten 64
11.2. alternative Issues Management-Strukturen 64
11.3. Zusammenhang der Aussagen zum Issues und Stakeholder Management 65
11.3.1. Umgang mit impliziten Ansprüchen aus Individualrechten 66
11.3.2. Umgang mit impliziten Ansprüchen aus Verfügungsrechten an öffentlichen Gütern 66
11.4. Fazit 67
12. Corporate Social Performance aus Sicht des Transaktionskosten-Ansatzes 69
12.1. Untersuchungsgegenstand 69
12.2. Stakeholder Management und Transaktionskostenökonomie 69
12.3. Issues Management und Transaktionskostenökonomie 71
12.4. Fazit 74
13. Schlussbetrachtung 75
13.1. Corporate Social Performance 75
13.2. Kosten und Nutzen der Corporate Social Performance 75
13.3. effiziente Gestaltung der Corporate Social Performance 76
13.4. Kritik und Ausblick 77
14. Literaturverzeichnis 78
14.1. Monographien 78
14.2. Sammelveröffentlichungen 80
14.3. Zeitschriftenartikel 82
14.4. Zeitungsartikel 86

Arbeit zitieren:
Risch, Michael Januar 1996: Transaktionskostenökonomie und Corporate Social Performance, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Corporate Social Performance, Issue Management, Kosten-Nutzen-Analyse, Transaktionskosten

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