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Touristische Wettbewerbsfähigkeit von Destinationen

Darstellung der touristischen Wettbewerbsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns am Indikatorenmodell des WTTC

Touristische Wettbewerbsfähigkeit von Destinationen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Anja Rickert
  • Abgabedatum: März 2004
  • Umfang: 121 Seiten
  • Dateigröße: 739,9 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Stralsund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8587-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8587-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8587-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rickert, Anja März 2004: Touristische Wettbewerbsfähigkeit von Destinationen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Tourismus, Reisen, World Travel Tourism Council, Competitiveness Monitor, Intergrated Model

Diplomarbeit von Anja Rickert

Einleitung:

Fragen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ziehen sich in zyklischen Schüben durch alle Bereiche der Wirtschaft und der Politik. Regelmäßig in Zeiten schwacher Konjunktur beschäftigen sich Forscher und Wissenschaftler mit den Themen Wettbewerb und Wettbewerbsvorteile, Standortqualität und letztendlich mit der Frage der Wettbewerbsfähigkeit einzelner Produkte, Branchen oder ganzer Volkswirtschaften.

Die globale Entwicklung des Tourismus hat historisch gesehen mehrere Gründe.

1. Reisen als Selbstzweck löste sich mehr und mehr aus den ökonomischen, politischen und religiös-kulturellen Zweckzusammenhängen, in die es früher eingebettet war.

2. Ausgehend von einer kleinen elitären Oberschicht breitete sich das Reisen, in Verbindung mit politischen, sozialen und wirtschaftlichen Strukturwandlungen, über alle Bevölkerungskreise aus.

3. Nicht mehr Sitte und Tradition, aber auch nicht individuelle Reisekompetenz und Geschmack, sondern die von den Reiseorganisationen kreierten Reisemoden strukturieren den heutigen Tourismus.

4. Die Entwicklung der modernen Verkehrsmittel, speziell des Charterflugzeuges, ermöglicht ein Ansteigen der Reiseentfernungen, sodass sich der Tourismus bis heute fast auf dem gesamten Erdball ausgebreitet hat.

Diese Entwicklung der Erreichbarkeit jeder Destination führte zu touristischem Wettbewerb dieser untereinander.

Um sich für die Besucher attraktiv darzustellen, ergibt sich die Notwendigkeit wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. Somit entstand auch im Tourismus das Bedürfnis nach der Entwicklung von allgemeingültigen Modellen zur Darstellung, Entwicklung und Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit. Aus dieser Problematik ergibt sich der Aufbau und die Gliederung der Arbeit.

Im ersten Abschnitt werden Definitionen und Erklärungsansätze geliefert, um den Umfang und das Ausmaß der Problematik verständlich und nachvollziehbar darzustellen.

Im Mittelteil befasst sich die Arbeit mit möglichen Ansätzen und Modellen zur Wettbewerbsfähigkeit, um den Umfang der bisherigen Forschungsarbeiten an diesem Thema zu verdeutlichen.

Im vierten und fünften Kapitel beschäftigt sich die Autorin mit einem der vorgestellten Modelle, um dieses auf seine Anwendbarkeit und Praktikabilität zu untersuchen.

Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit der Auswertung und Zusammenfassung der vorhergegangenen Analyse.

Somit wird es zum Ziel der vorliegenden Diplomarbeit, die Bestimmbarkeit touristischer Wettbewerbsfähigkeit von Destinationen zu prüfen und am Beispiel der Destination Mecklenburg-Vorpommern darzustellen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Problematik 1
1.2 Gang der Untersuchung 2
2. Definitionen und Erklärungsansätze 3
2.1 Definition Destination 3
2.2 Die Destination Mecklenburg-Vorpommern 4
2.2.1 Geographische Daten 5
2.2.2 Rahmendaten zu Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern 6
2.2.3 Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in M-V 6
2.3 Der Begriff der „Wettbewerbsfähigkeit“ allgemein 7
2.4 Touristische Wettbewerbsfähigkeit 8
2.5 Die Tourismusorganisation 10
2.5.1 Bedeutung der Wettbewerbsfähigkeit für eine Destination 11
2.6 Messung der Wettbewerbsfähigkeit 15
3. 3 Modelle der letzten Zeit 14
3.1 Der WTTC und sein Indikatorenmodell der Wettbewerbsfähigkeit 14
3.1.1 Der World Travel &Tourism Council 14
3.1.2 Das Indikatorenmodell des WTTC“Competitiveness Monitor“ 14
3.1.3 Informationen zu dieser Forschungsmethode 15
3.1.3.1 Was ist UNDP 17
3.1.4 Die Indikatoren der Wettbewerbsfähigkeit diesen Modells 17
3.1.5 Erläuterung dieser Faktoren 18
3.2 Das Crouch & Ritchie Modell 29
3.2.1 Zu den Personen Geoffrey Crouch und J.R. Brent Ritchie 30
3.2.1.1 Professor Geoffrey Crouch 30
3.2.1.2 Professor J.R. Brent Ritchie 31
3.2.2 Erläuterung des Modells 32
3.2.3 Schlussfolgerung 34
3.3 The Integrated Model of Destination Competitiveness 35
3.3.1 Das Bedürfnis nach einem verbesserten Modell 35
3.3.2 Beteiligte an diesem Forschungsprojekt 35
3.3.3 Das Modell 36
3.3.4 Erklärung zum Integrated Model 36
3.3.5 Die einzelnen Elemente dieses Modells 38
4. Anwendung des Modells „Competitiveness Monitor“ auf die Destination Mecklenburg-Vorpommern 45
4.1 Probleme des Modells 45
4.2 Anwendung der Indikatoren auf die Destination Mecklenburg-Vorpommern 46
5 Erläuterung der Bedeutung und des Aussagegehaltes der Indikatoren 74
5.1 Aussagen und Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Indikatoren für die Destination 74
5.2 Probleme während der Anwendung 74
5.3 Anwendung 74
6 Schlussfolgerung und Zusammenfassung 93
7 Literaturverzeichnis 96

Automatisiert erstellter Textauszug:

Das BIP je Erwerbstätigen in Mecklenburg-Vorpommern lag im Jahr 2002 bei 38.552 € je Erwerbstätigen Das BIP je Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern lag im Jahr 2002 bei 15.918 € je Einwohner und damit bei rund 66% des gesamtdeutschen Niveaus. Diese Abweichung ist darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Erwerbstätigen deutlich schneller gesunken ist, als die der Bevölkerung.31 Private Sachinvestitionen, Konsumausgaben des Staates (% des BIP) und Bruttokapitalbildung/Bruttoanlageinvestitionen: bleibt die Frage, ob es sinnvoll ist, die Konsumausgaben Deutschlands aufzuzeigen. Was ergibt sich daraus für Mecklenburg-Vorpommern? laut statistischem Landesamt werden im Bereich Anlagen (Käufe an reproduzierbaren neuen Produktionsmitteln sowie Zugänge an selbsterstellten Anlagen32), Ausrüstungen (Maschinen, maschinelle Anlagen, Fahrzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattungen …33) und Bauten (Straßen, Brücken, Tunnel, Flugplätze, Kanäle, Staudämme, Stahlund Holzkonstruktionen, Versorgungsund Rohrfernleitungen, Sportplätze, Parks u.Ä.34) aufgeführt. Verwendung des Bruttoinlandsproduktes in jeweiligen Preisen Darunter private Konsumausgaben Konsumausgaben BruttoBIP der Haushalte M-Vs d. Staates anlageinvestitionen 28.910 21.548 8.708 9.894 29.168 21.971 29.611 +0,2 [...]

Mecklenburg-Vorpommern hatte im Jahr 2002 einen Anteil von 1,41% am Gesamt-BIP Deutschlands. Positiv zur Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2002 trugen in Mecklenburg-Vorpommern das Verarbeitende Gewerbe (+3,7%) und der Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr (+2,5%) mit einem überdurchschnittlichen Wachstum bei. Diese Bereiche konnten aber die Rückgänge im Baugewerbe, der Landwirtschaft sowie bei den öffentlichen und privaten Dienstleistern nicht ausgleichen. Das Baugewerbe ist noch immer stark überdimensioniert. Sein Anteil an der Bruttowertschöpfung des Produzierenden Gewerbes in Mecklenburg-Vorpommern beträgt 35,2%. Hohe Zuwächse verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern weiterhin im Tourismus. Die Übernachtungszahlen stiegen 2002 um 6,3% (höchster Anstieg aller Flächenländer). Das BIP je Erwerbstätigen in M-V ist im Zeitraum von 1998 bis 2002 um 4,3% gestiegen. Damit hat es im Jahr 2002 etwa 75% des gesamtdeutschen Niveaus erreicht. [...]

Viele Werte des WTTC beziehen sich auf Staaten, nicht auf Regionen, somit sind evtl. nicht alle erforderlichen Werte ermittelbar – alternativ hat die Autorin fehlende Werte Mecklenburg-Vorpommerns durch die Werte Deutschlands ersetzt Zwischen 1988/89 bis 1992, sowie in den Jahren 1993-1996 hat das statistische Bundesamt keine Daten zum Reiseverhalten der Deutschen ermittelt; wodurch eine Datenlücke im Bereich ‚Tourismus’ entstehen wird Ferner wurden keine Daten zum Reiseverhalten der Bürger einzelner Bundesländer ermittelt Die Beschäftigung im Bereich Tourismus lässt sich nicht exakt bestimmen, da touristische Leistungen in vielen Bereichen erbracht werden, die zugleich Leistungen an Nicht-Touristen abgeben Aufgrund der teilweise sehr spezifischen Indikatoren, die für Regionen wegen fehlender Daten nicht ermittelt werden können, führt die Autorin hier nur ermittelbare Faktoren auf [...]

Arbeit zitieren:
Rickert, Anja März 2004: Touristische Wettbewerbsfähigkeit von Destinationen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Tourismus, Reisen, World Travel Tourism Council, Competitiveness Monitor, Intergrated Model

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