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Tourismuswirtschaftliche Effekte des Berlin Marathon

Eine vergleichende Untersuchung mit anderen Großveranstaltungen

Tourismuswirtschaftliche Effekte des Berlin Marathon
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Günter Hartmann
  • Abgabedatum: Mai 2000
  • Umfang: 88 Seiten
  • Dateigröße: 4,2 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3030-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3030-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3030-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hartmann, Günter Mai 2000: Tourismuswirtschaftliche Effekte des Berlin Marathon, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Großveranstaltungen, Kosten-Nutzen-Analyse, Tourismuswirtschaft, Multiplikatoreffekt

Diplomarbeit von Günter Hartmann

Einleitung:

Sportveranstaltungen wie das Endspiel um den DFB-Vereinspokal (DFB-Pokal) in Berlin, große Straßenlaufveranstaltungen wie der BERLIN MARATHON und der hanse-Marathon in Hamburg, aber auch andere Veranstaltungen wie die LOVEPARADE in Berlin oder die evangelischen und katholischen Kirchentage zählen zu den Großveranstaltungen, die enorme Zuschauer- bzw. Teilnehmerzahlen aufweisen. So nehmen an der LOVEPARADE jährlich etwa 1 Million „Raver“ teil und durch die 25. Auflage des BERLIN MARATHON im September 1998 mit über 27.000 Teilnehmern gehört diese Veranstaltung inzwischen zu den weltweit größten Marathonläufen. Die Zahl der Zuschauer an der Strecke wird hier ebenfalls mit etwa 1 Million angegeben. Berücksichtigt man noch die Veranstaltungsdauer, der BERLIN MARATHON dauert mit all seinen „Nebenveranstaltungen“ wie der Marathonmesse, dem Frühstückslauf usw. jeweils vier Tage, wird deutlich, das Veranstaltungen dieser Art z.T. enorme tourismuswirtschaftliche Effekte auslösen.

Diese Effekte sind aber bisher in der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, da Untersuchungen oder Studien zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von Großveranstaltungen bisher eher in der entsprechenden Fachliteratur veröffentlicht werden bzw. als „graue“ Literatur vorhanden sind. In Deutschland liegen nach dem derzeitigen Erkenntnisstand solche Studien bzw. deren Ergebnisse nur zu wenigen Veranstaltungen vor, so z.B. zum 25. Deutschen Evangelischen Kirchentag 1993 und zum 25. BERLIN MARATHON 1998.

Auf internationaler Ebene stellt sich im Vergleich hierzu die Situation anders dar. Insbesondere Sportgroßveranstaltungen in den USA wie die Marathonläufe in Boston, New York und Honolulu (Hawaii) waren bzw. sind Gegenstand von Untersuchungen. Diese Untersuchungen werden bereits seit einigen Jahren z.T. regelmäßig durchgeführt wie beim New York Marathon oder aber nur vereinzelt wie beim Boston Marathon. Häufig dienen diese Untersuchungen als Argumentationshilfe in Diskussionen mit Genehmigungsbehörden und der Politik sowie in Gesprächen mit aktuellen und potentiellen Sponsoren.

Weitere vergleichbare Studien existieren zum Wien Marathon 1991, zu den XXV. Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und zu den Olympischen Spielen von 1972 bis 1996.

Anspruch dieser Diplomarbeit ist es, die tourismuswirtschaftlichen Effekte des BERLIN MARATHON im Vergleich mit anderen Großverantaltungen darzustellen (vgl. Kapitel 4 ff.). „Was sind Großveranstaltungen?“, „Welche tourismuswirtschaftlichen Effekte haben Großveranstaltungen?“ „Welche weiteren Effekte lösen Großveranstaltungen aus?“, „Welche Modelle zur Berechnung der Effekte werden verwendet?“ sind weitere Fragestellungen, die hier diskutiert werden sollen. Um einen ersten Eindruck von der zunehmenden regionalwirtschaftlichen Bedeutung des BERLIN MARATHON zu vermitteln, werden im Kapitel 2.2 (Die Geschichte des BERLIN MARATHON) Daten über Teilnehmerzahlen, Zuschauerzahlen, Preisgelder usw. aufgeführt.

Den BERLIN MARATHON als Vergleichsprojekt habe ich mir aus mehreren Gründen ausgesucht. Zum einen fühle ich mich wegen meiner eigenen Aktivitäten als Marathonläufer dem BERLIN MARATHON eng verbunden, zum anderen bin ich seit einiger Zeit im Vorstand der Leichtathletikabteilung des SCC Berlin, also dem Veranstalter des BERLIN MARATHON, tätig und habe hierdurch einen guten Einblick in die organisatorischen und strukturellen Zusammenhänge und Abläufe der Veranstaltung. Als Herausforderung empfinde ich aber auch die insgesamt „dünne“ Datenlage zum BERLIN MARATHON im Vergleich z.B. mit den Olympischen Spielen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 3
Abkürzungsverzeichnis 4
1. Einleitung und Problemstellung 5
2. Über das Laufen 7
2.1 Mythos Marathon 8
2.2 Die Geschichte des BERLIN MARATHON 10
3 Kennzeichen von Großveranstaltungen 14
3.1 Sportliche Großveranstaltungen und Tourismus 16
4. Zur Berechnung der wirtschaftlichen Effekte von Großveranstaltungen 18
4.1 Die tourismuswirtschaftlichen Effekte des 25. BERLIN MARATHON 22
4.2 Die tourismuswirtschaftlichen Effekte des 100. Boston Marathon 25
4.3 Die tourismuswirtschaftlichen Effekte der XXV. Olympischen Sommerspiele Barcelona 1992 28
Luftverkehr 33
Fremdenverkehr 33
Besucherprofil 35
4.4 Die tourismuswirtschaftlichen Effekte des 25. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1993 36
5. Kritik an der Umsetzung der Methoden zur Ermittlung der tourismuswirtschaftlichen Effekte von Großveranstaltungen 50
5.1 Kritik an den vorgestellten Studien 52
5.1.1 25. BERLIN MARATHON 1998 52
5.1.2 100. Boston Marathon 1996 53
5.1.3 XXV. Olympische Sommerspiele 1992 54
5.1.4 25. Deutscher Evangelischer Kirchentag 1993 54
6. Handlungsempfehlungen für den BERLIN MARATHON 56
7. Zusammenfassung 62
8. Literaturverzeichnis 64
Anhang

Arbeit zitieren:
Hartmann, Günter Mai 2000: Tourismuswirtschaftliche Effekte des Berlin Marathon, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Großveranstaltungen, Kosten-Nutzen-Analyse, Tourismuswirtschaft, Multiplikatoreffekt

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