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Tourismusorganisation und Destinationsmanagement des Tourismusproduktes "Die Rhön" (Biosphärenreservat Rhön)

Tourismusorganisation und Destinationsmanagement des Tourismusproduktes "Die Rhön" (Biosphärenreservat Rhön)
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Timo Neumann
  • Abgabedatum: Juni 2002
  • Umfang: 108 Seiten
  • Dateigröße: 1,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Schmalkalden Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5854-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5854-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5854-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Neumann, Timo Juni 2002: Tourismusorganisation und Destinationsmanagement des Tourismusproduktes "Die Rhön" (Biosphärenreservat Rhön), Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Tourismusmarketing, Biosphärenreservat, Marken/Branding, Nachhaltiger Tourismus, Sanfter Tourismus

Diplomarbeit von Timo Neumann

Einleitung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Tourismusorganisation und dem Destinationsmanagement der Rhön. Der Reisende sieht die Destination Rhön als Einheit. Doch die Rhön erstreckt sich über die Verwaltungsgrenzen von drei Bundesländern und machte eine gemeinsame Destinationsstrategie, auf Grund politischer Uneinigkeit, bisher unmöglich. 1991 wurde der Region in der Mitte Deutschlands das Prädikat Biosphärenreservat von der UNESCO verliehen. In der Arbeit wurde besonderen Wert auf eine Betrachtung hinsichtlich der Chancen und Möglichkeiten für die Region auf Grund der Auszeichnung gelegt.

Gang der Untersuchung:

Das Kapitel „Begriffe und Abgrenzungen“ (2) gibt Hinweise, erklärt Besonderheiten des Themas und gibt Definitionen, die zum Verständnis der gesamten Arbeit hilfreich sind. Abschnitt drei stellt die Aufgaben von Tourismusorganisation und Destinationsmanagement aus Sicht der Wissenschaft bzw. der fachspezifischen Literatur dar. Im folgenden vierten Teil wird die aktuelle Situation in der Rhön, mit Hilfe von geführten Interviews mit den Verantwortlichen der Tourismusorganisation, dargestellt.

Nachdem in Kapitel drei und vier eine Soll- und Ist-Analyse erarbeitet wurde, wird im fünften Teil das Beispiel der Destination Tirol dargestellt, um ein bereits realisiertes und gut funktionierendes Modell zu zeigen. Im sechsten Teil werden Perspektiven für die Tourismusorganisation und das Destinationsmanagement im Biosphärenreservat Rhön durch Einbeziehung der Kapitel drei (Soll), vier (Ist) und fünf (realisiertes Modell) sowie durch die eigene eingebrachte Meinung aufgezeigt. Die Teile drei, vier und sechs sind nach einem einheitlichen Schema aufgebaut – es werden in jedem der drei Teile nacheinander die vier Funktionen der Tourismusorganisation (Leitbild-, Angebots-, Marketing- und Interessenvertretungsfunktion) und die Bereiche Rechtsform und Finanzierung untersucht. Der letzte und siebte Abschnitt gibt eine kurze Zusammenfassung und einen Ausblick.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis I
II. Abkürzungsverzeichnis IV
III. Abbildungen und Tabellen V
1. Einleitung 1
2. Begriffe und Abgrenzungen 3
2.1 Besonderheiten der Tourismusbranche 3
2.2 Bedeutung des Tourismus in Deutschland 4
2.3 Bedeutung des Tourismus in der Rhön 5
2.4 Destination als touristische Wettbewerbseinheit 6
2.5 Sanfter Tourismus 7
2.6 Nachhaltiges Wachstum 7
2.7 Ökotourismus 8
2.8 Tourismusorganisation 9
2.9 Destinationsmanagement 10
2.10 „Die Rhön“ - besondere Umstände für die Tourismusorganisation und das Destinationsmanagement 11
3. Grundlagen der Tourismusorganisation und des Destinationsmanagements - Koordination eines Gesamtproduktes 13
3.1 Leitbildfunktion/Planungsfunktion 13
3.2 Angebotsfunktion 14
3.3 Marketingfunktion 16
3.3.1 Destinationsmarketingstrategie 17
3.3.2 Marketingmix einer Destination 19
3.3.3 Marke/Branding als Positionierungselement 25
3.4 Interessenvertretung in einer Destination 28
3.5 Rechtsformen von Tourismusorganisationen 29
3.6 Finanzierung von Tourismusorganisationen 32
4. Ist-Analyse der Tourismusorganisation im Biosphärenreservat Rhön 35
4.1 Zusammensetzung/Organigramm 36
4.2 Leitbildfunktion/Planungsfunktion 41
4.3 Angebotsfunktion 42
4.4 Marketingfunktion 43
4.5 Interessenvertretungsfunktion 45
4.6 Rechtsformen und Finanzierungen 46
5. Betrachtung der Destination Tirol als realisiertes und funktionierendes Modell hinsichtlich Tourismusorganisation und Destinationsmanagement 47
5.1 Beweggründe für eine Umstrukturierung 48
5.2 Aufbau der Tourismusorganisation 49
5.3 Der „Neue Tiroler Weg“ 56
6. Perspektiven der Tourismusorganisation und des Destinationsmanagements im Biosphärenreservat Rhön – unter besonderer Berücksichtigung eines nachhaltigen Wachstums und eines sanften Tourismus 58
6.1 Tourismusorganisation als Dienstleister 59
6.2 Leitbildfunktion/Planungsfunktion 63
6.3 Angebotsfunktion 64
6.4 Marketingfunktion 65
6.5 Interessenvertretungsfunktion 66
6.6 Rechtsform und Finanzierung 67
7. Resümee 69
IV. Literaturverzeichnis VI-VIII
V. Anhang A1-A27
VI. Ehrenwörtliche Erklärung

Automatisiert erstellter Textauszug:

5.3 Der „Neue Tiroler Weg“ Mit dem „Neuen Tiroler Weg“ soll der für Tirol sehr bedeutende Wirtschaftszweig des Tourismus langfristig gesichert werden. Um diese langfristige Sicherung zu gewährleisten werden folgende Ziele vorgegeben: • Die Marktposition Tirols soll in Österreich, im gesamten Alpenraum und Europa gesichert und ausgebaut werden; durch eine Marketingoffensive soll die Kundenbindung verstärkt und neue Gäste gewonnen werden • Das Innovations- und Unternehmensklima in den Tourismusbetrieben soll angehoben werden; die Kosten- und Ertragssituation der Betriebe soll durch Konzentration auf die Kernaktivitäten im Tourismus optimiert werden und Betriebe • sollen bei Existenzsicherung und der Weiterentwicklung Unterstützung erhalten Die Verbesserung der touristischen Aufgabenteilung in Tirol soll durch eine Reform der Tirol Werbung, der touristischen Regionen, der Tourismusverbände und Verbesserung des Zusammenspiels aller Leistungsebenen realisiert werden [...]

harten Konkurrenzkampf bestehen zu können, müssen die qualitativen Angebote richtig positioniert und umfassend kommuniziert werden. Die Tirol Werbung hält die Markenführung im Tourismusbereich für besonders wichtig, da durch die Marke dem Risiko einer Enttäuschung des Kunden vorgebeugt, eine bessere Kundenbindung geschaffen und Differenzierung zu anderen Produkten möglich wird. Ein weiterer Vorzug der Markenführung ist, dass das Produkt vor einem Billigwettbewerb geschützt wird und der Wettbewerb über Leistung und Qualität stattfindet. Die Tirol Werbung soll nach Josef Margreiter, dem Geschäftsführer der Tirol Werbung, mittelfristig von einem öffentlichen Dienstleister zu einem integrierten Marketingunternehmen für die heimische Wirtschaft entwickelt werden. Somit können die Voraussetzungen für einen dauerhaft attraktiven Wirtschafts- und Erholungsraum, sowohl für Gäste als auch Einheimische, geschaffen werden.55a [...]

Unternehmen (Nutzung der Wortbildmarke für z.B. PR, Imagewerbung mit Printmedien, Prospekte, Briefpapier) soll ein konsequenter durchgängiger LogoEinsatz gewährleistet werden. An die kostenpflichtige Produktlizenz ist die Einhaltung bestimmter Qualitäts- und Gestaltungsrichtlinien geknüpft. Lizenzgebühren werden als prozentualer Anteil vom Abgabepreis des Produktes an den Handel festgesetzt. Die Lizenzen werden z.B. von Mineralwasserbrunnen, dem Kunsthandwerk, Herstellern von Edelbränden und Unternehmen der Modebranche genutzt (mehr als 800 Lizenznehmer). Neben dem reinen Verkauf der Lizenzen bietet die MTM als Dienstleister Konzepte zur Umsetzung von Merchandising an. Sonderprojekte Tirol Diese Abteilung erarbeitet Projekte im Event-Bereich um die Public Relations zu unterstützen. Bisherige Arbeiten waren z.B. die Tirol Präsentation auf der EXPO 2000 sowie die Alpine Skiweltmeisterschaft 2001 in St. Anton am Arlberg. Landesausstellungen und Tirol-Wochen in den Regionen der Zielgruppen werden ebenfalls durch die Sonderprojekte Tirol organisiert. Tirol Produktion Die Tirol Produktion ist für die Umsetzung und Gestaltung der Werbemittel verantwortlich. Das Design ist sehr wichtig für die Akzeptanz einer Marke, besonders im Dienstleistungsbereich (Urlaub kann nicht vorher ausprobiert werden) kommt der Visualisierung und Materialisierung der Botschaften, Versprechungen, Ideen und Wunschbildern eine hohe Bedeutung zu. Neben der Tätigkeit für die MTM werden Dienstleistungen für andere Partner erbracht (z.B. Erstellung von Präsentationen – wie Bewerbungsunterlagen zur Biathlon Weltmeisterschaft 2005 in Hochfilzen). Das MTM-Team ist außerdem für den Betrieb des Tirol Shops im Tirol Haus zuständig, in dem Merchandising-Produkte verkauft werden. Die Spezialisierung der MTM GmbH soll zu einer Entlastung aber auch zu Standortvorteilen der heimischen Unternehmen beitragen. In den oben beschriebenen Geschäftsfeldern bietet die MTM Beratung, Hilfe und Service. Um im [...]

Arbeit zitieren:
Neumann, Timo Juni 2002: Tourismusorganisation und Destinationsmanagement des Tourismusproduktes "Die Rhön" (Biosphärenreservat Rhön), Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Tourismusmarketing, Biosphärenreservat, Marken/Branding, Nachhaltiger Tourismus, Sanfter Tourismus

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