Timesharing - Konzept, Probleme und Vermarktung von Ferienimmobilien
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Oliver W. Hasenfuhs
- Abgabedatum: November 1995
- Umfang: 159 Seiten
- Dateigröße: 9,1 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Gerhard-Mercator-Universität Duisburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0301-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0301-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0301-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Hasenfuhs, Oliver W. November 1995: Timesharing - Konzept, Probleme und Vermarktung von Ferienimmobilien, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Oliver W. Hasenfuhs
Zusammenfassung:
Die hauptsächlichen Aussagen und Ergebnisse dieser Arbeit sollen in der folgenden Zusammenfassung thesenartig festgehalten werden:
· Das Timesharing-Konzept wurde schon Anfang der 60er Jahre erstmals auf Ferienimmobilien angewandt. Heute handelt es sich um ein internationales Tourismusprodukt, welches sich aus drei Teilleistungen zusammensetzt:
- materielle Sachleistung (Anteil an einer Ferienwohnung).
- immaterielle Dienstleistung (Aufteilung und Vermarktung des Objektes).
- reale Organisationsleistung (Objektmanagement und -verwaltung).
In seiner tatsächlichen Erscheinung tritt Timesharing in vielen verschiedenen Kombinationen seiner Merkmale auf, was jedoch die ohnehin vorhandene Komplexität des Produktes verstärkt, zu starken Rechtsunsicherheiten führt und sich diffusionshemmend auswirkt. Allgemein kann Timesharing als Mittelweg zwischen Miete und Eigentum von Ferienimmobilien angesehen werden, der Urlaubsgewinn und Werterhaltung miteinander vereint. Durch effektive Teilung wird ein Feriendomizil auch für den Durchschnittsverbraucher erschwinglich, da er nur für die Kosten seines tatsächlich benötigten Nutzungszeitraums aufkommen muß.
Zahlreiche Probleme mit der Vermarktung dieses Konzeptes, partiell auftretende dubiose Geschäftspraktiken, zahlreiche "schwarze Schafe" unter den Anbietern und eine überwiegend pauschalierende Berichterstattung in der Presse, haben der ganzen Timeshare-Branche ein beständiges schlechtes Image eingebracht. Das negative Image des Produktes in der Öffentlichkeit deckt sich jedoch nicht mit der wirtschaftliche Bedeutung und den Vorteilen dieses neuartigen Tourismuskonzeptes.
Aufgabe der Timeshare-Unternehmen muß es daher sein, mit kundenorientierten, ehrlichen Marketingaktivitäten auf eine Imageverbesserung hinzuwirken. Transparenz des angebotenen Timeshare-Produktes, Kompetenz und Vertrauen sind wichtige Faktoren, die die Timeshare-Anbieter ihren potentiellen Kunden vermitteln müssen. Dazu ist jedoch eine langfristige Orientierung an den Markt erforderlich, die nur durch konkrete Marketing-Konzeptionen erfolgreich durchgeführt werden kann.
Die Positionierung des Timesharing als Qualitätsprodukt auf dem Touristikmarkt wird für eine erfolgreiche Entwicklung von grundsätzlicher Bedeutung sein, um sich gegenüber den traditionellen Urlaubsformen abheben zu können. Distributions- und Kommunikationspolitische Instrumente müssen zu Unterstützung strategieadäquat und zielorientiert eingesetzt werden.
Die EG-Richtlinie zum Timesharing wird in den folgenden Jahren zur Korrektur vieler Fehlentwicklungen in Europa führen und die bestehenden Rechtsunsicherheiten über dieses Produkt auf dem Wege des Konsumentenschutzes regeln.
Mittlerweile beginnt das Timesharing sich als Urlaubsform auf dem Weltmarkt des Tourismus zu etablieren. Die weltweite Entwicklung und vor allem der Boom auf dem europäischen Markt in den letzten zwei Jahren, zeigen deutlich die gute Ausgangsposition für eine erfolgreiche Zukunft. Das riesige unausgeschöpfte Marktpotential läßt einen weiteren Zuwachs in den nächsten Jahren vorhersagen.
Insgesamt gibt die derzeitige Entwicklung der Branche Anlaß zu der Prognose, daß bis zum Jahr 2000 mit dem Produkt Timesharing als von der Öffentlichkeit akzeptierte und fest integrierte Urlaubsform auf dem Touristikmarkt zu rechnen ist, wenn sich die Timeshare-Unternehmen der Bedeutung ihrer jetzigen Situation bewußt werden und die zahlreichen Chancen zu nutzen wissen.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | I | |
| Inhaltsverzeichnis | II | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| Kapitel 1: Einleitung | 1 | |
| Kapitel 2: Das Konzept des Timesharing an Ferienimmobilien | 4 | |
| 2.1 | Grundlagen des Konzeptes | 4 |
| 2.2 | Entstehung des Timesharing an Ferienimmobilien | 7 |
| 2.3 | Merkmale des Produktes "Timesharing" | 9 |
| 2.3.1 | Involvierte Personen | 9 |
| 2.3.2 | Zeitfaktor | 12 |
| 2.3.3 | Wohneinheiten | 14 |
| 2.3.4 | Anlagen | 15 |
| 2.3.5 | Tauschmöglichkeit | 16 |
| 2.3.5.1 | Interner Tausch | 16 |
| 2.3.5.2 | Tauschorganisationen | 17 |
| 2.3.6 | Kostenfaktoren | 19 |
| 2.3.7 | Rechtsinstitute bei Timeshare-Verträgen | 20 |
| 2.4 | Typen des Timesharing | 22 |
| 2.5 | Kritische Betrachtung des Konzeptes | 26 |
| 2.5.1 | Wirtschaftliche Bedeutung | 26 |
| 2.5.2 | Vor- und Nachteile für den Anbieter | 28 |
| 2.5.3 | Vor- und Nachteile für den Erwerber | 29 |
| Kapitel 3: Probleme der Timeshare-Industrie | 33 | |
| 3.1 | Komplexität | 33 |
| 3.2 | Anbieterseriosität | 33 |
| 3.2.1 | Finanzielle Potenz und Produktkenntnis | 34 |
| 3.2.2 | Transparenz der Anbieter-Erwerber Beziehung | 35 |
| 3.2.3 | Reputation | 37 |
| 3.3 | Produktqualität | 37 |
| 3.4 | Preisgestaltung | 38 |
| 3.5 | Vertrieb | 39 |
| 3.5.1 | Vertriebswege | 39 |
| 3.5.1.1 | On-Site-Vertrieb | 40 |
| 3.5.1.2 | Off-Site-Vertrieb | 42 |
| 3.5.2 | Verkaufsmethoden | 43 |
| 3.5.3 | Vertriebsorganisation | 45 |
| 3.6 | Kritik von der Verbraucherseite | 47 |
| 3.6.1 | Verbraucherschutzvereine | 47 |
| 3.6.2 | Presse | 49 |
| 3.7 | Gesetzliche Regelungen | 50 |
| 3.7.1 | Überblick über bestehende Timeshare-Gesetze | 51 |
| 3.7.2 | Die Rechtsprechung in der BRD | 52 |
| 3.7.3 | Die EG-Richtlinie | 54 |
| 3.8 | Image | 56 |
| Kapitel 4: Vermarktung von Timesharing | 59 | |
| 4.1 | Kriterien für ein "seriöses" Timeshare-Produkt | 59 |
| 4.2 | Anforderungen an das Marketing der Timeshare-Anbieter | 61 |
| 4.3 | Grundraster für Marketingkonzeptionen von Timeshare-Anbietern | 65 |
| 4.2.1 | Ziele | 66 |
| 4.2.2 | Marketing-Informationen | 67 |
| 4.2.2.1 | Marktvolumen, -anteil, -potential | 68 |
| 4.2.2.2 | potentielle Kunden | 70 |
| 4.2.2.3 | Wettbewerber | 71 |
| 4.2.3 | Strategien | 72 |
| 4.2.4 | Marketing-Mix | 75 |
| 4.2.4.1 | Instrumente der Angebotspolitik | 76 |
| 4.2.4.2 | Instrumente der Distributionspolitik | 78 |
| 4.2.4.3 | Instrumente der Kommunikationspolitik | 79 |
| 4.3 | Chancen der zukünftigen Entwicklung | 81 |
| Kapitel 5: Zusammenfassende Schlußbetrachtung | 83 | |
| ANHANG: | ||
| Anhang A | Tabellen zur Entwicklung der Timeshare-Industrie | 86 |
| Anhang B | Unterlagen eines Timeshare-Projektes: Club Excelsior II, Gran Canaria | 95 |
| Anhang C | Die Tauschorganisationen: RCI und II | 110 |
| Anhang D | Anforderungen und Einrichtungsstandards für den Neuanschluß von Ferienanlagen | 115 |
| Anhang E | Beispiele einiger Timeshare-Anlagen | 125 |
| Anhang F | Beispiele von Objektpool-Anbietern und einige Timeshare-Anlagen von Hotelketten | 130 |
| Anhang G | Die EG-Richtlinie zum Timesharing | 136 |
| Anhang H | Treuhandverwaltung beim Timesharing | 142 |
| Anhang I | Eidesstattliche Erklärung | 145 |
| Literaturverzeichnis | 146 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832403010
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