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Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunternehmen

Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Steffi Baumann
  • Abgabedatum: November 2001
  • Umfang: 144 Seiten
  • Dateigröße: 1,4 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Schmalkalden Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5049-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5049-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5049-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Baumann, Steffi November 2001: Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wissensmanagement, Knowledge-Management, KMU, IT-Beratung, WM-Software

Diplomarbeit von Steffi Baumann

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit behandelt im Rahmen der Einleitung die Heranführung an das Thema und stellt Aufbau und Argumentationsfolge der Arbeit vor.

Kapitel 2 klärt alle relevanten Begriffe der Thematik und stellt verschiedene Konzepte des Wissensmanagements vor. Des weiteren beinhaltet dieses Kapitel eine kritische Betrachtung zum Wissensmanagement.

In Kapitel 3 wird das zu betrachtende Unternehmen (VIVEON AG) in Branche und Größe eingeteilt, dabei werden Geschäftsfelder und Produktportfolio vorgestellt. Des weiteren wird der Aspekt des Wissensmanagements im Bereich der kleinen- und mittelständischen Unternehmen (KMU) und IT-Beratungsunternehmen erläutert. Daraus folgend wird die Notwendigkeit des Wissensmanagements für kleine IT-Beratungsunternehmen abgeleitet.

Kapitel 4 legt das Modulsystem des Wissensmanagements nach PROBST dar. Innerhalb der einzelnen Module wird kontinuierlich der Unternehmensbezug hergestellt, ferner werden bereits Vorschläge zur Umsetzung des Wissensmanagements unterbreitet.

In Kapitel 5 werden die Möglichkeiten einer IT-Unterstützung für das Wissensmanagement aufgezeigt. Diese umfassen eine Evaluierung der auf dem Markt befindlichen Tools mit anschließender Analyse und Produktauswahl. Die Analyse stützt sich auf einen unternehmensinternen Kriterienkatalog, welcher aufgrund einer Mitarbeiterbefragung ausgewertet wurde und auf die allgemeinen Marktanforderungen, die sich aus Studien von Forschungsinstituten begründen. Daraus ergibt sich ein Konzept für eine mögliche IT-Unterstützung. Dieses Kapitel bildet in Verbindung mit Kapitel 4 den Schwerpunkt der Arbeit.

Kapitel 6 fasst schließlich die Ergebnisse aus Kapitel 4 und 5 zusammen und zeigt explizit die Maßnahmen auf, welche bei der VIVEON AG umgesetzt werden müssen. Im darauf folgendem Ausblick wird die weitere Vorgehensweise empfohlen.

Zum Abschluss behandelt ein Exkurs das Thema „Hat das Unternehmen ein Anrecht auf das Wissen seiner Mitarbeiter?“. Dieser Exkurs regt eine psychologisch-rechtliche Auseinandersetzung mit der Thematk an.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis VIII
Eidesstattliche Erklärung IX
1. Einleitung 1
1.1 Zielsetzung der Arbeit 2
1.2 Überblick über Aufbau und Argumentationsfolge 4
2. Theoretische Grundlagen des Wissensmanagements 6
2.1 Begriffsklärungen 6
2.2 Wissensmanagement - Eine kritische Betrachtung 9
2.3 Wissensmanagementmethoden in Literatur und Praxis 14
2.3.1 Organisations- und Managementlehre 14
2.3.1.1 Der Ansatz von G. Probst (Schweiz 1997) 14
2.3.1.2 Der Ansatz von I. Nonaka und H. Takeuchi (Japan 1997) 15
2.3.1.3 Der Ansatz von P. Senge (Amerika 1996) 17
2.3.2 Knowledge Engineering als Kybernetik I. Ordnung 18
2.3.3 Systemisches Management als Kybernetik II. Ordnung 18
2.3.4 Business Process Reengineering 19
2.3.5 Bezugsrahmen 19
3. IT-Unternehmensberatungen und KMU als wissensintensive Unternehmen 20
3.1 Begriff und Abgrenzung von IT-Unternehmensberatungen 20
3.2 Geschäftsfelder, Produktportfolio und Branchenzugehörigkeit der VIVEON AG 21
3.3 Einsatzpotenziale von Wissensmanagement in IT-Unternehmensberatungen 22
3.4 Schlussfolgerung 25
3.5 Begriff und Abgrenzung von KMU 26
3.5.1 Quantitative Abgrenzung von KMU 26
3.5.2 Qualitative Abgrenzung von KMU 27
3.6 Feststellung der Unternehmensgröße 27
3.7 Einsatzpotenziale von Wissensmanagement in KMU 28
3.8 Schlussfolgerung 28
4. Das Modulsystem nach Probst bezogen auf die VIVEON AG 29
4.1 Überblick 29
4.2 Wissensziele 30
4.3 Pilotbereich 32
4.4 Wissensidentifikation 35
4.5 Wissenserwerb 38
4.6 Wissensentwicklung 40
4.7 Wissensteilung 43
4.7.1 Teilungsbarrieren 45
4.7.2 Notwendigkeit von Anreizsystemen 45
4.8 Wissensnutzung 49
4.9 Wissensbewahrung 50
4.10 Wissensbewertung 52
5. IT-Unterstützung 55
5.1 Markt 55
5.2 Architektur von Wissensmanagement-Systemen (WMS) 56
5.3 Funktionalitäten von Wissensmanagement-Systemen (WMS) 58
5.3.1 Anforderungen aus Literatur und Praxis 58
5.3.1.1 Zugriff und Benutzerverwaltung 59
5.3.1.2 Anbindung an bestehende Systeme 59
5.3.1.3 Archivierung und Verwaltung zur Strukturierung von Wissen 59
5.3.1.4 Suchsystem und Navigation 60
5.3.1.5 Darstellung 60
5.3.1.6 Anreize 61
5.3.1.7 Statistik 61
5.3.1.8 Qualitätsmanagement 61
5.3.1.9 Wissenskommunikation 62
5.3.1.10 Wissensentwicklung 62
5.2.2 Unternehmensspezifische Anforderungen 63
5.2.2.1 Aufbau des Kriterienkataloges 63
5.2.2.2 Auswertung des Kriterienkataloges 65
5.2.3 Funktionelle Anforderungen eines WMS für die VIVEON AG 69
5.4 Evaluierung 70
5.4.1 Ausschluss aufgrund des Preisrahmens 71
5.4.1.1 ARIS for Hyperwave 72
5.4.1.2 Autonomy 72
5.4.1.3 Gauss-VIP's 73
5.4.1.4 Hyperwave 74
5.4.1.5 MIRES 74
5.4.1.6 orenge 75
5.4.1.7 pirobase 75
5.4.1.8 SER 76
5.4.1.9 Zusammenfassung der Anforderungskriterien 76
5.4.2 Fehlender Vertrieb in Deutschland 77
5.4.3 Mangelnde Auskunftsbereitschaft der Anbieter 78
5.4.4 Ausschluss aufgrund nicht geeigneter Funktionalitäten 78
5.4.4.1 CREALIS 78
5.4.4.2 Davis-Module 79
5.4.4.3 Dynasight 80
5.4.4.4 Spearmint 80
5.4.4.5 Income-Suite 80
5.4.4.6 Documentum 4i 81
5.4.4.7 Ucone 81
5.4.4.8 Documind CS 82
5.4.4.9 DocuShare 82
5.4.4.10 KnowledgeMiner 83
5.4.4.11 Live Link 84
5.4.4.12 Eurospider Suchsystem 84
5.4.4.13 Zusammenfassung der Anforderungskriterien 85
5.4.5 Feinanalyse 87
5.4.5.1 Knowledge Café 88
5.4.5.2 knowledge mission 92
5.4.5.2.1 knowledge navigator 92
5.4.5.2.2 knowledge space builder 93
5.4.5.3 Vergleich von Knowledge Café und knowledge mission 96
6. Zusammenfassung und Ausblick 97
6.1 Maßnahmen für die Einführung vonWissensmanagementbei der VIVEON AG 97
6.1.1 Vorbereitung 97
6.1.2 Unternehmenskultur 97
6.1.3 Organisation 97
6.1.4 Mensch 99
6.1.5 Technologie 100
6.1.6 Handlungsbedarf bezogen auf die Wissensmanagement-Bausteine von Probst 100
6.2 Ausblick 102
Exkurs - Hat das Unternehmen ein Anrecht auf das Wissen seiner Mitarbeiter? 103
Literaturverzeichnis X
Anhang
Kriterienkatalog zur Evaluierung eines Knowledge Management Tools A1
Auswertung des Kriterienkataloges A2
Kontaktdaten der Software-Anbieter A3

Automatisiert erstellter Textauszug:

Um den Erfolg von Wissensmanagement nachweisen zu können, soll eine kontextgebundene Ressource objektiv gemessen werden. Das ist ein großes Problem, welches das Wissensmanagement zu bewältigen hat. Allerdings ist die Wissensbewertung auch die einzige Möglichkeit die Effizienz von Wissensmanagement nachzuweisen. Wissensbewertung gibt Antwort auf die Frage, ob Wissensziele erreicht wurden oder nicht. Voraussetzung ist die konkrete Definition von eindeutig messbaren Wissenszielen. Um einer Isolierung des Wissensmanagements vorzubeugen, muss es in bestehende Controllingsysteme integriert werden. Ein Ansatzpunkt bietet die von KAPLAN/NORTON entwickelte Balance Scorecard. Das Modell beschreibt Kundenperspektive, finanzielle Perspektive, Perspektive der internen Geschäftsprozesse und die Lern- und Wachstumsperspektive.127 Da ein solches Modell bei der VIVEON AG weder im Einsatz noch in Planung ist, sind alternative Meßmethoden anzudenken.128 [...]

Speichern Es ist zwischen individueller, kollektiver und elektronischer Speicherung zu unterscheiden. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist das Wissen in den Köpfen, also die individuelle Speicherung besonders wertvoll, daher sollten Mechanismen geschaffen werden, um Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Um trotzdem auf verlorenes Mitarbeiterwissen zugreifen zu können, sind flexible Kooperationen, wie z.B. Einsatz des Mitarbeiters als Trainer oder Berater denkbar. Ist der Weggang von Mitarbeitern auf längere Sicht absehbar (Pension), sollte frühzeitig ein Nachfolger vom Mitarbeiter selbst ausgebildet werden. Auch Austrittsgespräche tragen zur Explizierung bei, dabei können eventuelle Austrittsgründe erfahren werden, um in Zukunft entsprechend zu handeln. Die kollektive Speicherung betrifft das Wissen von Teams. Instrument zur Explizierung kann klassischerweise ein Protokoll sein, in dem das in Meetings erarbeitete festgehalten wird. Durch die Digitalisierung ist es heute möglich, nahezu alles elektronisch zu speichern. Mit dem weltweiten Datenpool Internet ist bereits ein Meta-Archiv für jegliche Art von Wissen entstanden. Auch in den Unternehmen herrscht das meiste explizite Wissen bereits in digitaler Form vor. Dieses systematisch abzulegen und zu nutzen bringt den immer wieder erwähnten Wettbewerbsvorteil. Allerdings muss diese Speicherung richtig konzeptioniert sein, d.h. lokale Rechner müssen Zugriff haben und im Gegenzug auch Daten einspeisen können. Das Wissen darf nicht auf lokalen Platten degenerieren, daher ist eine zentrale Datenbasis unumgänglich. Diese Datenbasis muss gut strukturiert sein, es empfiehlt sich eine Unternehmenssprache zu entwickeln.124 [...]

Selektion Die Herausforderung der Selektion liegt in der Trennung von wertvollen und wertlosen Erfahrungen. Die wertvollen Informationen sind dann in ein organisatorisches System zu überführen, in dem sie dann zur Verfügung stehen. Im Zuge dieser Herausforderung sollten Fragen stehen wie: Was ist, wenn ein wichtiger Mitarbeiter das Unternehmen verlässt? Welche seiner Erfahrungen werden benötigt? Wissensbewahrung ist auch aus juristischer Sicht notwendig, da für bestimmte Geschäftsdokumente eine Aufbewahrungspflicht besteht.122 Obwohl mit neuen Technologien eine Bewahrung von Wissen möglich ist, betrifft dies doch meist das explizite Wissen. Da gerade die individuellen Erfahrungen und Kenntnisse der Mitarbeiter von hoher Bedeutung sind, gilt es solche Schlüsselmitarbeiter zu identifizieren und an das Unternehmen zu binden. Dies ist der sicherste Weg um kollektiven Gedächtnisschwund zu verhindern.122 [...]

Arbeit zitieren:
Baumann, Steffi November 2001: Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wissensmanagement, Knowledge-Management, KMU, IT-Beratung, WM-Software

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