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Theoretische Möglichkeiten und Konzepte zur Existenzgründung am Beispiel der Geschäftsidee 'Einbau von Autogasanlagen in bereits zugelassene PKWs'

Theoretische Möglichkeiten und Konzepte zur Existenzgründung am Beispiel der Geschäftsidee 'Einbau von Autogasanlagen in bereits zugelassene PKWs'
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Klaus Bernauer
  • Abgabedatum: Mai 2004
  • Umfang: 140 Seiten
  • Dateigröße: 1,5 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8074-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8074-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8074-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bernauer, Klaus Mai 2004: Theoretische Möglichkeiten und Konzepte zur Existenzgründung am Beispiel der Geschäftsidee 'Einbau von Autogasanlagen in bereits zugelassene PKWs', Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Basel II, Rechtsform, Kraftstoff, Standort, Finanzierung

Diplomarbeit von Klaus Bernauer

Zusammenfassung:

In der vorliegenden Diplomarbeit sollen Möglichkeiten zur Existenzgründung aufgezeigt werden.

In Abschnitt I sind verschiedene Rechtsformen – sowohl Personen- als auch Kapitalgesellschaften – auf eine mögliche Geschäftsgründung hin untersucht und verglichen worden. Abschnitt II behandelt Finanzierungsmaßnahmen und mögliche Fördergelder für Existenzgründer.

In Abschnitt III werden die Gewerbeanmeldung und steuerliche Neuregelung erläutert. Abschnitt IV beleuchtet die Kriterien zu BASEL II für Existenzgründer. In Abschnitt V werden BASEL II und die Ratingbedingungen erklärt sowie die Probleme für Existenzgründer dargestellt. Im Abschnitt VI sollen kurz Standort- und Marktanalysen sowie die Auswertung der Umfrageergebnisse im Hinblick auf den Einbau von Autogasanlagen ausgewertet werden. Im Abschnitt VI wird näher auf die technische Seite von Autogasanlagen eingegangen.

Abschnitt VII behandelt die rechtlichen Aspekte und was zu beachten ist beim Einbau von Autogasanlagen. Der Abschnitt VII beinhaltet des weiteren eine Primärforschung mit 30 Fragebögen über den möglichen Einbau von Autogasanlagen an zwei ausgewählten Kfz-Werkstätten (Toyota-Werkstatt und eine freie Werkstatt); die Befragungen sind im Raum Bergstraße durchgeführt worden. Im Abschnitt VII wird außerdem ausführlich auf die CO2 Problematik eingegangen.

Es wurden überwiegend die Vorteile der Auto-Gasanlage herausgearbeitet. In Diagrammen werden die Abgasbelastungen für die Umwelt im Vergleich Diesel, Otto und Erdgas beschrieben. Im letzten Abschnitt VIII wird auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Autogasanlagen sowie die Eintragungen beim TÜV eingegangen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Mögliche Rechtsformen zur Existenzneugründung 1
1.1 Die Personengesellschaft 1
1.1.1 Das Einzelunternehmen 1
1.1.2 Die OHG (Offene Handelsgesellschaft) 2
1.1.3 Rechte der OHG- Gesellschafter 3
1.1.4 Die Pflichten der OHG-Gesellschafter 3
1.1.5 Die GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) 4
1.1.6 Rechte der Gesellschafter der GbR 4
1.1.7 Pflichten des Gesellschafter seiner GbR 5
1.1.8 Die KG (Kommanditgesellschaft) 6
1.1.9 Rechte des Kommanditisten 6
1.2 Pflichten des Kommanditisten 7
1.2.1 Allgemeines zum Handelsregister 8
1.2.2 Unterscheidung zwischen eintragungspflichtigen und eintragungsfähigen Tatsachen 9
1.2.3 Eintragung und Eintragungswirkung 9
1.2.4 Publizitätswirkungen des Handelsregisters gem. § 15 HGB 9
1.2.5 Eingetragener Kaufmann / eingetragene Kauffrau (e.K., e. Kfm. / e.Kfr.) 10
2. Die wesentlichen Kapitalgesellschaften 11
2.1 Die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) 11
2.1.1 Gründung und Organe der GmbH 12
2.1.2 Rechte der GmbH- Gesellschafter 13
2.1.3 Pflichten der GmbH- Gesellschafter 13
2.1.4 Die Einmann-GmbH 14
2.1.5 Die GmbH & Co KG 15
2.1.6 Vergleich GmbH und KG 16
2.1.7 Vergleich Einzelunternehmer und Kommanditist 17
2.1.8 Die AG (Aktiengesellschaft) 18
2.1.9 Die kleine AG 19
2.2 Mögliche Umwandlung der Rechtsform 21
2.2.1 Die formwechselnde Umwandlung 22
2.2.2 Die übertragene Umwandlung 22
2.2.3 Die Umwandlung mit formeller Liquidation 22
2.2.4 Eine Umwandlung der Rechtsform ist kosten- und zeitaufwendig 22
3. Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten für Existenzgründer/innen 24
3.1 Die Finanzierung 24
3.1.1 Das Eigenkapital 25
3.1.2 Kapitalbeteiligungsgesellschaften 25
3.1.3 Fremdkapital 25
3.1.4 Kontokorrentkredit 26
3.1.5 Lieferantenkredit 26
3.1.6 Leasing 26
3.1.7 Das Gespräch mit der Bank 26
3.1.8 Kreditunterlagen 27
3.1.9 Was kostet ein Kredit? 27
3.2 Kreditprüfung 27
3.2.1 Sicherheiten 28
3.2.2 Ausfallbürgschaften 28
3.2.3 Existenzgründungszuschuss („Ich-AG“) 29
3.2.4 Das DtA-Micro Darlehen für Kleinstgründungen 29
3.2.5 ERP – Eigenkapitalhilfe (EKH)- Programm zur Förderung selbstständiger Existenzen 30
3.2.6 ERP Existenzgründungsprogramm (DtA) 31
4. Gewerbeanmeldung und aktuelle Steuerreform zur Existenzgründung 34
4.1 Gewerbeanmeldung 34
4.1.1 Wichtige Neuregelungen zur Steuerreform des Mittelstandes 35
5. BASEL II für kleine und mittlere Unternehmen 37
5.1 Begriff BASEL II 37
5.1.1 Ziel von BASEL II 37
5.1.2 Welcher Konsequenzen ergeben sich für kleine und mittlere Unternehmen aus den Anforderungen von BASEL II? 38
5.1.3 Was können Unternehmen tun? 40
6. Standort-/Marktanalyse und empirische Befragung 42
6.1 Grundregel der Standortanalyse 42
6.1.1 Folgenden Standort-Faktoren sollte beachtet werden 42
6.1.2 Auswertung der Umfrageergebnisse zur Primärbefragung 44
6.1.3 Kunden, die sich gegeben den Einsatz von erdgasbetriebenen Fahrzeugen entscheiden (Toyota) 49
6.1.4 Kunden, die sich für den Einsatz eines erdgasbetriebenen Fahrzeuges entscheiden (Toyota) 51
6.1.5 Kunden, die sich gegeben den Einsatz von erdgasbetriebenen Fahrzeugen entscheiden (andere Automarken) 53
6.1.6 Kunden, die sich für den Einsatz eines erdgasbetriebenen Fahrzeuges entscheiden (andere Automarken) 55
7 Technische Grundlagen zum Einbau von Autogasanlagen 56
7.1 Die zunehmende Klimaerwärmung 56
7.1.1 Standardisierte Verbrauchsmessung in Europa 58
7.1.2 Umweltbelastungen durch Kraftfahrzeuge 59
7.1.3 Autoabgase und Gesundheitsbelastung 60
7.1.4 Belastung der Natur 61
7.1.5 Wesentliche Autoabgase, die Umweltbelastungen auslösen 62
7.1.6 Kraftstoff Erdgas mit Zukunft 63
7.1.7 Weniger Emissionen mit Erdgas 64
7.1.8 Ökologisch sinnvolle Alternative und politisch gewollt 64
7.1.9 Verfügbarkeit/Förderung/Transport 65
7.2 Energieausnutzung/Motortechnik 66
7.2.1 Wirtschaftlichkeit 66
7.2.2 Unterscheidung monovalent und bivalent 68
7.2.3 Die Reichweite von Erdgasfahrzeugen und Sicherheitsvorschriften der Gas-Tanks 68
7.2.4 Vergleich Diesel-Erdgas 69
7.2.5 Vergleich Benzin Erdgas 70
7.2.6 Kosten der Umrüstung / Erweiterung auf Erdgasbetrieb 72
8. Rechtliche Rahmenbedingungen für die Zulassung von Autogasfahrzeugen in Deutschland 75
8.1 Ist-Situation in Deutschland 75
8.1.1 Europäische Richtlinien 76
8.1.2 UN-Vorschrift R 67-01 für Autogasfahrzeuge 77
8.1.3 Nachträglicher Einbau einer Autogasanlage 78

Automatisiert erstellter Textauszug:

Drittens Regelungen zur Veräußerung des Betriebes: "Die Neuregelung setzt an allen Punkten im Bereich der Nachfolge an“, erklärt Susanne Herre. „Das heißt: Freibeträge im Bereich der Veräußerungsgewinn-Besteuerung werden reduziert. Entsprechendes gilt auch bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer, auch dort werden Freibeträge verkleinert. Bei der Übergabe des Betriebsvermögens werden Bewertungsabschläge reduziert, und auch eine Tarifbeschränkung, die im Erbschaftssteuerrecht gilt, wird verringert. Das trifft den kompletten Mittelstand - auch kleine Unternehmen - und ist im Hinblick darauf, dass in den nächsten Jahren sehr viele Betriebe zur Übergabe anstehen, aus unserer Sicht äußerst kritisch zu bewerten." Viertens Abschreibungsvorschriften - kurz AfA: "Die Neuregelung sieht die Abschaffung einer bisher geltenden Vereinfachungsregelung vor, nach der die volle Jahres-AfA in Anspruch genommen werden konnte, wenn ein Wirtschaftsgut im ersten Halbjahr angeschafft wurde. Wenn im zweiten Halbjahr angeschafft wurde, konnte die Halbjahres-Afa in Anspruch genommen werden. Jetzt muss monatsgenau berechnet werden, wie die Abschreibung aussieht. Dies gilt für alle Unternehmen. Insbesondere im Hinblick auf den Vereinfachungseffekt ist es eine Regelung, die für kleine und mittlere Unternehmen einschneidend ist. Denn dort fehlen häufig die Mittel, um die AfA so zielgenau auszurechnen,“ warnt die IHK-Mitarbeiterin. Den Gesamteffekt für die Unternehmen hat Steuerexpertin Susanne Herre von der IHK Stuttgart ausgerechnet: „Wir haben zwar durch die Tarifentlastung eine Entlastung von 15 Milliarden Euro, die aber durch diese Gegenfinanzierungsmaßnahmen bis auf 0,6 Milliarden Euro Entlastung wieder aufgehoben wird, so dass also dort eine starke Belastung auch des Mittelstandes stattfindet." Die Unternehmen haben jetzt erst einmal hunderte neuer Regelungen umzusetzen. Aber das kann nur ein Anfang sein. [...]

Arbeitnehmer/innen beschäftigt werden sollen und den vor Ort Betrieb anmelden. Die Betriebsnummer müssen in die Versicherungsnachweise der Arbeitnehmer/innen eingetragen werden. Auch bei einen schon bestehenden Betriebsübernahme, sind eine neue Betriebsnummer zu beantragen, die an den Inhaber eines jeden Betriebes gebunden ist. Gleichzeitig erhält man auch ein „Schlüsselverzeichnis“ über die Art der versicherungspflichtigen Tätigkeiten, die für die Anmeldung zur Berufsgenossenschaft benötigt werden. Krankenkasse/Sozialversicherung Falls Arbeitnehmer eingestellt werden sollen, ist die zuständige Krankenkasse/Ersatzkasse/Rentenversicherung zu informieren. Auch von der Krankenkasse erhält man dann eine Betriebsnummer. 4.1.1 Wichtige Neuregelungen zur Steuerreform des Mittelstandes17 In dem jüngsten Reformwerk treffen vier Regelungen die Unternehmen besonders. Auf weitere steuerliche Aspekte soll hier nicht eingegangen werden, da die Bundesregierung ständige Änderungen vornimmt. Es wird daher auch auf aktuelle und einschlägige Literatur verwiesen. Ab 01.01.2004 gelten einige Neuregelungen, welche Susanne Herre in N-TV vorgestellt und erläutert hatte. Erstens der Verlustabzug: "Die Mindestbesteuerung sieht Verschlechterungen beim Verlustvortrag vor“, erläutert Susanne Herre. „Verluste, die über 1 Million Euro hinausgehen, können künftig im Folgejahr nur noch zu 60 Prozent mit entstehenden Gewinnen verrechnet werden. Diese Regelung trifft besonders Existenzgründer und Unternehmen in der Krise, die hoffen, im Folgejahr wieder Gewinne zu machen." Zweitens die Gesellschafter-Fremdfinanzierung: "Die Gesellschafter-Fremdfinanzierung trifft vor allem Kapitalgesellschaften, die eine Finanzierung über ihre Gesellschafter in Form von Gesellschafter-Darlehen haben. Dort können, wenn eine bestimmte Quote nicht überstiegen wird, die Zinsen für diese Darlehen nur noch beschränkt abgezogen werden," kritisiert die Steuerexpertin [...]

Es ist trotzdem zu empfehlen, mit diesen Behörden selbst Kontakt aufzunehmen, um die Anmeldeformalitäten zu beschleunigen und auftauchende Fragen direkt klären zu können. Handelsregister Siehe auch Abschnitt 1, Seite 8 Wenn es sich bei Ihrem Betrieb um eine Firma im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB) handelt, müssen Sie ihn beim zuständigen Amtsgericht in das Handelsregister eintragen und diese Eintragung von einem Notar beglaubigen lassen. Finanzamt Das Finanzamt teilt dem Existenzgründer eine Steuernummer zu. Auf einem Fragebogen sind verschiedene Fragen zu künftigen Umsätzen und Gewinnen zu beantworten. Bei der Berechnung dieser Schätzwerte eher vorsichtig vorgehen, da hiervon zunächst die Höhe Ihrer Einkommen- und Gewerbesteuer abhängt. Man sollte vor allen Dingen daran denken, dass in der Anlaufphase die Kosten im Verhältnis zu den erzielten Umsatzerlösen überdurchschnittlich hoch sein können. Man muss bei den Personalkosten, wenn man Arbeitnehmer einstellt auch die Lohnsteuer mit einzukalkulieren, die regelmäßig an das Finanzamt abgeführt werden muss. Berufsgenossenschaft In einer Reihe von Berufsgenossenschaften ist man als Unternehmer/in ebenfalls pflichtversichert, in den anderen Fällen kann man sich freiwillig versichern lassen. Arbeitsamt 34 [...]

Arbeit zitieren:
Bernauer, Klaus Mai 2004: Theoretische Möglichkeiten und Konzepte zur Existenzgründung am Beispiel der Geschäftsidee 'Einbau von Autogasanlagen in bereits zugelassene PKWs', Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Basel II, Rechtsform, Kraftstoff, Standort, Finanzierung

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