Tendenzen im Bankmarketing
Unter besonderer Berücksichtigung von Investmentfonds
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Rachel Kindermann, Astrid Matzeit
- Abgabedatum: August 1992
- Umfang: 155 Seiten
- Dateigröße: 5,9 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0611-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0611-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0611-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Rachel Kindermann, Astrid Matzeit August 1992: Tendenzen im Bankmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Bankmarketing allgemein, Investmentfonds, Marketingkonzepte, Strukturwandel auf dem deutschen Finanzmarkt
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Diplomarbeit von Rachel Kindermann, Astrid Matzeit
Einleitung:
Das besondere Interesse, das den Investmentfonds als Anlagemedium der neunziger Jahre sowohl seitens der Banken als auch seitens privater Anleger zukommt, wird angesichts der hohen Zuwachsraten in dieser Branche gegenwärtig.
Es ist Ergebnis des Zusammenwirkens einer Vielzahl von Einflüssen, denen der deutsche Finanzmarkt seit einer Reihe von Jahren unterliegt.
Der Absatzmarkt von Finanzdienstleistungen ist geprägt von strukturellen Veränderungen, die sich in steigenden Kundenansprüchen und einer Intensivierung des Wettbewerbs im Bankensektor widerspiegeln.
Welche Rolle das Investmentsparen in diesem Zusammenhang einnehmen wird, bzw. inwiefern sich gerade hier besondere Chancen für Anbieter und Nachfrager einstellen, hängt zu einem nicht unerheblichen Teil von der Fähigkeit der Banken ab, ihr Marketing den geänderten Umweltgegebenheiten anzupassen.
Die Entwicklungsstufen, die das Marketing der Banken in der Vergangenheit durchlaufen hat, der gegenwärtige Stand des Bankmarketing und seine praktische Umsetzung im Investmentsektor sollen in dieser Arbeit in fünf Abschnitten untersucht und beschrieben werden. Dabei liegt der Schwerpunkt dieser Untersuchung im Bereich des Privatkundenmarketing von privaten Geschäftsbanken, öffentlich rechtlichen Kreditinstituten und genossenschaftlichen Kreditinstituten, die unter der Bezeichnung Geschäftsbanken als Einheit betrachtet werden.
Gang der Untersuchung:
Im 1. Abschnitt werden die Entwicklungslinien, die das Bankmarketing bis in die achtziger Jahre durchlaufen hat, beschrieben.
Im 2. Teil sollen wesentliche strukturelle Veränderungen auf dem deutschen Finanzmarkt aufgezeigt werden, die zu einer generellen Neuorientierung des Marketing geführt haben.
Der 3. Abschnitt beinhaltet den Einsatz der Marketinginstrumente der Banken und beschreibt deren Folgen.
Sowohl die Angleichung der geschäftspolitischen Schwerpunkte als auch die veränderten Rahmenbedingungen haben dazu geführt, daß strategische Marketingkonzepte notwendig wurden.
Diesen wendet sich der 4. Punkt zu.
Im 5. Punkt wird untersucht, inwieweit sich das Angebot von Investmentfonds in strategische Marketingüberlegungen der Banken einfügt. Dabei wird auf die geschichtliche Entwicklung des Investmentwesens eingegangen und auf zukünftige Chancen hingewiesen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | ENTWICKLUNGSLINIEN IM BANKMARKETING | 1 |
| 1.1. | Marketingansätze in zeitlicher Entwicklung | 1 |
| 1.2. | Zuwendung zum Mengengeschäft | 5 |
| 1.2.1. | Gründe für die Ausweitung der Geschäftsfelder der Banken | 6 |
| 1.2.1.1. | Bestimmungsfaktoren für das Verhalten der Banken | 6 |
| 1.2.1.2. | Wachstum der Einkommen und zunehmende Vermögensbildung | 7 |
| 1.2.2. | Der Trend zur Universalbank | 8 |
| 2. | STRUKTURWANDEL AUF DEM DEUTSCHEN FINANZMARKT | 9 |
| 2.1. | Intensivierung des Wettbewerbs | 10 |
| 2.2. | Der "neue" Kunde | 11 |
| 2.2.1. | Private Ersparnisbildung im Wandel | 11 |
| 2.2.2. | Präferenzverschiebungen bei den Sparern | 13 |
| 3. | DER EINSATZ DER INSTRUMENTE DES MARKETING-MIX | 18 |
| 3.1. | Massive Produktpolitik | 18 |
| 3.2. | Volumensorientierte Vertriebspolitik | 21 |
| 3.3. | Problematik der Preispolitik | 24 |
| 3.4. | Anwendungsbereiche der Kommunikationspolitik | 27 |
| 3.4.1. | Der persönliche Verkauf | 29 |
| 3.4.2. | Die Werbung | 30 |
| 3.4.3. | Die Verkaufsförderung | 31 |
| 3.4.4. | Die Öffentlichkeitsarbeit | 32 |
| 4. | DIE NOTWENDIGKEIT STRATEGISCHER MARKETINGKONZEPTE - DIE BANKEN AUF DEM WEG ZUM KUNDEN - | 34 |
| 4.1. | Verstärkte Zielgruppenorientierung | 35 |
| 4.1.1. | Vermögende Privatkunden | 38 |
| 4.1.2. | Frauen als Zielgruppe | 39 |
| 4.1.3. | Der Jugend- und Seniorenmarkt | 40 |
| 4.2. | Allfinanz als Instrument zur Kundenbindung | 45 |
| 4.3. | Neue Anforderungen an die Kundenberater | 49 |
| 4.4. | Das Image - Die Bank als Partner | 53 |
| 4.5. | Ökologie als geschäftspolitische Herausforderung | 55 |
| 4.6. | Neue Vertriebswege | 60 |
| 4.6.1. | Aufbau der Kundenselbstbedienung - Vom Geldautomaten zum Multimedia-Terminal | 60 |
| 4.6.1.1. | SB am Verkaufspunkt der Bank | 64 |
| 4.6.1.2. | Home Banking | 68 |
| 4.6.1.3. | Electronic Cash | 69 |
| 4.6.1.4. | Einflüsse auf die Kunde-Bank-Beziehung | 70 |
| 4.6.2. | Direct Marketing | 71 |
| 4.6.3. | Außendienst | 75 |
| 5. | DIE EINGLIEDERUNG VON INVESTMENTFONDS IN EIN STRATEGISCHES BANKMARKETING | 77 |
| 5.1. | Geschäftsentwicklung und wirtschaftliche Entwicklung von Investmentfonds im Überblick | 77 |
| 5.1.1. | Begriffserklärung - die Idee des Investmentsparens | 77 |
| 5.1.2. | Entstehung und geschichtliche Entwicklung | 81 |
| 5.1.3. | Arten und Konstruktionsformen | 83 |
| 5.1.4. | Das Marktpotential | 90 |
| 5.2. | Die Banken im Investmentgeschäfts | 95 |
| 5.2.1. | Gründe für die aktive Beteiligung der Banken am Investmentgeschäft | 95 |
| 5.2.2. | Investmentsparen als Alternative zu klassischen Anlageformen | 96 |
| 5.3. | Die Positionierung von Investmentfonds im Marketing der Banken | 102 |
| 5.3.1. | Investmentfonds als zielgruppenspzifisch gestaltbares Produkt im Banksortiment | 103 |
| 5.3.1.1. | Zielgruppenorientierung anhand der Anlageschwerpunkte | 103 |
| 5.3.1.2. | Zielgruppenorientierung aufgrund der Gestaltbarkeit von Investmentfonds | 105 |
| 5.3.2. | Investmentfonds im Vertriebssystem der Banken | 111 |
| 5.3.3. | Preispolitik der Banken unter Berücksichtigung von Investmentfonds | 112 |
| 5.3.4. | Investmentfonds im Rahmen der Kommunikationspolitik | 113 |
| 5.4. | Chancen und Risiken durch den Ausbau der Instrumente des Marketing-Mix | 115 |
| 6. | SCHLUSSBETRACHTUNG | 122 |
| Abbildungsverzeichnis | ||
| Literaturverzeichnis | ||
| Anhang |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832406110
Arbeit zitieren:
Rachel Kindermann, Astrid Matzeit August 1992: Tendenzen im Bankmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Bankmarketing allgemein, Investmentfonds, Marketingkonzepte, Strukturwandel auf dem deutschen Finanzmarkt



