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Teleteaching im Internet-Angebot und Technologieüberblick

Teleteaching im Internet-Angebot und Technologieüberblick
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Rainer Mohr
  • Abgabedatum: Dezember 1999
  • Umfang: 100 Seiten
  • Dateigröße: 1,5 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Regensburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2058-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2058-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2058-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mohr, Rainer Dezember 1999: Teleteaching im Internet-Angebot und Technologieüberblick, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Teleteaching, MBone, Internet, Telelearning

Diplomarbeit von Rainer Mohr

Einleitung:

Teleteaching ist eine neue Form der Lehre, welche die traditionelle Lehre nicht ablösen, sondern erweitern soll. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fernstudien erfolgt das Teleteaching über elektronische Medien und Computernetzwerke, die gegenüber den Printmedien erhebliche Vorteile bezüglich Geschwindigkeit und Umfang haben. Somit können multimediale Elemente den Lernstoff verständlicher machen, Interaktion zwischen Studierenden und Dozenten wird in Echtzeit über Distanzen möglich, Gruppenarbeiten zwischen räumlich getrennten Personen sind realisierbar.

Zudem bietet Teleteaching die Möglichkeit orts- und teilweise auch zeitunabhängig ein Studium zu absolvieren. Stichworte wie "kooperative Leistungserstellung der Universitäten" deuten darauf hin, dass Teleteaching auch qualitativ die Lehre verbessern kann, da Studenten nicht mehr zwangsläufig auf das Lehrangebot der jeweiligen Heimuniversität angewiesen sind, sondern sich theoretisch einen individuellen Stundenplan, bestehend aus Vorlesungen vieler Universitäten, zusammenstellen können.

Ziel der Arbeit ist ein State-of-the-Art des Teleteaching an deutschen Hochschulen, in dem die unterschiedlichen Formen des Teleteaching abgegrenzt und erklärt werden sollen. Die vorhandenen Teleteachingangebote im deutschen Hochschulraum sollen aufgezeigt und beschrieben, und auf ihre technische Umsetzung hin untersucht werden. Probleme werden aufgezeigt und ein Ausblick in die Zukunft soll die Potentiale erläutern.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
1.1 Wozu Teleteaching? 2
1.2 Ziel der Arbeit 3
1.3 Aufbau der Arbeit 4
2. Definitionen und Terminologie 5
2.1 Die Frage der Interaktion 5
2.2 Szenarien des Teleteaching 6
2.3 Abgrenzung Televorlesung / Open Distance Learning / Teletutoring 8
2.3.1 Televorlesungen 8
2.3.2 Open Distance Learning 9
2.3.3 Teletutoring 10
2.4 Technologische Bausteine des Teleteaching 11
2.4.1 Vorlesungsskripten 11
2.4.2 Newsgroups 12
2.4.3 Chat 13
2.4.4 Web-basierte Anwendungen 13
2.4.5 Video on demand / Lecture on Demand 14
2.4.6 Live-Vorlesungen 14
2.4.7 Videokonferenzen 15
2.4.8 Digital lecture boards, Whiteboards 15
3. Grundlagen / Technik 16
3.1 Das ISO/OSI Modell 16
3.2 Die Übertragungsprotokolle 18
3.2.1 Das Internet Protokoll (IP) und TCP 18
3.2.2 Das Multicast Backbone- (MBone-) Protokoll 19
3.2.3 Das Real-time Transfer Protocol (RTP) 22
3.3 Die M-Bone-Tools 22
3.3.1 Audio 22
3.3.2 Video 23
3.3.3 Whiteboard 23
3.3.4 Session Announcement 24
3.3.5 Aufnahme-Tools 25
3.3.6 Tools für das Mulicast-Routing 26
3.4 Arten des Teleteaching mit Voraussetzungen 26
3.5 Beschreibung der Voraussetzungen der einzelnen Disziplinen 27
3.5.1 Vorlesungsskripten 27
3.5.2 Newsgroups und Mailinglisten 28
3.5.3 Chat, IRC 30
3.5.4 Dynamische Web-basierte Anwendungen 32
3.5.5 Videokonferenzen 34
3.5.6 Lecture on Demand (LoD) 35
3.5.7 Live-Vorlesung 36
4. Vorgehen und Ablauf der Suche 38
4.1 Sondierung des Umfeldes 39
4.2 Erstellung eines Stichwortkatalogs 39
4.3 Suchkriterien 41
4.4 Suchvarianten 44
4.4.1 Internet-Suchmaschinen 44
4.4.2 Metasuchmaschinen 45
4.4.3 Liste der Hochschulen / FHs 45
4.4.4 Literaturdatenbanken, Forschungsberichte, Zeitungsartikel 46
4.5 Probleme bei der Suche 46
5. Ergebnis der Suche / Gefundene Teleteachingangebote, Systeme 48
5.1 Das Projekt Teleteaching an der Universität Mannheim und Heidelberg 48
5.2 Das Verbundprojekt VIROR 50
5.3 Das Projekt Teleteaching Dresden - Freiberg 52
5.4 Das Projekt Java Based Teleteaching Kit (JaTeK) 53
5.4.1 Das JaTeK-Hauptmodul 54
5.4.2 JaWoS 56
5.4.3 Javal 56
5.5 "Telekooperation und Internet" von Erlangen-Nürnberg nach Regensburg 57
5.6 Die Vorlesung "Informatik und Gesellschaft" an fünf Baden-Württembergischen Universitäten 58
5.7 Das Projekt "Teleteaching / Telelearning Referenzsysteme und Service Center im Breitband Wissenschaftsnetz" der Universität Erlangen 59
5.8 Tele-akademie an der FH-Furtwangen 62
5.9 Das Projekt WINFOLINE 64
5.10 Das Teleseminar zwischen Nürnberg, Bayreuth und Regensburg zum Thema "Electronic Commerce" 66
5.11 Die Virtuelle Universität der Fernuniversität Hagen 67
5.12 MMTT an den Universitäten Erlangen und Nürnberg 68
6. Erfahrungen und Ausblick 71
6.1 Nutzen von Telelernen 71
6.2 Erfahrungen der Hochschulen mit Teleteaching 73
6.2.1 Technische Erfahrungen und Probleme 73
6.2.2 Akzeptanz der Televorlesungen / Didaktische Probleme 75
6.2.3 Weitere unerwartete Hindernisse 77
6.3 Ausblick in die Zukunft des Teleteaching 78
6.4 Teleteaching als echte Alternative zu herkömmlichen Vorlesungen? 79
7. Schlußwort 81
Abkürzungsverzeichnis 83
Literaturverzeichnis 85
Anhang 89

Automatisiert erstellter Textauszug:

Um einen Überblick über weitere Suchmaschinenergebnisse zu erhalten, wurde die Metasuchmaschine Metacrawler verwendet, um eventuelle Eintragungen in weiteren Verzeichnissen zu finden, die in den vier oben genannten nicht auftauchen. Metasuchmaschinen haben keinen eigenen Datenbestand, sondern durchsuchen parallel mehrere andere Maschinen, sortieren die Ergebnisse nach bestimmten Kriterien und stellen das Resultat auf einer Seite dar. Dabei werden doppelte Fundstellen im Idealfall herausgefiltert. Zur Ordnung der Ergebnisse gehen Metasuchmaschinen unterschiedlich vor. Manche übernehmen die Wertung der abgefragten Suchdienste, andere hingegen versuchen die gefundenen Links thematisch zu ordnen, was teilweise zu akzeptablen Ergebnissen führt. Erstere Variante benachteiligt hingegen Seiten, die nur in wenigen Verzeichnissen auftauchen. Dieses Vorgehen macht jedoch den Sinn der Metasuchmaschinen zunichte, da gerade die Seiten gefunden werden sollen, die nur in bestimmten, unbekannten Datenbanken auftauchen und aus dem Grund in der vorangegangenen Recherche bei einzelnen Suchmaschinen verborgen blieben. [...]

Internet Suchmaschinen enthalten bis zu 50 Millionen registrierte Webseiten (Altavista) in ihren Verzeichnissen, die frei nach Stichworten oder ganzen Sätzen durchsucht werden können. Da es mehrere hundert Suchmaschinen im Internet gibt, mußten diejenigen ausgewählt werden, die voraussichtlich die meisten Ergebnisse liefern. Die Wahl fiel erstens auf Altavista49, da dieses Verzeichnis sehr umfassend ist und zu den größten Suchdatenbanken gehört. Zweitens wurde Hotbot50 gewählt, da der Umfang ebenfalls sehr groß ist und der Autor gute persönliche Erfahrungen mit der Suche nach Inhalten in dieser Suchmaschine hat. Als dritter Suchdienst wurde Lycos51 gewählt, der sich durch seine weite Verbreitung und seinen großen Datenbestand einen Namen gemacht hat. Weiteres wichtiges Kriterium für die Wahl dieser 3 Suchmaschinen war der hohe Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad, der mit Hinblick auf die Anmeldung durch den Bereitsteller ausnehmend wichtig ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß diese Anmeldung erfolgt, ist bei einem größeren Bekanntheitsgrad höher, als bei unbekannten oder wenig genutzten. Als letzte Suchmöglichkeit wurde die deutsche Version des Webkataloges Yahoo52 verwendet. Die hier angemeldeten Seiten werden manuell auf Inhalt und Qualität geprüft, bevor sie in das Verzeichnis aufgenommen werden. Das hat den Vorteil, daß die Suchergebnisse meist von hoher Qualität und Relevanz sind, haben dagegen aber den Nachteil, daß viele aktuelle Seiten noch nicht aufgenommen sind. [...]

Somit fallen reine Lerntexte trotz begleitender Newsgroup oder Chat nicht unter diese Definition, Hypertextsysteme mit eingebundenen, zweckgerichteten Videos / Animationen, in Kombination mit tutorieller Begleitung über Kommunikationstools, hingegen schon. Um dem Begriff „Tele“ noch gerecht zu werden, muß gewährleistet sein, daß ein Großteil der Lehre und des Lernens über die elektronischen Medien abgewickelt wird. Eine sporadische Nutzung dieser Medien ist heute an vielen Lehrstühlen zum Standard geworden. Da aber dem Gedanken Rechnung getragen werden soll, daß die Lehre weitgehend ohne Präsenz an der Lehrenden Einrichtung möglich sein soll, ist die gelegentliche Nutzung der elektronischen Medien neben dem traditionellen Hochschulbetrieb nicht ausreichend, um im Rahmen dieser Arbeit als Teleteaching zu gelten. Zusammenfassend können folgende Kriterien genannt werden, die ein Projekt oder eine Veranstaltung aufweisen muß, um im Rahmen dieser Arbeit als Teleteachingangebot zu gelten: • • [...]

Arbeit zitieren:
Mohr, Rainer Dezember 1999: Teleteaching im Internet-Angebot und Technologieüberblick, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Teleteaching, MBone, Internet, Telelearning

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