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Technische Unterstützung von Wissensmanagment durch Hyperware und Lotus

Technische Unterstützung von Wissensmanagment durch Hyperware und Lotus
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ivancica Fistrek
  • Abgabedatum: Juni 2001
  • Umfang: 129 Seiten
  • Dateigröße: 2,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Karl-Franzens-Universität Graz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4541-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4541-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4541-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fistrek, Ivancica Juni 2001: Technische Unterstützung von Wissensmanagment durch Hyperware und Lotus, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Hyperwave, Lotus Notes, Wissensmanagement

Diplomarbeit von Ivancica Fistrek

Einleitung:

Das Management von Wissen ist ein bedeutender Erfolgsfaktor in Unternehmen. Dabei hat Wissensmanagement eine betriebswirtschaftliche, soziokulturelle und informationstechnische Dimension. Ziel ist eine optimale Nutzung der „Ressource Wissen“ für Lernen aus Erfahrung, kontinuierliche Prozessverbesserung und den Ausbau kreativer Unternehmenspotentiale. Wissen als Unternehmensressource ist Wissen in Dokumenten, Wissen in Abläufen und Produkten sowie implizites Wissen wie Mitarbeiterkenntnisse und -fähigkeiten. Im Rahmen dieser Arbeit wird aufgezeigt, welche Informatik-Methoden zur Unterstützung welcher Wissensmanagementaspekte beitragen können. Die technische Unterstützung macht erst das Wissensmanagement in einer effizienten und produktiven Art und Weise möglich.

Einleitend werden einige Grundbegriffe definiert, deren Kenntnis sich für das Verstehen dieser Arbeit als notwendig erweisen. Den Kern bildet allerdings die Analyse der Softwareprodukte zweier Hersteller hinsichtlich ihrer Tauglichkeit und Unterstützungsfunktion für ein betriebliches Wissensmanagement.

Das Unternehmen Hyperwave, das Niederlassungen in Nordamerika, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und England sowie ein eigenes Entwicklungszentrum in Graz besitzt, hat sich seit der Unternehmungsgründung im Jahre 1997 zu einem der größten Wissensmanagement- Anbieter im Intra- und Extranet- Bereich entwickelt. Zwei Produkte dieses Unternehmens, der Hyperwave Information Server und das Hyperwave Information Portal werden im Rahmen dieser Arbeit einer kritischen Betrachtung unterzogen.

Der Hyperwave Information Server verbindet Dokumenten- und Inhaltsmanagement mit standardbasierter Webtechnologie und ermöglicht eine schnelle und sichere Verwaltung einer Fülle von Dokumenten, ein gemeinsames Arbeiten an Projekten auch in dezentralen Organisationen und eine gezielte Recherche nach Informationen in großen Datenbeständen.

Das Hyperwave Information Portal ist eine Software Lösung, die den sicheren Austausch von Informationen über individuelle Zugangswege ermöglicht. Die Mitarbeiter können über einen Standard Webbrowser Informationen einsehen, veröffentlichen, verwalten und austauschen.

Lotus Notes/Domino stellt ein Client-Server System auf der Basis verteilter Dokument-Datenbanken dar. Die beiden anderen Hauptbestandteile sind ein integriertes E-Mail System, das die Kommunikation der Anwender ermöglicht und ein Workflowsystem zur Koordination der Anwender. Im Laufe der Jahre konnte sich Lotus Notes zur Standard-Groupware-Plattform entwickeln.

Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine Analyse zweier weiterer Produkte von Lotus, der K-Station und dem Lotus Discovery Server, die unter dem Projektnamen Raven zusammengefasst werden.

Lotus K-Station ist ein über Browser zugängliches Knowledge Portal für die gemeinsame Nutzung und den Transfer von Geschäftswissen.

Auf Basis moderner Technologie zur Lokalisierung von Experten in einem Unternehmen stellt der Lotus Discovery Server Beziehungen zwischen Personen und Inhalten her. Dies schafft die Grundlage, um das in einem Unternehmen vorhandene Wissen zielgerichtet einzusetzen.

Inhaltsverzeichnis:

1. VORWORT 6
2. EINLEITUNG 7
3. GRUNDBEGRIFFE 9
3.1 Wissen 9
3.1.1 Definition 9
3.1.2 Explizites und implizites Wissen 10
3.2 Wissensbasis 11
3.2.1 Grundelemente der Wissensbasis 11
3.2.2 Individuum und Kollektiv 14
3.2.3 Die organisationale Wissensbasis 15
4. AUFBAU UND NUTZUNG VON WISSENSPOTENTIALEN IN VERTEILTEN ORGANISATIONEN 16
4.1 Wissensmanagement 16
4.1.1 Definition 16
4.1.2 Von der Industrie- zurWissensgesellschaft 17
4.1.3 Hemmschwellen gegen die Etablierung eines Wissensmanagements 19
4.2 Der Umgang des Unternehmens mit Wissensmanagement 20
4.3 Anforderungen an ein Wissensmanagementsystem 21
5. HYPERWAVE INFORMATION SERVER 25
5.1 Einleitung 25
5.1.1 Beschreibung des Hyperwave Information Servers 25
5.1.2 Aufbau eines Hyperwave Information Servers 30
5.2 Der Wissenstransferzyklus 31
5.2.1 Wissensentwicklung (create) 32
5.2.2 Wissen erklären (externalise) 33
5.2.3 Wissen kodieren (capture) 35
5.2.4 Wissen speichern (store) 35
5.2.5 Wissen organisieren (organize) 38
5.2.6 Wissen verteilen (disseminate) 39
5.2.7 Auf das Wissen zugreifen (access) 41
5.2.8 Wissen verstehen (internalize) 43
5.3 Technologische Unterstützung durch den Hyperwave Information Server 43
5.3.1 Wissen kodieren 43
5.3.2 Wissen speichern 44
5.3.3 Wissen organisieren 50
5.3.4 Wissen verteilen 57
5.3.5 Auf das Wissen zugreifen 61
5.4 Das Hyperwave Information Portal 63
5.4.1 Allgemeiner Portal Begriff 63
5.4.2 Funktionen eines Portals 63
5.4.3 Beschreibung des Hyperwave Information Portals 68
5.4.4 Aufbau des Hyperwave Information Portals 71
5.5 Erweiterungsmöglichkeiten von Hyperwave 73
5.5.1 Anpassung des Hyperwave Information Servers 73
5.5.2 Die Programmierschnittstelle eines Hyperwave Information Servers 74
6. LOTUS NOTES 76
6.1 Einleitung 76
6.2 Groupware und Workgroup Computing 77
6.3 Merkmale von Lotus Notes 79
6.3.1 Dokumentorientierte Datenbank 79
6.3.2 Replikationsmechanismus 84
6.3.3 Sicherheitsmechanismen 86
6.3.4 Schnittstelle zu fremden Datenquellen 89
6.3.5 Entwicklungsumgebung für Groupware - Anwendungen 91
6.3.6 Internet-Integration 92
6.3.7 Integriertes Mailsystem 94
6.3.8 Kalenderfunktion 96
6.3.9 Recherche-Funktionalitäten 98
6.4 Dokumentenmanagement mit Domino.Doc 99
6.4.1 Vollständige Erfassung aller Dokumente 100
6.4.2 Unterstützung offener Standards 101
6.4.3 Verteilte Bearbeitung von Dokumenten 101
6.4.4 Freigabeverfahren 101
6.4.5 Domino.Doc und Lotus Notes 102
7. DAS WISSENSMANAGEMENTKONZEPT VON LOTUS UND IBM 103
7.1 People, Places, Things 103
7.2 Raven 104
7.3 Einführung in die Raven-Teechnologie 105
7.4 Lotus K-Station Portal 107
7.4.1 Kurzbeschreibung 107
7.4.2 K-Station Portal Komponenten 109
7.5 Discovery Engine 112
8. RESÜMEE 114
9. VERZEICHNISSE 116
9.1 Tabellenverzeichnis 116
9.2 Abbildungsverzeichnis 117
9.3 Quellen- und Literaturverzeichnis 119
9.3.1 Quellenverzeichnis 119
9.3.2 Literaturverzeichnis 123

Automatisiert erstellter Textauszug:

Hyperwave Information Server Vorteil des Hyperlink - orientierten Wissensmanagements ist die Tatsache, dass Multimediadokumente sofort für alle Mitarbeiter des Unternehmens im Rahmen von Intranets zu Verfügung gestellt werden können. 102 5.3.3.5 Wissenslandkarte Wissenslandkarten wurden zur Steigerung der Wissenstransparenz entwickelt. Es handelt sich dabei um allgemein formulierte, graphische Verzeichnisse von Wissensträgern, Wissensbeständen, Wissensquellen, Wissensstrukturen oder Wissensanwendungen. Neben der Transparenzerhöhung ermöglichen sie das Auffinden von Wissensträgern oder -quellen, erleichtern das Einordnen von neuem Wissen in bereits bestehendes und verbinden die Aufgaben einzelner Mitarbeiter mit den Wissensbeständen. 103 Wissenslandkarten erhöhen auch die Nutzungsqualität der betrieblichen Wissensbasis. Diese beschreiben für die verschiedenen Wissenskategorien die jeweiligen Wissensträger und Wissensquellen. Sofern sich das Wissen explizieren lässt, kann es z.B. in Form eines Word Dokumentes direkt vom Benutzer über die Wissenslandkarte abgefragt werden. Die Wissensquelle ist dann die physische Datenbank, in der das Dokument gespeichert ist. Weiters besteht die Möglichkeit, bei den Fällen wo sich das Wissen nicht direkt in das Wissenslandkarte ablegen lässt, die Verweise zu einer Person in der Wissenlandkarte abzulegen.104 Mit anderen Worten visualisieren Wissenslandkarten, welches Wissen von wem, wo in einer Organisation, in welcher Ausprägung vorliegt. 5.3.3.6 Wissensbranchenbuch In einem Wissensbranchenbuch werden die Informationen ähnlich einem Telefonbuch zusammengefasst und als so genannte Gelbe Seiten innerhalb der Organisation verteilt. Ein Wissensbranchenbuch (yellow pages) ermöglicht eine teambasierte Nutzung des Intranets als informelles Netzwerk zum Auffinden von Expertenwissen im Unternehmen. Da implizites Wissen häufig nicht in explizites transformiert werden kann, oder die entsprechende Wissensträger nicht bereit sind, ihr implizites Wissen zu explizieren, besteht die Möglichkeit, über so genannte „Gelbe Seiten“, die als Intranetlösung konzi- [...]

Hyperwave Information Server • Außerdem sind die Dokumente am Hyperwave Information Server niemals „verwaist“, da das automatische Link Management sicherstellt, dass Links, die auf die Dokumente zeigen sogar dann gewartet werden, wenn die Dokumente, auf die sie verweisen gelöscht oder verschoben wurden. Wenn ein Dokument gelöscht wird, dann werden Links, die darauf zeigen als ungültig erklärt (sie werden unsichtbar für die normalen Benutzer). Wenn ein Dokument mit dem selben Namen wie das gelöschte wieder in den Server eingefügt wird, werden die Links wiederhergestellt. • Ein weiterer Vorteil von automatisch gewarteten Links ist, dass Autoren, die gemeinsam Dokumente erstellen, nicht Schreibrechte für Dokumente von anderen Personen bekommen müssen, damit sie Bezüge auf ihre Dokumente aktualisieren können. • Das automatische Link Management sorgt für eine individuelle und einfache Abstimmung der Ansichten. Weil Links als getrennte Objekte auf dem Hyperwave Information Server gespeichert werden, können ihnen Zugriffsrechte verliehen werden. Wenn ein Benutzer Zugriff auf vier von fünf Dokumenten in einer Folge hat, dann wird einfach der Link auf das fünfte Dokument für ihn nicht sichtbar sein. • Links sind bidirektional. 100 Dies bedeutet, dass es möglich ist vom Ziel des Links ausgehend, auch die Quelle des Links zu finden. Die Benutzer können vom Ziel auch auf die Quelle zurücknavigieren und das System kennt Link-Karten, die sowohl Links darstellen die auf das Dokument verweisen, als auch Links, die von einem Dokument wegführen. • Quell- und Zielanker sind Objekte, d.h. sie haben Attribute wie Titel, Autor, Erstelldatum, Linktyp, etc.. Das bedeutet zum Beispiel, dass es möglich ist, nach Links zu suchen, welche von einem bestimmten Benutzer während einer bestimmten Zeitspanne erstellt wurden. • Es ist ferner möglich einem Link individuelle Zugriffsbeschränkungen zu erteilen, was bedeutet, dass bestimmte Links in einem Dokument als sichtbar und dadurch als für eine bestimmte Benutzergruppe als zugriffsfähig definiert werden können. Diese Funktion erweist sich als nützlich, wenn kunden- oder benutzerorientierte Informationen präsentiert werden sollen, wobei unterschiedliche Benutzer unterschiedliche Hyperlinks sehen sollen. [...]

Da die Links im Hyperwave Information Server nicht statisch gespeichert sind, wie es in klassischen Hypertext Systemen der Fall ist, konnten viele Nachteile einfach vermieden und darüber hinaus zusätzliche Vorteile geschaffen werden: • Dokumente auf dem Hyperwave Information Server werden in Sammelbehältern, die als ein hierarchisches Dateisystem gesehen werden können, gespeichert. Das erlaubt es dem Benutzer zu erkennen, wie Dokumente und Behälter zusammengehören. Alle Dokumente in einem Sammelbehälter werden aufgelistet, wenn man zu diesem Behälter navigiert, daher ist es leicht zu erkennen, welche Informationen zu einem bestimmten Thema existieren. • Der Hyperwave Information Server erlaubt das gleichzeitige Bearbeiten eines Dokumentes durch mehrere Personen. Viele Link-Konsistenz Probleme werden vom automatischen Link - Management System vermieden. Mehrere Autoren, die an einer Sammlung von Dokumenten arbeiten, brauchen sich darüber keine Gedanken zu machen, dass Links nicht mehr funktionieren, wenn Dokumenten gelöscht oder verschoben werden. Der Hyperwave Information Server wartet diese Links automatisch. Vor allem bei großen Intranet Seiten stellt dies eine enorme Arbeitserleichterung dar. [...]

Arbeit zitieren:
Fistrek, Ivancica Juni 2001: Technische Unterstützung von Wissensmanagment durch Hyperware und Lotus, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Hyperwave, Lotus Notes, Wissensmanagement

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