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Tagungs-, Kongreß- und Messemanagement dargestellt am Beispiel des Themenfeldes der Biotechnologie

Tagungs-, Kongreß- und Messemanagement dargestellt am Beispiel des Themenfeldes der Biotechnologie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Monika Pöhlmann
  • Abgabedatum: Dezember 2001
  • Umfang: 88 Seiten
  • Dateigröße: 3,5 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5575-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5575-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5575-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pöhlmann, Monika Dezember 2001: Tagungs-, Kongreß- und Messemanagement dargestellt am Beispiel des Themenfeldes der Biotechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Conference, Veranstaltungen, Exhibition, Convention, Marketing

Diplomarbeit von Monika Pöhlmann

Einleitung:

Der Veranstaltungsbereich und die Biotechnologie sind Wirtschaftssektoren, die sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit erfreuen. Sei es, durch die Medien induziert, die permanent von hohen Zuwachsraten berichten, oder durch das private Umfeld.

Es ist sicherlich unstrittig, daß wir uns in einem Zeitalter befinden in dem sich die „Halbwertszeit“ des Wissens in zunehmendem Maß verkürzt und somit ein gesteigerter Kommunikationsbedarf entsteht. Betroffen ist entsprechend dem Fachgebiet jeder Einzelne, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung. Daher gewinnen alle Plattformen die den Erfahrungs- und Informationsaustausch fördern an Attraktivität. Indikatoren hierfür sind die Knappheit der Kapazitäten im Kongreß- und Tagungswesen sowie beispielsweise der hohe Absatz von Fachzeitschriften und die Zunahme von Fachbesuchern bei Messen und Ausstellungen.

Wie bereits erwähnt, variiert der Kommunikationsbedarf in Abhängigkeit von der Branche. Besondere Bedeutung kommt der Informationsgewinnung in Bereichen zu, in denen bereits ein geringer Wissensvorsprung in wesentlichem Ausmaß zum wirtschaftlichen Erfolg oder Mißerfolg beiträgt. Dies ist insbesondere bei den Naturwissenschaften gegeben. Hält man sich die Mengen der täglich weltweit publizierten wissenschaftlichen Arbeiten vor Augen, so liegt der in der Praxis häufig vorkommende Fall nahe, daß zwei konkurrierende Gruppierungen zeitgleich den selben Forschungsgegenstand untersuchen und es letztlich primär darauf ankommt, wer als erstes publiziert oder ein Patent anmeldet.

Derartige Vorkommnisse lassen sich sicherlich niemals vollkommen aus der Welt schaffen, aber durch Generierung eines entsprechenden Informationsflusses auf ein vernünftiges Maß reduzieren. Essentiell für die Transparenz und Effizienz der Forschungslandschaft ist daher ein kontinuierlicher Transfer des „Know-how's“ über aktuelle Forschungsaktivitäten und -ergebnisse sowie neuer Verfahren, Techniken und Anlagen. Hier setzen die Aktivitäten der Veranstaltungsbranche an und helfen diesen Zustand zu verbessern, indem sie einem bestimmten Personenkreis im Rahmen von Messen, Kongressen, Tagungen, Workshops und Symposien Gelegenheit zur Kommunikation bieten.

Historisch betrachtet werden bereits seit mehreren tausend Jahren Veranstaltungen durchgeführt. Auch die Biotechnologie existiert seit einigen hundert Jahren. 1 Dennoch wurde diesen Bereichen in einigen Gesichtspunkten bisher wenig Beachtung geschenkt. Die Veranstaltungsbranche hat sich abgesehen vom Messewesen erst in den letzten 10 Jahren professionell entwickelt, was noch zu einiger babylonischer Sprachverwirrung führt und die Erfassung von vergleichbarem Datenmaterial erschwert. Im Bereich der Biotechnologie tritt zwar kein Definitionsproblem auf, aber da die Branche gerade einen richtigen Boom erlebt, wollen sehr viele Parteien „auf den Zug aufspringen“. Es entstehen zahlreiche neue Firmen, Kooperationen, Verbände und Vereinigungen, wobei noch nicht ersichtlich ist, was Bestand haben wird. Dieser Aspekt sowie das weite Themenfeld erfordern eine Einschränkung auf mir wesentlich erscheinende Gesichtspunkte.

Gang der Untersuchung:

In dieser Arbeit soll versucht werden, grundlegende Merkmale des Tagungs-, Kongreß und Messewesens, deren branchenspezifische Ausprägung und wirtschaftliche Bedeutung im Zusammenhang mit ausgewählten Veranstaltungen auf dem Gebiet der Biotechnologie zu untersuchen und darzustellen. Die folgenden Ausführungen stellen daher einen Auszug aus dieser Thematik dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

In dieser Arbeit werden im ersten Abschnitt die wichtigsten Begriffe definiert.

Im zweiten Abschnitt soll ein genereller Überblick über die verschiedenen Veranstaltungsformen geschaffen werden. Es wird auch auf die wirtschaftlichen Konsequenzen aus dem Veranstaltungsbereich eingegangen. Des weiteren werden verschiedene Standortvergleiche dargestellt.

Der dritte Abschnitt befasst sich überwiegend mit den typischen Prozessen der Planung, Durchführung und Kontrolle von Tagungen, Kongressen und Messen. Hier werden noch weitere wesentliche Begriffe geklärt.

In den letzten drei Abschnitten wird nach der Darstellung der Biotechnologie-Branche der Bereich der Biotechnologie mit dem Veranstaltungswesen verknüpft. Dies wird beispielhaft an zwei bedeutenden Messen in Deutschland und dem wichtigsten Kongress der Branche veranschaulicht.

Diese Arbeit skizziert die Rahmenbedingungen der Veranstaltungs- und Biotechnologie-Branche in Deutschland sowie im europäischen und internationalen Vergleich. Anhand der dargestellten bedeutsamen Veranstaltungen soll ein exemplarischer Einblick gegeben werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
1. Einführung 6
1.1 Problemstellung 6
1.2 Abgrenzung und Vorgehensweise 8
1.3 Vorbemerkung 9
1.3.1 Tagung 9
1.3.2 Kongreß 10
1.3.3 Klassifikation von Veranstaltungsformen 11
1.3.4 Messe 12
1.3.5 Biotechnologie 13
2. Grundlagen zu Tagungs-, Kongreß- und Messemanagement 14
2.1 Vorbemerkung 14
2.2 Charakteristika des Tagungs-, Kongreß- und Messemanagement 15
2.2.1 Vorbemerkung 15
2.2.2 Faktoren für die Bedeutung der Veranstaltungsorte 15
2.2.3 Entwicklung der Messestandorte 17
2.2.4 Kriterien für die Bedeutung der Messestandorte 18
2.3 Internationaler Vergleich von Messestandorten 18
2.4 Eckdaten der Tagungs- und Kongreßbranche 21
2.5 Wirtschaftliche Bedeutung der Tagungs-, Kongreßaktivitäten 25
2.6 Wirtschaftliche Bedeutung des Messewesens 28
2.7 Emtwicklungsperspektiven von Tagungen und Kongressen 30
2.8 Entwicklungsperspektiven von Messen 31
3. Organisation von Tagungen, Kongressen und Messen 36
3.1 Vorbemerkung und Begriffsklärung 36
3.1.1 Symposium 36
3.1.2 Poster-Session 37
3.2 Organisatorischer Ablauf von Tagungen und Kongressen 37
3.2.1 Beteiligte der Veranstaltungsorganisation 42
3.2.2 Faktoren für die Bedeutung der Veranstaltungsorte 44
3.3 Organisatorischer Ablauf von Messen 45
4. Bedeutung des Wissenstransfers durch Veranstaltungen 49
5. Grundlagen zur Biotechnologie 51
5.1 Vorbemerkung 51
5.2 Bereiche der Biotechnologie 52
5.3 Allgemeine Entwicklungen in der Biotechnologie 52
5.4 Wirtschaftliche Bedeutung der Biotechnologie 55
5.5 Entwicklung der deutschen Biotech-Branche 57
6. Biotechnologieveranstaltungen als Plattform des Wissenstransfers 62
6.1 Vorbemerkung 62
6.2 Tagungen und Kongresse im Bereich der Biotechnologie 63
6.3 Messen im Bereich der Biotechnologie 67
7. Zusammenfassung und Ausblick 70
Anhang 72
Literaturverzeichnis 80

Arbeit zitieren:
Pöhlmann, Monika Dezember 2001: Tagungs-, Kongreß- und Messemanagement dargestellt am Beispiel des Themenfeldes der Biotechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Conference, Veranstaltungen, Exhibition, Convention, Marketing

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