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Die Szenario-Technik und ihr Einfluß auf die strategische Unternehmensplanung

Die Szenario-Technik und ihr Einfluß auf die strategische Unternehmensplanung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jens Wojahn
  • Abgabedatum: September 1997
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 1,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0945-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0945-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0945-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wojahn, Jens September 1997: Die Szenario-Technik und ihr Einfluß auf die strategische Unternehmensplanung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Jens Wojahn

Problemstellung:

Für die Unternehmensführungen hat die strategische Planung in den letzten Jahren an erheblicher Bedeutung gewonnen. Da die Komplexität der Unternehmensumwelt und die wachsende Dynamik der Umweltveränderungen zunimmt, ist ein strategisches Planen und Handeln erforderlich. An die strategische Planung werden durch die Komplexität und Dynamik hohe Anforderungen gestellt. Durch geeigneter Analyse- und Prognoseverfahren kann den Anforderungen entsprochen werden. Daher ist die Szenario-Technik, ein Verfahren, der in der strategischen Planung häufig vorgeschlagen wird, Gegenstand dieser Arbeit.

Es wird auf die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der Szenario-Technik des öfteren hingewiesen, allerdings ist das Vorgehen bei der Szenario-Erstellung und der Auswertung von Szenarien (auf letzteres wird aus Platzgründen nicht eingegangen) bisher nur selten Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen gewesen. In den vielen Veröffentlichungen zu diesem Thema sind die Methoden der Erstellung oder Auswertung weitgehend vernachlässigt. Vereinzelt ist eine Verbindung dem Einsatz von Modellen (wird ebenfalls aus Platzgründen nicht weiter verfolgte) und Verfahren zur Entscheidungsvorbereitung hergestellt worden. Eine weitere Auseinandersetzung mit der Szenario-Technik und der Einbeziehung von Szenarien in die strategische Planung erscheint daher erforderlich. Daher soll die Erarbeitung von Ansätzen einer Theorie der Szenario-Erstellung Ziel dieser Arbeit sein.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Begriff und Anwendungsbereich von Szenarien 1
2.1 Begriffsdefinition Szenario und Charakteristika von Szenarien 1
2.2 Anwendungsbereiche Szenarien 3
2.2.1 Globale und unternehmensspezifische Szenarien 3
2.2.2 Verbreitung von Szenarien in Unternehmen 4
2.2.3 Funktionen unternehmensspezifischer Szenarien 7
2.3 Leistungsfähigkeit von Szenarien 8
3. Szenario-Technik 14
3.1 Entwicklung der Szenario-Technik 14
3.2 Konzepte der Szenario-Erstellung 17
3.2.1 Merkmale 17
3.2.2 Charakterisierung 20
3.3 Phasen der Szenario-Erstellung 23
3.3.1 Problemstellung, Definition und Analyse des Untersuchungsfeldes 23
3.3.2 Festlegung, Analyse und Prognose von Umfeldfaktoren 26
3.3.3 Erarbeitung und Auswahl von Rohszenarien 29
3.3.4 Ausarbeitung von Szenarien 32
3.4 Ausgewählte Instrumente der Szenario-Technik 35
3.4.1 Analyse von Vernetzungsmatrizen 35
3.4.2 Konsistenzanalyse 41
3.4.3 Cross-Impact-Analyse 44
3.4.3.1 Korrelierte Cross-Impact-Analyse 45
3.4.3.2 Statisch - kausale Cross-Impact-Analyse 50
3.4.3.3 Dynamisch - kausale Cross-Impact-Analyse 55
3.5 Einsatz von Experten bei der Szenario-Technik 61
3.5.1 Problemstellung 61
3.5.2 Organisation der Szenario-Technik 67
3.5.3 Delphi-Methode 69
3.6 Beurteilung der Szenario-Technik 73
Anhang 1: System-Grid 76
Anhang 2: Ablaufschema der Delphi-Methode 77
Literaturliste 78
Erklärung gemäß § 13 Abs. 6 Prüfungsordnung 80
Fortsetzung der Arbeit:
4. Strategische Planung und Modellanalyse aufgrund der Szenario-Technik 1
4.1 Auswertung von Szenarien 1
4.2 Strategische Planung aufgrund von Szenarien 5
4.2.1 Strategietypen bei Vorliegen von mehreren Szenarien 5
4.2.2 Elemente und Phasen der strategischen Planung 7
4.3 Entscheidungsmodelle aufgrund von Szenarien 10
4.3.1 Grundmodell der Entscheidungstheorie 10
4.3.2 Analyse und Arten von Entscheidungsmodellen 13
4.4 Diskussion ausgewählter Verfahren zur Auswertung von Entscheidungsmodellen 16
4.4.1 Formulierung eines Grundmodells 16
4.4.2 Verfahren zur Auswertung nicht - flexibler Modelle 19
4.4.2.1 Sensitivitätsanalyse 19
4.4.2.2 Risikoanalyse 22
4.4.3 Verfahren zur Auswertung flexibler Modelle mit dem Entscheidungsbaumverfahren 25
5. Zusammenfassung und Ausblick 27

Automatisiert erstellter Textauszug:

Wahrscheinlichkeiten dieser Deskriptorenausprägung und der Ausprägungen eines anderen Deskriptors. Da diese Regel mit den abgeleiteten oder geschätzten Wahrscheinlichkeiten i.d.R. nicht erfüllt wird, sind die Wahrscheinlichkeiten zu revidieren. Es müssen endgültige gemeinsame Wahrscheinlichkeiten entwickelt werden, die der Regel entsprechen. Die geschieht mit einer Optimierungsaufgabe. Hierbei wird das Ziel verfolgt, endgültige gemeinsame Wahrscheinlichkeiten zu berechnen, die von den vorläufigen so gering wie möglich abweichen. Die Differenz zwischen den vorläufigen und endgültigen Werten wird durch nichtnegative Variablen angegeben. Dabei ist die Minimierungsvorschrift der Zielfunktion zu beachten. In ersten Linie soll mit der Optimierung angestrebt, die maximale Abweichung so gering wie möglich zu halten. Mit geringer Priorität erfolgt eine Minimierung der Summe aller Abweichungen. Bei der Optimierung läßt sich zudem die Eintrittswahrscheinlichkeiten vollständiger Annahmenbündel bestimmen. Die Annahmenbündel stellen Kombinationen des Eintritts bzw. Nichteintritts von Deskriptorenausprägungen Deskriptorenausprägung Eintrittswahrscheinlichkeiten ist dar. Die Beziehung zu zwischen beschreiben: in denen den die die Eintrittswahrscheinlichkeiten der vollständigen Annahmenbündel und denen der folgendermaßen der Eintrittswahrscheinlichkeit einer Deskriptorenausprägung entspricht der Summe der Annahmenbündel, [...]

Maß von 5 die Obergrenze zugeordnet. Die anderen Konsistenzmaße werden in gemeinsamen Wahrscheinlichkeiten zwischen Untergrenze und Obergrenze transformiert. Die Ansätze der gemeinsamen Wahrscheinlichkeit zu Untergrenze und Obergrenze sowie des jeweiligen Konsistenzmaßes zu 1 und 5 sollten einander entsprechen. Die ermittelten gemeinsamen Wahrscheinlichkeiten gehen in die Cross-Impact-Analyse ein. Die folgende Cross-Impact-Analyse erfordert allerdings nicht unbedingt eine vorherige Konsistenzanalyse. Sie kann aufgrund geschätzter gemeinsamer Eintrittswahrscheinlichkeiten zweier Ausprägungen unterschiedlicher Deskriptoren entweder für alle oder für einige intuitiv bestimmte vollständige Annahmenbündel vorgenommen werden. Wenn die gemeinsamen abgeleitet Wahrscheinlichkeiten wird, verletzen ist der die sie Hiernach gleich geschätzt häufig aller oder eine aus Regel den der einer Konsistenzmaßen [...]

dessen wurde andererseits Kritik an den grundlegenden Annahmen der Einhaltung der wahrscheinlichkeitstheoretischen Regeln und damit an der Interpretation die Cross-Impacts als Korrelationsmaße geübt. In der jüngeren Vergangenheit wurden weitere Verfahren der Korrelierten Cross-Impact-Analyse vorgeschlagen. Eine Weiterentwicklung dieses Verfahrens soll am folgenden Fallbeispiel dargestellt werden. Bei diesem Beispiel wird zur Szenario-Technik ein Instrumentarium aus drei Komponenten zusammen: a) die Bestimmung konsistenter Annahmenbündel im Rahmen einer Konsistenzanalyse, b) die Erstellung von Wahrscheinlichkeiten für Annahmenbündel mittels der linearen Optimierung und c) die Durchführung einer Cluster-Analyse zur Unterstützung der Auswahl auszuarbeitender Rohszenarien. Der Teil b) dieses Instrumentarium stellt ein Verfahren dar, daß gegenüber den anderen Verfahren die Besonderheit aufweist, von der vorherigen Konsistenzanalyse auszugehen. Diese Annahme hat zwei Konsequenzen. Zum einen läßt sich die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten auf eine Teilmenge aller möglichen vollständigen Annahmenbündel beschränken, die vorher als konsistent bestimmt wurden. Zum anderen wird die Gewinnung der Eingangsdaten beeinflußt. Für die Wahrscheinlichkeitsbestimmung werden ein Satz kritischen Deskriptoren , endlich viele alternativen Ausprägungen dieser Deskriptoren, die Eintrittswahrscheinlichkeit für jede Deskriptorenausprägung sowie bedingte oder gemeinsame Wahrscheinlichkeiten für alle Zweierpaare von Ausprägungen verschiedener Deskriptoren benötigt. Dabei werden gemeinsame Wahrscheinlichkeiten, die aus den Konsistenzmaßen der Konsistenzanalyse sowie den Eintrittswahrscheinlichkeiten der einzelne Deskriptoren abgeleitet wird, verwendet. Die Regeln der Wahrscheinlichkeitstheorie werden bei der Transformation von Konsistenzmaßen in gemeinsame Wahrscheinlichkeiten genutzt. Diese erlauben es, aus den Eintrittswahrscheinlichkeiten zweier Ausprägungen nj und mj verschieden kritischen Deskriptoren n und m eine obere und eine untere Schranke für deren gemeinsamen Wahrscheinlichkeit anzuleiten. Wird ein Konsistenzmaß von 1 ermittelt, wird die gemeinsamen Wahrscheinlichkeit der Untergrenze , bei einem [...]

Arbeit zitieren:
Wojahn, Jens September 1997: Die Szenario-Technik und ihr Einfluß auf die strategische Unternehmensplanung, Hamburg: Diplomica Verlag

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