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Das System der Europäischen Gemeinschaften für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung

Verfahren, Probleme und Perspektiven

Das System der Europäischen Gemeinschaften für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung
Über dieses Buch
  • Art: Staatsexamensarbeit
  • Autor: Beate Lohse
  • Abgabedatum: Januar 1996
  • Umfang: 103 Seiten
  • Dateigröße: 6,0 MB
  • Note: 1,4
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0008-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0008-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0008-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lohse, Beate Januar 1996: Das System der Europäischen Gemeinschaften für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Europäische Union, Umwelt, Europäische Gemeinschaft, Qualitätsmanagement, EG

Staatsexamensarbeit von Beate Lohse

Gang der Untersuchung:

Die Autorin befaßt sich in ihrer Examenshausarbeit mit den Auswirkungen des EU-Umweltaudits auf Unternehmen in Deutschland. Dabei wird die in der juristischen und ökonomischen Literatur kontroverse Diskussion der EWG-Verordnung des Rates über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung systematisiert und daraus Rückschlüsse auf die Betroffenheit deutscher Unternehmen gezogen.

Am Anfang der Arbeit stehen kurze Erläuterungen zu den thementragenden Begriffen (Kap. 2) und eine kurze Einführung zu Inhalt, Ziel und Rechtsgrundlage der EG-Verordnung (Kap. 3 u. 4). Daran schließt sich eine ausführliche Darstellung über die Entstehung der Verordnung an (Kap. 5). Nachfolgend wird auf den Verfahrensablauf zur betrieblichen Umsetzung der Verordnung eingegangen (Kap. 6).

In den beiden folgenden Kapiteln (7 u. 8) der Arbeit wird die Verordnung aus verschiedenen Sichten kritisch diskutiert. Zunächst wird der mögliche Nutzen für Unternehmen an einer Beteiligung am Umwelt-Auditing aufgezeigt. Dabei wird u.a. deutlich, daß es zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund mangelnder Erfahrungen schwer möglich ist, Nutzen und Kosten exakt zu ermitteln und gegenüberzustellen. Zweifel bei den Unternehmen an einer Teilnahme am Audit-Verfahren kommen nach Ansicht der Verfasserin aufgrund der Schwächen der EG-Verordnung selbst auf, die nach ihrer Meinung in der zur Zeit gültigen Fassung noch nicht ausgereift ist.

Im Kapitel 9 werden schließlich mögliche Perspektiven der praktischen Ausgestaltung der EG-Verordnung untersucht. Dabei steht die vielfältige Problematik der internationalen und nationalen Normierung im Vordergrund der Ausführungen. Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefaßt und ein knapper Ausblick gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 3
1.2 Gang der Untersuchung 3
2. Begriffsbestimmungen 4
3. Inhalt und Ziel der EG-Verordnung 7
4. Rechtsgrundlage der EG-Verordnung 8
5. Historischer Abriß über die Entwicklung vom Finanz-Audit zum Umwelt-Audit und die Einflüsse auf die EG-Verordnung 10
5.1 Finanz-Audit (Financial-Audit) 10
5.2 System-Audit (Operational-Audit) 11
5.3 Management-Audit (Performance-Audit) 12
5.4 Compliance-Audit 12
5.5 Qualitäts-Audit 13
5.6 Das Positionspapier für Umweltschutz der International Chamber of Commerce (ICC) 14
5.7 Das britische Umwelt-Audit-System (BS 7750) 15
6. Verfahrensablauf zur Umsetzung der EG-Verordnung 16
6.1 Allgemeine Teilnahmevoraussetzungen 18
6.2 Erstmalige Teilnahme eines Standortes am Verfahren der EG-Verordnung (Konstituierungsphase) 19
6.2.1 Formulierung der betrieblichen Umweltpolitik (Art. 2a, 3a; Anhg. I A, C u. D) 19
6.2.2 Durchführung der Umweltprüfung (Art. 2b; Art. 3b; Anhg. I C) 20
6.2.3 Aufstellung des Umweltprogramms (Art. 2c, 3c; Anhg. I A Ziff. 1, Ziff. 5, B Ziff. 1, Ziff. 3, Ziff. 5 u. C) 22
6.2.4 Implementierung eines Umweltmanagementsystems (Art. 2e, 3c; Anhg. I B) 23
6.2.5 Erstellung der Umwelterklärung (Art. 2h, 3f, Art 5) 25
6.2.6 Prüfung und Validierung der Umwelterklärung durch den Umweltgutachter 26
6.2.7 Registrierung des Standortes bei der zuständigen Stelle (Art. 20, Art. 8, Art. 9, Art. 18) 28
6.3 Die weiteren Durchläufe nach der EG-Verordnung (Kontrollphasen) 29
6.3.1 Die Umweltbetriebsprüfung (Art. 2f, Art. 3d, Art. 4 Abs. 1 u. 2; Anhg. I C u. II) 29
6.3.2 Erstellung der Umwelterklärung 32
6.3.3 Validierung der Umwelterklärung durch den Umweltgutachter und Eintragung des Standortes 32
6.4 Kritische Würdigung des Ablaufs der betrieblichen Umsetzung gemäß der EG-Verordnung 33
7. Ökonomischer Nutzen durch die betriebliche Umsetzung der EG-Verordnung 34
7.1 Aufdecken von Einsparungspotentialen 34
7.2 Risikominimierung 34
7.3 Wettbewerbsvorteile 35
7.4 Das Verhältnis zu den Behörden 36
7.5 Das Verhältnis zu den Beschäftigten 37
7.6 Die Vorteile eines Umweltmanagementsystems und der Umweltbetriebsprüfung als Management-Instrument 38
7.7 Kritische Würdigung der ökonomischen Vorteile durch die betriebliche Umsetzung der EG-Verordnung 38
8. Schwächen der EG-Verordnung 39
8.1 Standortbezug der EG-Verordnung 39
8.2 Der Grundsatz der Freiwilligkeit 40
8.3 Anreizwirkung und Inhalt der Teilnahmeerklärung 41
8.4 Veröffentlichung der Umwelterklärung 42
8.5 Ausschließliche Betrachtung der Produktionssphäre 44
8.6 Anwendbarkeit der EG-Verordnung in kleinen und mittelständischen Unternehmen 45
8.7 Zulassungsvoraussetzungen für Umweltgutachter 45
8.8 Ökologische Standards der EG-Verordnung 47
8.8.1 Standards für die betriebliche Umweltpolitik 47
8.8.2 Standards für das Umweltprogramm 48
8.8.3 Standards zur Validierung der Umwelterklärung 49
8.8.4 Kritische Würdigung der Standard-Problematik 49
9. Unterschiede in der praktischen Ausgestaltung der EG-Verordnung durch Normung und nationale Ausführungsbestimmungen 51
9.1 Internationale und nationale Normungsaktivitäten 51
9.1.1 Normungsaktivitäten der International Organization for Standardization (ISO) 52
9.1.2 Normungsaktivitäten auf nationaler Ebene 53
9.2 Einrichtung eines Systems für die Zulassung und Aufsicht von Umweltgutachtern in der Bundesrepublik Deutschland 55
9.2.1 "Kammermodell" versus "Behördenmodell" 57
9.2.2 Die Zulassung von Umweltgutachtern nach dem Umwelt-Audit-Gesetz 57
9.3 Registrierung der geprüften Standorte 59
10. Schlußbetrachtung 59
Anhang 1: Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 62
Anhang 2: ISO-Normen-Entwürfe zum Umweltmanagement und Umwelt-Audit 71
Anhang 3: Zertifizierungsanforderungen nach dem Entwurf der ISO-Norm 14001 72
Anhang 4: Das Umweltauditgesetz 73
Literatur- und Quellenverzeichnis 86

Arbeit zitieren:
Lohse, Beate Januar 1996: Das System der Europäischen Gemeinschaften für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Europäische Union, Umwelt, Europäische Gemeinschaft, Qualitätsmanagement, EG

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