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Zulieferkonzepte und ihr Einfluß auf Kooperationsstruktur und Logistik im Fahrzeugbau

Zulieferkonzepte und ihr Einfluß auf Kooperationsstruktur und Logistik im Fahrzeugbau
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: André Baumann
  • Abgabedatum: Januar 1998
  • Umfang: 121 Seiten
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Chemnitz Deutschland
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6516-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6516-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Baumann, André Januar 1998: Zulieferkonzepte und ihr Einfluß auf Kooperationsstruktur und Logistik im Fahrzeugbau, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Standortbedingungen, Fremdleistungen, Kundenorientierung, Beschaffungslogistik, Kooperation

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Studienarbeit von André Baumann

Problemstellung:

Der Anstoß dieser vorliegenden Arbeit besteht in einer bevorstehenden Angebotserstellung für ein Unternehmen bei der Wahl des zukünftigen Produktionsstandortes, das von der IVM Chemnitz erarbeitet werden soll.

Dabei sind in der Arbeit Beschaffungsstrategien für den Sonderfahrzeugbau zu entwickeln, wobei die Besonderheiten bei der Produktion von Sonderfahrzeugen beachtet werden sollen.

Ausgehend von den allgemeinen Beschaffungsstrategien im Fahrzeugbau sind Ansätze für Lösungen im Sonderfahrzeugbau herauszufinden. Das Hauptkriterium hierbei ist in dem Globalisierungsdrang eines Unternehmens zu sehen, welches sich flexibel auf dem Weltmarkt ansiedeln möchte, um so den Kunden besser bedienen zu können.

Der notwendige Umfang der Präsenz vor Ort soll für die verschiedenen Beschaffungsstrategien des Unternehmens, wobei hier auch ein Übergang zu Produktionsstrategien erfolgt, dargestellt werden. Dabei wird bei den verschiedenen Strategien auch die Ansiedlung von notwendigen Zulieferern mit in Betracht zu ziehen sein.

Für die Arbeit wird davon ausgegangen, daß bei der Wahl des neuen Standortes ein ansässiger Partner gefunden wird.

Aus dieser Sachlage heraus sollen geeignete Möglichkeiten für die Logistik im Beschaffungsbereich bei einer Kompetenz vor Ort entwickelt werden. Es sind hierbei nicht nur reine Logistikaufgaben zu lösen, sondern auch Fragen zur Standortwahl für den Hersteller und seine Lieferanten. Die verschiedenen Möglichkeiten sind zu vergleichen.

Einleitung:

Eine immer wieder gestellte Frage von Unternehmen ist: Warum Standorte der Produktion im Ausland aufbauen?

Die Sättigung der traditionellen Märkte erweckt bei den Fahrzeugherstellern das Interesse, in Märkten mit größerem wirtschaftlichem Wachstum in den nächsten Jahren zu investieren. Dadurch sollen Marktanteile für die Zukunft gesichert werden.

Um auf solchen Märkten präsent zu sein, werden eigene lokale Produktionsstätten zu einer Bedingung.

In der Praxis kristallisieren sich immer wieder zwei Hauptargumente für eine eigene Produktionsstätte im Ausland heraus:

- Erschließung neuer Märkte oder Erhalt bisheriger Märkte sowie das - Umgehen von Handelsrestriktionen.

„Eine Form der Handelsrestriktion sind sogenannte „Local Content“ - Vorschriften, die einen hohen Anteil an nationaler Wertschöpfung vorschreiben, was mit einer reinen Montage von importierten Komponenten meist nicht erreicht werden kann“.

Dies führt bei einer immer stärker werdenden Modulfertigung in der Fahrzeugindustrie zu einer großen Koordinationsfähigkeit seitens der Hersteller mit dem Aufbau der lokalen Zulieferer.

Daraus folgend sind mehrere Varianten für eine Präsenz vor Ort möglich, wie über den Aufbau einer eigenen Produktionsfabrik oder Montagehalle bis zur Suche eines Partners für Marketing und Vertrieb.

Für eine Auslandsfertigung sind nach North, Aukamm die „3- P“- Partner, Produkt, Produktionsstandort - für einen späteren Erfolg der Fertigung von entscheidender Bedeutung.

Eine sinnvolle und effiziente Kombination der „3-P“ ist für einen Erfolg auf dem jeweiligen Markt und der Behauptung gegenüber der Konkurrenz von Bedeutung. Dabei gibt es eine Menge von Kombinationsmöglichkeiten.

Bei der Wahl des Unternehmenspartners unterscheidet man in ansässige Partner vor Ort und solche, die ebenfalls aus dem Ausland kommen.

Dabei ist zu beachten, daß eine Planung ohne Partner in vielen Abschnitten eine andere Planung verlangt als ein Joint Venture mit Mehrheitsbeteiligung. Welche Form gewählt wird, ist vorher zu analysieren und hängt auch von den Restriktionen der jeweiligen Regierung ab, da in manchen Ländern (z. Bsp. China) hundertprozentige Alleingänge nicht möglich sind. Außerdem hat die Wahl eines ansässigen Partners den Vorteil, daß er mit den Gegebenheiten des Landes vertraut ist und auch die Bevölkerung besser motivieren kann, als dies vielleicht ein fremdes Unternehmen bewerkstelligen könnte.

Inhaltsverzeichnis:

0. VORWORT 1
1. Einleitung 2
2. Grundlagen 4
2.1 Allgemeines 4
2.1.1 Sourcing-Begriffe 5
2.1.2 Kooperationsformen 9
2.1.3 Logistikstrategien 10
2.1.3.1 Just-In-Time Strategie 10
2.1.3.2 KANBAN 11
2.1.3.3 Belastungsorientierte Auftragsfreigabe 12
2.1.3.4 Fortschrittszahlen-Konzept 13
2.1.3.5 Manufactoring Resource Planning System (MRP II) 14
2.2 Analyse des Istzustandes im Zulieferbereich des Fahrzeugbaus 16
2.2.1 Konzepte zur zeitlichen Optimierung der Belieferung 16
2.2.2 Kooperations- und Verbundmaßnahmen 18
2.2.2.1 Die System- und Modullieferanten 20
2.2.2.2 Externer Logistikdienstleister 23
2.2.2.3 Industriepark für Zulieferer vor dem Herstellerwerk 25
2.2.2.4 Güterverkehrszentrum (GVZ) 26
2.2.2.5 Distributionszentrum 27
2.2.2.6 Plattformstrategie des Volkswagen Konzerns 28
2.2.2.7 Verbundinitiativen 28
2.2.2.8 Kooperationsmodelle derAutomobilindustrie 29
2.3 Belieferung globaler Märkte 31
2.3.1 Ziele der Globalisierungsstrategien des allgemeinen Fahrzeugbaus 31
2.3.2 Produktionsstrategien im allgemeinen Fahrzeugbau 33
2.3.2.1 CKD-Fertigung 33
2.3.2.2 SKD-Fertigung 34
2.4 Besonderheiten der Fertigung im Sonderfahrzeugbau 34
Fazit 36
3. Faktoren für die Erschließung neuer Märkte im Sonderfahrzeugbau 39
3.1 Kriterien 40
3.1.1 Standortfaktoren 41
3.1.1.1 Wirtschaftliche Standortbedingungen 41
3.1.1.2 Infrastruktur 43
3.1.1.3 Politische Standortbedingungen 44
3.1.1.4 Geographische Faktoren 46
3.1.2 Arbeitskräfte 47
3.1.3 Kundenorientierung 50
3.1.4 Kostenfaktoren 51
3.1.4.1 Anschaffungskosten für Grundstück 52
3.1.4.2 Anschaffungskosten für Produktionshalle 52
3.1.4.3 Personalkosten 55
3.1.4.4 Materialkosten 56
3.1.4.5 Fremdleistungskosten 56
3.1.4.6 Kosten durch staatliche Festlegungen 56
3.1.5 Exkurs Investitionsrechnung 57
3.2 Bewertung der Kriterien 60
3.2.1 Bewertung der Standortfaktoren 61
3.2.2 Bewertung der Arbeitskräfte 62
3.2.3 Bewertung hinsichtlich der Kundenorientierung 64
3.2.4 Bewertung der Kostenfaktoren 65
3.3 Fazit 66
4. Varianten für Beschaffungslogistik im Sonderfahrzeugbau 66
4.1 Notwendige Voraussetzungen bezüglich der Variantenbildung 67
4.2 Möglichkeiten der Fertigung 68
4.2.1 Ausgangsvariante 68
4.2.2 Variante 1 70
4.2.3 Variante 2 74
4.2.4 Variante 3 76
4.3 Kriterien für den Vergleich der Varianten 78
4.3.1 Grober Vergleich 78
4.3.2 Genauere Vergleichsangaben 82
4.4 Vergleich der Varianten 84
4.5 Fazit 88
5. Konzept der Beschaffungslogistik im Sonderfahrzeugbau 89
5.1 Voraussetzungen fürdas Konzept 90
5.1.1 Angaben von dem Unternehmen 91
5.1.2 Angaben durch eigene Recherche 92
5.1.3 Abschätzen von Einsparungspotentialen 93
5.2 Konzept 95
5.2.1 Analyse des Produktprogramms für die Lieferantenwahl 95
5.2.1.1 Baugruppen 96
5.2.1.2 Einzelteile 98
5.2.1.3 Sonderausstattungen 99
5.2.2 Belieferung des Montagewerkes 100
5.2.2.1 Lieferanten für Grundbaugruppen und -teile 100
5.2.2.2 Lieferanten für veränderliche Baugruppen und Teile 101
5.2.2.3 Eigene Produktion 102
5.2.3 Voraussetzungen für Steuerung der Beschaffungslogistik 104
6. Zusammenfassung 105
Literaturverzeichnis
Anlagenverzeichnis

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Arbeit zitieren:
Baumann, André Januar 1998: Zulieferkonzepte und ihr Einfluß auf Kooperationsstruktur und Logistik im Fahrzeugbau, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Standortbedingungen, Fremdleistungen, Kundenorientierung, Beschaffungslogistik, Kooperation

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