Database Marketing im Finanzdienstleistungssektor
- Art: Studienarbeit
- Autor: geb. Schumacher
- Abgabedatum: November 2000
- Umfang: 36 Seiten
- Dateigröße: 346,6 KB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4116-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4116-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4116-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: geb. Schumacher, November 2000: Database Marketing im Finanzdienstleistungssektor, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Kundenzufriedenheit, Distributionspolitik, Preis- und Produktbildung, Kommunikationspolitik, Kundenbindung
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Studienarbeit von geb. Schumacher
Einleitung:
Im gesamten Finanzdienstleistungssektor hat sich in jüngster Zeit ein gravierender Wandel vollzogen. Immer mehr Wettbewerber treten in den Markt ein, wie aktuell im Rahmen der Gründung einer eigenen Vollbank durch den Daimler-Chrysler-Konzern. Zwischen den Produkten der verschiedenen Anbieter bestehen kaum noch Unterschiede im Preis-Leistungsverhältnis. Die Produkte sind oftmals nahezu austauschbar, da sie sich hinsichtlich ihres Grundnutzens immer weniger unterscheiden lassen. „Der mit einem Produkt verbundene Grundnutzen verliert aus vertriebspolitischer Sicht mit zunehmender Produkthomogenität an Bedeutung“; für die Kunden ist er zur Selbstverständlichkeit geworden. Demzufolge reicht im Finanzdienstleitungsgewerbe die bloße Bedürfnisbefriedigung der Kunden, rein über den Produktnutzen nicht mehr aus. Es gilt dem einzelnen Kunden für ihn interessante Zusatzleistungen mit anzubieten. Doch wie kann es gelingen, dem einzelnen Kunden die passenden Zusatzleistungen anzubieten, überhaupt individueller auf seine persönlichen Bedürfnisse einzugehen, ihm so einen Mehrwert zu bieten und ihn damit letztlich stärker an das eigene Unternehmen zu binden?
„Die neuste Studie von Andersen Consulting belegt den Zusammenhang zwischen einer systematischen Pflege der Kundenbeziehung und dem Unternehmenserfolg.“ Die vorliegende Arbeit konzentriert sich daher vor allem darauf, welche Möglichkeiten, sich durch den Einsatz eines Database Marketing Systems bei der Individualisierung und Festigung der Kundenbeziehung für Finanzdienstleister ergeben. Die im Rahmen des Database Marketing relevanten EDV-technischen Details sollen nicht im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Chancen, welche das Database Marketing Finanzdienstleistern bietet, darzustellen. Zuerst wird eine kurze Einführung in die Thematik des Database Marketing ganz allgemein gegeben. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen werden mögliche Anwendungsgebiete aufgezeigt. Im Anschluss werden dann die einzelnen Leistungspotentiale und mögliche Entwicklungstendenzen des Database Marketing im Finanzdienstleistungssektor detaillierter dargestellt. Abschließend wird die Notwendigkeit des Database Marketing im Finanzdienstleistungssektor erörtert.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | II | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| 1. | Einführung in die Thematik | 1 |
| 1.1 | Entwicklung im Finanzdienstleistungssektor | 1 |
| 1.2 | Marketing im Wandel: Vom Massenmarketing zum Individualmarketing | 2 |
| 1.3 | Grundlagen des Database Marketing | 2 |
| 1.3.1 | Definitionen | 2 |
| 1.3.2 | Abgrenzungen | 3 |
| 1.3.2.1 | Abgrenzung zwischen Database Marketing und Database Management | 3 |
| 1.3.2.2 | Abgrenzung zwischen Database Marketing und Computer Aided Selling (CAS) | 3 |
| 1.3.3 | Grundkonzeption / Funktionsweise | 4 |
| 1.3.3.1 | Der Regelkreis des Database Marketing | 4 |
| 1.3.3.2 | Kundenanalyse und Kundenselektionen | 6 |
| 1.3.3.3 | Planung und Ausgestaltung des Database Marketing-Mix | 7 |
| 2. | Leistungspotential des Database Marketing im Finanzdienstleistungssektor | 7 |
| 2.1 | Kommunikationspolitik | 7 |
| 2.1.1 | Kommunikationspolitik durch individuelle Kundenansprache | 7 |
| 2.1.1 | Entwicklung differenzierter Kommunikationsstrategien | 8 |
| 2.1.3 | Planung und Durchführung konkreter Aktionen | 8 |
| 2.1.3.1 | Angebotsbezogene Anlässe | 8 |
| 2.1.3.2 | Zielgruppenbezogene Anlässe | 9 |
| 2.1.3.3 | Kundenindividuelle Anlässe | 9 |
| 2.1.3.4 | Kundenkontaktprogramme zur Pflege der Geschäftsbeziehung | 10 |
| 2.1.4 | Individuelle Werbemittelgestaltung | 10 |
| 2.1 | Preis- und Produktpolitik | 10 |
| 2.2.3 | Individuelle Preis- und Konditionengestaltung | 10 |
| 2.2.2 | Neue Perspektiven für die Produktpolitik | 11 |
| 2.3 | Distributionspolitik | 11 |
| 2.4 | Neukundengewinnung | 11 |
| 2.5 | Erringung strategischer Wettbewerbsvorteile | 12 |
| 2.5.1 | Individualisierung | 12 |
| 2.5.2 | Vertrauenswürdigkeit | 13 |
| 2.5.3 | Schnelligkeit | 14 |
| 2.5.4 | Organisationales Lernen | 14 |
| 2.5.5 | Innovationsfähigkeit | 14 |
| 2.5.6 | Rationalisierung | 15 |
| 2.6 | Controlling | 15 |
| 3. | Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz | 16 |
| 3.1 | Technische Hilfsmittel/Systemplanung und- implementierung | 16 |
| 3.2 | Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern | 16 |
| 3.3 | Datenschutz | 17 |
| 3.4 | Datenpflege | 17 |
| 3.5 | Akzeptanz | 18 |
| 3.5.1 | Mitarbeiter | 18 |
| 3.5.2 | Kunden | 18 |
| 3.6 | Struktur | 19 |
| 4. | Entwicklungstendenzen / weiteres Nutzungspotential | 20 |
| 4.1 | Neue Nutzungsmöglichkeiten / Neue Kommunikationsmedien | 20 |
| 4.2 | Zukünftige Bedeutung des Database Marketing | 20 |
| 4.3 | Notwendigkeit des Database Marketing im Finanzdienstleistungssektor | 21 |
| Literaturverzeichnis | 24 |
der gespeicherten Daten zudem Entscheidungen darüber, inwieweit das Eingehen auf individuelle Kundenwünsche unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten im Einzelfall überhaupt gerechtfertigt erscheint. Hinsichtlich der Beurteilung des Individualisierungsgrades der Kommunikation mit dem Kunden lassen sich Objektebene, Gestaltungsebene und Zeitebene unterscheiden: Auf der Objektebene geht es um die inhaltliche Individualisierung. Gegenstand der kommunikativen Bemühungen kann sowohl ein einzelnes Produkt, ein spezifischer Informationsinhalt, als auch eine Produktgruppe oder die gesamte Produktpalette sein. Die Gestaltungsebene betrifft sämtliche gestalterische Aspekte. Dazu gehören neben der Wahl des Mediums und der Anrede, die Wahl der Aufmachung und die Textinhalte. Auf der zeitlichen Ebene sind Zeitpunkt sowie Häufigkeit der Kontaktaufnahme als [...]
Instrumenten der grundsätzliche Ansatzpunkt des Database Marketing. Bei der Beurteilung des Individualisierungspotentials spielt die Erlebbarkeit der Individualisierung für den Kunden eine entscheidende Rolle. Die Wahrnehmung der Individualisierungsleistung ist besonders groß, wenn sich die Individualisierung auf das Produkt als solches bezieht, wie es sich im Versicherungs- und Kreditwesen anbietet. Die Individualisierung kann aber ebenso die Argumentation betreffen, wird dann jedoch unterschiedlich stark erlebt. Besteht die Individualisierung nur in der Wahl des richtigen Zeitpunktes der Kundenansprache bzw. der Art und des Weges der Angebotsunterbreitung, so wird sie am wenigsten erlebbar.30 Das Individualisierungspotential bezieht sich im Produktbereich primär auf Aspekte der Produktgestaltung und -auswahl. Die Möglichkeit, individuelle Produkte anbieten zu können, ist von Branche zu Branche in sehr unterschiedlichem Maße gegeben. Im [...]
Zahlungsverkehr, Aktie, (Altersvorsorge)- was die Angebote vergleichbarer macht“ . Nur durch eine klare Produktpolitik, die über den Grundnutzen hinaus weiteren Service bietet, ist eine Differenzierung möglich. Die Informationen aus der Datenbank können hier hilfreiche Hinweise zu Absatzschwachstellen und besonderen Absatzpotentialen liefern. 2.3 Distributionspolitik Eine besondere Herausforderung im Rahmen einer erfolgreichen Unternehmenspolitik stellt die Distributionspolitik dar. Mit den Möglichkeiten immer neuer Vertriebswege ändert sich die in der Vergangenheit erfolgreich praktizierte Kombination von Schaltergeschäft und Marketing/ Werbung grundlegend. Neben dem Schaltergeschäft etablieren sich Call Center, Mailings, Online-Banking sowie der Einsatz festangestellter Außendienstmitarbeiter und selbständiger Vermögensberater. Die Wahl des Distributionskanals ist von Produkt- und Zielgruppe abhängig. Erklärungsbedürftige Produkte werden über den Schalter, den Außendienst und bedingt über Call Center angeboten. Einfachere Produkte können kostengünstig über Mailings oder über Call Center vermarktet werden. Eine zentrale Datenbank, wie sie im Rahmen des Database Marketing aufgebaut wird, kann zeitnah Informationen für die Auswahl des am besten geeigneten und vom Kunden präferierten Vertriebswegs liefern und somit einen Beitrag zur Verbesserung der Kundenansprache und zur Kostenreduktion leisten. 2.4 Neukundengewinnung Neukundengewinnung bedeutet heute oft das Abwerben vom Wettbewerber oder die Gewinnung über innovative, maßgeschneiderte Produkte und kann daher selten erfolgreich über breit streuende Medien erfolgen.29 Hier bieten sich durch das Database Marketing neue Chancen, da potentielle Kunden mit Hilfe der über sie, etwa im Rahmen eines Preisausschreibens erhobenen und gespeicherten Informationen, individueller und [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832441166
Arbeit zitieren:
geb. Schumacher, November 2000: Database Marketing im Finanzdienstleistungssektor, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Kundenzufriedenheit, Distributionspolitik, Preis- und Produktbildung, Kommunikationspolitik, Kundenbindung




