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Untersuchungen zur Stabilität der Eigenschaften von Stuckgipsen

Untersuchungen zur Stabilität der Eigenschaften von Stuckgipsen
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Frank Backasch
  • Abgabedatum: November 2000
  • Umfang: 72 Seiten
  • Dateigröße: 18,4 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Bauhaus-Universität Weimar Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2963-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2963-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2963-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Backasch, Frank November 2000: Untersuchungen zur Stabilität der Eigenschaften von Stuckgipsen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Eigenschaften, Feuchteinwirkung, Herstellungsverfahren, Stuckgips

Studienarbeit von Frank Backasch

Einleitung:

Gips als Calciumsulfat gehört neben Zement und Kalk zu den wichtigsten Bindebaustoffen der Baubranche und zählt zu den ältesten natürlichen Mineralen. Gips steht in verschiedenen Hydratstufen zur Verfügung, in Bindung mit Kristallwasser. oder auch als kristallwasserfreie Form.

Das mit Kristallwasser gebundene Gipsgestein ist Calciumsulfat-Dihydrat (CaSO4+2H2O), die kristallwasserfreie Variante wird als Anhydrit (CaSO4) bezeichnet. Diese beiden natürlichen Minerale haben sich im Laufe langwieriger geologischer Prozesse weiträumig und in hohen Mengen gebildet.

Infolge industrieller und technischer Weiterentwicklung steht Gips heute nicht nur als natürlicher Rohstoff zur Verfügung, sondern fällt auch als industrielles Nebenprodukt an.

Durch Dehydratation(Entwässerung) wird Gips in Halbhydrat oder Anhydrit umgewandelt, wobei diese unter Wasserzugabe angerührt und durch Erhärten abbinden. Auf Grund dieses günstigen Abbindevorganges wird Gips als Bau- und Formmaterial verwendet.

Die Herstellung von Stuckgips kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Aus diesem Grund werden auf dem Baustoffmarkt Produkte von verschiedenen Herstellerfirmen, welche unterschiedliche Herstellungstechnologien anwenden, angeboten.

Das Ziel dieser Studienarbeit besteht darin, unterschiedliche Stuckgipschargen, die verschiedene Brennregime durchlaufen haben bzw. durch unterschiedliche Brennverfahren hergestellt wurden, hinsichtlich ihres Verhaltens gegenüber Feuchteeinwirkung zu untersuchen.

Weiterhin soll herausgefunden werden, wie sich die Stuckgipschargen bei zyklischer Feuchteaufnahme und dem anschließendem Trocknen verhalten, und ob anhand dieser Vorgänge eine Aussage zur Herkunft bzw. zum Brennverfahren der Calciumsulfat-Halbhydrate getroffen werden kann.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 3
2. Literaturrecherche 4
2.1 Begriffserklärung 4
2.1.1 Gipsstein 4
2.1.2 Stuckgips 4
2.1.3 Anhydrit 4
2.1.4 REA-Dihydrat 5
2.2 Entstehung von Calciumsulfat-Halbhydrat 5
2.2.1 Veränderungen beim Brennen von Stuckgips 6
2.3 Eigenschaften und Verwendung des Calciumsulfat-Halbhydrates 8
2.3.1 Wichtige Eigenschaften 8
2.3.2 Weitere Eigenschaften 9
2.3.3 Verwendung von Stuckgips 10
2.4 Brennapparate und -verfahren der Stuckgipsherstellung 10
2.4.1 Allgemeine Betrachtungen 10
2.4.2 Das Drehofen-Verfahren 11
2.4.3 Das Rostband-Verfahren 12
2.4.4 Das Kocher-Verfahren 13
2.4.5 Beispiele von anwendungstechnischen Eigenschaften abbindefähiger Calciumsulfate ohne Zusätze 15
2.4.6 Die Claudius-Peters-Mahltrocknungs- und Calcinierungsanlage 15
3. Ausgangsstoffe 17
3.1 Übersicht der verwendeten Stuckgipsproben 17
3.1.1 Material für die Probenherstellung 17
3.1.2 Brennbedingungen bei der Herstellung des eigenen Stuckgipsmaterials im Trockenschrank 18
4. Untersuchungsmethoden und Prüfverfahren 19
4.1 Bestimmung des Anhydrit III – Gehaltes 19
4.2 Bestimmung des Gehaltes an Ò-Halbhydrat durch die Phasenanalyse 20
4.3 Bestimmung der BET-Oberfläche 22
4.4 Simulation der Feuchteaufnahme und Bestimmung des Feuchtegehaltes 22
5. Laborversuche 24
5.1 Allgemeines 24
5.2 Planung und Vorgehensweise der Versuchsreihen 25
5.2.1 Versuchsreihe VI 25
5.2.2 Versuchsreihe VII 26
5.2.3 Versuchsreihe VIII 27
5.2.4 Versuchsreihe ZI-IV 28
5.2.5 Versuchsreihe ML-ME 30
5.2.6 Vergleich der hergestellten Stuckgipschargen 31
6. Auswertung 32
6.1 Feuchteaufnahmevermögen 32
6.2 BET-Oberflächen 37
6.3 Einfüllmenge und Füllhöhe 38
7. Fehlerbetrachtung 39
8. Zusammenfassung 41
9. Literaturverzeichnis 43
10. Selbständigkeitserklärung 44
11. Anlagen 45

Arbeit zitieren:
Backasch, Frank November 2000: Untersuchungen zur Stabilität der Eigenschaften von Stuckgipsen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Eigenschaften, Feuchteinwirkung, Herstellungsverfahren, Stuckgips

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