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Studie zu Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Warenwirtschaftssystemen

Studie zu Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Warenwirtschaftssystemen
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Maik Kulke
  • Abgabedatum: November 2006
  • Umfang: 33 Seiten
  • Dateigröße: 248,2 KB
  • Note: 2,2
  • Institution / Hochschule: Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Dresden Deutschland
  • Bibliografie: ca. 14
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0719-3
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0719-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kulke, Maik November 2006: Studie zu Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Warenwirtschaftssystemen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Warenwirtschaftssysteme, WWS, Studien, Datenverarbeitung, Handel

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Studienarbeit von Maik Kulke

Einleitung:

Die Warenwirtschaft in der heutigen Zeit ist geprägt durch den Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung. Eine flächenmäßige Zunahme der Verkaufsräume und ein damit verbundenes wachsendes Sortiment, stellen immer höhere Anforderungen an die Mitarbeiter der Handelsunternehmen sowie die EDV-Systeme.

Ständig höhere Erwartungen der Kunden im Bezug auf Preis-Leistungs-Verhältnis, Warenangebot- und -vielfalt, aber auch Service und Qualität, haben die Rahmenbedingungen für die Unternehmen gravierend verändert und den laufenden Wettbewerb untereinander zunehmend verschärft. Weitere Stichworte wie internationaler Wettbewerb, Globalisierung, sinkender privater Verbrauch, wachsende Sparquote oder auch die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung von 16% auf 19% zum 1. Januar 2007 tragen dazu bei, die Warenwirtschaft der Handelsunternehmen in der BRD zu verändern.

Für die Unternehmen wird es also bei diesem Preiskampf noch viel schwieriger, den Kundenwünschen in Bezug auf Sortimentspolitik gerecht zu werden. Die Frage stellt sich, inwieweit man diese Problemstellung intern umsetzten kann und wie die Übersichtlichkeit über das Sortiment gewahrt werden kann.

Handelsunternehmen haben als oberstes Ziele die Wettbewerbsfähigkeit und die damit verbundene Gewinnmaximierung. Doch wie können diese Ziele umgesetzt werden?

Ein Schlüssel dazu ist die „Rationalisierung“: Rationalisierung im Sinne der Überschaubarkeit, Beschleunigung und Vereinfachung. Ein Mittel der „Rationalisierung“ und somit eines wesentliche Unterstützung für die Unternehmen, ist dabei der Einsatz eines fortschrittlichen und ausgereiften WWS.

In der folgenden Arbeit werden WWS näher betrachtet. Zu Anfang der Arbeit werden Begrifflichkeiten und Grundlagen geklärt sowie verschiedene Varianten von WWS vorgestellt. Danach wird erklärt, warum WWS eingeführt werden, sowie deren Aufgabenbereiche und Notwendigkeit erläutert. Anschließend wird ausführlich auf das eigentliche Thema der Arbeit, die Vor- und Nachteile, sowie Probleme im Umgang mit WWS eingegangen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 4
2. Begriffserklärungen 5
2.1 Die Warenwirtschaft 5
2.2 Das Warenwirtschaftssystem 6
3. Historische Entwicklung von WWS 8
4. Varianten des WWS 13
4.1 Das geschlossene WWS 13
4.2 Das integrierte WWS 15
4.3 Das mehrstufige WWS 16
5. Standart- oder Individualsoftware? 16
5.1 Der Kriterienkatalog 17
5.2 Gegenüberstellung von Standart- und Individualsoftware 18
6. Funktionsweise von WWS 19
6.1 Grundfunktionsweise von WWS 19
6.2 Funktionsweise eines WWS am Beispiel einer Standardsoftware 21
7. Aufgabenbereiche eines WWS 23
8. Vorteile von WWS 26
9. Nachteile von WWS 27
10. Notwendigkeit von WWS 28
11. Fazit 30
Literaturverzeichnis 32
Quellenangaben 33
Abbildungsverzeichnis 34
Tabellenverzeichnis 34

Textprobe:

Kapitel 4. 1, Das geschlossene WWS:

In einem geschlossenem WWS werden die Warenbestände in allen Unternehmenseinheiten artikelgenau (d. h. jeder einzelne Artikel wird als Rechnungs-einheit verwendet) geführt und kurzfristig fortgeschrieben. Während früher das WWS durch die Erfassung der Inventurdifferenz „geschlossen“ (d. h. die Bücher schließen und Inventur machen) wurde, geschieht dies heutzutage einmal am Tag durch die Übernahme der Abverkaufszahlen aus den Scannerkassen.

Geschlossene Systeme erlauben die tägliche Errechnung von artikelgenauen Roherträgen, Handelsspannen, Inventurdifferenzen etc. , da bereits alle erforder-lichen Informationen hinsichtlich Warenein- und ausgang auf Artikelebene vorliegen. Warengeschäfte des Unternehmens können durch diese relativ genaue Grundlage hervorragend gesteuert werden.

Eines der wesentlichen Ziele bei der Entwicklung von WWS war es immer, einen geschlossenen Warenkreislauf durch das gesamte Unternehmen abzubilden. Diesem Ziel standen jedoch lange Zeit erhebliche Hemmnisse durch hohe Kosten, vor allem auf Seiten der Hardware im Weg. Bis heute konnten diese Hemmnisse zwar weitgehend abgebaut werden, trotzdem sind geschlossene WWS im Unternehmen doch eher die Ausnahme, auch wenn der Trend eindeutig zu ihnen führt.

Ein Grund dafür, dass geschlossene Systeme eher die Ausnahme sind, sind der erhöhte konzeptionelle, organisatorische und vor allem der personelle Aufwand. Zu rechtfertigen ist dieser Aufwand mit Wettbewerbsvorteilen, die durch eine artikelgenaue Bestandsführung erst möglich werden. In Zukunft ist sogar zu erwarten, dass Unternehmen, die nicht verstärkt Informationen über ihren Warenbestand sammeln und analysieren, auf Dauer nicht mehr konkurrenzfähig sein werden.

Geschlossene WWS unterscheiden sich von integrierten Warenwirtschaftssystemen, bzw. Warenwirtschaftskreisläufen in einigen Kriterien.

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Arbeit zitieren:
Kulke, Maik November 2006: Studie zu Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Warenwirtschaftssystemen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Warenwirtschaftssysteme, WWS, Studien, Datenverarbeitung, Handel

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