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Strategische Wettbewerbsvorteile durch organisationales Lernen

Ansatzpunkte zur Gestaltung der organisatorischen Rahmenbedingungen zur Förderung der Lernfähigkeit von Unternehmen

Strategische Wettbewerbsvorteile durch organisationales Lernen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thomas Kronenberg
  • Abgabedatum: Januar 1995
  • Umfang: 129 Seiten
  • Dateigröße: 6,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3678-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3678-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3678-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kronenberg, Thomas Januar 1995: Strategische Wettbewerbsvorteile durch organisationales Lernen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Thomas Kronenberg

Problemstellung:

Insbesondere der Wettbewerb großer, international operierender Unternehmen in den prosperierenden Industriezweigen und Zukunftsbranchen ist umwälzenden Änderungen unterworfen. Der beobachtbare Wandel ist vielschichtig und durch folgende, wesentliche Kriterien gekennzeichnet:

- Übergang vom Verkäufer- zum Käufermarkt.

- Marktorientierung statt Produktorientierung.

- Internationalisierung der Märkte.

- Globalisierung der Unternehmenstätigkeit.

- rasanter technologischer Fortschritt.

Diese Tendenzen führen zu einer Verschärfung des Wettbewerbs für immer mehr Branchen und Unternehmen. In der Managementliteratur haben diese geänderten Bedingungen zu einem Paradigmenwechsel geführt. Die wissenschaftliche Betriebsführung (Scientific Management) ist durch ein entwicklungsorientiertes Management abgelöst worden. In einer [solchen] Zeit stetigen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Wandels gewinnt die Fähigkeit zu lernen immer mehr an Bedeutung [und] wird damit für Theorie und Praxis zu einem zentralen Thema." Zwar ist evident, daß "all organizations learn, whether they consciously choose to or not“ jedoch sind sich die wenigsten Unternehmen der zunehmenden Bedeutung organisationalen Lernens wirklich bewußt.

Besonders Unternehmen, die durch irre spezifischen Kompetenzen strategische Wettbewerbsvorteile erzielen wollen, müssen durch die Verbesserung ihrer Lernfähigkeit eine Vorreiterrolle anstreben, um auf diese Art und Weise Wettbewerbsvorteile in dynamischen, komplexen und internationalen Märkten zu erzielen. Unternehmen können somit neben der passiven, reaktiven Adaption an die beschriebene Entwicklungsdynamik ihre Umwelt aktiv mitgestalten. Jashapara weist zurecht darauf hin, daß "the only source of sustainable competitive advantage for a company may lie in its ability to learn faster than its competitors".

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Einführung in die Problemstellung 1
1.2 Die Zielsetzung 2
1.3 Zur Vorgehensweise 3
2. Konzeptionen zur Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile 5
2.1 Begriffsklärung: Strategischer Wettbewerbsvorteil 5
2.2 Porters dynamischer Ansatz der Unternehmensführung 5
2.2.1 Porters Ansatz im Rahmen des Strategischen Managements S
2.2.2 Porters Bezüge zum Wettbewerbsverständnis der traditionellen Industrieökonomik 6
2.2.3 Das Grundgerüst des dynamischen Konzepts der Unternehmensführung 7
2.2.4 Die Branchenstrukturanalyse 9
2.2.5 Die Wahl der Wettbewerbsstrategie 10
2.2.6 Die Wertkette 11
2.2.6.1 Der Aufbau der Wertkette 11
2.2.6.2 Die Wertkette als Analyseinstrument 13
2.2.6.3 Einordnung in das Wertsystem 13
2.2.7 Kritische Würdigung 14
2.3 Der resource-based view 15
2.3.1 Die Einordnung im Rahmen des Strategischen Managements 15
2.3.2 Ressourcen und Fähigkeiten als Fundament des resource-based view 17
2.3.2.1 Zur Terminologie 17
2.3.2.2 Die Bedeutung strategischer Ressourcen 18
2.3.2.3 Imitationsbarrieren 20
2.3.3 Ein mögliches strategisches Handlungskonzept 21
2.3.3.1 Identifizierung und Analyse des Ressourcenpools 21
2.3.3.2 Die Strategieentscheidung 22
2.3.4 Implikationen und kritische Würdigung 23
2.4 Der dynamic capabilities approach 25
2.4.1 Terminologie und Ursprünge 25
2.4.2 Elemente des Ansatzes 26
2.4.3 Konzentration auf Kernkompetenzen 27
2.4.4 NEC und Honda - erfolgreiche Praxisbeispiele 28
2.4.5 Ressourcenorientierte Unternehmensführung und Porter-Komplementarität oder Unvereinbarkeit? 29
2.4.6 Kritik am Konzept von Teece, Pisano und Shuen 30
2.5 Die Rolle organisationalen Lernens innerhalb der ressourcenorientierten Unternehmensführung 31
3. Individuelles und organisationales Lernen als Grundelemente einer ressourcenorientierten Unternehmensführung 34
3.1 Vorbemerkungen und Terminologie 34
3.1.1 Vorbemerkungen 34
3.1.2 Wissen und Lernen: Begriffliche Klärungen 35
3.2 Wissen als Basis der Unternehmenstätigkeit - einige grundlegende Überlegungen 36
3.2.1 Klassifizierung von Wissen - Wissensarten 36
3.2.2 Kirschs Schichtenmodell der organisatorischen Wissensbasis 37
3.2.3 Der Zusammenhang zwischen Wissen, Lernen und mentalen Modellen 39
3.3 Ansätze zur Theorie des individuellen Lernens 42
3.3.1 Behaviorismus - Theorien des elementaren Lernens 42
3.3.2 Theorien des strukturellen, kognitiven Lernens 44
3.3.3 Kritische Bewertung 45
3.3.4 Erfahrungs-, Beobachtungs- und Erwartungslernen 47
3.3.5 Der Prozeß individuellen Lernens 48
3.4 Bausteine einer Theorie des organisationalen Lernens 49
3.4.1 Das Wesen organisationalen Lernens - eine vorläufige Arbeitsdefinition 50
3.4.2 Organisationale Lernmechanismen und -auslöser 51
3.4.2.1 Zum Verlauf organisationaler Lernprozesse 51
3.4.2.2 Lernauslöser 52
3.4.3 Die Ebenen organisationalen Lernens - drei Lerntypen 53
3.4.4 Das Verlernen 56
3.5 Die Integration individuellen und organisationalen Lernens 57
3.5.1 Können Organisationen lernen? 57
3.5.2 Das einfache Modell individuellen Lernens 58
3.5.3 Ein integriertes. Lernmodell 60
3.5.4 Das erweiterte Verständnis organisationalen Lernens 61
3.5.4.1 Eine abschließende Begriffsklärung 61
3.5.4.2 Die vielfältigen Verlaufsformen organisationalen Lernens 63
3.6 Lernbarrieren 64
3.6.1 Unterbrochene Lernzirkel als theoretische Grundlage von Lernbarrieren 64
3.6.2 Praktische Beispiele für Lernbarrieren 67
3.7 Anforderungen der lernenden Organisation 69
4. Ansatzpunkte zur Förderung der Lernfähigkeit von Unternehmen 72
4.1 Die Einordnung des Konzeptes der lernenden Organisation in die Managementlehre 72
4.2 Die Notwendigkeit lernfreundlicher organisatorischer Rahmenbedingungen 73
4.3 Die Gestaltung des organisatorischen Kontextes 75
4.3.1 Die Organisationsstruktur 75
4.3.1.1 Adhokratie versus Bürokratie - Schaffung flexibler Organisationsstrukturen 75
4.3.1.2 Gruppenbildung 76
4.3.1.3 Selbstorganisation 78
4.3.1.4 Das Beispiel einer holographischen Organisationsstruktur 79
4.3.2 Die Unternehmenskultur als Steuerungs- und Koordinationsmechanismus 80
4.3.2.1 Bedeutung und Funktion der Unternehmenskultur 80
4.3.2.2 Kriterien einer lernfreundlichen Unternehmenskultur 83
4.3.3 Human-zentriertes Management 85
4.3.3.1 Zur Bedeutung des Humankapitals 85
4.3.3.2 Ein geändertes Anforderungsprofil 86
4.3.3.3 Die Personalentwicklung 88
4.3.3.4 Ein geeignetes Führungskonzept 89
4.3.4 Das Anreiz- und Belohnungssystem 90
4.3.4.1 Notwendigkeit, Funktionen und Problembereiche alternativer Anreiz- und Belohnungssysteme 90
4.3.4.2 Positive Verstärkung und Selbstbekräftigung als wesentliche Elemente 91
4.3.4.3 Konkrete Beispiele alternativer Anreizformen 93
4.3.4.4 Das Anreizsystem der "J-firm" als denkbarer Prototyp 94
4.4 Deutero Lernen als Schlüssel des zukünftigen Erfolgs entwicklungsorientierter Unternehmen 95
5. Schlußteil 97
5.1 Zusammenfassung 97
5.2 Ausblick 99
Literaturverzeichnis VI

Arbeit zitieren:
Kronenberg, Thomas Januar 1995: Strategische Wettbewerbsvorteile durch organisationales Lernen, Hamburg: Diplomica Verlag

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