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Strategische Wettbewerbsvorteile durch Direktmarketing mit Online-Medien

Theoretische Grundlagen und Umsetzung anhand eines Internet-Auftritts

Strategische Wettbewerbsvorteile durch Direktmarketing mit Online-Medien
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Rost
  • Abgabedatum: Mai 1999
  • Umfang: 89 Seiten
  • Dateigröße: 1,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Standort Sankt Augustin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1637-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1637-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1637-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rost, Andreas Mai 1999: Strategische Wettbewerbsvorteile durch Direktmarketing mit Online-Medien, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internet, Marketing, Online-Medien, Direktmarketing, Wettbewerbsvorteile

Diplomarbeit von Andreas Rost

Einleitung:

"Die Vision des Herausgebers von der Zukunft des Direct Marketing ist das individuelle Angebot, das auf Initiative des Konsumenten für ihn maßgeschneidert in Real Time zusammengestellt und übermittelt wird von dem Unternehmen, das er sich auf dessen kreativen Impuls hin ausgesucht hat." So beschrieb Heinz Dallmer vor zwei Jahren seine Vision, die bereits heute keine mehr ist. Eingeholt wurde Dallmer von der dynamischen Entwicklung der Online-Medien, insbesondere vom rasanten Fortschritt der Online-Dienste und des Internets mit seinen populären Netzdiensten "World Wide Web (WWW)" und "E-Mail".

Mit zunehmender Bedeutung der "neuen Medien", sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich, sei es zu Unterhaltungs-, Informations-, Kommunikations- oder Shopping-Zwecken, steigt ihre Relevanz für das Marketing.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung und der zu Beginn geschilderten Direktmarketing-Vision soll diese Arbeit dem Leser aufzeigen, inwiefern in Zeiten eines immer intensiveren Wettbewerbs das Direktmarketing mit Online-Medien zur Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile beitragen kann.

Gang der Untersuchung:

Die nachfolgenden Kapitel erschließen das Thema - entsprechend seinen einzelnen Bestandteilen und Zusammenhängen - in vier Teilen:

Teil 1: Ausgehend von den Rahmenbedingungen des Wettbewerbs wird zunächst das theoretische Gerüst der strategischen Wettbewerbsvorteile mit den verschiedenen Strategietypen sowie dem Ansatz der Wertkette erarbeitet.

Teil 2: Aus der Wertkette wird die primäre Aktivität "Marketing" herausgegriffen und das Direkt-marketing mit Online-Medien fokussiert. Hierzu befaßt sich die Arbeit auf Grundlage der Rahmen-bedingungen der Marktkommunikation mit dem System des Direktmarketing sowie mit den Arten und Grundsätzen der Online-Medien. Dabei erfolgt eine weitere Konzentration auf das Medium "Internet". Abschließend erhält der Leser einen Überblick über relevante Direktmarketing-Instru-mente im Internet.

Teil 3: Die beiden vorangegangenen Abschnitte werden zusammengeführt und die Realisation strategischer Wettbewerbsvorteile durch Online-Direktmarketing wird erläutert. Dem Leser werden hierzu zwei wettbewerbsstrategische Dimensionen des Direktmarketing im Internet und deren Bestimmungsfaktoren verdeutlicht.

Teil 4: Das wettbewerbsstrategische Potential des Direktmarketing im Internet wird anhand eines Umsetzungsbeispiels - der Web-Site des "Institut für Unternehmensberatung (IfU)" - im "praktischen" Teil veranschaulicht. Die Struktur, Inhalte sowie Direktmarketing-Instrumente innerhalb des Internet-Auftrittes werden beschrieben und durch einzelne "Screen-Shots" visualisiert.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 2
AbbiIdungsverzeichnis 4
1. Einführung 5
2. Strategische Wettbewerbsvorteile 8
2.1 Rahmenbedingungen des Wettbewerbs 8
2.2 Das strategische Dreieck als Ausgangspunkt für Wettbewerbsvorteile 10
2.3 Definition und Grundsätze strategischer Wettbewerbsvorteile 11
2.4 Strategien zur Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile l7
2.4.1 Klassische Strategien 18
2.4.1.1 Strategie der Kostenführerschaft 18
2.4.1.2 Strategie der Differenzierung 20
2.4.1.3 Strategie der Fokussierung 21
2.4.2 Risiken der klassischen Strategien 22
2.4.3 Strategie des Hyperwettbwerbs als neuer Ansatz 24
2.5 Die Wertkette eines Unternehmens als Ansatzpunkt für Wettbewerbsvorteile 30
3. Direktmarketing mit Online-Medien 33
3.1 Rahmenbedingungen der Marktkommunikation 33
3.2 Das System des Direktmarketing 36
3.2.1 Ziele des Direktmarketing 37
3.2.2 Begriff und Kennzeichen 38
3.3 Arten und Grundsätze der Online-Medien 39
3.3.1 Online-Medien als technologische Plattform für Direktmarketing 40
3.3.2 Kommunikationsrelevante Eigenschaften der Online-Medien 43
3.3.3 Bestehende Restriktionen und die zukünftige Entwicklung 48
3.4 Die Direktmarketing-Instrumente im World Wide Web .53
4. Realisation strategischer Wettbewerbsvortelle durch Online-Direktmarketing 59
4.1 Leistungs- und Dialogangebot als wettbewerbsstrategische Dimensionen beim Direktmarketing im World Wide Web 59
4.1.1 Wettbewerbsstrategische Determinanten des Leistungsangebotes 61
4.1.1.1 Qualität 62
4.1.1.2 Schnelligkeit und Innovation 62
4.1.1.3 Individualisierung 63
4.1.1.4 Convenience 64
4.1.1.5 Preiswürdigkeit 65
4.1.2 Wettbewerbsstrategische Determinanten des Dialogangebotes 66
4.1.2.1 Qualität 67
4.1.2.2 Schnelligkeit und Innovation 70
4.1.2.3 Individualisierung 70
4.1.2.4 Convenience 71
4.1.2.5 Preiswürdigkeit 72
4.2 Konsequenzen für die Praxis 72
5. Umsetzungsbeispiel: Die Web-Site des "Institut für Unternehmensberatung" 74
5.1 Hintergrundinformationen zum "Institut für Unternehmensberatung" 74
5.2 Struktur und Inhalte der Web-Site 75
5.3 Wettbewerbsstrategische Direktmarketing-Instrumente innerhalb der Web-Site 78
Literaturverzeichnis 82

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die kommunikationsrelevanten Charakteristika der Online-Medien unterscheiden sich maßgeblich von denen tradierter Medien wie z. B. der Tageszeitung oder dem TV. Sie bilden die Basis für neue, erfolgreiche Wege im Direktmarketing. Drei Merkmale sind dabei von besonderer Bedeutung: die Hypermedialität, die maschinelle sowie die personale Interaktivität:73 • Hypermedialität: Die Hypermedialität beschreibt die Kombination des Hypertextprinzips mit dem Multimediaprinzip: Das Hypertextprinzip bezieht sich auf den Informationszugang. Es ist die Methode der nicht-linearen, modularen Organisation von Texten bzw. Informationen in Computernetzwerken, die über Querverweise (sog. „Links“ oder „Hyperlinks“) miteinander verknüpft sind. Dabei werden entsprechend hervorgehobene Textkomponenten mit anderen Dokumenten verbunden, die auf dem eigenen oder fremden Rechnern innerhalb des gesamten Netzwerkes (hier: des gesamten Internet) gespeichert sind. Das Hypertextprinzip ermöglicht den Nutzern einen individuellen Zugriff auf Informationen in beliebiger Reihenfolge und somit eine optimale Befriedigung der spezifischen Informationsbedürfnisse. Multimedia stellt computergestützte Systeme bzw. Anwendungen dar, die einen interaktiven Zugriff sowohl auf statische (Text, Bild) als auch auf dynamische (Ton, Animation, Video) Inhalte integrieren und anbieten. Das Multimediaprinzip erweitert somit das Hypertextprinzip dahingehend, daß neben textlichen Informationskomponenten auch Grafiken, Video- und Audiosequenzen „verzahnt“ werden können. [...]

Neben dem Hypertextprinzip ist es vor allem die einfache, grafisch attraktive Benutzeroberfläche – der sog. „Browser“ (z. B. „Netscape Navigator“ oder „Microsoft Internet Explorer“) – mit der man per Mausklick im Netz navigiert. Darüber hinaus fungiert das WWW als eine konsistente Benutzerschnittstelle für die Nutzung der vielseitigen, integrierten Dienste wie z. B. E-Mail, die im Kapitel 3.4 als „relevante Direktmarketing-Instrumente im WWW“ beschrieben werden. • Kommerzielle Online-Dienste:72 Kommerzielle Online-Dienste wie z. B. „T-Online“ oder „America Online (AOL)“ sind von ihren Betreibern streng administrierte, i. d. R. geschlossene Systeme, die über die globalen Datenleitungen zu erreichen sind und ihren Abonnenten auf eigenen, zentralen Computersystemen vielseitige, strukturierte und redaktionell aufbereitete Leistungen anbieten. Dabei handelt es sich um Informations- und Serviceangebote, Shopping- und Dienstleistungsofferten sowie diverse Unterhaltungs- und „Edutainment“-Leistungen. Diese werden entweder vom OnlineDienst selbst oder von sog. Content-Providern geordnet und aufbereitet dargestellt. [...]

so daß nach einem potentiellen Atomkrieg immer ein Teil des Netzwerkes funktionsfähig bleiben würde. In der Folge bauten parallel zahlreiche Regierungs-, Forschungs- und Hochschulorganisationen in den USA eigene Netzwerke auf. Diese basierten jedoch auf unterschiedlichen technischen Standards und konnten deshalb nicht miteinander vernetzt werden. Das Netzwerk entwickelte sich dadurch selbst zum Forschungsprojekt, das der Frage nachging, wie unterschiedliche Computersysteme in ein Netzwerk eingebunden werden können. Ergebnis war ein einheitliches „Protokoll“, das den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen Computersystemen ermöglichte: 1982 einigten sich die Netzbetreiber auf diese einheitliche Prozedur, das sog. Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP). Um die Kapazität der Datenübertragung zu erhöhen, wurde daneben die „packet-switched“Technik entwickelt. Sie ermöglichte es, Daten in einzelne Teile zu zerlegen, sie über jeweils verschiedene Computernetzwerke zu senden, um sie beim Empfänger wieder zusammenzufügen. Durch den Zusammenschluß der militärischen und der zivilen Computernetzwerke entstand sukzessive das heutige Internet. [...]

Arbeit zitieren:
Rost, Andreas Mai 1999: Strategische Wettbewerbsvorteile durch Direktmarketing mit Online-Medien, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internet, Marketing, Online-Medien, Direktmarketing, Wettbewerbsvorteile

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