Strategische Optionen für mittelständische Investitionsgüterhersteller in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der Kommunikationspolitik
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Kerstin Ludwig
- Abgabedatum: August 1996
- Umfang: 103 Seiten
- Dateigröße: 5,4 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Bayreuth Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3517-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3517-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3517-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Ludwig, Kerstin August 1996: Strategische Optionen für mittelständische Investitionsgüterhersteller in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der Kommunikationspolitik, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Kerstin Ludwig
Problemstellung:
Auch knapp sechs Jahre nach dem Umbruch von der sozialistischen Planwirtschaft als Kommandowirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft als Kreativwirtschaft' besitzt ein Ziel für die jungen mittelständischen Unternehmen in den neuen Bundesländern nach wie vor oberste Priorität: Überlebenssicherung. Um dieses Ziel zu erreichen, stellt Marketing eine notwendige, jedoch nicht immer hinreichende Bedingung dar.
Das Marketingkonzept als bewußt marktbezogene Unternehmensführung ist für die Unternehmen in den alten Bundesländern und Westeuropa schon seit langem ein entscheidender Parameter für das Bestehen im Wettbewerb. Für die Unternehmen in den neuen Bundesländern stellt die Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten am Markt „Neuland“ dar, erscheint allerdings umso notwendiger, je ungünstiger sich die Umfeldfaktoren darstellen. Das Umfeld der ostdeutschen Unternehmen war und ist gekennzeichnet durch die Änderung politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Rahmenbedingungen, die Änderung der unternehmensindividuellen Wettbewerbsumfelder sowie die Umwandlung der Unternehmensstrukturen.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Weg von der Plan- zur Marktwirtschaft insbesondere von mittelständischen Investitionsgüterherstellern zu beleuchten, die spezifischen Aspekte dieses Transformationsprozesses im Rahmen der Umwelt- und Unternehmensanalyse zu berücksichtigen und darauf aufbauend, strategische Optionen unter besonderer Beachtung kommunikationspolitischer Entscheidungen im Rahmen des Marketing-Mixes abzuleiten. Im anschließenden Kapitel wird zunächst auf einige begriffliche Grundlagen zum Investitionsgüterbereich sowie der strategischen Unternehmensführung eingegangen.
Zu Beginn wird eine Abgrenzung des Begriffes Investitionsgut vorgenommen. Im Anschluß daran werden einige Charakteristika der Investitionsgütermärkte und des Investitionsgütermarketings herausgestellt. Aufbauend auf diesen und den Ausführungen zur Strategischen Unternehmensführung wird dann der Bogen zum dritten Kapitel, der Situationsanalyse, gespannt.
Im Mittelpunkt der Situationsanalyse stehen insbesondere die speziellen unternehmensexternen und -internen Verhältnisse mittelständischer Investitionsgüterhersteller in den neuen Bundesländern. Im vierten Kapitel werden von den Ergebnissen der Situationsanalyse ausgehend zunächst eine Positionierungsanalyse durchgeführt und darauf aufbauend Implikationen für eine Kommunikationsstrategie abgeleitet.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| I. | Einführung | 1 |
| II. | Begriffliche Grundlagen | 2 |
| 1. | Investitionsgüter, Investitionsgütermärkte und Investitionsgütermarketing | 2 |
| 1.1 | Begriff des Investitionsgutes | 2 |
| 1.2 | Besonderheiten von Investitionsgütermärkten | 3 |
| 1.3 | Ansätze im Investitionsgütermarketing | 5 |
| 2. | Mittelständische Unternehmen | 8 |
| 2.1 | Allgemeine Abgrenzungsproblematik | 8 |
| 2.2 | Qualitative Besonderheiten mittelständischer Unternehmen | 9 |
| 2.3 | Mittelständische Unternehmen in den neuen Bundesländern | 10 |
| 3. | Konzept der Strategischen Unternehmensführung | 11 |
| 3.1 | Inhalt und Ziel | 11 |
| 3.2 | Situation ostdeutscher Unternehmen aus dem Blickwinkel strategischer Unternehmensführung | 13 |
| III. | Situationsanalyse | 15 |
| 1. | Ziel und Vorgehensweise | 15 |
| 2. | Umweltanalyse | 17 |
| 2.1 | Makroumwelt | 17 |
| 2.1.1 | Allgemeine Rahmenbedingungen | 17 |
| 2.1.1.1 | Unternehmens- und Wirtschaftsstrukturen - Systemwandel 1989 als Ausgangspunkt | 17 |
| 2.1.1.2 | Weitere Einflußparameter | 22 |
| 2.1.2 | Zwischenfazit - Beurteilung der allgemeinen Ausgangslage ostdeutscher Unternehmen | 23 |
| 2.2 | Mikroumwelt | 25 |
| 2.2.1 | Marktabgrenzung, Marktsegmentierung | 25 |
| 2.2.2 | Branchenstrukturanalyse | 27 |
| 2.2.2.1 | Kundenanalyse | 27 |
| 2.2.2.2 | Lieferantenanalyse | 28 |
| 2.2.2.3 | Konkurrenzanalyse | 29 |
| 2.2.2.4 | Analyse der Vertriebswege | 31 |
| 3. | Unternehmensanalyse | 32 |
| 3.1 | Stärken-/ Schwächenanalyse | 33 |
| 3.2 | Kompetenzenansatz als Bezugsrahmen zur Analyse der Stärken und Schwächen mittelständischer ostdeutscher Investitionsgüterhersteller | 34 |
| 3.2.1 | Begriffsfestlegung und themenspezifische Einordnung | 34 |
| 3.2.2 | Anwendungsmöglichkeiten im Rahmen der Unternehmensanalyse | 35 |
| 3.2.2.1 | Anforderungen an erfolgspotentialgenerierende Ressourcen | 36 |
| 3.2.2.2 | Schlußfolgerung für die Stärken-/ Schwächenanalyse | 37 |
| 3.2.3 | Identifizierung spezifischer Kompetenzen mittelständischer ostdeutscher Investitionsgüterhersteller | 38 |
| 3.2.3.1 | Identifizierung anhand der Wertkette | 38 |
| 3.2.3.2 | Identifizierung durch Befragung und Beobachtung unternehmensrelevanter Bezugspersonen | 40 |
| 3.2.4 | Kritische Würdigung | 43 |
| 4. | Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse der Situationsanalyse | 43 |
| IV. | Ableitung strategischer Optionen für mittelständische Investitionsgüterhersteller der neuen Bundesländer | 47 |
| 1. | Grundlegende Aspekte der Strategiegestaltung | 47 |
| 2. | Positionierungskonzept | 48 |
| 2.1 | Grundlagen | 48 |
| 2.2 | Vorgehensweise | 50 |
| 2.2.1 | Ermittlung der Kaufkriterien aus Kundensicht | 50 |
| 2.2.1.1 | Erkenntnisgewinnung durch Sekundärforschung | 51 |
| 2.2.1.2 | Erkenntnisgewinnung durch Expertenbefragungen | 52 |
| 2.2.2 | Ermittlung der Wahrnehmung der eigenen Leistungen und der Konkurrenzleistungen durch Unternehmen und Kunden | 53 |
| 2.3 | Beitrag des Konzepts zur Strategieableitung | 55 |
| 3. | Gestaltungsalternativen für Marketingstrategien mittelständischer ostdeutscher Investitionsgüterhersteller | 55 |
| 3.1. | Darstellung möglicher Strategieoptionen | 55 |
| 3.2 | Aspekte der Bewertung und Auswahl von Strategiealternativen | 58 |
| 4. | Strategische Entscheidungen im Rahmen der Kommunikationspolitik | 59 |
| 4.1 | Kommunikationspolitische Ziele | 60 |
| 4.2 | Instrumente der Kommunikationspolitik | 61 |
| 4.3. | Abgrenzung relevanter Ansprachezielgruppen | 63 |
| 4.3.1 | Identifizierung von Zielpersonen in den Abnehmerorganisationen | 63 |
| 4.3.2 | Identifizierung von Zielpersonen in nachgelagerten Marktstufen | 65 |
| 4.4 | Geeignete Kommunikationsmaßnahmen für mittelständische ostdeutsche Investitionsgüterhersteller | 66 |
| 4.4.1 | Persönlicher Verkauf | 67 |
| 4.4.2 | Messen, Ausstellungen | 67 |
| 4.4.3 | Werbung | 68 |
| 4.4.4 | Öffentlichkeitsarbeit | 69 |
| V. | Schlußbetrachtung | 71 |
| Literaturverzeichnis | VII | |
| Ehrenwörtliche Erklärung | XXVI |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832435172
Arbeit zitieren:
Ludwig, Kerstin August 1996: Strategische Optionen für mittelständische Investitionsgüterhersteller in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der Kommunikationspolitik, Hamburg: Diplomica Verlag
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