Strategische Neuausrichtung der Pharmaindustrie im Bereich Selbstmedikation als Konsequenz auf die Veränderungen im Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marcus Haag
- Abgabedatum: Oktober 2003
- Umfang: 107 Seiten
- Dateigröße: 922,6 KB
- Note: 2,1
- Institution / Hochschule: International School of Management (ISM) Dortmund Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8048-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8048-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8048-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Haag, Marcus Oktober 2003: Strategische Neuausrichtung der Pharmaindustrie im Bereich Selbstmedikation als Konsequenz auf die Veränderungen im Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Strategie, Ausrichtung, OTC-Produkte, Präparate, Pharmabranche
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Diplomarbeit von Marcus Haag
Einleitung:
Die Unternehmensberatung Boston Consulting (BCG) hat in einer Untersuchung fest-gestellt, dass Deutschland seine Stellung als ehemals weltweit führender Forschungs- und Entwicklungsstandort im Bereich der pharmazeutischen Industrie eingebüßt hat und lediglich nur noch im internatonalen Mittelfeld liegt.
„Von den weltweit 130 Forschungsstandorten der 30 umsatzstärksten globalen, pharmazeutischen Unternehmen befinden sich nur 10 in Deutschland - 52 sind in den USA, 21 in Japan und 16 in Großbritannien angesiedelt“. Im Vergleich zu dem grundsätzlich sehr hohen Stellenwert, den Deutschland in der pharmazeutischen Industrie hat, spielt die Bundesrepublik aber als Forschungs- und Entwicklungsstandort eine zunehmend geringere Rolle. Im Jahr 2000 waren in Deutschland nur etwa 14.600 Mitarbeiter des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (VfA)-Mitgliedsunternehmen in den Bereichen Forschung und Entwicklung (F&E) tätig. Deutschland liegt somit in absoluten Zahlen eindeutig hinter der internationalen Konkurrenz. (USA 56.800, Japan 29.000 in 1999, Großbritannien 21.000 und Frankreich 18.200 in 1998).
Der Standort Deutschland verliert für die Pharmaindustrie zunehmend Bedeutung und reduziert sich im internationalen Vergleich auf die Funktion eines starken Vertriebsstandort ansehen. Weiterhin sind es aktuelle Entwicklungen im Gesundheitsverhalten der deutschen Bevölkerung, sowie die gesetzlichen Reformbewegungen und kommunikations-politische Innovationen, welche grundlegend zu dem aktuell zu verzeichnenden dynamischen Wandlungsprozess der Pharma-Branche beitragen. Unternehmen werden zu noch schnellerem und flexiblerem Handeln gezwungen und zu einer verstärkten zwangsmäßigen Neuausrichtung ihrer Strategien und Strukturen, um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein.
Verschärfte Wettbewerbsbedingungen wie ein sich kontinuierlich veränderndes rechtliches Umfeld bereiten Vorständen zunehmend immer größere Probleme und stellen sie vor neue Herausforderungen. Zusätzlich führen Restriktionen in der Arzneimittel-Verschreibung zu einer verstärkten Eigenverantwortung des Verbrauchers, welche nachhaltig das Kundenverhalten beeinflussen. In der heutigen modernen Gesellschaft wird das persönliche Wohlergehen zwangsläufig zu einem Lifestyle-Thema. So verspricht heute das Engagement mit dem Thema der eigenen Gesundheit nicht nur Wohlbefinden sondern gleichzeitig Glück, Erfolg und soziale Kontakte. Maßgeblich verantwortlich für die Veränderungen im Pharmabereich sind außerdem die veränderten Ansprüche einer neuen Kundengeneration.
„Gesundheit wird zum dominanten, gesellschaftlichen Kaufmotiv“ Der starke Zuwachs während der letzten Jahre im Bereich der Selbstmedikation, durch Over The Counter (OTC)-Produkte zeigt eine deutliche, nachhaltige Veränderung im Konsumentenverhalten. In Deutschland hat der Markt rund um das Thema Wellness und Gesundheit, zu welchem auch der OTC-Bereich zählt, schon jetzt ein Umsatzpotential von 50 Mrd. Euro erreicht.
Der Wissenschaftler Leo.A.Nefiodow sieht den Bereich des psycho-sozialen Gesundheitsmarktes wie die Biotechnologie als Basisinnovationen der nächsten 40-60 Jahren. Er vergleicht diese mit den Kondratieff-Zyklen für das 21 Jahrhundert, welche in Zukunft auf breiter Front für Wachstum sorgen werden.
Hinsichtlich solcher Aussichten, Prognosen und Entwicklungen, scheint es mehr als notwendig die Positionierung, Ausrichtung und Zukunft deutscher Pharma-Firmen auf nationaler wie internationaler Ebene zu betrachten, um mögliche Chancen und Risiken herauszustellen.
Diese Arbeit beschränkt sich jedoch maßgeblich auf den Bereich der Selbstmedikation und grenzt sich deutlich von dem Bereich des traditionell klassischen Pharmamarktes, wie dem der Biotechnologie und dem Wellness-Markt ab.
Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es zu analysieren, wie sich die Pharma-Branche in der BRD Deutschland in den letzten Jahren entwickelt hat, und ob im Hinblick auf die Veränderung im deutschen Gesundheitssystem sowie dem Trend zur stärkeren Selbstmedikation sie sich neu strategisch ausrichten muss.
In der Einleitung, erstes Kapitel, wird auf die Problemstellung dieser Arbeit näher eingegangen, sowie Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung weiter erläutert. Daran schließt sich die Abgrenzung zentraler Begriffe an.
Im zweiten Kapitel folgt eine detaillierte Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen des deutschen Pharmamarktes, des deutschen Gesundheitssystems sowie die Beschreibung und Erläuterung des Selbstmedikationsmarktes.
Im dritten Kapitel wird auf das veränderte Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher eingegangen. Hier werden Strukturen und Trends und deren Veränderungen im Zeitablauf dargestellt.
Als Konsequenz aus den Erkenntnissen der bisherigen Arbeit wird im folgenden vierten Kapitel auf die strategische Neuausrichtung und -positionierung der deutschen Pharmafirmen eingegangen, und mögliche Ziele und Gründe für eine Neupositionierung herausgestellt.
Das fünfte Kapitel beschreibt den operativen Handlungsbedarf, in welchem Handlungsempfehlungen zu veränderten Bildern der Kundenkommunikation wie neue Absatz- und Strukturwege erläutert werden.
Das sechste Kapitel vermittelt eine zusammenfassende Bewertung der gewonnen Erkenntnisse aus dieser Arbeit.
Methodische Grundlagen der vorliegenden Untersuchung bilden eine umfassende aktuelle Sekundärliteraturanalyse sowie eine ausführliche Internetrecherche. Bei der Auswahl der Literatur wurde besonderer Wert auf die Aktualität der Artikel gelegt.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | INHALTSVERZEICHNIS | I |
| II. | ABBILDUNGSVERZEICHNIS | V |
| III. | ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | VI |
| 1. | EINLEITUNG | 8 |
| 1.1 | Problemstellung | 8 |
| 1.2 | Zielsetzung und Vorgehensweise | 10 |
| 1.3 | Abgrenzung zentraler Begriffe | 11 |
| 1.3.1 | Abgrenzung des Terminus Strategische Neuausrichtung | 11 |
| 1.3.2 | Selbstmedikation | 12 |
| 1.3.3 | Abgrenzung und Erläuterung des Terminus Pharmaindustrie | 15 |
| 2. | ANALYSE DER RAHMENBEDINGUNGEN DES PHARMA-MARKTES IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND | 16 |
| 2.1 | Wirtschaftliche Rahmenbedingungen | 16 |
| 2.2 | Ausgewählte Aspekte der Pharmaindustrie in Deutschland | 17 |
| 2.2.1 | Analyse der Marktteilnehmer | 17 |
| 2.2.2 | Standort-Qualität Deutschland | 17 |
| 2.2.3 | Konsequenzen der Pharmaindustrie aus den aktuell sich veränderten wirtschaftlich und rechtlichen Umfeldbedingungen | 19 |
| 2.2.3.1 | Rückläufige Investitionen im Bereich der Forschung und Entwicklung | 19 |
| 2.2.3.2 | Standortverlagerung ins Ausland | 20 |
| 2.2.3.3 | Ergänzende Aktivitäten | 21 |
| 2.3 | Gesundheitssystem Deutschland | 22 |
| 2.3.1 | Aufbau und Struktur des deutschen Gesundheitssystems | 23 |
| 2.3.2 | Reformierung des deutschen Gesundheitssystems | 24 |
| 2.3.2.1 | Das Gesundheitsreformgesetz | 25 |
| 2.3.2.2 | Das Gesundheitsstrukturgesetz | 25 |
| 2.4 | Zukunft des deutschen Gesundheitssystems | 26 |
| 2.5 | Selbstmedikationsmarkt | 28 |
| 2.5.1 | OTC-Markt: Entwicklung und Bedeutung | 30 |
| 2.5.2 | Wirtschaftliche Größe des Selbstmedikationsmarktes | 32 |
| 2.5.3 | Zukünftige Bedeutung des OTC-Bereichs | 33 |
| 2.5.4 | Stellenwert der verschiedenen Distributionskanäle im OTC-Markt | 34 |
| 2.6 | Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse | 36 |
| 3. | VERÄNDERUNGEN IN DEMOGRAPHIEUND GESUNDHEITSBEWUSSTSEIN DER VERBRAUCHER | 38 |
| 3.1 | Demographische Veränderungen und Lebenserwartung | 38 |
| 3.2 | Verhaltensbewusstsein beim Kauf von OTC-Produkten | 39 |
| 3.3 | Zielgruppenspezifische Besonderheiten | 41 |
| 3.3.1 | Analyse und Darstellung der Merkmale eines Selbstmedikationskäufers | 41 |
| 3.3.2 | Soziodemographisches Erscheinungsbild des Selbstmedikationskäufers | 44 |
| 3.3.3 | Informationsverhalten der Kunden | 45 |
| 3.3.4 | Besondere Bedeutung des Vertriebskanal Apotheke beim Kauf von OTC- Produkten | 47 |
| 3.4 | Lebensmittelindustrie als Auslöser und Marktbereiter für OTC-Produkte | 49 |
| 3.5 | Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse | 50 |
| 4. | STRATEGISCHE ENTWICKLUNG UND POSITIONIERUNG DER PHARMAFIRMEN | 52 |
| 4.1 | Veränderungen strategischer Leitbilder | 53 |
| 4.2 | Strategische Grundoptionen | 54 |
| 4.3 | Segmentierung geschäftsfeldbezogener Märkte | 55 |
| 4.3.1 | Innovativer, chemisch-pharmazeutischer Markt | 56 |
| 4.3.2 | Biologisch-gentechnologischer Markt | 56 |
| 4.3.3 | Lifestyle Markt | 57 |
| 4.3.4 | Markt für medizinische Geräte | 58 |
| 4.4 | Aufbau des Lifestyle Marktes | 58 |
| 4.4.1 | Verschreibungspflichtige Produkte im Lifestyle Markt | 59 |
| 4.4.2 | Rezeptfreie Produkte im Lifestyle Markt | 60 |
| 4.4.3 | Wellness | 61 |
| 4.5 | Strategische Ausrichtungen im Lifestyle Markt | 62 |
| 4.6 | Strategische Bedeutung des Distributionskanals Apotheke | 63 |
| 4.7 | Strategische Ausrichtung am Beispiel der Bayer AG | 64 |
| 4.7.1 | Strategische Geschäftsfelder des Bayer Konzerns | 64 |
| 4.7.1.2 | Bayer HealthCare | 65 |
| 4.7.1.3 | Bayer CropScience | 65 |
| 4.7.1.4 | Bayer Chemicals | 65 |
| 4.7.1.5 | Bayer Polymers | 66 |
| 4.7.2 | Servicegebiete des Bayer Konzerns | 66 |
| 4.7.2.1 | Bayer Business Services | 67 |
| 4.7.2.2 | Bayer Industry Services | 67 |
| 4.7.2.3 | Bayer Technologie Services | 67 |
| 4.7.3 | Ziele der Neustrukturierung | 68 |
| 4.7.4 | Bayer Consumer Care als selbstständige Geschäftseinheit im OTC-Markt | 69 |
| 4.8 | Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse | 70 |
| 5. | UMSETZUNG OPERATIVER HANDLUNGSPARAMETER IM OTC-MARKT | 73 |
| 5.1 | Paradigmenwechsel in der Pharmaindustrie | 73 |
| 5.1.2 | Neukundengewinnung | 75 |
| 5.1.3 | Kundenrückgewinnungsstrategien | 75 |
| 5.2 | Bedeutung von CRM-, DtC- und PRM- Systemen für den OTC-Bereich | 76 |
| 5.2.1 | PRM als Weiterentwicklung von CRM-Programmen | 77 |
| 5.2.2 | Ziele von PRM | 78 |
| 5.2.3 | Nutzen und Bedeutung von CRM / PRM Systemen für Pharmaunternehmen | 78 |
| 5.2.4 | Individualisierte Produktentwicklung | 80 |
| 5.3 | Maßgeschneiderte Massenfertigung am Bespiel der Sovital Life&Nutri-Science GmbH | 81 |
| 5.4 | Aufbau einer Markenidentität und Vertrauen | 82 |
| 5.5 | Exklusivitäts-Nutzen des Distributionskanal Apotheke | 82 |
| 5.6 | Besonderheiten der Werbung im Gesundheitsmarkt | 83 |
| 5.6.1 | Stellenwert und Bedeutung von OTC-Produkten als Werbeinstrument | 84 |
| 5.6.2 | Vom Massenmarketing zum Individualmarketing | 84 |
| 5.7 | Internet als Marketinginstrument für die Pharmaindustrie | 86 |
| 5.8 | Aktuelle Situation des E-Health Marktes in der BRD | 87 |
| 5.9 | Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse | 89 |
| 6. | AUSBLICK | 91 |
| IV. | LITERATURVERZEICHNIS | XCIII |
| Bücher und Zeitschriften | XCIII | |
| Internetquellen | XCVII | |
| Studien | CIII | |
| Sonstige Quellen | CIV | |
| V. | EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG | CV |
Vor jeder Überlegung der strategischen Neuausrichtung gibt es bestimmte Bereiche, welche analysiert und überdacht werden sollten. Ein zu häufiger Wechsel der Strategien kann sich auch als nachteilig für eine Firma entwickeln, da sie Gefahr läuft ihre eigentlichen Ziele und wesentlichen Kernbereiche zu vernachlässigen, oder diese sich nicht mehr deutlich abgrenzen können.145 Für die strategische Umsetzung gilt es herauszufinden, welches die sinnvollste Wachstumsstrategie für das jeweilige Unternehmen ist. Das Wachsen aus eigener Kraft erweist sich als sinnvoll um eigene Unternehmenspotentiale zu nutzen. In der Regel ist es jedoch sehr zeitintensiv und benötigt ausreichend liquide Mittel um die ersten Jahre zu überstehen.146 Besonders die letzten Jahre waren stark durch Unternehmensaufkäufe und Fusionen in der Pharmabranche geprägt. Über Unternehmenswachstum sollen Economies of Scales (Produktmengen) und Economies of Scope (Produktbreite) effizienter ausgeschöpft werden können.147 Im direkten Vergleich zum Wachsen aus eigener Kraft erhofft man sich hierbei, dass die Diversifikationsziele wie Wachstum und Rentabilität [...]
Der beziehungsorientierte Auftritt eines Unternehmens setzt sich aus einer Vielzahl einzelner Aktivitäten zusammen. Ein dauerhafter Erfolg dieser Aktivitäten kann dann sichergestellt werden, wenn dem unternehmerischen Handeln ein Steuerungsmechanismus in Form einer strategischen Ausrichtung dieser Aktivitäten zugrunde liegt. 136 Der pharmazeutische Markt wird als ein sehr vielschichtiger, sich schnell ändernder dynamischer Markt gesehen, für dessen Unternehmen es von grosser Bedeutung, ist über aktuelle Entwicklungstrends informiert zu sein, um unternehmensspezifische Handlungsempfehlungen, Positionierungen erteilen, überdenken und realisieren zu können.137 Die langfristige Ausrichtung und Positionierung eines Unternehmens sollte hierbei im Vordergrund stehen, wobei auch kurzfristige Ziele einbezogen werden müssen. Ziel sollte auch hier die Wertschöpfung für die Kunden und Stakeholder sowie das Erreichen einer führenden Wettbewerbsposition sein.138 Dabei ist es für ein Unternehmen wichtig, seine Kernkompetenzen zu erkennen und auszubauen, um hier entscheidende Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz zu generieren.139 [...]
Wie Studien belegen, handelt es sich überwiegend um Frauen, welche sich verstärkt mit Gesundheitsthemen auseinander setzen und sich darüber informieren. Männer, welche eher als Gesundheitsmuffel gesehen werden können, müssen als Zielgruppe deutlich stärker mit dem Thema der Gesundheit konfrontiert werden. Darüber hinaus trägt aber auch der Fitness- und Wellness-Boom dazu bei, dass es zu einer stärken Sensibilisierung gegenüber dem eigenen Körper und seinen Bedürfnissen kommt. Bisher haben sich jedoch eher finanziell besser gestellte Zielgruppen, mit höherem Bildungsniveau sich diesem Bereich zugewandt. Eine stärkere Differenzierung der unterschiedlichen Zielgruppen ermöglicht der Industrie gezielt Personengruppen zu bewerben, und für sich zu gewinnen. Eine Segmentierung nach Alter, Geschlecht, Einkommen erweist sich als sinnvoll, da somit zielgruppenspezifischere Produkte entwickelt, und Bedürfnisse Einzelner besser entsprochen werden können. Studien belegen, dass das Interesse am Thema Gesundheit in der Bevölkerung deutlich zunimmt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Reform im Gesundheitswesen ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung auch langfristig fortsetzen wird und ein Interesse gegenüber dem Thema Gesundheit und Vorsorge einen zunehmend höheren Stellenwert erfahren wird. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832480486
Arbeit zitieren:
Haag, Marcus Oktober 2003: Strategische Neuausrichtung der Pharmaindustrie im Bereich Selbstmedikation als Konsequenz auf die Veränderungen im Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Strategie, Ausrichtung, OTC-Produkte, Präparate, Pharmabranche



