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Strategische Merchandising-Maßnahmen und deren Implementierung im Handel und in der Industrie

Strategische Merchandising-Maßnahmen und deren Implementierung im Handel und in der Industrie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Frey
  • Abgabedatum: Dezember 1993
  • Umfang: 163 Seiten
  • Dateigröße: 6,9 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Gerhard-Mercator-Universität Duisburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0280-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0280-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0280-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Frey, Michael Dezember 1993: Strategische Merchandising-Maßnahmen und deren Implementierung im Handel und in der Industrie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Michael Frey

Einleitung:

Vor dem Hintergrund der veränderten Marktverhältnisse suchen die Hersteller nach neuen Wegen, um die Aufmerksamkeit der Verbraucher für ihr Produkte zu gewinnen. Ebenso muss der Handel erkennen, dass konventionelle Angebotspolitik und Warenvielfalt nicht mehr ausreichen, um im Wettbewerb die Kunden zufrieden zu stellen, langfristig zu binden, und ausreichende Gewinne zu erwirtschaften.

Ein strategisch wirksam angewandtes Merchandising bietet den Unternehmen hier die Möglichkeit der Zielverwirklichung.

Gang der Untersuchung:

Ziel der vorliegenden Arbeit, die sich in einen theoretischen Teil und einen empirischen Teil gliedert, ist es, ausgewählte strategische Merchandising-Maßnahmen, wie sie derzeit in Industrie- und Handelsunternehmen praktiziert werden, kritisch zu analysieren.

Im theoretischen Teil werden die Grundlagen des Merchandising aufgezeigt und ausgewählte Merchandising-Maßnahmen vorgestellt. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Ausblick auf die Entwicklung der Merchandising-Maßnahmen in den 90er Jahren.

Anhand einer Fragebogenerhebung wird die empirische Realität, wie sie sich derzeit in Industrie- und Handelsunternehmen darstellt, beschrieben und kritisch kommentiert.

Eine einseitige Betrachtung nur einer Position - der des Herstellers oder der des Verteilers - erscheint nicht ergiebig und zufriedenstellend. Die parallele und ineinander übergreifende Betrachtung macht einerseits die Problematik des Merchandising deutlich, andererseits aber auch die Möglichkeiten transparent.

Die betrachteten Industrieunternehmen sind der Ver- und Gebrauchsgüterindustrie zuzurechnen. Im theoretischen Teil werden auf der Verteilerstufe in erster Linie Warenhäuser und der Facheinzelhandel sowie SB-Märkte in die Analyse miteinbezogen. Auch hinsichtlich der Warengruppen werden Schwerpunkte gesetzt.

Auf die in Kapitel 1 skizzierten Veränderungen der Marktverhältnisse folgt in Kapitel 2.1 sowohl eine Bestimmung des Begriffs „Merchandising“ aus der Sicht von Industrie und Handel als auch eine Einordnung in das jeweilige Marketing-Mix.

Welche Ziele Industrie- und Handelsunternehmen durch den Einsatz von Merchandising-Maßnahmen verwirklichen wollen und die sich dabei ergebenden Probleme stehen im Mittelpunkt von Kapitel 2.2.

In Kapitel 2.3 erfolgt eine Differenzierung der Faktoren, welche die Auswahl der Merchandising-Maßnahmen in der Praxis beeinflussen.

Im Anschluss daran werden in Kapitel 2.4 strategische Voraussetzungen untersucht, deren Realisierung einen effizienten Einsatz von Merchandising-Maßnahmen ermöglicht.

Die organisatorische Implementierung von Merchandising-Maßnahmen ist Gegenstand der Betrachtung in Kapitel 3.1.

Ausgewählte Merchandising-Maßnahmen, wie sie Industrie- und Handelsunternehmen anwenden, werden im Kapitel 3.2 vorgestellt, auf ihre Einsetzbarkeit überprüft und hinsichtlich ihrer Kosten-Nutzen-Relation betrachtet.

Das Operieren mit Merchandising in der Praxis ist Gegenstand der in Kapitel 4 durchgeführten Auswertung der Fragebogenerhebung.

In Kapitel 4.1 wird der Ablauf der empirischen Untersuchung skizziert.

An eine detaillierte Deskription der Erhebungsergebnisse in Kapitel 4.2 schließt sich in Kapitel 4.3 eine kritische Stellungnahme an.

Im abschließenden Kapitel 5 erfolgt eine Vorausschau auf die Entwicklung der Merchandising-Maßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der im Bereich Merchandising notwendigen Kooperation zwischen Industrie- und Handelsunternehmen.

An dieser Stelle dankt der Verfasser sehr herzlich all jenen Unternehmungen, die durch ihre Auskunftsbereitschaft anlässlich der Fragebogenerhebung einen aufschlussreichen Einblick in die Praxis ermöglichten. Weiterer Dank gilt den Firmen, die Unterlagen zur Verfügung stellten und mit einer Einladung zu einem Informationsgespräch ihr Interesse zeigten. Diese Hilfestellung hat den Einstieg in das Thema sehr erleichtert und zusätzliche Neugierde auf die Praxis geweckt.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis IX
1. Merchandising - eine oft vernachlässigte Marketingmaßnahme 1
1.1 Veränderung der Marktverhältnisse 1
1.1.1 Emanzipation des Handels 1
1.1.2 Wandlung des Konsumentenverhaltens 3
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 5
2. Terminologische Grundlagen des Merchandising 8
2.1 Zur Begriffsbestimmung und zur Einordnung des Merchandising im Rahmen des Marketing-Mix 8
2.1.1 Definitionen zum Merchandising 8
2.1.1.1 Handelsorientierte Definitionen 9
2.1.1.2 Herstellerorientierte Definitionen 10
2.1.2 Positionierung des Merchandising im Marketing-Mx 11
2.1.3 Abgrenzung des Merchandising zu anderen Instrumenten des Marketing-Mix 12
2.1.3.1 Abgrenzung zur Verkaufsförderung 12
2.1.3.2 Abgrenzung zur Distribution 14
2.2 Zur Zielbestimmung bei Einsatz von Merchandising-Maßnahmen 16
2.2.1 Zielsetzungen von Industrie- und Handelsunternehmen 16
2.2.1.1 Ziele von Industrieunternehmen 17
2.2.1.2 Ziele von Handelsunternehmen 19
2.2.2 Zielkonflikte zwischen Industrie- und Handelsunternehmen 21
2.2.3 Erfolgskontrolle - eine komplexe Aufgabe für Industrie- und Handelsunternehmen 24
2.3 Differenzierungsoptionen des Merchandising 29
2.3.1 Differenzierung nach dein Produktlebenszyklus 29
2.3.2 Differenzierung nach relevanten Betriebstypen und nach der Absatzkontaktgestaltung 31
2.3.3 Differenzierung nach der Sortimentsstrukturierung 35
2.3.4 Differenzierung nach der Zielgruppe "Verbraucher 37
2.4 Strategische Voraussetzungen zur Generierung wirksamer Merchandising-Maßnahmen 39
2.4.1 Strategische Marktforschung 39
2.4.1.1 Standortanalyse 39
2.4.1.2 Untersuchung der externen Märkte 42
2.4.1.3 Analyse der Zielgruppe "Verbraucher 44
2.4.2 Analyse ausgewählter Instrumente des jeweiligen Unternehmens 45
2.4.2.1 Kommunikationspolitik 46
2.4.2.2 Sortiments- und Produktpolitik 49
2.4.3 Wahl einer zielführenden Merchandising-Strategie auf der Grundlage der gewonnenen Informationen 53
3. Merchandising-Maßnahmen von Industrie- und Handelsunternehmen 58
3.1 Vorbereitung, Steuerung und Durchführung von Merchandising-Maßnahmen in Industrie- und Handelsunternehmungen 58
3.1.1 Zusammenarbeit von Industrie- und Handelsunternehmen im Sinne einer Marketing-Abstimmung 58
3.1.2 Dienstleistungsunternehmen 60
3.2 Ausgewählte Merchandising-Maßnahmen und ihre praktische Umsetzung in Industrie- und Handelsunternehmen 61
3.2.1 Maßnahmen mit kurzfristigem Einsatz 62
3.2.1.1 "Klassische" Merchandising-Maßnahmen 62
3.2.1.1.1 Zweitplazierung mit Display 62
3.2.1.1.2 Werbedameneinsätze 65
3.2.1.1.2.1 Degustation 66
3.2.1.1.2.2 Direktverkauf 67
3.2.1.1.2.3 Produktdemonstration 68
3.2.1.2 Zukunftsorientierte Ansätze 68
3.2.1.2.1 Ladenfunk per Satellit 68
3.2.1.2.2 Werbung am Einkaufswagen 70
3.2.2 Maßnahmen mit mittel- bis langfristigem Einsatz 71
3.2.2.1 "Klassische" Merchandising-Maßnahmen 71
3.2.2.1.1 Ausgewählte Serviceleistungen 71
3.2.2.1.1.1 Preisauszeichnung 73
3.2.2.1.1.2 Persönliche Beratung 75
3.2.2.1.2 Regaloptimierung 76
3.2.2.1.3 Die Kassenzone - ein Sonderfall 82
3.2.2.2 Erlebnisorientierte Einkaufsstättengestaltung 84
3.2.2.2.1 Individueller Ladenbau 87
3.2.2.2.1.1 Wegeführung 89
3.2.2.2.1.2 Form 91
3.2.2.2.1.3 Licht 91
3.2.2.2.1.4 Farbe 93
3.2.2.2.1.5 Möblierung und Materialien 94
3.2.2.2.1.6 Nicht-gegenständliche Gestaltungsmittel 95
3.2.2.2.2 Erlebnisorientierte Warenpräsentation durch Visual Merchandising 96
3.2.2.2.2.1 Bedarfsbündelung als Instrument einer erlebnisorientierten Warenpräsentation 96
3.2.2.2.2.2 Audiovisuelle Medien als Instrument einer erlebnisorientierten Warenpräsentation 99
4. Auswertung der Fragebogenerhebung 101
4.1 Ablauf und Bewertung der empirischen Untersuchung 101
4.2 Deskriptive Analyse 102
4.2.1 Klassifizierung der Unternehmen (Frage 1) 102
4.2.2 Merchandising-Maßnahmen 104
4.2.2.1 Art der Maßnahme (Frage 2) 104
4.2.2.2 Einsatzzeitraum der Maßnahme (Frage 3) 105
4.2.3 Merchandising-Etat 106
4.2.3.1 Relativer Anteil am Marketingetat (Frage 4a) 106
4.2.3.2 Relativer Anteil am Kommunikationsetat (Frage 4b) 106
4.2.3.3 Etatveränderungen der letzten drei Jahre (Frage 5) 107
4.2.3.4 Etatverteilung auf die jeweiligen Maßnahmen (Frage 6) 108
4.2.4 Organisatorische Einbindung des Merchandising 109
4.2.4.1 Zuordnung des Merchandising zu einem Unternehmensbereich (Frage 7) 109
4.2.4.2 Gewichtung des Merchandising in dem zugeordneten Bereich (Frage 8a) 110
4.2.4.3 Relativer Anteil der Merchandising-Aktivitäten an den Aktivitäten des zugeordneten Bereichs (Frage 8b) 111
4.2.5 Zur Effizienz des Einsatzes von Merchandising-Maßnahmen (Frage 9a) 111
4.2.5.1 Auswirkungen auf den Umsatz (Frage 9b Nr. 1) 112
4.2.5.2 Auswirkungen auf den Marktanteil (Frage 9b Nr. 2) 113
4.2.5.3 Auswirkungen auf den Deckungsbeitrag (Frage 9b Nr. 3) 114
4.2.6 Beziehung zwischen Handel und Industrie 115
4.2.6.1 Vertikale Kooperation (Frage 1Oa) 115
4.2.6.2 Vertikale Kooperationsforinen (Frage 1Ob) 115
4.2.7 Einsatz computergestützter Entscheidungsmodelle bei der Planung und Entwicklung der Merchandising-Maßnahmen (Frage 11) 116
4.2.8 Zukunft des Merchandising 117
4.2.8.1 Intensivierung der Merchandising-Aktivitäten (Frage 12a) 117
4.2.8.2 Gründe für eine Intensivierung der Merchandising-Aktivitäten (Frage 12b) 118
4.2.8.3 Bewertung neuer Methoden (Frage 13) 119
4.3 Kritische Stellungnahme zu den Ergebnissen der Fragebogenauswertung unter Berücksichtigung theoretischen Anspruchs und praktischer Relevanz 120
5. Zur Entwicklung von Merchandising in den 90er Jahren 123
Literaturverzeichnis 128
Anhang:
Anhang Nr. 1: Fragebogen 140
Anhang Nr. 2: Fotographien 148
Anhang Nr. 3: Ehrenwörtliche Erklärung zur Diplomarbeit 154

Arbeit zitieren:
Frey, Michael Dezember 1993: Strategische Merchandising-Maßnahmen und deren Implementierung im Handel und in der Industrie, Hamburg: Diplomica Verlag

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