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Strategische Handlungsalternativen für deutsche Investitionsgüterunternehmen zur Nutzung der nichttarifären Handelshemmnisse als Wettbewerbsvorteil auf dem japanischen Markt

Strategische Handlungsalternativen für deutsche Investitionsgüterunternehmen zur Nutzung der nichttarifären Handelshemmnisse als Wettbewerbsvorteil auf dem japanischen Markt
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marc Poppe
  • Abgabedatum: August 1998
  • Umfang: 117 Seiten
  • Dateigröße: 4,6 MB
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1106-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1106-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1106-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Poppe, Marc August 1998: Strategische Handlungsalternativen für deutsche Investitionsgüterunternehmen zur Nutzung der nichttarifären Handelshemmnisse als Wettbewerbsvorteil auf dem japanischen Markt, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Finanzkrise, Japan, Asien, Handelshemmnisse, Strategien

Diplomarbeit von Marc Poppe

Zusammenfassung:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Faktoren, die vielen Unternehmen bei einem Engagement in Japan Probleme bereiten. Hierbei werden die kulturellen Aspekte hervorgehoben, die den Umgang mit japanischen Geschäftspartnern erschweren.

Sie soll aufzeigen, das japanische Handlungsweisen - stärker noch als in westlichen Industriestaaten - nur eine Reflektion der zugrundeliegenden Einstellungen sind. Daher ist es fehlerhaft, im Falle Japans von unfairen Handelspraktiken zu sprechen. Die kulturellen Besonderheiten im Inselreich stellen auch japanische Unternehmen vor vielfältige Probleme, was ein zunehmend diskutiertes Thema in den japanischen Medien ist. Für ausländische Unternehmen kommt erschwerend die Unkenntnis japanischer Geschäftspraktiken dazu, die häufig zu Mißerfolgen führt. Die Herkunft japanischer Handlungsweisen und Einstellungen ist daher ein wichtiger Bestandteil der vorliegenden Arbeit.

Der Schritt auf den zweitgrößten Binnenmarkt der Erde ist mit vielfältigen Problemen behaftet. Viele dieser Probleme lassen sich aber im Vorfeld beheben, indem man eine Geschäftsverbindung langfristig plant und gezielt vorbereitet. Kann man anschließend das Verhalten der Geschäftspartner richtig deuten, steht einer erfolgreichen Geschäftsverbindung weder in Japan noch in Deutschland nichts mehr im Wege.

Diese Arbeit setzt sich intensiv mit den Umfeldbedingungen auseinander, denen ein deutsches Unternehmen im Umgang mit japanischen Geschäftspartnern ausgesetzt ist. Sie zeigt auf, wie kulturelle Barrieren überwunden werden und durch den richtigen Umgang mit den Handlungsträgern deutliche Wettbewerbsvorteile erzielt werden können. Desweiteren werden Strategien aufgezeigt, wie man den japanischen Endkunden erreichen kann.

Die aktuelle wirtschaftliche Situation in Japan ist ebenso Bestandteil der Diplomarbeit, wie die politischen und sozialen Wandlungsanstöße. Hierbei werden auch die Widerstände gegen Reformbemühungen berücksichtigt. Es wird deutlich gemacht, daß die gegenwärtige Situation vielfältige Chancen für europäische Unternehmen bietet, verstärkt auf dem japanischen Markt tätig zu werden.

Japan ist nach wie vor der wichtigste Markt in ganz Asien. Der japanische Einfluß auf die Nachbarstaaten ist immens. Japan nutzt diesen Einfluß geschickt für seine landeseigenen Interessen und baut diesen Wettbewerbsvorteil zunehmend aus.

Dieser Tatbestand sollte von der deutschen Industrie nicht unterschätzt, sondern dazu genutzt werden, von vorhandenen Strukturen und japanischem Know-how auf weiteren asiatischen Märkten zu profitieren.

Der Westen sollte nicht mit Schadenfreude auf die gegenwärtigen Probleme eines Konkurrenten reagieren, sondern sich bewußt machen, daß Japan vielfach gestärkt aus wirtschaftlichen Krisen hervorgegangen ist.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Gegenstand und Ziel der Arbeit 1
1.2 Methodik der Informationsgewinnung 6
2. Der japanische Markt 8
2.1 Der japanische Markt unter dem Aspekt der Internationalisierung 8
2.2 Gründe für ein Engagement auf dem japanischen Markt 11
3. Politische Hemmnisse 16
3.1 Wirtschaftspolitik 16
3.2 Administrative Verwaltungslenkung 20
3.3 Verknüpfung zwischen Politik und Wirtschaft 21
3.4 Systemanalyse 24
3.5 Aktuelle Entwicklungen im politischen Umfeld 25
3.6 Strategien zur Nutzung der politischen Hemmnisse als Wettbewerbsvorteil 26
4. Kulturelle Hemmnisse 28
4.1 Sprache 28
4.1.1 Herkunft und Entwicklung 28
4.1.2 Sprache als Spiegelbild der Kultur 29
4.1.3 Englisch als Geschäftssprache 29
4.1.4 Strategische Handlungsanweisungen zur Nutzung der japanischen Sprache als Wettbewerbsvorteil 31
4.2 Arbeitsmarkt 33
4.2.1 Starke Bindung zwischen Arbeitgeber und -nehmer 33
4.2.2 Lebenslange Beschäftigung 35
4.2.3 Senioritätsprinzip 38
4.2.4 Betriebsgewerkschaften 40
4.2.5 Teilzeitbeschäftigung 42
4.2.6 Soziale Bedeutung eines Beschäftigungsverhältnisses 43
4.2.7 Systemanalyse und potentielle Entwicklungen 45
4.2.8 Strategische Handlungsalternativen zur Nutzung des japanischen Arbeitsmarktes als Wettbewerbsvorteil 48
5. Rechtliche Hemmnisse 51
5.1 Entstehung des Rechtssystems 51
5.2 Rechtsordnung nach japanischem Muster 51
5.3 Verträge und Konfliktbehandlung 53
5.4 Strategische Handlungsalternativen zur Nutzung der rechtlichen Hemmnisse als Wettbewerbsvorteil 55
6. Soziale Hemmnisse 57
6.1 Kollektivismus 58
6.2 Analyse des Gruppengefüges in Japan 60
6.3 Grundlegende Verhaltensmuster 62
6.3.1 Amae/Giri/Ninjo 62
6.3.2 Honne und Tatemae 63
6.4 Ideologien 64
6.4.1 Persönliche Beziehungen als "soziales Kapital" im Markt 65
6.4.2 Langfristige Verbindungen 67
6.4.3 Ausländer als eine Form von Gruppenaußenseitern 68
6.4.4 Japans Einzigartigkeit 70
6.5 Strategien zur Nutzung der sozialen Hemmnisse als Wettbewerbsvorteil 72
7. Handelshemmnisse in der Wirtschaftsstruktur 76
7.1 Distributionssystem 76
7.1.1 Strategien zur Nutzung des Distributionssystems als Wettbewerbsvorteil 79
7.2 Finanzmarkt 81
7.2.1 Banksystem 81
7.2.2 "Corporate Finance" 84
7.2.3 Finanzkrise 86
7.2.4 Deregulierung 91
7.2.5 Strategien zur Nutzung des Finanzsystems als Wettbewerbsvorteil 93
8. Schlußbetrachtung 95
9. Literaturverzeichnis 99

Arbeit zitieren:
Poppe, Marc August 1998: Strategische Handlungsalternativen für deutsche Investitionsgüterunternehmen zur Nutzung der nichttarifären Handelshemmnisse als Wettbewerbsvorteil auf dem japanischen Markt, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Finanzkrise, Japan, Asien, Handelshemmnisse, Strategien

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