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Strategische Gruppen in der Medienbranche

Strategische Gruppen in der Medienbranche
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Gorden Dubbels
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 123 Seiten
  • Dateigröße: 5,9 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Bremen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6591-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6591-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6591-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dubbels, Gorden Januar 2003: Strategische Gruppen in der Medienbranche, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Branchenstrukturanalyse, Wettbewerb, Medienkonzerne, Unternehmensstrategie

Diplomarbeit von Gorden Dubbels

Zusammenfassung:

Globale Medienkonzerne decken i.d.R. die komplette Wertschöpfungskette der Medienbranche ab. Von der Medienproduktion über das Medienpackaging bis hin zur Mediendistribution vereinen die „Global Player“ die Geschäftsfelder TV & Film, Print, Musik Entertainment, Multimedia, Radio und Vergnügungsparks unter einem „Dach“.

In dieser Arbeit werden die Strategien der umsatzstärksten Medienkonzerne AOL Time Warner, Vivendi Universal, News Corp., Walt Disney, Viacom und Bertelsmann analysiert. Aufgrund der Tatsache, dass Medienkonzerne auf mehreren Medienteil- märkten (TV, Print etc.) operieren und somit durch das sog. „cross-ownership“ gekennzeichnet sind, ist eine isolierte Betrachtung der Strategieanalyse auf den jeweiligen Medienteilmärkten sinnvoll.

Es stellt sich somit die interessante Frage, inwiefern globale Medienkonzerne, die auf mehreren Medienteilmärkten operieren, strategisch zueinander stehen und strategische Gruppen bilden. Diese Frage wird mit dem Konzept der „strategischen Gruppe“ erklärt. Beim Konzept der „strategischen Gruppe“ steht die Analyse aller wichtiger Wettbewerber/direkter Konkurrenten derselben Branche und ihr (Wettbewerbs-) Verhalten im Mittelpunkt der Betrachtung. Eine strategische Gruppe ist die Gruppe von Unternehmen (in der jeweilig untersuchten Branche), welche dieselbe oder ähnliche Strategie verfolgen. Die Ähnlichkeit der (Wettbewerbs-)Strategien drück sich in ähnlichen Ausprägungen strategischer Dimensionen (Wettbewerbsdimensionen) aus, die auch Schlüsselvariablen genannt werden. Schlüsselvariablen sind u.a. Grad der vertikalen Integration, Breite der Produktpalette, Kostenstruktur und Preispolitik. Die strategischen Gruppen werden (nach erfolgreicher Einteilung) grafisch in der strategischen Karte dargestellt.

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit liegt, wie der Titel bereits verrät, in der Bestimmung strategischer Gruppen in der Medienbranche. Viele Studien, die sich in der Vergangenheit mit dem Phänomen strategischer Gruppen auseinandergesetzt haben, beschränken sich auf die Analyse regional abgegrenzter Märkte (v.a. USA) und reduzieren somit die Aussagefähigkeit strategischer Gruppen. Diese Arbeit zieht zur Bestimmung strategischer Gruppen den globalen (Medien-)Markt heran und analysiert die sechs, in Kapitel 1.2 vorgestellten, „Global Glayer“ in der Medienbranche. Unter Medienunternehmen soll in dieser Arbeit die in Kapitel 1.1 genannte Definition verstanden werden. Die Betrachtung von Medienunternehmen, die sich ausschließlich auf einen Medienteilmarkt bzw. Medienoutlet beschränken, schließt diese Arbeit aus. Um die Aussagekraft strategischer Gruppen zu erhöhen, wird die Medienbranche in Teilmärkte untergliedert und in jedem Teilmarkt werden strategische Gruppen gebildet. Abschließend erfolgt die Gruppenbildung in der gesamten Medienbranche. Die strategischen Schlüsselvariablen bzw. Wettbewerbsdimensionen, die zur Bestimmung strategischer Gruppen gewählt werden, hängen von der jeweilig untersuchten Teilbranche ab. Eine wechselnde Kombination strategischer Wettbewerbsdimensionen gibt möglicherweise Aufschluss über entscheidende Aspekte des Wettbewerbs.

Inhaltsverzeichnis:

I. Gliederung I-III
II. Tabellen- und Abbildungsverzeichnis IV-V
III. Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einführung 1
1.1 Abgrenzung des Medienmarktes 2
1.2 Die weltweit größten Medienkonzerne im Überblick 4
1.3 Ziel und Aufbau der Arbeit 7
2. Theoretischer Gestaltungsrahmen 9
2.1 Besonderheiten der Medienbranche 9
2.1.1 Besonderheiten in der Leistungserstellung 9
2.1.2 Medienprodukte als ökonomische Güter 12
2.2 Market based view zur Erklärung von Wettbewerbsvorteilen 13
2.3 Branchenstrukturanalyse 15
2.3.1 Bedrohung durch neue Konkurrenten 16
2.3.2 Verhandlungsmacht der Lieferanten 17
2.3.3 Verhandlungsmacht der Abnehmer 18
2.3.4 Bedrohung durch Ersatzprodukte und -dienste 18
2.3.5 Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern 19
2.4 Das Konzept der strategischen Gruppe 20
2.4.1 Modellbeschreibung 20
2.4.2 Mobilitätsbarrieren 22
2.4.3 Schlüsselvariablen 23
3. Strukturanalyse der Medienbranche 25
3.1 Bedrohung durch neue Konkurrenten 25
3.1.1 Bedrohung durch neue Konkurrenten im Teilmarkt „Print“ 26
3.1.2 Bedrohung durch neue Konkurrenten im Teilmarkt „Hörfunk“ 27
3.1.3 Bedrohung durch neue Konkurrenten im Teilmarkt „Fernsehen“ 29
3.2 Bedrohung durch Ersatzprodukte und -dienste 32
3.2.1 Bedrohung durch Ersatzprodukte und -dienste im Teilmarkt „Print“ 32
3.2.2 Bedrohung durch Ersatzprodukte und -dienste im Teilmarkt „Hörfunk“ 33
3.2.3 Bedrohung durch Ersatzprodukte und -dienste im Teilmarkt „Fernsehen“ 34
3.3 Verhandlungsmacht der Lieferanten 34
3.3.1 Verhandlungsmacht der Lieferanten im Teilmarkt „Print“ 35
3.3.2 Verhandlungsmacht der Lieferanten im Teilmarkt „Hörfunk“ 35
3.3.3 Verhandlungsmacht der Lieferanten im Teilmarkt „Fernsehen“ 36
3.4 Verhandlungsmacht der Abnehmer 37
3.4.1 Verhandlungsmacht der Abnehmer im Teilmarkt „Print“ 38
3.4.2 Verhandlungsmacht der Abnehmer im Teilmarkt „Hörfunk“ 39
3.4.3 Verhandlungsmacht der Abnehmer im Teilmarkt „Fernsehen“ 39
3.5 Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern 40
3.5.1 Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern im Teilmarkt „Print“ 41
3.5.2 Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern im Teilmarkt „Hörfunk“ 43
3.5.3 Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern im Teilmarkt „Fernsehen“ 45
3.6 Branchenattraktivität der Medienbranche 48
4. Die Wettbewerbs- und Unternehmensstrategien der umsatzstärksten Medienkonzerne 49
4.1 Die Wettbewerbs- und Unternehmensstrategie von AOL Time Warner Inc 51
4.2 Die Wettbewerbs- und Unternehmensstrategie von Vivendi Universal S.A 55
4.3 Die Wettbewerbs- und Unternehmensstrategie von News Corporation Ltd 58
4.4 Die Wettbewerbs- und Unternehmensstrategie von Walt Disney Company 61
4.5 Die Wettbewerbs- und Unternehmensstrategie von Viacom Inc 63
4.6 Die Wettbewerbs- und Unternehmensstrategie von Bertelsmann AG 66
5. Strategische Gruppen in der Medienbranche 70
5.1 Ausgewählte Schlüsselvariablen zur Bestimmung strategischer Gruppen 71
5.1.1 Breite der Produktpalette 71
5.1.2 Bediente Märkte 72
5.1.3 Grad der vertikalen Integration 73
5.1.4 Kostenstruktur und Preispolitik 74
5.1.5 Wahl der Vertriebswege 75
5.1.6 Grad der Diversifikation 75
5.2 Strategische Gruppen in den Teilmärkten 76
5.2.1 Strategische Gruppen im Teilmarkt „Film Entertainment“ 76
5.2.2 Strategische Gruppen im Teilmarkt „TV“ 78
5.2.3 Strategische Gruppen im Teilmarkt „Musik Entertainment“ 82
5.2.4 Strategische Gruppen im Teilmarkt „Print“ (Zeitungen und Zeitschriften) 84
5.2.5 Strategische Gruppen im Teilmarkt „Bücher“ 86
5.3 Strategische Gruppen im Gesamtmedienmarkt 87
5.4 Kritik am Konzept der strategischen Gruppe 90
6. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerung 93
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse 93
6.2 Schlussfolgerung 99
Anhang I-VIII 103
Literaturverzeichnis 111
Selbständigkeitserklärung

Arbeit zitieren:
Dubbels, Gorden Januar 2003: Strategische Gruppen in der Medienbranche, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Branchenstrukturanalyse, Wettbewerb, Medienkonzerne, Unternehmensstrategie

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